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Leaks zu Android 13: Neue Bildschirmschoner & Linux-Emulation

NextPit Android 13 preview
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Die Leaks um das kommende Android 13 ebben nicht ab. Während wir vor einigen Tagen noch von der ersten Entwickler-Version berichteten, kam es heute zu zwei weiteren Neuigkeiten rund um das Betriebssystem. Zum einen sollen die Bildschirmschoner ein großes Update erhalten und zum anderen könnte uns Android 13 dank virtueller Maschinen Zugang zu neuen Betriebssystemen bringen

  • Arbeiten an neuen Bildschirmschonern im Code von Android 13 entdeckt
  • Noch gibt es keine offiziellen Bilder
  • Android 13 könnte aber virtuelle Maschinen auf Smartphones ermöglichen

Das aktuelle Betriebssystem Android 12 ist noch nicht einmal für alle gängigen Smartphones verfügbar und schon türmen sich die News zu Android 13. Neben Funktionen wie dem Photo-Picker und der Datenübertragung durch Antippen wurde nun auch eine weitere Anpassung des Nutzerinterfaces im Code des neuen Betriebssystems entdeckt. 

So wurden Zeilen im Code entdeckt, die das Wörtchen "dream" enthalten. Das ist die Bezeichnung für alle Screensaver in den aktuelleren Android-Versionen. In den letzten Jahren gab es Kaum Änderungen in Bezug auf die Bildschirmschoner, allerdings könnte es dieses mal anders sein. Denn allem Anschein nach möchte Google die "Complications"-API auf Smartphones bringen. Diese API kennen wir schon von Android-Smartwatches und sie sorgt dafür, dass man auf dem Sperrbildschirm Daten wie die Batterieanzeige sieht. Erste Bilder gibt es bisher nicht, allerdings dürfte dies nur eine Frage der Zeit sein.

Android 13 für virtuelle Maschinen nutzen

Eine kurze Erklärung vorab. Eine virtuelle Maschine ist eine Arbeitsumgebung innerhalb eines Betriebssystems, in der Ihr andere Betriebssysteme starten könnt. Oder etwas einfacher ausgedrückt: Ein solches Programm dient dazu, dass man zum Beispiel Windows auf einem MacOS-Rechner laufen lassen kann. Der Android-Entwickler Danny Lin veröffentlichte nun auf Twitter Screenshots, die eine solche virtuelle Maschine auf einem Pixel 6 zeigten. 

Auf den Screenshots erkennt man zum einen eine Linux Partition und zum anderen eine Windows 11-Version. Die virtuelle Maschine läuft so reibungslos, dass Lin sogar das erste Doom auf seinem Smartphone spielen konnte. Das Ganze wird durch die bessere Virtualisierung ermöglicht, die mit Android 13 eingeführt wird. Das Betriebssystem nutzt dabei eine kernelbasierte virtuelle Maschine, die mit einem gemeinsamen Hypervisor funktioniert. 

Einige Aufgaben könnten auf Android-Geräten hierdurch deutlich leichter fallen. Allerdings ermöglicht die bessere Virtualisierung weitere Vorteile. In erster Linie dient sie dazu, die Sicherheit der digitalen Rechte zu erhöhen.

Hier noch eine kleine Anekdote: Während meines Informatik-Studiums habe ich Linux geliebt und muss zugeben, dass ich auch heute noch in Ubuntu verliebt bin. Ein vollwertiges Linux auf dem Android-Handy zu nutzen, wäre sicherlich für viele Programmierer und Linux-Fans ein absoluter Traum.

Was haltet Ihr von den News? Denkt Ihr, dass die virtuellen Maschinen auch in der Endversion von Android 13 nutzbar sein werden? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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4 Kommentare

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  • René H. vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    Wozu brauchen Smartphones einen Bildschirmschoner? Ich sehe denn Sinn nicht. Wenn man das Smartphone nicht nutzt ist der Bildschirm aus. Also weshalb "unsichtbar im Hintergrund" einen Bildschirmschoner laufen lassen?


  • Sicax99 vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    "Oder etwas einfacher ausgedrückt: Ein solches Programm dient dazu, dass man zum Beispiel Windows auf einem MacOS-Rechner laufen lassen kann."

    Falls ihr damit ausdrücken wollt, dass das ein Beispiel für eine VM bzw. virtuelle Umgebung sein soll, dann ist das Beispiel nicht passend. Vermutlich meint ihr Apple's Bootcamp? Bootcamp ist aber im Prinzip keine virtuelle Umgebung oder virtuelle Maschine, sondern kann z.B. neben dem Mac OSX als alternatives Betriebssystem zusätzlich installiert werden. Es hat nichts mit einer virtuellen Maschine zu tun!

    Eine virtuelle Maschine ist z.B. BlueStacks oder der Nox Player. Damit laufen dann unter Windows Android Apps, wobei sich das mit Windows 11 ohnehin erledigt hat ;)


  • Tim vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    "Die virtuelle Maschine läuft so reibungslos, dass Lin sogar das erste Doom auf seinem Smartphone spielen konnte"
    Naja so wirklich Aussagekräftig ist das jetzt nicht... die Leute bringen Doom buchstäblich auf smarten Kühlschränken oder alten Taschenrechnern zum laufen.

    Und wozu denn bitte Bildschirmschoner? Wenn man das Smartphone nicht nutzt, macht man das Display zum Strom sparen aus und lässt es nicht an, damit nach einigen Minuten grundlos irgendein Screensaver durchläuft... der schadet dem Display am Ende nur mehr, als er hilft, weil das Display eben betrieben wird, statt aus zu sein.


    • René H. vor 7 Monaten Link zum Kommentar

      Du sagst es. Bildschirmschoner überflüssig. Schon bei PCs braucht es keinen Bildschirmschoner mehr, kann man doch den Bildschirm schlafen legen.

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