Facebook-Datenleck: Wieder 267 Millionen Daten ungeschützt online

Facebook-Datenleck: Wieder 267 Millionen Daten ungeschützt online

Facebook ist eines der größten Datendepots für private Daten, die es gibt. Die Sicherheit der Daten ist dabei allerdings oft fragwürdig. Jetzt sind schon wieder Daten im Netz aufgetaucht, die ungeschützt auf einem Server herumliegen und theoretisch von jedem technisch versierten Menschen genutzt werden konnten.

267 Millionen Facebook-IDs, Telefonnummern und Namen waren öffentlich zugänglich. Das melden comparitech mit ihrem Experten Bob Diachenko, der schon öfter bei solchen Datenmissbräuchen in Erscheinung getreten ist. Er habe auch die offenen Daten dem Internetbetreiber gemeldet, womit die Gefahr vorerst gebannt sein sollte. Der Zugang zum Server sei also abgeschnitten. Das Problem jedoch: Der Datensatz dürfte mittlerweile schon in anderen Händen liegen. Immerhin wurde er laut Diachenko auch schon in einem Hacker-Forum als Download angeboten. 

Die Daten sollen von vietnamesischen Kriminellen stammen, die entweder Facebook illegal mit einer „Scraping-Operation“ abgezockt oder eine Facebook-API missbraucht haben. Fest steht laut dem Experten. Bei ersterem handelt es sich um das Sammeln der Daten über die Benutzeroberfläche der Seite. Bei zweiterem wird sozusagen direkt oder über Umwege auf die Datenbanken zugegriffen. 

Die insgesamt 267.140.436 Daten waren über zwei Wochen offen im Netz zugänglich. Schon am 4. Dezember wurden sie auf den Server geladen. Nach der Entdeckung am 14. Dezember sind sie seit gestern nicht mehr zugänglich. Die meisten Daten stammen apropos aus dem US-Raum und umfassen die folgenden Einzeldaten:

  • Facebook-ID
  • Telefonnummer
  • voller Name
  • Zeitstempel

Scraping kann kaum verhindert werden

Das eventuell eingesetzte Verfahren des Webseiten-Scrapings kann für Facebook nur schwer verhindert werden und ist laut den Facebook-AGBs verboten. Dabei geht es darum, dass eine Bot-Armee Seiten wie Facebook-Profile oder Detailseiten der Nutzer im Frontend aufruft und die Daten, die dort zu finden sind zu einer Datenbank zusammen kopiert. 

Das könnt ihr aber verhindern, indem ihr die eigenen Daten bei Facebook nicht jedem zugänglich macht. Profil und Details sollten also maximal euren Freunden sichtbar sein. zeigt euch Facebook apropos an.

Quelle: comparitech

Neueste Artikel bei NextPit

Empfohlene Artikel bei NextPit

Top-Kommentare der Community

  • Tenten vor 9 Monaten

    Wenn du nur Rotz und unwichtiges Zeug postest nenne ich das erst recht blöd ;)

    Das Problem ist doch, dass Facebook durch seine Methoden doch nur über seine Nutzer lacht. Und du unterstützt das auch noch und lässt dich auslachen.

  • Christoph N. vor 9 Monaten

    sorry aber wer immer noch so blöd ist und dort nen Account hat ist wohl nicht mehr zu helfen. Das ist ja nun der xte Vorfall..

  • Thorsten vor 9 Monaten

    Dass es noch immer Leute gibt, die bei Facebook nen Account haben. 🤔

  • Tenten vor 9 Monaten

    Einen unpassenderen und sinnloseren Vergleich hab ich noch nicht gelesen.

59 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!
Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  •   54
    Gelöschter Account vor 8 Monaten Link zum Kommentar

    Mich würde wirklich ernsthaft interessieren, was genau geklaut wird und was man damit dann machen kann/könnte? Die Email-Adresse zu Werbezwecken verkaufen? Urlaubsbilder auf facebook für ein Urlaubsportal nutzen? Was genau ist das Ergebnis des Datenklaus egal wo man die Daten nun klaut?
    Ich meine, wer hat sensible Daten auf facebook hinterlegt und wenn ja, wie gut sind denn die (zB im Vergleich zu "normalen" DAten) geschütz dort? Datenlecks mit welchen Daten? Ist es wirklich schlimm oder nur Angstverbreitung oder ist der Zweck uns alle daran zu gewöhnen, dass unsere Daten halt "öffentlich" zu sein haben?
    Ich meine das ernst, alle reden davon wie oft es passiert und wie schlimm es ist, aber zumindest hier und auch sonst findet man nie konkrete Beispiele, oder habe ich die Überlesen. Man liest höchstens Mal über Passwortklau und der ist ja nun wirklich nicht schwer zu verhindern also eigentlich,
    Also wirklich, was passiert mit den entwendeten Daten und was für Daten sind das? Likes für Katzenbilder, freiwillige Angaben im Profil, die man so oder so bei den Meisten lesen kann? Email-Adresse?

    Ich will den Saftladen facebook nicht verteidigen, ich wünsche mir einfach, das mal sachlicher darüber geredet wird?
    Außerdem möchte ich dieses Thema auch noch für mich als "westliches" Luxusthema bezeichnen, es gibt Länder (Kuba z.B.) wo man froh ist, das facebook und co. funktioniert und man so Kontakt zur "Außenwelt" hat .... nur ein Beispiel.
    Ja ich weiß, das ist einseitig gedacht aber es ist eine Seite die hier nicht zu Wort kommt. Die, die hier "nur" rumätzen u bzw. facebook und co. nicht nutzen, haben die Kontakte in die ganze Welt und wenn ja, wie genau wird da Kontakt gehalten und wie sicher sind da die Daten? Skype? Super, nutze ich auch, ist wahrscheinlich sogar sicherer, aber sicher nicht vollkommen sicher.

    UserGelöschter Account


    • Aries vor 8 Monaten Link zum Kommentar

      > Mich würde wirklich ernsthaft interessieren, was genau geklaut wird und was man damit dann machen kann/könnte?

      Was geklaut wird, ist sehr unterschiedlich. Wenn es "nur" Benutzername und Passwort ist, kann das auf anderen Portalen genutzt werden, denn viele verwenden überall die gleiche Kombination. Einkäufe auf Deinen Namen würden Dir sicher nicht gefallen.

      Wenn zudem weitere Inhalte geklaut werden, kann ein Profil zu Dir erstellt werden.
      - Name
      - Geburtsdatum und damit Alter
      - Wohnort
      - daraus resultierend, die soziale Stellung
      - Arbeitgeber
      - Standortverlauf über Jahrzehnte
      - verheiratet oder nicht
      - Kinder (vielleicht sogar mit Namen und Alter)
      - soziale Kontakte
      - Ernährungsgewohnheit
      - Krankheiten
      Dabei kommt es nicht nur darauf an, was Du selbst postet, sondern manche Information über Dich kann man den Profilen Deiner Kontakte entnehmen. Je mehr Kontakte, desto genauer ist Dein Profil möglich.

      Wer daran eventuell einmal Interesse hat und ob das zu Deinen Gunsten oder zu Deinem Nachteil interpretiert wird, liegt nicht mehr in Deiner Kontrolle. Du kannst nicht gegensteuern, denn die Interpretation erfolgt durch Maschinen. Du wirst immer öfter hören, "Da können wir nichts machen.", auch wenn Du etwas korrigieren lassen willst.

      Ein konkretes Beispiel: Du hast Dich postitiv über die Demonstranten in Hongkong geäußert und Deine Firma schickt Dich auf Dienstreise nach China. Am Flughafen in China wirst Du abgewiesen. Dein Arbeitgeber kommt zu dem Schluß, Du bist nicht geeignet. Im besten Fall versauerst Du auf Deinem Posten, im schlechtesten Fall bist Du der erste der bei der nächsten Gelegenheit gehen muss. Einen neuen Job bekommst Du auch nicht, weil dieser Vorfall in den Systemen zur Rekrutierung in irgendeiner Form vermerkt ist.

      Wenn Du die Nachrichten verfolgst, was Staaten an Informationen wollen und immer wieder versucht wird, den Richtervorbehalt aufzuweichen oder verdachtslose Überwachung zu ermöglichen (auch bei uns in Deutschland), dann können diese Daten Dich richtig in die Scheiße reiten.

      Kuba ist nun nicht gerade das beste Beispiel einer freien Gesellschaft. Das ist einer der Staaten, die besonders daran interessiert sind, was ihre Bevölkerung macht und somit sicher auch auf Facebook als Informationsquelle zurückgreifen. Der arabische Frühling ist ein Beispiel, bei dem Facebook zwar zur Verbreitung beigetragen hat, aber später die Leute aufgrund ihrer Posts auf Facebook Repressialien erfahren mussten.

      Die Grundidee von Facebook ist klasse! Ich selbst war lange dabei. Aber sie mussten sich irgendwie finanzieren und was dann entstanden ist, würde kaum jemand akzeptieren, wenn das als Umfrage auf der Straße erfragt wird.

      Von Skype rate ich auch ab. Dann ist WhatsApp noch sicherer. Aber Threema und Signal sind sehr sichere Messenger, die zudem die Privatsphäre der Nutzer und unbeteiligten achten. Verschlüsselung bei E-Mail sich sollte endlich durchsetzen, aber auch dabei sollte man auf kostenlose, werbefinanzierte Provider verzichten. Mailbox.org, Posteo und Tutanota wären gute, in Deutschland ansässige Provider, die zwar Geld kosten, aber mit 1 Euro pro Monat bezahlbar sind. Ich habe einen Vertrag für 4,50 Euro pro Monat. Auch nicht unbezahlbar. Dismail ist sogar kostenlos und finanziert sich über Spenden.

      Man muss nicht einmal eine Mail-Adresse von Google haben, um ein Googlekonto zu besitzen. Schau dich im Dashboard mal um! Die Telekom bietet mit der MagentaCLOUD 10 GB kostenlosen Cloud-Speicherplatz an. Wer Kunde bei denen ist bekommt sogar 25 GB. Anstatt Google Maps gibt es Open Street Map. Mit Diaspora, Okuna (noch im Aufbau), GNUsocial. Mastodon gibt es Alternativen zu Facebook und Twitter.

      Man kann nicht alles verhindern. Selbst wenn man auf all die Technik verzichtet, sind es andere, die Daten über einen verteilen. Das sollte nur nicht dazu führen, dass man nichts macht, weil es anscheinend keinen Sinn hat. Vielmehr sollte man anfangen, die Gewohnheiten zu ändern, die Systeme zu wechseln, nicht alles bei wenigen Konzernen hosten lassen, anderen davon erzählen.

      Sicher, wenn Du heute anfängst, findest Du manchmal nicht so einfache Lösungen. Manche Lösung erweist sich allerdings als anders einfach und vielleicht sogar besser. Andere werden einfacher, wenn die Nachfrage steigt.

      Ich frage mich (als alter Facebook-Nutzer), was so ein Netzwerk mir bringt? Kontakt halten konnte ich auch vor Facebook und viele Posts sind einfach nur überflüssig. Dafür kann man Auge in Auge besser diskutieren, als schriftlich per Facebook. Aber ich habe über Facebook Schulfreunde in Übersee wiedergefunden, von denen ich sonst wohl nie wieder etwas gehört hätte. Wäre Facebook nur so ein Verzeichnis, wo ich über ein paar Eckdaten wie den schulischen Weg meine Sichtbarkeit steuern kann, wäre das System für mich OK. Aber sie machen diese Daten eben für jedermann zugänglich. Über öffentliche Schnittstellen. Und die überwachen sie nicht ausreichend auf Mißbrauch. Und wenn, dann werden sie nicht wirklich tätig. bei Cambridge Analytica wusste Facebook seit 2015 von den Datenbrufen, hat dies aber erst 2018 zugegeben, als es durch die Presse ging. Dabei wären sie auch nach US-Recht zur Veröffentlichung verpflichtet gewesen.

      So einem Konzern kann ich nicht mehr trauen. Auch nicht mir sehr sorgsam ausgewählten Daten.


  • Leider kann man das kaum verhindern. Wer seine Daten schützen will, muss sich zurück ins steinzeitalter begeben. Egal ob bei Facebook, Google, Onlinebanking usw. Überall können Daten abgefasst werden.

    Gelöschter AccountGelöschter Account


    • Aries vor 9 Monaten Link zum Kommentar

      Man kann sehr viel verhindern, wenn man mal ein bisschen rechts und links der üblichen Filterblasen schaut.

      TimGelöschter AccountTenten


      •   75
        Gelöschter Account vor 9 Monaten Link zum Kommentar

        Schauen allein reicht nicht. Da muss man wenn schon in allen Bereichen wo auch nur ansatzweise jemand an die Daten will dies von Vorhinein sein lassen. Mülltrennen bedeutet ja auch nicht nur das Aluminium vom joghurtbecher zu trennen und alles andere wild durcheinander in eine Tonne werfen.

        Gelöschter AccountBenny


      • Aries vor 9 Monaten Link zum Kommentar

        Natürlich reicht schauen nicht, aber das ist die Voraussetzung, andere Möglichkeiten zu sehen und anschließend sein Verhalten zu ändern. Ich bin überzeugt, so mancher erkennt dann, dass die vorgebliche Bequemlichkeit teuer erkauft wurde und die Alternativen gar keinen wesentlichen Verlust an Bequemlichkeit bedeuten - manchmal sogar besser sind.


    • Benny vor 9 Monaten Link zum Kommentar

      Jetzt übertreibst du, Steinzeitalter -
      wenn wir uns auf ~ 5000 v.Chr. einigen, liegen da ja wohl noch diverse IT Abschnitte dazwischen.
      Vor der jetzigen digitalen Datenverarbeitung war die analoge, mit sehr viel Papier, Aktenordnern, Lochstreifen. Diese Ära hatte den Vorteil, dass Belege sehr langsam alterten, Manipulationen schwerer als heute waren, Bespitzelung meist nur über physischen Zugriff auf Akten und Geräte stattfinden konnte.
      Sowas ist heute einfacher, hinzu kommt, dass kaum ein Tag vergeht ohne neue leaks, bei jedem System.
      Viele meinen, “nichts zu verbergen“ zu haben - oft ohne sich über Tragweiten solcher Aussagen bewusst zu sein, wenigen von uns ist es nicht egal, was im realen Leben und im Internet über sie bekannt ist/wird.
      Nicht wenige kennen unser Grundgesetz nicht oder nur auszugsweise.

      Mein Wunsch ist, dass meine Kinder und Enkel frei und unbehelligt durchs Leben gehen können.
      Bevor ich mehr abschweife, beende ich meinen Kommentar hier.

      Euch allen wünsche ich Frohe Weihnachten, besinnliche Stunden.

      Und natürlich einen guten Rutsch ins neue Jahr 2020 mit all den guten Vorsätzen.
      Bernhard


  • Aries vor 9 Monaten Link zum Kommentar

    Moooment mal...!!!!

    Hierbei handelt es sich um keine Lücke von Facebook! Hier hat ein Admin Elastic Search beschissen konfiguriert! Elestic Search wird von vielen Websites genutzt und ist in der jüngsten Vergangenheit schon mehrfach als Sicherheitslücke gefunden worden.

    Der Betreiber der Website war eine nicht näher benannte "Hackergruppe". Diese Hackergruppe hat die Daten von Facebook aller Voraussicht nach auf dem gleichen Weg erhalten, wie Cambridge Analytica. Und dieser Weg war eine offizielle Schnittstelle von Facebook.

    Für die bescheuerte Schnittstelle nehme ich Facebook nicht in Schutz, aber letztlich ist ein nicht kompetenter oder fahrlässiger Admin ganz woanders schuld.

    Der Fall zeigt nur, dass Cambridge Analytica nur die Spitze eines Eisberges ist, deren Ausmaß niemand abschätzen kann. Und damit sollte jeder sich überlegen, inwieweit er mit der nutzung von Facebook und deren Tochterunternehmen Instagram und WhatsApp noch wirklich die Kontrolle über die Verwendung seiner Daten hat.

    Wer sich darüber nicht eindeutig im klaren ist, muss eigentlich zu dem Schluß kommen, alle Accounts bei der Facebook-Gruppe zu löschen. Damit wird zwar kein entstandener Schaden geheilt, aber das Risiko für die Zukunft deutlich minimiert. Außerdem tut Facebook nichts mehr weh, als Nutzerschwund. Damit sinken nämlich die Einnahmen. Und wenn es im Geldbeutel weh tut, überlegt sich Facebook vielleicht in Zukunft, wie sie ihre Systeme richtig konzipieren.


  •   75
    Gelöschter Account vor 9 Monaten Link zum Kommentar

    Das ist wie mit dem schwarz gekleideten Mann mit Hut wo man sein Gesicht nicht erkennt. Der muss böse und gemein sein.. Anders kanns gar nicht sein..

    Gelöschter Account


  •   77
    Gelöschter Account vor 9 Monaten Link zum Kommentar

    Und täglich grüßt das Murmeltier 😅

    Ich dachte bisher nie bei Facebook ein Profil zu haben bis mir gestern meine Cousine erzählt hat, sie habe ein Profil von mir zufällig gefunden was ich 2007 angelegt hatte 👉😮👈? Da habe ich erstmal doof geguckt und die gefragt ob sie da sicher sei. Hatte sie Recht. Hatte ich doch echt über die Jahre vergessen. Zwar keine privaten Bilder und nur
    ein Profilbild vom Delorean aus Zurück in die Zukunft und mit 2 Sachen die ich da mal im Juli 2007 gepostet hatte. Heute mit meiner E-Mail angemeldet, die ich schon gut 15 Jahre hab und mein Passwort und guck, lese ich ein paar Nachrichten von mir und irgendeiner mit der ich mal geschrieben habe zum Kennenlernen, die war mir aber nach ein paar Nachrichten zu blöd geworden und darum kein Kontakt mehr. Kann mich aber ehrlich gesagt auch jetzt erst wieder dran erinnern dass ich mich da mal zum Probe angemeldet habe aber es hat mir damals nicht so zugesagt.Dachte auch das bei nicht benutzen Facebook die Profile nach 1 Jahr löscht oder so aber das sind ja nun 12 Jahre her. Okay bei einer Nachricht hab ich ein Bild von mir der Tussi geschickt und die von sich aber 🤢...nee wie die aus sah...voll eingebildet und selbst verliebt und dermaßen voll mit schminke zu gekleistert. Ich geh ja nicht nach den aussehen aber bei der darf man eine Ausnahme machen. Hab mir mein Foto mal angesehen und zu meiner Cousine gesagt "🤔 also das bin ich vor 12 Jahren... Hübscher Kerl 😁👍...."
    Meinte sie (aus Spaß): "... Im Gegensatz zu heute!"

    Aber da sieht man mal das Facebook Daten sammelt...
    Woanders wird sowas nach einer gewissen Zeit bei nicht benutzen gelöscht. Und selbst wenn es nicht so wäre ist es mir mittlerweile auch eigentlich egal. Kaum gibst du bei Google irgendwas ein ,kann der Spanner am anderen Ende der Welt sehen wer du bist über deine Frontkamera oder kaum eine Seite im Internet aufgerufen, weiß gleich die ganze Welt wer du bist.


  • C. F.
    • Blogger
    vor 9 Monaten Link zum Kommentar

    Und auch dieses Datenleck zeigt wieder: "mir ist ja nix passiert, also kann ich Facebook ja getrost weiter nutzen". Und da fragt man sich, was muss denn passieren, damit Nutzer aufhorchen und umdenken? Muss da ein Felsbrocken auf das Auto fallen? Oder der Job gekündigt werden? Die Wohnung abbrennen oder das Konto abgeräumt werden?

    TimTentenGelöschter Account


    • Einerseits hast Du recht. Aber andererseits: Wie hoch ist die Gefahr wirklich?

      Gelöschter Account


    •   75
      Gelöschter Account vor 9 Monaten Link zum Kommentar

      Nein, aber es müssen wirklich schlimmere Dinge passieren als nur die Verwendung der Daten für Werbezwecke. Du würdest dein Haus ja wahrscheinlich auch nicht einfach verlassen, nur weil jemand nachts Werbung an deine Tür klebt?

      Gelöschter Account


    • Tim vor 9 Monaten Link zum Kommentar

      Ist leider überall bei allem so. Solange MIR nichts passiert, ist ja alles gut. Ging mir vor einer Weile ähnlich. Hab z.B. eine ganze Weile auch fast überall das gleiche Passwort etc. benutzt (kein "hallo123" aber egal) und hat ja funktioniert. Bis einer meiner Accounts gehackt wurde, Passwörter, Sicherheitsfragen usw. geändert wurden und ich viele Probleme damit hatte (z.B. mein E-Mail-Konto deswegen gesperrt wurde).
      Genau das lässt sich auch auf unsere Klimapolitik usw. und eben auch solche Datenlecks hier projezieren.

      Also ja, leider muss erst was passieren, bis der Mensch etwas versteht ^^

      Gelöschter AccountTenten


      •   75
        Gelöschter Account vor 9 Monaten Link zum Kommentar

        Das wäre aber bei so vielen Dingen im Alltag so. Auf viele Lebensmittel verzichten die Krebserregend sein können, das Cholesterin hoch treiben oder eine Zuckerkrankheit auslösen. Den Straßenverkehr meiden, wo täglich so viel passiert, den Arbeitsplatz an verschiedenen Maschinen meiden, wo möglicherweise ein Finger abgetrennt werden kann, nachts nicht mehr raus gehen da die Gefahr überfallen zu werden sehr groß ist.... Usw.. Es gibt im Leben wirklich viele Dinge wo wirklich erst was passieren muss das wir umdenken um was zu verändern. Wenn wir wegen all den möglichen Problemen schon vorher diese meiden, dann müßten wir wohl in einem hermetisch abgeriegelten Raum sitzen und am besten gar nicht atmen... Aber das erzeugt wieder ein anderes Problem..

        TimGelöschter Account


      • Man kann auch morgens beim Aufstehen über die Bettkante stolpern. Also mit der Matratze auf dem Boden schlafen!? :D

        Tim


      • Tim vor 8 Monaten Link zum Kommentar

        @René H.
        also... ich habe das schon sehr oft gemacht und eigentlich finde ich es sogar fast angenehmer auf der Matratze auf dem Boden zu schlafen, statt in einem richtigen Bett 😅


  •   54
    Gelöschter Account vor 9 Monaten Link zum Kommentar

    Facebook ist was es ist, eine Datenkrake mit der Garantie, dass die hinterlegten Daten unsicher bzw. ungeschützt sind.... Was hier immer wieder gerne übersehen wird es ist viel mehr als das und wer darin nichts macht, der macht darin nichts, das ist in Ordnung, doch wer darin tätig ist, wie ich, es als wichtige Plattform nutzt um Kontakt zu vielen vielen Menschen zu halten, die man sonst nicht so einfach kontaktieren kann, der nutzt es halt und der muss wissen, dass das was er/sie postet nichts ist, was geheim bleiben wird. Ich bin dankbar, dass wir übers Internet solche Plattformen haben und nutzen können um mit Freunden rund um die Welt Kontakt zu bleiben oder Infos zu erhalten, die man um dich Ecke nicht bekommt, Infos von Menschen privat und auch von öffentlichen Dingen, die man so schwer im Internet findet und schon gar nicht in den "normalen" Medien.

    Wer denkt, dass seine Daten im Netz (speziell facebook) sicher sind, denn könnte man schon als "blauäugig" "dümmlich" oder "gutgläubig" bezeichnen, doch auch das muss man nicht unbedingt tun, schließlich gibt sich Facebook große Mühe so zu tun, als wäre alles sicher .....Unterm Strich finde ich es jedenfalls bedenktlich im Internet unterwegs zu sein (auch hier) und zu denken, dass es vollkommen sicher sei.
    Aber andererseits, was passiert denn mit diesen persönlichen Daten wirklich? Das sollte doch diskutiert werden was passiert den mit den Sachen die in facebook gespeichert sind, wenn sie jemand klaut? Und wie kann man sich schützen, wenn es denn passiert ist?
    Sachlichkeit und Vernunft schließen das Nutzen von Internetplattformen doch nicht aus. Ich nutze alle Plattformen und weiß das alle meine Daten dort unter umständen von "Fremden" genutzt bzw. gestohlen werden könnten. Darum habe ich dort aber auch nichts Geheimes hinterlegt und ich kann mir auch kaum vorstellen, das viele Leute echte Geheimnisse dort hinterlegen (Bank/Ausweisdaten) oder ähnliches. Wer das tut, der riskiert natürlich mehr.

    Wer Angst hat der lässt die Finger weg von Facebook, WhatsApp, Instagramm, Twitter aber auch von ebay, Amazon, Netflix usw. usf. ..... das ist okay, was nicht okay ist, das man sich gegenseitig beschimpft, weil man "es" nutzt oder eben nicht.

    Gelöschter Account


    •   77
      Gelöschter Account vor 9 Monaten Link zum Kommentar

      Hast neues Profilbild?😎👍 Hast Recht mit deinen Worten. Heutzutage werden überall deine Daten gespeichert und ausgenutzt auch außerhalb vom Internet. Selbst PayPal verkauft deine Daten wie auch jeder Anbieter von Payback..
      Eigentlich dürfte man nicht mal mehr sein Haus oder Wohnung verlassen aber selbst da hören sich die Nachbarn an der Wand aus. Wenn du mit deinem Festnetztelefon telefonierst weiß man ja auch nicht wer als Dritter mit in der Leitung horcht. War doch schon früher so zu Anfangszeiten des Telefons als man noch die Vermittlung anrufen musste und die hat dich entsprechend durchgestellt, konnte aber auch mit zu hören was gesprochen wird.

      Gelöschter Account

Zeige alle Kommentare
Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!