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Endlich OLED im iPad: Apple soll Zulieferer bereits beauftragt haben

2021 12 14 Apple iPad 2021 Camera Front
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Apple verwendet schon seit Jahren OLED-Displays in seinen iPhones – aber nicht in seinen iPads. Das scheint sich bald zu ändern, denn immer mehr Berichte deuten darauf hin, dass Apple seinen Tablets schon bald ein Display-Upgrade spendiert. Die ersten Modelle mit der neuen Display-Technologie könnten wir 2024 sehen.

  • Die ersten iPads könnten im Jahr 2024 OLED-Panels verwenden
  • chinesische Hersteller BOE wird OLEDs an Apple liefern
  • OLED-Panels könnten auch in den neuen MacBooks zum Einsatz kommen

Jüngste Meldungen deuten darauf hin, dass der chinesische Display-Hersteller BOE eine neue OLED-Produktionslinie in China eröffnen wird. Diese soll soll Panels für künftige iPads und MacBooks produzieren, berichtet TheElec. BOE beliefert Apple bereits mit OLED-Displays für Smartphones. Zukünftig soll das Unternehmen aber mit Samsung und LG konkurrieren, wenn es um die Lieferung von OLED für iPads geht.

Hellere und effizientere OLED-Panel

Neben den bestätigten OLED-Displays für das iPad und die MacBook-Reihe testet BOE auch eine fortschrittlichere Technologie namens Two-Stack. Dabei sollen zwei Emissionsschichten zum Einsatz kommen. Die neue Methode soll bei Smartphones und größeren Geräten wie Tablets und Laptops ein größeres Potenzial haben als die herkömmliche Single-Stack-Technologie.

NextPit Samsung Galaxy Tab S8 Display
Das Samsung Galaxy Tab S8+ verwendet bereits einen AMOLED-Bildschirm! / © NextPit

Einer der größten Vorteile von Double-Stack-OLED-Panels ist ihre Effizienz. BOE schätzt, dass der Stromverbrauch von Smartphones bei richtiger Anwendung um bis zu 30 % gesenkt werden kann. Die Geräte werden dadurch dünner, da kleinere Batterien für die gewünschte Akkulaufzeit ausreicht. Ein weiterer Vorteil der neuen Display-Technologie: Sie soll heller sein und sich daher für Geräte mit größeren Bildschirmen eignen.

Es ist nicht sicher, ob diese fortschrittliche Fertigungsmethode im Jahr 2024 für das iPad und die MacBooks bereit sein wird. Auch die Technologie der Double-Stack-OLED-Panels ist nicht völlig neu. LG liefert solche Bildschirme bereits an Autohersteller – in Smartphones und Tablets kann man sie jedoch noch nicht sehen.

Glaubt Ihr, dass es angesichts der fortschreitenden Entwicklung von OLED-Displays an der Zeit ist, LC-Displays in Smartphones und Tablets endgültig zu vergessen? Lasst es uns im Kommentarbereich wissen!

Quelle: TheElec

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6 Kommentare

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  • Tobias G. vor 8 Monaten Link zum Kommentar

    Also, als ich mich letztes Jahr getraut habe, das Display des iPads zu kritisieren, weil die Blickwinkelstabilität mMn nicht das Gelbe vom Ei war, wurden die verbauten LCDs vehement verteidigt :D

    Strom spart man mit einem OLED in aller Regel ohnehin schon. Und nein, man sollte nicht gleich die Geräte dünner machen, sondern endlich die Akkus groß lassen. Das geht auch raus an alle Smartphonehersteller. Lasst das gefälligst.

    Unser altes Tab S2 hat sogar schon ein OLED und ist auch heute noch zwischendurch im Einsatz, wenn auch schon lange aus dem Support gefallen. Der Bildschirm wirkt immer noch um Längen besser als andere Kleingeräte mit LCD.


    • Tim vor 8 Monaten Link zum Kommentar

      "Strom spart man mit einem OLED in aller Regel ohnehin schon."
      Irrtum. Das stimmt einfach nicht. OLED spart ausschließlich bei dunklem Inhalt Strom gegenüber LCD. Nutzt man das Gerät ausgewogen, dann ist der Verbrauch bestenfalls gleich. Bei hohen Helligkeiten + hellen Farben kann OLED sogar mehr verbrauchen.


      • Marcel vor 8 Monaten Link zum Kommentar

        Bei mir läuft alles permanent im Dark Mode, egal ob Android Tablet, Windows Tablet oder Android Smartphone. -> Allerdings geschieht dies nicht um Strom zu sparen, sondern um meine Augen zu schonen.

        Die Apple Mini-LED Ipads bieten bei normaler Nutzung lediglich 600 nits Maximalhelligkeit. Die sonnenlichttauglichen 1000 nits+ gibt's nur beim Nischenszenario "Wiedergabe von HDR Videoinhalten".
        Die 600 Nits sind allerdings immer noch deutlich besser als die 400 nits der Samsung Tablet OLEDs.
        Leider kann man die Active Matrix Technologie (= AMOLED) nicht bei grossen Bildschirmen verwenden. Deswegen erreicht ein S22 Ultra eben nicht nur 400 nits sondern 1750.
        Bei OLED TVs ist die Spitzenhelligkeit noch mieser als bei OLED Tablets.


      • Tim vor 8 Monaten Link zum Kommentar

        Das mit dem "schont die Augen" habe ich ehrlich gesagt auch noch nie verstanden. Vor allem das Lesen von Texten ist zumindest für mich deutlich anstrengender bzw. für meine Augen. Hat glaube ich seine Gründe, wieso Zeitungen, Bücher etc. immer auf weißem Papier bedruckt wurden und nicht auf schwarzem.
        Nicht dauerhaft das handy auf maximaler Helligkeit nutzen ist deutlich augenschonender, als ein Dark Mode allein - vor allem Abends oder generell in dunklerer Umgebung.

        Übrigens die ""lediglich"" 600 Nits sind bereits mehr als so ziemlich alle anderen Tablets und Laptops da draußen. Und Ich für meinen Teil hatte auch nie wirklich Probleme mit den 600 nits meines 11" draußen.
        Zudem gibt es mittlerweile Apps, die es zumindest auf den Macbooks möglich machen, die 1000 nits dauerhaft zu nutzen. Die Geräte von Apple können wenigstens bei Bedarf auf 1000-1600 nits hoch gehen. Und zwar bei 1000 Nits Fullscreen und bei 1600 Nits bis zu 40% des gesamten Displays, während OLED DEUTLICH weniger drauf hat, weswegen die Hersteller (gerade bei Android-phones) ständig schummeln müssen. Wie eben diese 1750 nits, die nur auf einem winzigen Teil des Displays erreicht werden. OLED könnte kaum weiter davon entfernt sein, auf diesen Display-Größen auf der GESAMTEN Fläche 1000 Nits zu zeigen und auf 40% bis zu 1600 Nits.
        Auf Samsungs deutscher Webseite des S22 Ultra steht sogar im kleingedruckten, dass das Display PUNKTUELL eine Helligkeit von 1750 Nits erreicht. In der Praxis auf einem nutzbaren Level ist die Helligkeit bedeutend niedriger. Nach den Messungen von ich glaube Notebookcheck zum Beispiel gerade mal maximal 688 Nits. So viel also dazu.


      • Tobias G. vor 8 Monaten Link zum Kommentar

        Darum schrieb ich "in aller Regel" und nicht "immer".
        Klar kann man das so darstellen, dass man in Extremfällen andere Ergebnisse bekommt. Machst du aber bei den Nachteilen von LCD auch nicht. Nur dort, wo es gerade passt ;)


  • Tim vor 8 Monaten Link zum Kommentar

    Wird nicht passieren...
    Apple hätte nicht in MiniLED investiert, wenn sie nur kurz darauf plötzlich doch OLED verwenden.

    Zumal die Aussagen von BOE nichts wert sind.
    Zum Beispiel die Aussage mit der höheren Helligkeit. Dabei geht es um den Vergleich OLED zu OLED. Nicht MiniLED zu OLED. Und wenn man sich die vergleichsweise fast lächerliche Helligkeit der Samsung Tablets ansieht, dann bringt auch "heller" nichts. 600 statt 400 nits sind auch "heller", aber eben immer noch ein Witz gegenüber den 1600, bei den derzeitigen MacBooks und iPad Pro. Und Apple wird garantiert keine dunkleren Displays verbauen.

    Und gerade auch bei diesen hohen Helligkeiten ist OLED alles andere als effizient und Stromsparend. OLED TVs zum Beispiel verbrauchen konsequent mehr, als LCDs mit gleicher Auflösung etc.
    Entsprechend bezweifle ich, dass man die Geräte dünner bauen könnte, da ein kleinerer Akku ausreicht. Das Mag vielleicht gegenüber einem billigen LCD so sein, aber ganz sicher nicht im Vergleich zu ProMotion - das anders als bei Android-Geräten bei Apple auch WIRKLICH Strom spart.

    Und zu guter letzt gab es die gleichen Berichte auch schon zum iPar Air 5. Und ja, dessen OLED-Display sieht echt gut aus, ne?
    Apple wird bei MiniLED bleiben und irgendwann auf MicroLED umsteigen, nichts anderes. Gerade bei den iPads und MacBooks, die oft zur Bild- und Videobearbeitung genutzt werden, hat OLED noch mehr Nachteile, weil es alle paar Monate nachkalibriert werden muss... bei Smartphones ist sowas eher irrelevant.

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