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Casa Casi 52: Elon Musk und das Ende der Menschheit

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In der heutigen Folge sprechen Palle und Casi in Abwesenheit von Fabi über ein sehr dystopisches Thema: Das Ende der Menschheit! Elon Musk kann sich da gleich vier Szenarien für unser Ende vorstellen. KI und einen einschlagenden Himmelskörper hält er für solche Bedrohungen, aber auch der Rückgang der Geburtenrate und religiöser Fanatismus. 

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Ein Fabi, der nicht da ist und ein Elon Musk, der zuletzt immer öfter freidreht – die heutige Podcast-Folge stand wahrlich unter einem ungewöhnlichen Stern. Dabei sollte es in der heutigen Ausgabe der "Casa Casi" gar nicht um den Twitter-Irrsinn gehen, den Musk dort derzeit veranstaltet, aber natürlich können wir da nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Wir sprechen also zu Beginn darüber, was da auf Twitter gerade los ist (natürlich mit dem Stand von Montag, als wir aufgenommen haben – danach hat sich ja erneut vieles ereignet).

Danach aber schwenken wir ein auf unser eigentliches Thema: Die vier Szenarien, die sich Elon Musk für das Ende der Menschheit vorstellen kann!

Geht es so mit uns zu Ende? 

Für alle Elon-Fans (ja, ich weiß, es gibt Euch) schon mal Entwarnung vorab: Natürlich gibt es nicht eine komplette Folge lang Musk-Bashing. Schließlich mag er zwar ein ziemlich Durchgeknallter sein, aber seine Erfolge wollen wir ihm ja nicht deswegen absprechen. Und auch bei seinen vier Thesen, was uns Menschen eines Tages einmal das Licht ausknipsen könnte, kann ich zum Teil mitgehen. 

So kann sich Elon Musk vorstellen  (und redet auch schon seit Jahren darüber), dass es ein Himmelskörper ist, der auf der Erde einschlägt und die Zivilisation auslöscht. Zumindest machen sich auch die ESA und die NASA Gedanken dazu, was man tun könnte, sobald wir feststellen, dass da was Mächtiges auf uns zurauscht. Mit dem AIDA-Programm will man einen Doppel-Asteroiden von seinem eigentlichen Weg abbringen.

Der Einschlagkörper DART (Double Asteroid Redirection Test) ist im letzten Jahr Richtung Didymos gestartet und wenn alles planmäßig verläuft, wird der Einschlag dieses Jahr Anfang Oktober auf dem kleineren der beiden Asteroiden erfolgen. Danach wird dann eine ESA-Mission starten und die dann hoffentlich korrigierte Route des Himmelskörper vermessen.

Die Erde wurde schon oft von Einschlägen erschüttert und manches Mal ging auch ein globales Massensterben damit einher. Musks Angst ist also keineswegs eine unbegründete. 

Auch bei der KI steht er bei weitem nicht allein auf weiter Flur, denn auch Stephen Hawking erklärte einst: 

Künstliche Intelligenz könnte einen eigenen Willen entwickeln. Die Entwicklung künstlicher Intelligenz könnte entweder das Schlimmste oder das Beste sein, was den Menschen passiert ist.

Wir sprachen ja auch bereits in einer Folge über künstliche Intelligenz und ich bin guter Dinge, dass wir das Thema auch nochmals gesondert aufgreifen werden. Weniger wahrscheinlich ist eine "Casa Casi"-Episode über Geburtenrückgang. Aber auch das ist ein Szenario, welches nicht nur Elon Musk fürchtet. 

Bereits vor zwei Jahren wurden die Ergebnisse einer vielbeachteten Studie veröffentlicht, nach der schon 2064 die Weltbevölkerung rückläufig sein könnte. Seht Ihr das auch kommen, dass das Problem zu wenig Menschen werden könnten und nicht zu viele? Diskutiert das gerne in den Kommentaren.

Den letzten Punkt – religiöser Extremismus – haben wir in der Podcast-Folge ausgeklammert. Dass Religion auch im Jahr 2022 noch immer Kriege auslösen kann, ist echt nochmal ein Thema für sich. Unterm Strich können wir jedenfalls festhalten, dass wir Elon Musk zwar eine Menge ankreiden können – aber seine Vorstellungen davon, was mal das Ende der Menschheit einläuten könnte, sind keineswegs aus der Luft gegriffen.

Casa Casi 52: Show Notes

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12 Kommentare

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  • Radler61 vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Die Menschheit ist ohne Zweifel zum Untergang verurteilt, die Frage ist nicht ob sondern wann und wie. Jeder Anfang führt unzweifelhaft zu einem Ende. Nichts ist von Ewigkeit, Amen.


  • rolli.k vor 1 Monat Link zum Kommentar

    =====, nach der schon 2064 die Weltbevölkerung rückläufig sein könnte. Seht Ihr das auch kommen, dass das Problem zu wenig Menschen werden könnten und nicht zu viele?=====

    Weniger Menschen dürfte es gerne viel früher geben.
    Flora und Fauna sowie die Erde als solches wären hier die absoluten Gewinner.


    • Radler61 vor 1 Monat Link zum Kommentar

      So wenige wie möglich bitte. Diese dann auf eine Insel und den Rest aufforsten.


  • Tenten vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Dass künstliche Intelligenz der Untergang der Menschheit sein könnte ist ja schon seit den fünfziger, sechziger Jahren ein beliebtes Thema in der Science Fiction. Ich selbst glaube aber eher, dass es einfach eine weitere Entwicklungsstufe der Menschheit sein wird. Wir kamen aus dem Meer, haben unzählige Stufen der Evolution durchlaufen und sind sicherlich noch längst nicht am Endpunkt. Vielleicht ist künstliche Intelligenz in Kombination mit einem mechanischem Körper der nächste Schritt in unserer Entwicklung. Vielleicht lassen wir künstliche Körper auch ganz weg und schaffen uns eine digitale Welt, in der wir leben können und eventuell sogar zusätzlich mit dem echten Universum interagieren können. Möglichkeiten gibt es da viele, ich sehe künstliche Intelligenz nicht als Bedrohung, sondern eher als Chance für das Überleben der Menschheit.


    • Michael K. vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Na warte mal noch bis 2029, wenn "Skynet" versucht die Menschheit zu vernichten. Wenn es dann Kyle Reese nicht gelingt, ins Jahr 1984 zurückzureisen, um Sarah Connor vor dem Terminator zu retten, damit sie John Connor zur Welt bringen kann, dann könnte Musks Befürchtung diesbezüglich doch wahr werden.
      Aber vielleicht denkt ja bis dahin doch jemand daran, den verdammten Stecker vorzusehen, mit dem man "Skynet" einfach vom Stromnetz nimmt, bevor es soweit kommt...^^


      • Tenten vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Das ist nun mal der Weg der Evolution, irgendwann verschwindet der Vorgänger. Ob es so krass vor sich geht wie in Terminator oder eher ein Prozess von einigen tausend oder zehntausend Jahren sein wird, weiß ich nicht.
        Aber da fällt mir ein, glaubt Musk denn nicht ohnehin an die Simulationshypothese? Ich meine, mich da an Berichte darüber erinnern zu können.
        Wenn dem so ist, dann darf er erst recht nicht KI als Bedrohung sehen, sondern als Möglichkeit, die Menschheit in ihrer eigenen Simulation dadurch zu retten, dass wir in von uns installierten Simulationen möglichst viele Szenarien rechtzeitig durchspielen, um nach der besten Lösung zu forschen.


      • rolli.k vor 1 Monat Link zum Kommentar

        😁😁
        Unser lieber Tenten schaut definitiv zuviel TV:
        Science Fiction
        Der Mandalorianer
        Star Wars
        Boba Fett
        usw......


    • René H. vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Dafür müsste es erstmal eine künstliche Intelligenz geben. Das was heute als KI bezeichnet wird, hat m.E. mit Intelligenz nichts zu tun. Die KI ist nicht intelligent, sie ist nichts weiter als ein Rekorder, der das abspielt was aufgezeichnet wurde, inklusive aller "dummen Entscheidungen" des Anwenders. Die KI kann nicht zwischen richtig und falsch unterscheiden.


      • Tenten vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Ja natürlich, aber es geht dabei ja nicht um den Stand der KI jetzt, sondern in fünfzig, hundert oder tausend Jahren. Und da wird sich einiges tun.


    • Radler61 vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Eine digitale Welt benötigt Unmengen an Strom, es braucht also immer noch ein paar reale Leute, die Kohle in einen Ofen schippen und Sicherungen ganz real wechseln können, sonst wäre ein simpler Leitungsbrand das Ende der Welt. Warum auch nicht.
      Lustig ist aber die Idee schon, siehe "Matrix" oder "Upload".


      • Tenten vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Wenn die Menschheit technisch so weit ist, eine Matrix zu erschaffen oder Bewußtsein hochzuladen, dann ist sie definitiv auch in der Lage, autonome Systeme zu entwickeln, die sich selbst warten und versorgen. Zumal der Standort dieser Systeme dann ja keine große Rolle spielt und einfach ins All verlegt werden kann, wo sie sich ausreichend mit Sonnenenergie versorgen können und auch sonst hinreichend geschützt sind.
        Die andere Frage ist ja auch, wie lange solche Systeme überhaupt in Betrieb sein müssen, denn in der Matrix kann Zeit ja völlig anders ablaufen als außerhalb. Unter Umständen sind Zivilisationen ja grundsätzlich endlich, dazu gibt's viele wissenschaftliche Theorien. Unter Umständen muss so ein System also gar nicht allzu lange laufen.


      • Radler61 vor 4 Wochen Link zum Kommentar

        Jedes System unterliegt einem Verschleiß, auch das Wartungssystem. Wenn man allerdings von einer geschichtlich gesehen kurzen Laufzeit ausgeht magst du Recht haben. Das wäre dann das "Letzte Kapitel", weil nach dem Ausfall des Systems nichts mehr kommt was die Zivilisation weiterführt. Wäre aber auch nicht weiter schlimm. An der Digitalisierung unseres Bewusstseins wird schon geraume Zeit gearbeitet, das könnte schneller kommen als gedacht. Das große Problem, las ich kürzlich, wären aber Emotionen.

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