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Facebook Home: "Raubüberfall auf Android"

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© Facebook

Gestern wurde Facebook Home vorgestellt, ein kompletter Neustart für Facebooks Beziehungen zu Googles Betriebssystem. Während die Android-App bisher eher vernachlässigt und mit Kritik überschüttet wurde, scheint Facebook jetzt den Fokus seiner Bemühungen im Mobile-Bereich ganz auf Android zu legen. Doch welche Strategie verfolgt Facebook? Welche Folgen hat das für Google und Android? Beobachter sind sich einig: Hinter dem Launch von Facebook Home steckt eine Menge Sprengkraft.

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Google und Facebook – zusammen, aber doch jeder für sich. Zweckbeziehung oder Wunschpartnerschaft? / © Facebook

Jedes Smartphone ist ein potentielles Facebook Phone

Die Vorstellung von Facebook Home ist ein cleverer Schachzug, mit dem das Facebook Phone überflüssig wird. Facebook Home macht damit jedes Smartphone zum Facebook Phone, allerdings ohne die Kosten und Risiken, die mit der Fertigung eines eigenen Smartphones verbunden sind, und ohne die große Umstellung, die ein neues Facebook-Betriebssystem für die Nutzer mitbringen würde. Man lädt einfach den Launcher aus dem Play Store herunter und fertig. 

Bei der Präsentation von Facebook Home sagte Mark Zuckerberg:

“Wir bauen kein Telefon und wir bauen kein Betriebssystem. Ein tolles Smartphone würde sich 10 bis 20 Millionen mal verkaufen. Wir haben aber eine Milliarde Nutzer - selbst wenn wir ein tolles Gerät bauen würden, würden wir nur ein bis zwei Prozent unserer Nutzer erreichen. (We're not building a phone, and we're not building an operating system. A great phone might sell 10 or 20 million units. Our user base is at about a billion. Even if we made a great phone, we'd only be serving one or two percent of our base.)”

Das leuchtet ein. Hinter dieser Überlegung versteckt sich allerdings noch mehr. Facebook hat bei der Entwicklung nicht mit Google kooperiert, das bestätigte Zuckerberg, indem er sagte: “Googles Android ist offen, deshalb müssen wir nicht mit ihnen zusammenarbeiten.”

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Lockscreen mit Profilfoto - Facebook geht bei Facebook Home seine eigenen Weg. / © Facebook

Trojanisches Pferd in Googles Territorium

Die Analysten sind sich einig: Facebook hat Android gekapert. Brian Blau, Marktforscher bei Gartner, spricht gegenüber Venturebeat von einer "feindlichen Übernahme”, NBC News bezeichnet Facebook Home als “slick Trojan Horse”, als “cleveres Trojanisches Pferd”, mit dem Facebook einen Frontalangriff auf Android starte. Techcrunch schreibt gar von einem Raubüberfall:

“Das ist ein größeres Ding, als Facebook zugeben will. Verständlicherweise: Man kündigt nicht vorher an, wenn man jemandem das Haus ausräumen will. Und nur weil, wie im Falle von Android, Google die Türen aufgelassen hat, heißt es nicht, dass es kein Raubüberfall ist.”  (This [...] is a bigger deal than Facebook wants to let on. And understandably so. You don’t announce you’re going to rob someone’s house before you rob it. And just because, in the case of Android, Google left the doors unlocked, it doesn’t mean it’s not a robbery.)

Ob Google das auch so sieht, ist offen. Fakt ist: Der Konzern war bei der Präsentation von Facebook Home am Donnerstagabend nicht vertreten. Doch in einem Statement von Google gegenüber Venturebeat war von Missgunst oder Verstimmung nichts zu spüren. "“Die Android-Plattform hat die Entwicklung von hunderten von Geräten verschiedener Art vorangetrieben", erklärte ein Google-Sprecher. Für Ihn ist die neue App ein klarer Beleg für die Offenheit und die Flexibilität, die Android so beliebt machen. Sie sei sogar "ein Segen für alle...die ein optimiertes Facebook-Erlebnis wollen". 

Ist also alles gut? Freut sich Google gar über den tiefen Vorstoß von Facebook in das eigene Revier? Wohl kaum. 

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Facebook Home kommt auf Geräte von Samsung und HTC - Googles Nexus-Reihe wird (vorerst) nicht unterstützt. / © Facebook

Fischen in Googles Gewässern

Android kann so einfach verändert werden, dass man vergisst, dass es sich um Android handelt - das haben die großen Smartphone-Hersteller wie HTC oder Samsung mit ihren eigenen Benutzeroberflächen vorgemacht (Sense, TouchWiz), und auch die zahlreichen Custom ROMs nutzen diese Offenheit für ihre Zwecke. 

Facebook Home setzt genau da an - es ist eine mächtige Benutzeroberfläche, die Android stark verändert. Das ist auch erst einmal kein Problem, schließlich ist das bei HTC Sense und Samsungs TouchWiz auch der Fall. Bei diesen Herstellern funktioniert aber auch die Vermarktung von Googles Diensten wie der Web-Suche und dem Play Store. Solange das läuft und Google seine Werbeeinnahmen kassiert, ist alles ok.

Bei Facebook und Google ist die Ausgangslage aber eine andere. Die beiden Mega-Unternehmen befinden sich in einem Wettbewerb um die Aufmerksamkeit und die Zeit ihrer Nutzer und damit um Werbemillionen. Beide haben Interesse daran, dass ihre Nutzer möglichst viel Zeit mit den eigenen Angeboten verbringen. Facebook Home könnte diesen Wettbewerb verschärfen, indem es die Android-Nutzer dazu bringt, immer erst durch Facebook und seine Dienste zu müssen, wenn sie ihr Smartphone benutzen. 

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Volle Fahrt voraus - Facebook will mit mobiler Werbung mehr Umsatz machen und fischt in Googles Hoheitsgewässern. / © Facebook

Zeigt Facebook Google die kalte Schulter?

Was ist, wenn Facebook die Google-Suche irgendwann durch Microsofts Bing ersetzt? Oder durch eine eigene Facebook-Suche? Was ist, wenn Facebook in Zukunft Werbung auf dem Homescreen zeigt oder einen eigenen App Store aufbaut und sich von Googles Play Store emanzipiert? Wenn die Google Dienste schwerer zu erreichen sind und die Nutzer weniger darauf zugreifen, sinkt auch der Umsatz von Google durch das Anzeigengeschäft. 

Für die Nachrichtenagentur Reuters ist dieses Szenario wahrscheinlich: 

“Analysten sagen, dass die neue Software die Nutzer weg von Googles Diensten bringen könnte. Die Möglichkeit, Nachrichten, soziale Kontakte und Fotos auf dem ersten Bildschirm zu platzieren, den die Nutzer sehen, könnte sie ablenken von der Vielzahl an Google-Diensten wie Web-Suche oder E-Mail, über die Google seine Werbeeinahmen erzielt.” (Analysts say should the new software take off, it may begin to draw users away from Google services. Offering Facebook messaging, social networking and photos on the very first screen that Android users see could divert attention from the panoply of services, such as search and email, which generate advertising revue for Google.)

Dass in Zukunft auch Werbung im Cover Feed gezeigt werden soll - also direkt auf dem Startbildschirm - hat Zuckerberg bereits eingeräumt. Auch ein eigenes App-Angebot ist nicht unwahrscheinlich, das direkt auf dem Homescreen platziert werden könnte. NBC News schreibt dazu:

“Jeder Zuwachs beim Umsatz durch mobile Werbung bedeutet weniger Geld für Google. Und auch wenn Facebook Home derzeit selber noch keine Apps verkaufen oder laden kann, wäre eine spätere Version mit einer solchen Erweiterung eine Bedrohung für den Play Store.” (Any growth in mobile advertising revenue will mean money taken away from Google, and though Facebook Home currently can't sell or load apps of its own, a future version that could will threaten Google's Play store.)

Weiter heißt es:

“Jetzt geht es vielleicht noch darum. sein Facebook-Leben mit Android-Apps aus dem Play Store zu verschmelzen. Aber schon die nächste Version könnte jene Dritt-Apps mitbringen, die Facebook schon über seine Webseite anbietet - Goldesel wie die Social Games von Zynga zum Beispiel.” (This version may be about about merging your Facebook Web life with Android apps from Google's store, but why wouldn't the next version include the third-party apps Facebook already administers through its website — those cash-cow social games from Zynga, for instance?)  

Das Potential, Werbung gezielt zu platzieren und so größtmöglichen Umsatz zu generieren, liegt in der Architektur von Facebook Home. Und auch die Auswertung von Nutzungsmustern und -daten wird mit Home noch einfacher. Gewohnte Android-Funktionen treten in den Hintergrund. Die Benachrichtigungsleiste ist verschwunden und erscheint erst, wenn man eine Nicht-Facebook-App startet. In den App-Drawer gelangt man nur über einen Umweg. Auch Statusinformationen wie Akkustand oder WLAN-Signalstärke fehlen. Reuters fasst es zusammen: “Facebook verbirgt alles von Google hinter seinen eigenen Inhalten.”"Facebook is hiding all the Google stuff with their own stuff.")

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Braucht man das wirklich? Statusupdates ohne Pause, direkt auf dem Sperrbildschirm. / © Facebook

Aber Facebook ist auch auf Google angewiesen: Android ist das am weitesten verbreitete mobile Betriebssystem, das heißt, Facebook kann über eine funktionierende Android-Version viel mehr Nutzer als zuvor erreichen. Und das ist äußerst wichtig im Kampf um Werbeeinnahmen: Mehr als die Hälfte der täglichen Zugriffe auf Facebook kommt bereits von mobilen Geräten. Fast siebzig Prozent der Facebook-Mitglieder nutzten 2012 Smartphones oder Tablets, um auf das Netzwerk zuzugreifen; 157 Millionen Mitglieder nutzten gar ausschließlich mobile Geräte für Facebook. Die Anzeigenerlöse aus der mobilen Nutzung machen bisher jedoch, wie Heise schreibt, nur 23 Prozent aus. Eine Schieflage, die Facebook Home mittels Werbeeinblendungen auf dem Homescreen korrigieren könnte. Dafür braucht es aber die Reichweite von Googles Android - ein zu radikaler Alleingang ist also erst einmal wohl nicht zu erwarten. 

Überschätzt sich Facebook?

Wie sich Facebook Home entwickeln wird, ist nicht zuletzt eine Frage der Akzeptanz durch die Nutzer. Wie werden die auf den neuen Facebook-Dienst reagieren? Wie viel Facebook wollen und brauchen die Nutzer eigentlich? Analysten zufolge könnte die Begeisterung kleiner ausfallen als von den Machern erhofft. Charles Golvin von Forrester Research sagte Reuters: “Facebook denkt, dass es für die Leute wichtiger ist, als es eigentlich ist.” Das soziale Netzwerk sei demnach nur ein Teil ihres mobilen Lebens und nicht das absolute Zentrum.

Problematisch für die Akzeptanz dürfte vor allem die Werbung sein, die in Zukunft auf dem Homescreen platziert werden soll. Ohnehin mehrt sich der Widerstand der Facebook-Kunden gegen immer mehr Tracking und immer mehr Werbeanzeigen im sozialen Netzwerk - Facebook will aber genau das noch verstärken. Das könnte die Nutzer letztendlich vor den Kopf stoßen. Noah J. Nelson von der Huffington Post bringt es auf den Punkt:  

"Sicher, die IDEE von Home klingt gut. Aber wie lange wird es dauern, bis das dritte Foto im Cover Feed eine Werbung zeigt? Oder das zweite? Oder bis sie einfach da ist und wir auf die Werbung klicken müssen, um das Handy zu entsperren? Absurd? Klar. Plausibel? Ziemlich sicher." (Sure, the IDEA of Home sounds good, but how long until that third photo swipe on a lock screen reveals an OkCupid ad? Until the second? Until it is just there and we have to click on the ad to unlock the phone? Absurd? Sure. Plausible? Almost certainly.)

Die geplanten Werbeinblendungen könnten sich also schnell als Bumerang für Facebook erweisen. Wer installiert schon freiwillig einen Dienst, der auf dem Homescreen, der meistgenutzten Ansicht eines Smartphones, ständig Werbung einblendet? Ich jedenfalls hätte da wenig Lust drauf.

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"Come try a cup today" - noch freundliche Einladung oder schon Werbung? Bei Facebook Home verschwimmt die Grenze. / © Facebook

Trotzdem: Interessant ist Facebook Home allemal, schon allein wegen der visuell sehr gelungenen Umsetzung. Vom eleganten Design des Facebook-Launchers können sich einige App-Entwickler eine Scheibe abschneiden. Und glaubt man den ersten Stimmen derjenigen, die Home schon ausprobieren durften, ist auch die Navigation und die Bedienung der Anwendung sehr gut und butterweich gelöst. Wenn sie in Deutschland verfügabr ist, werde ich sie deshalb auch auf jeden Fall einmal herunterladen und ausprobieren.

Zu meinem Stamm-Launcher wird Home aber mit Sicherheit nicht. Ich möchte mein Smartphone so nutzen, wie ich es will, und nicht alles dem Facebook-Diktat unterordnen. Ich muss nicht jedes Mal, wenn ich auf den Homescreen schaue, über die Aktivitäten meiner zahlreichen Facebook-Freunde und -"Freunde" informiert werden. Und das Design und die Funktionalität meines Androiden möchte ich für die vermeintlichen Annehmlichkeiten von Facebook Home auch nicht opfern. Facebook ist eben, wie Charles Govlin schon sagte, nur ein Teil meines sozialen und mobilen Lebens. Und das soll auch so bleiben.

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Zu den Kommentaren (66)
Johannes Wallat

Johannes Wallat
Redakteur

Johannes bekam vor vier Jahren sein erstes Android-Smartphone, und das hat ihm so gut gefallen, dass er dem kleinen grünen Männchen seither treu geblieben ist. Ausführliche Testberichte, Vergleiche und Kameratests sind sein Steckenpferd, er liebt neue Hardware und stürzt sich auf alle Geräte und Gadgets, die in der Redaktion eintreffen. Seine Mission ist die Suche nach dem perfekten Smartphone, doch als gebürtiger Westfale ist er nicht so leicht zufrieden zu stellen. Sachdienliche Hinweise nimmt er jederzeit gerne entgegen!

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66 Kommentare
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  • 21
    Gelöschter Account 26.04.2013 Link zum Kommentar

    Für diejenigen, die selbst die Beschaffenheit ihres Stuhlgangs posten müssen , ist Facebook-Home ideal weil sie damit ihren "Freunden" noch schneller und mehr mit unnötigen Statusmeldungen auf den Sack gehen können.

    Mir kommt Facebook-Home nicht auf mein Gerät !

    Ich bestimme selbst wann und wie ich welche App´s starte und beende und welche Funktionen + Widgets ich griffbereit auf meinem Homescreen habe.


  • 26
    pepe 12.04.2013 Link zum Kommentar

    Facebook ist so etwas von unnötig...


  • rbSoft 20
    rbSoft 08.04.2013 Link zum Kommentar

    Überflüssig!

    (Der Launcher natürlich, der Blog ist gut.)


  • LuBo 12
    LuBo 08.04.2013 Link zum Kommentar

    Also ich brauche den Launcher nicht... durch das Teil kommt Facebook ja an noch mehr Nutzerdaten....
    Da bleibe ich doch lieber beim Original Android!


  • 7
    Zedar 07.04.2013 Link zum Kommentar

    Also mich würde das zusehr einschränken. Ich habe immer wieder Dienste im Hintergrund laufen (Fussballergebnisse, z.B.) die ich ich auch zeitnah sehen möchte am liebsten direkt in der Benachrichtugnsleiste und nicht erst wenn ich eine andere App starte. Akku-Ladung und Netzqualität (wenn auch über das kleine Widget mit den Balken) sind mir ehrlich gesagt auch zu wichtig.

    Dann noch die ganzen Widgets die ich auf den Homescreens liegen habe wie z.b. Musik oder Wetterbericht...

    Nein, selbst wenn ich noch bei Facebook wäre käme das für mich nicht in Frage.


  • 6
    maria Müller 07.04.2013 Link zum Kommentar

    Jajaja nur mal keine Panik,das Ganze ist, zwar mit schlimmen Folgen,aber trotzdem immer noch NUR eine App und keiner ist gezwungen sie zu installieren nicht mal der blödeste Fratzenbuch-Sklave.
    Also ich denk mal das die meisten User intelligent genug sind um Zuckerberg richtig auf die Fresse fallen lassen,oder was meint Ihr?


  • Marko G. 13
    Marko G. 07.04.2013 Link zum Kommentar

    A ja, hab noch was wichtiges vergessen: die akku Laufzeit wird höllisch interessant bei diesem launcher, der ständig mit dem net kommuniziert ;)


  • Marko G. 13
    Marko G. 07.04.2013 Link zum Kommentar

    Lol, so ein Mist würde bei iOS Usern gut ankommen :p
    Aber aufregen sollte man sich doch nicht. Es gibt meiner Meinung nach nicht genug Idiotie auf dieser Welt, um so einen Schwachsinn zu benutzen. Ich selbst kenne da ein paar Mädchen, die würden so eine App nur zu gerne haben.... Leider sind das auch iOS User, die ne Menge Geld für ihre facebookmaschine ausgegeben haben. Die würden sich echt freuen über so einen Launcher ;)
    Aber das sind wie gesagt meistens die, deren Phone immer auf Vibration ist, weshalb sie nie mitbekommen, dass sie angerufen werden und somit eh immer nur über textnachrichten, sms, whatsapp zu erreichen sind. Ich prophezeihe: weibliche galaxy s3 user im Alter von 13-19 Jahren werden die Hauptmasse der fb home user darstellen. Und die, die ein iPhone 5, statt ein s3 haben, werden sich in den Arsch beißen, weil sie jetzt keine überteuerte fbmaschibe haben :p
    Der Rest wird sich wundern, warum fb auf ihrem phone so sehr ruckelt und wieder deinstallieren ;) mal ganz ehrlich... Der launcher wird mindestens einen dualcore brauchen um nutzbar zu sein... Viele Mädchen haben aber noch das Wildfire ;)


  • Jo L. 19
    Jo L. 07.04.2013 Link zum Kommentar

    Laut eigener FAQ zu FB Home wertet Facebook nicht nur die persönlichen Daten, Kontakte und Messages aus, sondern z. B. auch zusätzlich, welche Apps man in den letzten 90 Tagen wann und wie lange benutzt hat. Die Nutzungsprofile werden natürlich von Facebook verwertet. Wer so einer Spyware die Kontrolle über sein Smartphone ermöglicht, ist selber schuld:

    http://newsroom.fb.com/News/599/Answering-Your-Questions-on-Home-and-Privacy


  • 21
    Conqueror 07.04.2013 Link zum Kommentar

    Nochmal ein Appel an alle, schautbin euren Profilen ganz genau nach, wo und welche Option aktiviert ist, ihr wisst sonst nicht was in eurem Freundeskreis antut. Alles wird ausgewertet und mit Gewinn verkauft.
    Ueberlegt mal oder denkt daran, wenn Ihr eines Tages plötzlich nicht mehr auf Rechnung online bestellen könnt.


  • Marcel L. 25
    Marcel L. 07.04.2013 Link zum Kommentar

    ....ja.....aber, ich habe doch nicht jeden auf Facebook und will nicht jeden Mist auf Facebook dauernd lesen müssen! Daher ist ein einschaltbarer Dienst, wie er sich auf Facebooks internetauftritt ja bieher bietet doch perfekt?!
    JA ich nutze Facebook, würde aber nie im Leben daran denken meinen buzz-launcher permanent durch den geisitgen Durchfall meiner sogenannten Freunde, geschweige denn deren Instagram-Wahnsinn zu ersetzen; ich bin ja froh dem hin und wieder entfliehen zu können.
    Für mich wird Facebook nie das werden was sie gerne sein wollen...


  • Peter Urban 6
    Peter Urban 06.04.2013 Link zum Kommentar

    Ich werde diesen Launcher auf keinen Fall installieren. Bin wegen meiner Kids auch bei FB, aber ganz ganz sparsam. Aber dieses Bombardement an Werbung und aufdringlichen "News" von "Freunden" ist einfach nur lästig.
    Sowas will ich auf keinen Fall auch noch auf dem Homescreen haben. Alternative Launcher, ja, habe schon einige durch. Der Launcher soll mir aber eine angepasste Bedienung meines Smartphones ermöglichen, und nicht nur eine Facette (die ich noch nicht mal brauche) abdecken. Das Ding ist das letzte, was mein Handy sieht. Zum Glück ist das keine System-App, die man drauf haben muss.


  • 31
    PeterShow 06.04.2013 Link zum Kommentar

    Glaub nicht dass das Google wirklich stört. Die haben ja uch nichts gegen die Kindle Fire von Amazon gemacht und da verdient Google auch nix dran...


  • Michael P. 17
    Michael P. 06.04.2013 Link zum Kommentar

    Ich finde die ganze Aufregung ehrlich gesagt ziemlich affig. Es ist ein Launcher mit starker Facebook-Integration und Orientierung der Oberfläche auf den Social Network - Aspekt. Schön. Muss ja keiner installieren und verwenden. Ebensowenig wie andere alternative Launcher. Einfach links liegen lassen. Ob sich das Konzept dann beim Verbraucher durchsetzt und eine große Nutzerzahl findet wird sich zeigen.

    Vermutlich gibt es eine nicht unbeträchtliche Überschneidung zwischen den Leuten, die nimmermüde als großen Vorteil Androids gegenüber anderen OS für Mobilgeräte die "Freiheit" betonen, man könne alles modifizieren, Oberflächen seien anpassbar etc. - und nun, da Facebook diese Freiheit nutzt, unternimmt Facebook einen "Raubüberfall". Also was denn nun? Freiheit ist toll, und alle OS die diese nicht bieten sind minderwertig - jaaaa, aber bitteschön die Freiheit nur so nutzen wie es dem Analysten (das sind übrigens die, auf denen hier sonst auch immer fleissig herumgehackt wird, warum also ist deren Meinung auf einmal relevant?) wohlgefällt. Da dreht es sich doch jeder wie es ihm gerade passt.

    Und genauso seltsam finde ich die Leute, die immer "Fratzenbuch" schreiben. Wo ist Euer Problem? Führe ich mich auf über all jene Dienste und Produkte, die mir persönlich nicht zusagen? Da hätte ich den Tag lang aber ganz schön zu tun (geht mir übrigens ganz genauso mit Leuten, die Polizisten "Bullen" nennen etc. - warum? Solche Begriffe führen in meiner Ansicht nach zu Denkblockaden - oder sie sind Resultat von solchen -, da hier eine - berechtigte oder unberechtigte - Meinung vermutlich so verfestigt ist, dass sie eine differenzierte Betrachtung des Gegenstandes nicht mehr zulassen dürfte.) Fazit: Dienste, die ich nicht mag, nutze ich einfach nicht. Fertig.


  • 10
    Michael J. B. 06.04.2013 Link zum Kommentar

    Der Hersteller, der sich nicht entblödet dieses Teil als "Standardlauncher" zu implementieren hat sein Todesurteil unterschrieben ...
    Ich kann sowieso nicht verstehen, warum man sich beim Fratzenbuch anmeldet


  • Ilokano 16
    Ilokano 06.04.2013 Link zum Kommentar

    Schöner artikel!


  • Jo L. 19
    Jo L. 06.04.2013 Link zum Kommentar


  • 2
    René 06.04.2013 Link zum Kommentar

    möchte rude boy vollkommen Recht geben, denke das das Ende des Zeitalters der Facebookexibizionisten und Werbemüllberge proudly by Facebook dadurch eingeläutet wird.
    Welcher normal- und logisch denkende Mensch wird sich auf Dauer dermaßen von dieser jetzt schon anstrengenden, penetranten und agressiven Werbesrategie dieser Facebookverunstalter auf der Nase rumtanzen lassen.


  • 11
    Gelöschter Account 06.04.2013 Link zum Kommentar

    Facebook ist ohnehin schon dabei, Nutzer in spürbaren Menge zu verlieren. Ich glaube, dass "Home" das Ende von Facebook einläutet. In 10 Jahren wird wahrscheinlich niemand mehr über Facebook reden.
    Kein normal denkender Mensch lässt sich sein Handy soweit manipulieren, wie es hier der Fall wäre, glaube ich zumindest.

    Meine Konsequenz: Ich schmeiße Facebook vom Handy runter.


  • 8
    Hans Müller 06.04.2013 Link zum Kommentar

    Ach bin ich froh, dass ich kein facebook habe ;)

    Ich bleibe lieber beim apex launcher, bei dem kann ich meinen homescreen komplett selber gestalten...

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