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Äpfel gegen Birnen: Kleines Unternehmen im Visier von Apple

Prepear Apple Logo
© Superhealthykids Instagram

Apples Anwälte sind weiterhin fleißig. Diesmal hat man es allerdings nicht auf einen südkoreanischen Giganten abgesehen. Stattdessen legt man sich mit den Entwicklern der App „Prepear“ an, dessen Logo Apples Meinung nach zu Verwechselungen führen könnte.

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Das kleine Unternehmen Prepear hilft mit der gleichnamigen App seinen Nutzern unter anderem dabei, neue Kochrezepte zu entdecken oder Mahlzeiten zu planen. Die App wurde von den Gründern der Seite Super Healthy Kids entwickelt, die ihrerseits auf den Streit mit Apple hingewiesen hatten.

Wie iPhone in Canada und MacRumors berichten, stört sich der iPhone-Hersteller am Logo des Unternehmens. Apple schreibt in seiner Dokumentation zu dem Streit, dass Konsumenten das Birnen-Logo von Prepear mit dem Apfel des kalifornischen Giganten assoziieren würden. Ein kleines Blatt, welches in beiden Fällen nach rechts fällt, soll an das Apple-Logo erinnern.

Apple Prepear Trademark Bild MacRumors
Apple sagt, dass das Logo von Prepear dem eigenen Apfel zu ähnlich sei. / © MacRumors

Der Streit entstand als Prepear sich das Trademark für das eigene Logo sichern wollte. Auf den ersten Blick schien dieser Vorgang ohne Probleme abzulaufen, bis sich Apples Anwälte laut Prepear am letzten möglichen Tag einschalteten, um ihr Veto einzulegen. Die App-Entwickler haben eine Petition auf change.org gestartet, um Stimmen zu sammeln und so auf das Problem aufmerksam zu machen.

Teure Streitigkeiten für kleine Unternehmen

Der Streit mit Apple stellt für das kleine Unternehmen mit nur fünf Angestellten ein großes Problem dar. Dieser ist nicht nur zeitaufwendig, sondern kostet auch viel Geld. Prepear schreibt aber, dass man den Streit nicht einfach aufgeben will.

In der Petition schreibt man weiter, dass man nachvollziehen kann, warum andere Unternehmen in der Vergangenheit schnell aufgegeben haben. So konnte Apple bereits in den vergangenen Jahren immer wieder erfolgreich gegen derartige Logos anderer Firmen oder gar politische Parteien vorgehen.

Der Rechtsstreit zwischen Prepear und Apple ist noch nicht vom Tisch und geht jetzt in die nächste Phase. Der App-Entwickler erhofft durch die Hinweise in den Medien genug Aufmerksamkeit zu erhalten, um Apple doch noch umstimmen zu können. Die App kann auch weiterhin im App Store und Play Store gefunden werden.

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Top-Kommentare der Community

  • Nobody 11.08.2020

    Das ist so was von lächerlich. Hat der große Konzern Apple tatsächlich angst das man ihn mit einem 5 Personen unternehmen verwechselt? Und selbst wenn sie duch die Wahl des Logos Aufmerksamkeit erzielen wollten. Das sind doch keine Gegner für Apple. Weder geschäftlich oder rechtlich noch in sonst einer weiße. Da zeigt sich wieder mal die überhebliche und arrogante art der Großkonzerne. Ich hoffe doch sehr das ihnen ein Gericht die Grenzen aufzeigt. Aber wahrscheinlich setzt sich wieder der durch der mehr Geld hat und deswegen den Prozess länger durchhält. Für mich ist das ein Armutszeugnis für Apple. Traurig.

  • Sebo 11.08.2020

    Wenns danach geht müsste Cola Cola sämtliche Getränkehersteller verklagen die auch rote Dosen sowie rote Banner auf ihren Flaschen verwenden. Nur als Beispiel

63 Kommentare

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  • AppleDev 13.08.2020 Link zum Kommentar

    So ein Kindergarten...


  • Mehmet Halis 11.08.2020 Link zum Kommentar

    Ich möchte gar nicht wissen, was apple seinen anwälten bezahlt.... eh entschuldigung die honks die apple produkte kaufen.
    das ist ja dann klar, dass man nicht will, dass die dann äpfel und birnen verwechseln und dann nicht mehr ihre produkte kaufen. wobei ich ja immer noch nicht den sinn hinter dem logo verstehe.


  • NoName 11.08.2020 Link zum Kommentar

    So lächerlich, dass Apple ernsthaft gegen ein kleines 5 Mann Unternehmen klagt, welches in einer anderen Branche tätig ist und dessen Logo nun wiklich absolut keine Ähnlichkeit zum Apple Logo hat.
    Wenn das durchgeht könnte auch eine Apfelmarke gegen Apple klagen, weil man ja den Apfel mit dem Obst assoziieren soll und nicht mit einem Technikunternehmen.


    • Tenten 11.08.2020 Link zum Kommentar

      Blödsinn. Es kann ja auch kein Pferdezüchter gegen Ferrari vorgehen, nur wegen deren Logo. Vorstellbar wäre höchstens eine Klage, wenn Apple sein Logo plötzlich rosa färben würden. Da könnte die Clubmarke Pink Lady unter Umständen etwas dagegen haben. Ja, auch vermeintliche Apfelsorten stellen sich am Ende nur als Marke heraus, die man nur unter Lizenznahme anbauen und verkaufen darf. Gut ist das nicht, aber geltendes Recht.

      Gelöschter Account


      • Nobody 12.08.2020 Link zum Kommentar

        Könnte er schon. Wie man bei Apple sieht geht das sehr wohl. Man braucht nur jede menge Geld. Ob es sinn macht ist die andere Frage.


  • Tenten 11.08.2020 Link zum Kommentar

    Ich denke mal, Apple hat sich natürlich nicht nur exakt ihr Logo schützen lassen, sondern viele andere optisch und assoziativ ähnliche. Das ist absolut üblich und macht natürlich auch Sinn. Und ganz klar geht man dagegen vor, denn sonst hat man bald an jeder Ecke ähnliche Logos, gegen die man dann schlechte Chancen hat.

    Ich finde auch, dass man hier darauf spekuliert hat, dass einen Apple schon bekannt machen wird. Von daher finde ich das Vorgehen richtig. Die sollen sich halt ein anderes Logo ausdenken und gut.

    tommyGelöschter Account


    • Pure★Aqua ツ 11.08.2020 Link zum Kommentar

      Warum ? Es ist eindeutig eine Birne kein Apfel.
      Da liegen Welten zwischen den Logos & die Unterstellung, dass sich die Firma besser verkaufen will damit ,beruht einzig auf Vermutungen & es liegen keinerlei Beweise dafür vor.
      Das Ding ist pure Geldverschwendung und wird zu 99% abgeschmettert, weil es einfach peinlich und selten dämlich ist. Jeder normal denkende Mensch würde so urteilen.
      Würde die Firma Pc Equipment verkaufen, würde ich das noch einsehen seitens Apple ,aber so ist es einfach nur Schwachsinn hoch 10 .


      • Tenten 11.08.2020 Link zum Kommentar

        Vielleicht solltest du dich weniger echauffieren und lieber genauer lesen. Ich habe geschrieben "viele andere optisch und assoziativ ähnliche". Es muss keinen Apfel zeigen, um trotzdem ähnlich zu sein. Du könntest auch einfach einen Kreis zeichnen mit einem Blatt oben und auch das wäre ähnlich und würde man sich schützen lassen. Ich kenne Bands, die haben sich alle möglichen Logos schützen lassen, die sie selbst gar nicht verwenden. Aber sie können dagegen vorgehen, wenn andere das tun wollen. Als Weltkonzern lässt du dir doch nicht bloß Äpfel schützen, so einfältig ist niemand. Natürlich ist das nur eine Vermutung, dass das von Prepear durchaus Absicht war. Habe ich geschrieben, es wäre ein Fakt?

        "Jeder normal denkende Mensch würde so urteilen."
        Darum geht es doch überhaupt nicht. Wenn sich jemand etwas hat schützen lassen, dann kannst du dich auf den Kopf stellen, du darfst es nicht verwenden. Ob das sinnvoll ist oder nicht darum geht's nicht.


      • Pure★Aqua ツ 11.08.2020 Link zum Kommentar

        Und woher willst genau Du das wissen ? Sagt Dir deine Kristallkugel das ? Alles nur Vermutungen und sinnlose Vorwürfe & wenn man das Urteil vom Apfelkind nimmt ,kann man schon erahnen das es nicht so ist wie du behauptest.
        Auch scheinst Dir ja sicher zu sein und nach deiner Meinung sollte sich das andere Unternehmen sofort ein neues Logo einfallen lassen.


      • Tenten 11.08.2020 Link zum Kommentar

        Lies doch bitte einfach mal statt immer nur zu halsen. Ich hab geschrieben, ich denke mal, also vermute ich, dass Apple sich sein Logo und eventuell noch etliches mehr hat schützen lassen. Diese Vermutung liegt sehr nahe, da alle großen Unternehmen so agieren. Und wenn es so ist, ja, dann sollte sich das andere Unternehmen ein anderes Logo einfallen lassen. Denn man kann sowas vorher einsehen und macht man es trotzdem, darf man Absicht dahinter vermuten. Ist es nicht so, dann haben sie vor Gericht sicher gute Chancen.


      •   26
        Gelöschter Account 12.08.2020 Link zum Kommentar

        Es ist wohl eher nicht so. Wenn man sich die Widerspruchs-Dokumente von Apple dazu durchliest, sieht man ja dass sich Apple alleine auf dem Vergleich mit dem normalen Apple-Logo beruft, so wie es im Artikel oben auch abgebildet ist.

        Um ein Gerichtsverfahren gegen das wertvollste Unternehmen der Welt zu gewinnen ist gerade in den USA ein sehr langer Atem notwendig, den so kleine 5 Mann Unternehmen meist nicht haben. Nicht ohne Grund bittet Prepear um Spenden für das Verfahren.


      • Nobody 12.08.2020 Link zum Kommentar

        Damit ich das richtig verstehe Tenten. Eine Firma mit dem namen Prepear (nicht Preapple!) nimmt sich als logo eine Birne. Und da hätte man dann vorher wissen sollen das sich Apple von einem 5 Personen starken Unternehmen bedroht fühlt weil ja eine Birne so extrem ähnlich ist wie ein angebissener Apfel Ehrlich? Für mich zeigt es nur die arrogante Einstellung der sogenannten Großkonzerne. Man geht einfach über Leichen nur um andere abzuschrecken damit niemand auf die Idee kommt so was auch zu versuchen. Was interessieren 5 arbeitslose mehr Apple den schon. Auf der anderen Seite ist Apple damit natürlich in den Schlagzeilen. Und ohne das es was kostet den die Anwälte werden ja eh bezahlt. Bitte nicht vergessen. Auch negative Werbung ist Werbung. Und wie man hier sieht und liest gibt es genügend die das gut finden und begeistert sind das Apple so was macht. Ziel erreicht. Sie haben ihre Werbung und der kleine Betrieb wir so lange an der langen Hand gehalten bis er verhungert und pleite ist oder vorher nachgibt. Ich bin sehr stolz auf Apple. Sie zeigen sehr genau warum sie geschäftlich da stehen wo sie jetzt sind. Und nicht vergessen Apple hat das gleiche nur sehr dreister mit Apple Records gemacht. Und da ging es um zwei mal Apfel.


      • Tenten 12.08.2020 Link zum Kommentar

        Ich finde es interessant, dass hier einige offenbar gar nicht mehr auf das eingehen, was man schreibt, sondern um des Haten Wollens nur das lesen, was sie lesen wollen. Ich habe in den Raum gestellt, dass Apple sich das vielleicht hat schützen lassen. Und sollte das der Fall sein, dann spielt es überhaupt keine Rolle, ob es um einen Apfel, eine Birne oder einen Haufen Büroklammern geht und es spielt auch keine Rolle, ob der Gegner klein, arm, reich, ein internationaler Konzern oder ein Verein ist. Da gilt dann geltendes Recht und nicht das Gerechtigkeitsempfinden von irgendwem. Und ja, wenn das so ist, dann hätte prepear das vorher einsehen können. Genauso, wie du Patente einsehen kannst und nicht hinterher einfach behaupten kannst, oh, das hab ich ja gar nicht gewusst, dass da jemand ein Patent drauf hat.
        Und wenn sich Apple das nicht hat schützen lassen, wie @Florian andeutet, dann müssen eben die Gerichte entscheiden. Wobei auch hier die Chancen nicht besonders gut stehen, da in der Regel für die großen etablierten Firmen entschieden wird. Denn deren Marke wird allein durch den wesentlich höheren Bekanntheitsgrad als schützenswerter erachtet als die eines Kaninchenzüchtervereins aus dem Harz.


      • Tenten 12.08.2020 Link zum Kommentar

        @Florian
        Ja, das könnte darauf hindeuten, dass Apple sich das nicht weit genug hat schützen lassen. Aber wie du schon selbst geschrieben hast, die Chancen für prepear stehen dennoch nicht gut. Es könnte aber auch sein, dass Apple mit dem Vergleich einfach nur das beschreibt, was man sich hat schützen lassen. Du lässt ja ein Logo nicht in dem Sinne schützen, dass es nur bei 100 % Identität geschützt ist, denn sonst könnte ja auch jemand einfach das Applelogo mit einem nicht angebissenen Apfel verwenden und Apple könnte nichts dagegen unternehmen. Also lässt du dir den Vergleich schützen, einen Bereich, den man immer noch als identisch empfinden könnte. Das liegt aber dann in vielen Fällen auch im Auge des Betrachters, in diesem Fall des Richters. Ich persönlich empfinde zum Beispiel das Logo von prepear als sehr angelehnt an das von Apple. Viele andere hier tun das nicht. Am Ende wird es das Gericht entscheiden.


    • Gianluca Di Maggio 12.08.2020 Link zum Kommentar

      Es ist eine Birne. Wie soll man ein Logo mit einer Birne groß anders designen? Das hat doch ohnehin keine Ähnlichkeit..


      • Tenten 12.08.2020 Link zum Kommentar

        Diese Birne ist in mindestens acht Ausprägungen identisch mit dem Logo von Apple. Es gibt jede Menge Untersuchungen zum Thema Mustererkennung, in erster Linie zum Thema Bilderkennung einer KI. Man hat zum Beispiel gut 70 verschiedene Variationen des Buchstaben A untersucht, die eine KI nur sehr schwer alle fehlerfrei als den Buchstaben A erkennt, der Mensch aber sofort. Wir finden unbewusst Muster und Ähnlichkeiten, die vielleicht objektiv betrachtet nicht da sind, wir aber sofort als solche erkennen. Ein spannendes Thema, ich kann dir nur empfehlen, dich mal damit zu beschäftigen. Dann würdest du auch nicht mehr fragen, wie man ein Logo mit einer Birne groß anders designen sollte. Dafür gibt es zig Varianten.


      • Gianluca Di Maggio 12.08.2020 Link zum Kommentar

        Also wenn ich mir Apples Logos bis heute ansehe finde ich zum Beispiel keines, das wie das Prepear Logo hohl ist. Alleine das sollte eigentlich schon zur Unterscheidung reichen. Das einzige das man als "kopiert" betrachten könnte wäre höchstens das Blatt im Logo. Das bräuchte man nicht umbedingt. Und dass man unterbewusst Sachen wiedererkennt ist klar, rechtfertigt aber nicht Apples Reaktion hier drauf. Da sind sich zum Beispiel Mini und Bentley DEUTLICH ähnlicher und die sind sogar in der selben Branche tätig. Von daher finde ich die Klage einfach lächerlich. Man kann eben keine Äpfel und Birnen vergleichen und genau das tut Apple hier. Fruchtlogos gehören denen nicht. Sollten sie es ändern, schlage ich vor, eine Mischung aus Pfanne und Birne zu nehmen, ist ja eine Kochapp. Vielleicht schaffe ich es ja zwischendurch, das zu zeichnen, als Beispiel.


      • Tenten 12.08.2020 Link zum Kommentar

        1. Es ist einfarbig.
        2. Es ist stilisiert.
        3. Es hat ein Blatt.
        4. Es hat genau 1 Blatt.
        5. Es hat das Blatt rechts.
        6. Es hat ein Blatt mit glattem Rand (im Gegensatz zu gezackt)
        7. Es ist freigestellt, daß heißt, sonst sind keine weiteren Details zu sehen.
        8. Es ist ein Fruchtlogo mit einer Frucht die in engem Zusammenhang mit Äpfeln steht (im Gegensatz zu Bananen oder Ananas).
        9. Der Grad der Abstraktion ist bei beiden in etwa gleich.
        Wäre ich Anwalt, würde ich da schon einige Übereinstimmungen finden ;)
        Natürlich ist es lächerlich, gar keine Frage. Apple könnte sich da einfach großzügig zeigen.


      • Gianluca Di Maggio 12.08.2020 Link zum Kommentar

        Klar, wer suchet der findet. Ist halt hier einfach sehr weit hergeholt.

        https://drive.google.com/file/d/121Kz5aGDTxX1biM5AAq20DhWDC7OAMB0/view?usp=sharing

        Das hier ist natürlich nur schnell hingeklatscht, aber so oder so ähnlich würde ich es umsetzen, wenn man das Logo ändern müsste. Natürlich digital, mit sauberem Übergang und scharfen Linien. Man kann da denke ich eine Birne erkennen, aber es ähnelt auch einer Pfanne, mit etwas Arbeit dürfte das meiner Idee auch noch ähnlicher sehen. War halt nur in Sketchbook zusammengekrakelt ^^'


      • Nobody 13.08.2020 Link zum Kommentar

        @Tenten
        Was ich ehrlich gesagt nicht verstehe. Du sagst das du es lächerlich findest von Apple und das sie da auch einfach großzügiger sein könnte. Aber andererseits verteidigst du wiederum ihr Vorgehen. Seltsam


  • Michael K. 11.08.2020 Link zum Kommentar

    Man sollte es emotionslos sehen: Es geht hier einfach um die Unverwechselbarkeit eines Markenzeichens, da legt nicht nur Apple viel Wert drauf. Hierzulande haben zwei Schokoladenhersteller darum gestritten, ob die quadratische Form eine schützenswerte Produkteigenschaft ist. Ist sie. Den Streit kann man auch als lächerlich ansehen. Ich finde beide lecker, und quadratisch oder rechteckig ist mir völlig egal, aber für die Hersteller sind solche Details halt wichtig.

    https://www.welt.de/wirtschaft/article212076625/Schokoladen-Streit-mit-Milka-Nur-Ritter-Sport-darf-quadratisch-sein.html

    Quelle: welt.de


    • Nobody 11.08.2020 Link zum Kommentar

      Ja aber da geht es ja bei beiden um das selbe. Nämlich Schokolade. Aber bei Apple und Prepear geht es um zwei verschiedene sachen. Und bei der Schokolade waren es auch zwei Großkonzerne. Das ist auch wieder etwas anderes finde ich. In meinen Augen macht sich Apple hier lächerlich. Und sonst nichts.


  • rolli.k 11.08.2020 Link zum Kommentar

    Hoffentlich wird keine Firma gegründet welche Tomaten anbaut und vertreibt. 🍅🍅
    Dann kriegt Appel wohl richtig Schnappatmung 🙄🙄


  • Müli 11.08.2020 Link zum Kommentar

    Apple würde sicher auch gegen einen kleinen Strauchtomaten anbauenden spanischen Landwirt vorgegen, wenn er sich erdreisten würde, für seine Firma eine Strauchtomate mit einem Blatt im Logo zu verzieren.

    Schon sehr sympatisch die Firma!


  • Dirk Müller 11.08.2020 Link zum Kommentar

    Die Firma kann ja mal bei Apfelkind nachfragen. Die wissen wie man gegen Apple gewinnt.

    Allerdings kann ich verstehen das Apple denkt ihre Kunden würden die Logos verwechseln.


  • engländer 11.08.2020 Link zum Kommentar

    Nach dem Motto "Wem nützt es?" würde ich sagen: Prepear ist heilfroh, dass Apple am ausgelegten Haken angebissen hat und das bis dahin namenlose Prepear damit aus dem Nichts gerettet hat.


  • Pure★Aqua ツ 11.08.2020 Link zum Kommentar

    Wer da was verwechselt ist ...
    - total besoffen
    - ohne Sehkraft
    - dümmer als eine Scheibe Toast
    - auf'm Trip
    - Anwalt von Apple 🙈😅


  • Lefty 11.08.2020 Link zum Kommentar

    Vielleicht sollte Apple sicherheitshalber sämtliche Werbung die runde Grafiken enthält verbieten lassen. Und natürlich alle Wörter in denen die Buchstaben A, P, L und E vorkommen. Offenbar sind Apples Kunden (und die, die es werden wollen) ja nicht zu einer zuverlässigen Unterscheidung in der Lage.
    "Ich wollte mir n IPhone kaufen, bin aber mit m Kochrezept nach Hause gegangen. Was nun ?"... oder wie muß man sich das vorstellen? ;-)


    •   36
      Gelöschter Account 11.08.2020 Link zum Kommentar

      Das muss man sich u.a. so vorstellen:

      Prepear hilft also, neue Kochrezepte zu entdecken oder Mahlzeiten zu planen. Und wenn nun ein zweites kleines Unternehmen genau dasselbe macht, aber ein völlig unverfängliches Logo hat? Und die Leute dann lieber Prepear verwenden, weil sie das Logo so angenehm an Apple erinnert?

      Ist das in deinen Augen fair?


      • Gianluca Di Maggio 11.08.2020 Link zum Kommentar

        Wem ist es nicht schon passiert, das man sich einen Mini kauft, weil einen das Logo so angenehm an Bentley erinnert? Merkst du selber, oder? Oder man kauft sich Beats, weil man so zufrieden mit Vodafone ist. Ich weiß worauf du hinaus willst aber wenn es so ist, ist das ja dennoch nicht Apples Schaden. Apple werden ja keine Kunden wegenommen. Es sind grundverschiedene Firmen, mit grundverschiedenen Angeboten. Die Behauptung die Leute würden deshalb eher die App nutzen ist schon sehr abstrus.


      • rolli.k 11.08.2020 Link zum Kommentar

        @Black Mac

        Höchst spekulative "Argumentation" jetzt von dir.


      • Nobody 11.08.2020 Link zum Kommentar

        Aber die frage ist doch? Ist das dann Apples Problem? Du tust ja so als wären sie die hüter des fairen Handels. Sehr lustig.


      • Lefty 11.08.2020 Link zum Kommentar

        @blackMac
        In diesem speziellen Fall dürften Assoziationen zu Apple ja wohl erst durch Apples Klage entstanden sein. Kann mir nicht vorstellen, dass jemand beim Betrachten des Prepear-Logos irgendwelche Verbindungen zu Apple herstellt. Und selbst wenn ;
        Dass hieße im Umkehrschluß, dass Apple jegliche grafische Darstellung , die andeutungsweise die Gedanken in Richtung Applelogo lenken könnten, mit einer Klage bedenken müsste. Das ist, bei allem Respekt, komplett paranoid.
        Und zu glauben, das Apple hier das Wohl und Wehe anderer Firmen, die dadurch eventuell ins Hintertreffen geraten könnten, im Blick hat, ist, mit genauso viel Respekt, mehr als naiv.


  • Nobody 11.08.2020 Link zum Kommentar

    Das ist so was von lächerlich. Hat der große Konzern Apple tatsächlich angst das man ihn mit einem 5 Personen unternehmen verwechselt? Und selbst wenn sie duch die Wahl des Logos Aufmerksamkeit erzielen wollten. Das sind doch keine Gegner für Apple. Weder geschäftlich oder rechtlich noch in sonst einer weiße. Da zeigt sich wieder mal die überhebliche und arrogante art der Großkonzerne. Ich hoffe doch sehr das ihnen ein Gericht die Grenzen aufzeigt. Aber wahrscheinlich setzt sich wieder der durch der mehr Geld hat und deswegen den Prozess länger durchhält. Für mich ist das ein Armutszeugnis für Apple. Traurig.


    • Sebo 11.08.2020 Link zum Kommentar

      Wenns danach geht müsste Cola Cola sämtliche Getränkehersteller verklagen die auch rote Dosen sowie rote Banner auf ihren Flaschen verwenden. Nur als Beispiel


    •   36
      Gelöschter Account 11.08.2020 Link zum Kommentar

      Du bist ja ein richtiger Markenschutz-Experte, Respekt! Endlich jemand, der seine Meinung fundiert und sachlich darlegt! 👍🏻


      • Gianluca Di Maggio 11.08.2020 Link zum Kommentar

        Das ist kein Markenschutz. Es besteht keine Gefahr für deren Marke, entsprechend wird da nix geschützt. Vielleicht kommst du ja auch noch drauf. Das hier kann man nicht verteidigen.


  •   20
    Gelöschter Account 11.08.2020 Link zum Kommentar

    M. E. vermutet Apple (zu recht) dass Firmenname und Logo in Anlehnung an Apple gewählt wurden. Dabei geht es wohl nicht um die Detailnähe sondern die Assoziationen. In wie weit es gerechtfertigt ist, dass Apple sich eine neutrale Assoziationenszone um ihr Logo und Namen sichert, muss jetzt wohl ein Gericht entscheiden.

    TentenGelöschter Account


    • Gianluca Di Maggio 11.08.2020 Link zum Kommentar

      Es ist eine Kochapp, eine Frucht ist also nicht gerade abwegig. Zumal der Name ja ein Wortspiel ist. Und zum Logo: Was soll man denn sonst machen? Es geht nunmal um PrePEAR. Würden die ebenfalls Technik fertigen, könnte ich das ja nachvollziehen aber sie sind in einem völlig anderen Bereich tätigt, das sollte jegliche Assoziation mit Apple im Keim ersticken. Es kann doch nicht sein, dass keine Firma mehr eine Frucht im Namen/ Logo haben kann, nur weil Apple das nicht will.. Das grenzt schon an einer Diktatur und ich will sowas definitiv nicht haben


      • C. F.
        • Admin
        11.08.2020 Link zum Kommentar

        Apple möchte vermeiden, dass deren Logo als Sprungbrett für andere Firmen hinhält, wenn die ein ähnliches verwenden, aber ganz andere Produkte vertreibt. So wie „Erinnerst Du Dich noch ein die eine Firma da? Das Logo sah aus wie das von Apple? Ach ja....Birne...ahhhh...Prepear...“. Für die nicht Englischsprachigen: pear = Birne.

        TentenGelöschter AccountGelöschter Account


      • Gianluca Di Maggio 11.08.2020 Link zum Kommentar

        Klar, man will sowas vermeiden. Aber wenns nach dem Motto ginge, müsste ja jede Firma ständig sowas durchziehen. Tun aber die wenigsten. Nur Apple ist da so "verbissen" :)


      • C. F.
        • Admin
        11.08.2020 Link zum Kommentar

        Das ist eine Vermutung von Dir. Das können mehr Verfahren sein, als Du denkst. Dass hängt nur nicht jeder an die große Glocke...

        "Anzahl der Widersprüche gegen Marken in Deutschland 2007: 7.642 (davon Abschluß ohne Auswirkung auf die Marke: 3.477; Vollständige, bzw. teilweise Löschung: 920; Verzicht des Inhabers: 1.200)"

        Quelle: http://www.markenmagazin.de/marken-in-zahlen/

        Neueres habe ich auf die Schnelle nicht gefunden. Und das ist nur Deutschland.


      • Gianluca Di Maggio 11.08.2020 Link zum Kommentar

        Okay, vielleicht lag ich da falsch. Meinte das aber eher so, dass Apple da nach meinen Erfahrungen nach deutlich schneller handelt als andere, selbst wenn es wie hier nur bedingt nachvollziehbar ist


      • C. F.
        • Admin
        11.08.2020 Link zum Kommentar

        Apple handelt da nicht schneller als andere. Auch da gibt es Fristen, die eingehalten werden müssen. Nur steht Apple natürlich mehr im Fokus der Öffentlichkeit, als "unbekanntere" Unternehmen.


      • Tenten 11.08.2020 Link zum Kommentar

        Und da kümmert sich Apple ganz sicher auch nicht selbst drum, sondern das Heer an Anwälten, die man beschäftigt. Das ist deren Job, genau dafür werden sie bezahlt, also natürlich reagieren die sofort.


  • Steve 11.08.2020 Link zum Kommentar

    Noch Schlimmer finde ich es mit Farben, wie kann man Magenta einem Konzern zuordnen?


    •   36
      Gelöschter Account 11.08.2020 Link zum Kommentar

      Wenn der Verwendungszweck klar umrissen ist (Telekommunikation, in Verbindung mit diesen und jenen grafischen Elementen usw.), dann ist das sehr wohl gerechtfertigt.

      Mir wurde aus anonymer Quelle zugetragen, man könne sogar ein rotes Kreuz auf weissem Grund schützen. Oder fünf farbige Kreise in einer bestimmten Anordnung. Oder das englische Wort für «Fenster».

      Wo ist das Problem? Das nennt man “Marke”, und die gilt es zu schützen.


  •   26
    Gelöschter Account 11.08.2020 Link zum Kommentar

    Schon Alligatoah wusste: "Birnen verlieren, wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht" - leider.


    • Gianluca Di Maggio 11.08.2020 Link zum Kommentar

      Super Zitat, beschreibt die Situation echt perfekt. Hoffen wir mal dass die Birne gewinnt.


  • Savero Fa 11.08.2020 Link zum Kommentar

    Tim Cook ist jetzt Milliardär geworden (Spiegel vom 11.08.)
    Ein sehr sympathisches Unternehmen.
    Weiter so 👍👍👍


    • Tim 11.08.2020 Link zum Kommentar

      Angesichts dessen, wie riesig und wertvoll Apple ist, ist das eigentlich enorm spät ^^ also wenn man das mal im Vergleich zu bspw. Zuckerberg oder Bezos sieht.


      •   36
        Gelöschter Account 11.08.2020 Link zum Kommentar

        Allerdings sind Bezos und Zuckerberg die Besitzer, Cook hingegen “nur” ein CEO. Kylie Jenner war auch (sehr) viel schneller als Tim Cook.


  • René H. 11.08.2020 Link zum Kommentar

    Typisch Apple. Ich assoziere mit der Birne keine Äpfel. Und die Apple-Jünger werden das wohl kaum verwechseln. Da will Apple mal wieder nur zusätzlich kassieren. In DE hätten die sicher keinen Erfolg. Oder doch?


  • Gianluca Di Maggio 11.08.2020 Link zum Kommentar

    Dreckige Aktion seitens Apple. Und nicht die erste, wenn ich mich nicht irre. Ich hoffe dass sie den Fall verlieren und dafür bestraft werden und ich rede nicht von einer nutzlosen Geldstrafe. Der Name ist ganz anders, das Logo unterscheidet sich stark und Prepear ist auch in einem ganz anderen Bereich tätig. Es gibt keinerlei Gründe, da zu klagen. Das ist schlichtweg inakzeptabel und darf nicht konsequenzenlos bleiben.

    "Der App-Entwickler erhofft durch die Hinweise in den Medien genug Aufmerksamkeit zu erhalten, um Apple doch noch umstimmen zu können."

    Genau das darf nicht passieren. Denn dann wird sich sowas wiederholen. Es MUSS Konsequenzen haben! Alleine schon die Aussage man könne die Logos verwechseln, das ist schon sehr weit hervorgeholt. Man kann nicht jegliche Firma mit Frucht im Namen und Logo anklagen, sowas gleicht einer Diktatur und dagegen sollte man sich einsetzen.


    • Sebo 11.08.2020 Link zum Kommentar

      Ist so, da ist absolut gar keine Ähnlichkeit. Apple hat Paranoia.


      • Nobody 11.08.2020 Link zum Kommentar

        Tja Apple bringt sich halt mal wieder mit kleinen Geld in die Schlagzeilen. Ob das kleine Unternehmen dabei pleite geht interessiert die doch nicht. Collateralschaden. Mehr nicht.


    •   36
      Gelöschter Account 11.08.2020 Link zum Kommentar

      Apple besitzt die wertvollste Marke der Welt. (Aktuell beläuft sich der Wert auf geschätzte 350 Mia. US-Dollar.) Bei diesem Logo handelt es sich IMHO um einen Versuch, etwas von diesem Glanz abzubekommen, denn die Ähnlichkeit und die Assoziation sind gegeben.

      Aber das sollen die Gerichte entscheiden. Wenn die Eigentümer von Prepear noch einen Funken Restverstand in der Birne haben (haha!), werden sie das Logo aus eigenem Antrieb ändern. Dann herrscht wieder Ruhe.


      • Nobody 11.08.2020 Link zum Kommentar

        Na und wenn. Nur weil es die wertvollste Marke der Welt ist heißt das nicht das sie sich alles erlauben können oder. Ich hoffe auch das es die Gerichte entscheiden. Und ich hoffe sie haben genug Geld um weiter dagegen zu halten. Den leider entscheidet es meistens nicht der Verstand oder das Gericht sondern das Geld in der Kasse. Da wird der Prozess einfach so lange hinaus gezogen bis der kleine kein Geld mehr hat und nach gibt. So machen sie es doch immer.


      • Gianluca Di Maggio 11.08.2020 Link zum Kommentar

        Also abgesehen vom Blatt gibt es nix am Logo das dem vom Apple ähnlich sieht. Okay, es ist rund und eine Frucht. Vielleicht sollten Cherry ja mal Apple verklagen, schließlich gibt es die Firma ja schon länger, die Ähnlichkeit und Assoziation sind gegeben. Du verstehst was ich damit sagen will? Prepear ist ein Wortspiel und das Logo entsprechend eine Birne. Die müssen GAR NIX ändern. Die sind nicht in der selben Industrie tätig (was eine Verwechslung ausschließt). Es gibt schlicht und einfach keinen Grund da zu klagen und das ist das eklige an der Situation. Man macht es, weil man es kann. Und das geht nicht klar.


      • Pure★Aqua ツ 11.08.2020 Link zum Kommentar

        Hast du was gesoffen ? Das Ding ist ja sogar eine andere Frucht ,da gibt sich jeder Fälscher mehr Mühe um Logo zu imitieren. Hier in diesen Falle ,abgelehnt und Apple trägt hoffentlich die Kosten.


      • Olaf Gutrun 11.08.2020 Link zum Kommentar

        Ich sehe da keine Ähnlichkeit, nur eine Birne und kein Apfel wo etwas raus gebissen ist.


      • rolli.k 11.08.2020 Link zum Kommentar

        Prepear soll aufgeben?

        Das wäre Wasser auf die Mühle von Apple (nicht gut).

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