Geringes Datenvolumen und warum ich nicht einsehe, das zu ändern.

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  • Forum-Beiträge: 86

12.01.2018, 15:10:15 via Website

Hey Leute,

gestern war es mal wieder soweit. Ich war in der Stadt unterwegs und mein viel zu kleines Datenvolumen war aufgebraucht, als ich was im Handy nachschauen wollte. Irgendwie finde ich das ganz schön zum kotzen. Klar könnte ich das einfach aufstocken lassen und mehr bezahlen ...aber warum? Warum wird in einer Zeit, in der das Internet unseren Alltag bestimmt und absolute Grundlage ist, um nicht in die soziale Isolation zu geraten, nicht endlich mal für jeden kostenfrei und unbegrenzt? Dieses Bezahlmodell ist doch einfach nur noch rückständig und erinnert an die alten "Call-by-Call" Verträge. Was denkt ihr darüber?

— geändert am 12.01.2018, 15:11:51

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Blurryface
  • Blogger
  • Forum-Beiträge: 966

12.01.2018, 15:31:53 via App

Kostenlos ist so eine Sache. Wer soll den Netzausbau bezahlen?
Ich bin aber der Meinung, dass mobiles Datenvolumen in Deutschland viel zu teuer ist.

Gelöschter AccountStromkompressor

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  • Forum-Beiträge: 536

12.01.2018, 16:48:19 via Website

Und natürlich sollten die öffentlichen Verkehrsmittel auch kostenlos sein. Man gerät ja auch in die soziale Isolation, wenn man seine Freunde und Familie nicht besuchen kann.

Alle diese Sachen kosten aber etwas, auch der Betrieb von mobilen Telefonnetzen. Kann sein, dass die Tarife in DE zu teuer sind aber kostenlos? Was wir kostenlos nutzen (z. B. die Schulen) zahlen wir auf anderem Weg nämlich über die Steuern. Ich persönlich finde dass individuelles Bezahlen dessen, was man nutzt gerechter ist.

Gelöschter AccountFrauke N.Frk

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  • Forum-Beiträge: 33.211

12.01.2018, 16:49:29 via Website

Christina S.

Warum wird in einer Zeit, in der das Internet unseren Alltag bestimmt und absolute Grundlage ist, um nicht in die soziale Isolation zu geraten,

Das wahre Leben ist immer noch ohne Netz zu meistern...

nicht endlich mal für jeden kostenfrei und unbegrenzt?

Na klar, alles für lau(silly) das hilft dir auch nicht aus deiner "sozialen Isolation".

— geändert am 13.01.2018, 07:07:04

Liebe Grüße, Frauke
- - - - - - - - - - - - - - - - --

Wenn man rechts dreht wird die Landschaft schneller. ;-)

Ein einziger verdrehter Buchstabe kann die ganze Signatur urinieren!

JochenFrk

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  • Forum-Beiträge: 115

12.01.2018, 17:48:13 via Website

Was bezahlst du denn so monatlich und für wie viel MB/GB?
Ich bezahle 2,99€/Monat für 1GB und 50 Frei-Minuten und SMS bei Mobilcom-Debitel. das finde ich vollkommen fair und in Ordnung.

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  • Forum-Beiträge: 212

13.01.2018, 07:01:24 via Website

Wurde ja schon gesagt... am besten alles für lau, dann auch Arbeit für lau, denn Arbeit bringt Geld und Geld braucht keiner mehr, da ja alles für lau ist...
In vielen Städten soll es ja auch kostenlose Hotspots geben, so dass das Datenvolumen nicht angegriffen wird.

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Gelöschter Account
  • Forum-Beiträge: 225

13.01.2018, 10:32:51 via Website

@Christina arbeitest du etwa gratis?

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  • Forum-Beiträge: 2.558

13.01.2018, 22:30:16 via App

Christina S.

Hey Leute,

gestern war es mal wieder soweit. Ich war in der Stadt unterwegs und mein viel zu kleines Datenvolumen war aufgebraucht, als ich was im Handy nachschauen wollte. Irgendwie finde ich das ganz schön zum kotzen. Klar könnte ich das einfach aufstocken lassen und mehr bezahlen ...aber warum? Warum wird in einer Zeit, in der das Internet unseren Alltag bestimmt und absolute Grundlage ist, um nicht in die soziale Isolation zu geraten, nicht endlich mal für jeden kostenfrei und unbegrenzt? Dieses Bezahlmodell ist doch einfach nur noch rückständig und erinnert an die alten "Call-by-Call" Verträge. Was denkt ihr darüber?

Also ich lese hier komprimiert:
Mein Datenvolumen ist viel zu wenig, aber ich will nicht mehr bezahlen. Alles sollte gratis sein.

Dann wird es wohl zeit einen neuen Vetrag zu finden.
Also man muss echt kein Milliadär sein, 20€ im Monat und du hast mehr als du je brauchen wirst.
Also bei 1und1 gibt es einen Vetrag, ich hab das mal umgerechnet weil die in den ersten 12 Monaten 10€ günstiger sind und die 12 Monate danach nicht mehr, also das hab ich rausgerechnet und dann bekommst du für 19,99€ / Monat 5GB.
Das sollte dicke reichen, und natürlich gibt es auch günstigere Angebote und vorallem wenn du sagst 20€ sinds mir nicht Wert wirst du für 10€ dann bestimmt 2GB oder so finden was auch vermutlich reichen sollte.

Also unerschwinglich ist das nicht, vermutlich nur dein Vertrag alt.

Liebe Grüße, Rexxar :)
Moto Z Play Stock
Nvidia Shield Tablet K1
http://www.androidpit.de/forum/634540/allgemeines-faq-fuer-neulinge

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  • Forum-Beiträge: 685

14.01.2018, 00:39:06 via Website

@Christina S.,

ich gebe Dir Recht, das in Deutschland die Tarife einfach viel zu teuer sind. In den EU-Nachbarländern ist ein Datenvolumen monatlich viel günstiger. Wenn man einen Vertrag in Deutschland abschließt sind Teilweise die Anschlußgebühren um 10,-€ bzw. 15,-€ gestiegen. Das ist mehr als Unverschämt.

Aber eine Medaille hat bekanntlich immer zwei Seiten.

Keiner möchte für 0,-€ die Stunde arbeiten, Du auch nicht.
Strom, Service, Material, Geschäftsräume mit allem was dazugehört - kostet alles Geld und muss bezahlt werden. Nicht zu vergessen die Löhne !!!
Ich denke auch, dass 20,-€ monatlich, nicht zuviel ist für ein günstigen Tarif. Einfach mal bei den Anbietern reinschauen und die Angebote vergleichen.

Du kannst aber auch weiter auf ganz Hohem Niveau rum ningeln.:D
Dann musst Du aber weiterhin mit Dein bissel Datenvolumen zufrieden sein.(cool)

Wenn 2 Personen in einem Zimmer sind und 3 gehen raus, dann müsste einer ins Zimmer kommen, dass keiner mehr drin ist. (laughing) (laughing) (laughing)

Früher hatte man ein Tagebuch, und wehe es hat jemand gelesen :-((angry):-(
Heute hat man Facebook, und wehe es liest niemand... (cool)

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, dafür aber jede Menge Nieten(danger)(danger)(danger)

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  • Forum-Beiträge: 54

15.01.2018, 10:54:14 via Website

Christina S.

[...]Dieses Bezahlmodell ist doch einfach nur noch rückständig und erinnert an die alten "Call-by-Call" Verträge. Was denkt ihr darüber?[...]

Der Meinung bin ich auch aber die Provider werden nen Teufel tun, dieses Modell abzustellen. Die verdienen sich damit eine goldene Nase und wir sind darauf angewiesen, weil wir das Internet tagtäglich nutzen. Der einzige Weg, dass sich da etwas ändert, wäre ein Gesetz zu erlassen, dass die Internetnutzung für jeden Menschen kostenfrei ermöglicht, so dass man sich nur noch das entsprechende Empfangsgerät zulegen muss. Aktuell wird jedenfalls darüber diskutiert, ob es sich um ein Grundrecht handelt, (schnell) ins Internet gehen zu können und wie man das flächendeckend in Deutschland umsetzen kann:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/peter-altmaier-fuer-ein-grundrecht-auf-schnelles-internet-15275530.html

Diese Entwicklung würde einer künstlichen Begrenzung des Datenvolumens natürlich entgegen stehen. Daher denke ich, dass dieses Bezahlmodell nicht mehr lange existiert. Gerade in den größeren Städten, an öffentlichen Plätzen oder in diversen Geschäften ist es ja mittlerweile möglich, kostenfrei und unbegrenzt im Netz zu surfen. Dadurch hält man sich natürlich auch länger an einem Ort auf und das ist ja zum Beispiel das Ziel vieler Ladenbesitzer. Ich denke also, wenn man das aus marketingtechnischer Sicht betrachtet, ist kostenfreies Internet durchaus rentabel für das jeweilige Geschäft und kann auf andere Weise refinanziert werden. Ob das aber für private Haushalte irgendwann kostenfrei ist, bezweifle ich.

Aktuell läuft es ja meist so, dass die Internetnutzung mit einem Mobilfunkvertrag gekoppelt ist. Das macht ja auch Sinn, da die meisten Menschen mit dem Smartphone ins Internet gehen, wenn sie unterwegs sind. Allerdings gibt es auch einzelne Internettarife für Tablets oder Notebooks. Was es da zu beachten gilt, kann man hier nachlesen: http://www.tabletinternetflat.de/

LG

Gelöschter Account

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  • Forum-Beiträge: 20.212

15.01.2018, 11:11:28 via Website

Wäre es dann nicht wichtiger, dass Miete, Heizung, Strom, Nahrung, Kleidung, ÖPNV kostenlos wäre?

Das Internet kann nur für diejenigen so im Vordergrund stehen, es kostenlos zu verlangen, die noch nie ihr Lben selbst fianzieren mussten.

Wer soll eigentlich das ganze bezahlen? Letztlich sind es doch wieder wir. Nämlich über die Steuern. Aber wenn die erhöht werden, gibt es auch einen Aufschrei.

Eigentlich sollten wir auch wissen, wie effektiv staatliche Wohltaten in der Praxis sind.

Entschuldigt bitte, aber jeder ist für sich selbst verantwortlich! Wenn ich mir etwas nicht leisten kann, muss ich verzichten, sparen oder versuchen mein Einkommen zu erhöhen.

Gegen die hohen Preise könnten wir etwas machen, wenn wir uns einig wären. Billige Verträge abschließen! Aber man prahlt ja auch damit, dass man sich die All-Inklusive-Flat leisten kann, aber das Smartphone ist dann mit drinnen. Niemand weiß, mit welchem Preis, wobei man sich das eigentlich recht einfach ausrechnen könnte.

Viele Grüße
Aries


Meine Nachbarn hören gute Musik (cool)
Ob sie wollen oder nicht (devil)

Gelöschter AccountTentenFrk

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  • Forum-Beiträge: 2.535

15.01.2018, 11:59:55 via Website

[[cite Lukas Beckmann]]
Daher denke ich, dass dieses Bezahlmodell nicht mehr lange existiert. Gerade in den größeren Städten, an öffentlichen Plätzen oder in diversen Geschäften ist es ja mittlerweile möglich, kostenfrei und unbegrenzt im Netz zu surfen. Dadurch hält man sich natürlich auch länger an einem Ort auf und das ist ja zum Beispiel das Ziel vieler Ladenbesitzer. Ich denke also, wenn man das aus marketingtechnischer Sicht betrachtet, ist kostenfreies Internet durchaus rentabel für das jeweilige Geschäft und kann auf andere Weise refinanziert werden.

Wunschdenken. Hast du dich mal umgesehen, wie es an den Orten mit kostenlosem Internet zugeht? Da sind die Tische und Bänke voll, alle hängen an ihren Handys, stundenlang. Nur konsumiert wird in dieser Zeit nur wenig. Das ist in den meisten Fällen Kundschaft, auf die man gerne verzichten kann. Ich kenne einige Ladenbesitzer, die sich recht schnell wieder von ihrem kostenlosen Internet getrennt haben. Klar, Mc Donalds und Co muss da mitmachen aus marketingtechnischen Gründen, aber viele andere werden da nicht nachziehen.

— geändert am 15.01.2018, 12:01:33

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  • Forum-Beiträge: 83

15.01.2018, 15:15:58 via Website

Frauke N.

Christina S.

Warum wird in einer Zeit, in der das Internet unseren Alltag bestimmt und absolute Grundlage ist, um nicht in die soziale Isolation zu geraten,

Das wahre Leben ist immer noch ohne Netz zu meistern...

Eh, also so ganz ohne (= nicht nur unterwegs kein Internetzugang, sondern auch zu Hause/in der Schule/Uni/auf Arbeit keinen (bei letzteren dreien vorausgesetzt, dass man den Zugang auch für private Zwecke nutzen darf) ist man schon etwas außen vor. (Insbesondere da das Internet ja nicht nur zur sozialen Interaktion, sondern vor allem auch zur Information dient.)

Standardmäßig kostenloser Zugang zum Netz (am besten noch unbegrenzt und ungedrosselt) wäre natürlich schon nicht schlecht (wobei - das würde natürlich auch die Datensammelei weiter fördern...), aber bevor das von der Allgemeinheit finanziert wird, wären diverse andere Sachen doch schon vorrangig.

— geändert am 15.01.2018, 15:17:38

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  • Forum-Beiträge: 53

17.01.2018, 15:12:31 via Website

Kenne das Problem persönlich nicht, da ich meinen Verbrauch im Auge habe und noch nie Engpässe hatte.
Aber von meiner Schwester kenne ich es nur zu gut. Ist allerdings bei ihrem O²-Tarifpreis auch kein wunder. Ich glaub es sind 1GB + 100 Min/SMS für 10€.

Ich finde die Preise in Deutschland sind schon deutlich besser geworden als noch vor einigen Jahren (wo es noch um MB ging).
Aber wenn wir hier schon von kostenlosem Internet träumen, wisst ihr was ich toll fände? Eine Mobile-Flat, fester Monatspreis, keine Limits :D
Finde es irgedwie immer komisch, zuhause anzukommen und vom mobilen Datenverbrauch zu meiner Glasfaserleitung zu wechseln. ;)

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  • Forum-Beiträge: 14

18.01.2018, 05:58:25 via Website

Ich kann die Aufregung nicht verstehen, ich komme mit den 1,3GB die Aldi für die Aldi Talk 300 Option zu 7,99 aufruft, absolut aus,

Aber z.B youtube Videos und Co gucke ich nie über die mobilen Daten, mit Whatsapp, Zeitungen und dem ständigen Downloaden der zur online Navigation nötigen Kartendaten, schaffe ich es nicht >1GB im Monat zu verbraten.

— geändert am 18.01.2018, 05:59:22

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  • Forum-Beiträge: 2.535

18.01.2018, 07:50:40 via Website

Natürlich kannst du die Aufregung nicht verstehen, wenn du dein Smartphone offenbar kaum nutzt. Ich komme jedenfalls mit meinen 3,5 GB nicht wirklich hin. Könnte gut das doppelte brauchen.

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  • Forum-Beiträge: 2.535

18.01.2018, 07:52:31 via Website

Natürlich kannst du die Aufregung nicht verstehen, wenn du dein Smartphone offenbar kaum nutzt. Ich komme jedenfalls mit meinen 3,5 GB nicht wirklich hin. Könnte gut das doppelte brauchen.

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  • Forum-Beiträge: 14

18.01.2018, 08:33:38 via Website

Ich nutze mein Smartphone ca 4h täglich, aber ich habe in der Firma Netzzugriff zuhause ebenso und unterwegs beim radfahren werden nur Kartendaten der Online Navi geladen z.B. google maps. Whatsapp nutze ich im ursprüglichen Sinne zur Mitteilung von Nachrichten und nicht um meinen Bekanntenkreis mit tollen Fotos meiner letzten Klositzung zu beglücken (Übertreibung macht anschaulich).

Um täglich ca 1,5h in den Zeitungen online herumzublättern und mein Navi mit Kartendaten zu versorgen, im Urlaub in D unterwegs nach Zügen und Hotels zu gucken etc. reichen 1,3 GB dicke.

Ich verbringe (rein beruflich schon) extrem viel Zeit im Internet und soziale Isolation ohne kostenlose mobilflat? LOL, ich telefonier manchmal auch gerne und chatte sehr viel und besuche Freunde tatsächlich noch offline. Ich nutze mein Smartphone anders aber sicher nicht weniger.
Mir aber deswegen zu unterstellen ich nutze das Smartphone kaum, halte ich für sehr gewagt

reinold p

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  • Forum-Beiträge: 2.154

18.01.2018, 09:55:23 via Website

next user

Ich finde die Preise in Deutschland sind schon deutlich besser geworden als noch vor einigen Jahren (wo es noch um MB ging).

Meine Erfahrung ist da eine andere. Mitte/Ende 2016, Anfang 2017 (teils bis Mitte 2017) gab es preisgünstige Tarife. Seitdem haben die Preise wieder angezogen bzw. das Angebot ist nicht mehr so üppig. Da verschleuderte WinSIM preiswert seine Tarife (sogar noch mit abwählbarer Datenautomatik), es gab O2 Free mit 25GB Datenvolumen, bei GMX/WEB.DE in Kooperation mit 1&1 gab es 3GB Daten im Vodafone Netz und 300 Inklusiveinheiten für SMS & Telefon für unter 10 EUR.

Aber wenn wir hier schon von kostenlosem Internet träumen, wisst ihr was ich toll fände? Eine Mobile-Flat, fester Monatspreis, keine Limits :D

Die Limitierung des High-Speed Volumens ergibt ja technisch auch überhaupt keinen Sinn. Die zu übertragenen Daten müssen ja nicht erst aufwändig produziert werden wie z. B. Wasser für die Trinkwasserversorgung aufbereitet werden muss. Eher würde es sinnvoll erscheinen, preiswerte Tarife mit niedriger Geschwindigkeit, teurere Tarife mit höherer Geschwindigkeit im LTE-Netz anzubieten. Dann könnte man auch sukzessive die 2G und 3G Sendeeinheiten an den Masten zurückbauen.
Ganz kostenlos sollte der Service m. E. nicht sein, denn es fallen am Ende ja Kosten für die Betreiber an. Dass sich die Betreiber in D gesundstoßen, während sie im Ausland preiswerte Modelle (wie einst T-Mobile in den USA) anbieten und dadurch dort Verluste einfahren, sehe ich aber dennoch nicht ein.

Michael Zoller

Ich kann die Aufregung nicht verstehen, ich komme mit den 1,3GB die Aldi für die Aldi Talk 300 Option zu 7,99 aufruft, absolut aus,

Niemand hindert dich daran, ggf. noch weniger Daten zu gebrauchen. Ein Maßstab für die Allgemeinheit kann es dennoch nicht sein. Bspw. betrug im Jahr 2013 der durchschnittliche Wasserverbrauch pro Person in D pro Tag 121 Liter. Wer jedoch arbeitet, sich dort die Hände wäscht, die Toilette benutzt usw., wird am Ende womöglich weniger verbrauchen. Wenn man dann z. B. ab 90 l Verbrauch nur noch tröpfchenweise Wasser aus der Leitung bekäme, würden wohl alle Zeter und Mordio rufen. Wobei eine Rationierung des Wassers in der Tat eher Sinn ergäbe als eine Rationierung bei den Daten im Mobilfunkbereich.

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  • Forum-Beiträge: 83

18.01.2018, 10:20:15 via Website

König Frank I.

Dann könnte man auch sukzessive die 2G und 3G Sendeeinheiten an den Masten zurückbauen.

Dagegen! 😠
Ne wirklich, das fände ich eine unschöne Konsequenz. Irgendwann wird es wohl dazu kommen, aber extra beschleunigt werden muss das nicht! Es gibt immer noch Smartphones die nicht LTE-fähig sind, von den vielen älteren, immer noch in Gebrauch befindlichen Dumbphones mal ganz abgesehen.

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  • Forum-Beiträge: 2.154

18.01.2018, 10:44:03 via Website

Mit dem jetzigen Ritus, dass T-Mobile und Vodafone LTE exklusiv nur für ihre eigenen Tarife anbieten, müsste es dann aber 2G und 3G bis in alle Ewigkeit geben.
Wenn man sich jetzt darauf einigen würde, keine nicht-LTE-Verträge mehr anzubieten und LTE dementsprechend gut ausbaut, kann man sukzessive die alte Technik abschalten. Auch das C-Netz wurde irgendwann deaktiviert und man lebte damit. Es heißt ja nicht, dass ab 2019 nur noch LTE-fähige Geräte kommunizieren können, aber wenn man mal nicht bald Tatsachen schafft, wird man ewig 3 Netztechnologien (und kommende) vorhalten müssen.

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  • Forum-Beiträge: 14

18.01.2018, 11:01:07 via Website

Ein Maßstab sicher nicht aber ich habe schon das Internet mit ultimativ schnellen und extrem teuren Zyxel Modems mit 17200 baud genutzt :D. Das ist ungefähr 1 xtrillion weniger als LTE-speed und ISDN war ein echter Fortschritt, berechnet wurde in Telefoneinheiten pro Minute! Und das Pfeifen und Fiepen aus dem Modem, ich werd grad nostalgisch, lol.

Das Modem alleine kostete knapp 1000DM und monatlich weitere 100-200DM mit der Telefonrechnung für ein Internet was vom heutigen weit weg ist.

Da ist die Nostalgie zum Glück schnell wieder weg.

Ich baue Webseiten immer noch ohne xmegabyte zur Darstellung beim Leser transferieren zu müssen. Aber meine Auftraggeber wollen auch nur Informationen publizieren.

Insofern finde ich die angebotenen Tarife günstig bis sehr günstig. Wer der Meinung ist, dass für sein Leben zu brauchen, bitteschön, dann aber zu entsprechenden Volumentarifen oder eben flat mit einem angemessenen Preis.

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  • Forum-Beiträge: 83

18.01.2018, 11:06:21 via Website

@König Frank I

Das mit den Mobilfunktarifen, bei denen die billigeren oft noch gar kein LTE anbieten käme ja noch dazu...

Ich hatte mich in meinem Post der Sache ja von der anderen Seite, der Geräte-Seite genähert. Und dort gibt es eben noch recht viele, die ganz einfach überhaupt nicht LTE-fähig sind. Diese müssten dann alle durch neuere Geräte ersetzt werden, was zum einen Kosten mit sich brächte, zum anderen in manchen Fällen (liebgewonnene alte Exoten) gar nicht wirklich zufriedenstellend möglich wäre und auf alle Fälle zu einem großen Berg mehr oder weniger nutzlosen Elektro-Müll führen würde.

Ich weiß ja nicht, wie kostenintensiv die Aufrechterhaltung des schon vorhandenen 2G und 3G Netzes ist. Gewisse Kosten (Wartungskosten und was weiß ich noch) werden wohl anfallen. Sofern diese jedoch nicht exorbitant sind, fände ich es doch sehr wünschenswert die alten Netze noch eine Weile aufrechtzuerhalten.

………

So, und jetzt füg ich hier doch noch den Rest an, der eigentlich noch zu meinem vorherigen Post gehört hätte, wo mir dann aber "Verbindungsprobleme" dazwischenkamen...:

König Frank I

Niemand hindert dich daran, ggf. noch weniger Daten zu gebrauchen. Ein Maßstab für die Allgemeinheit kann es dennoch nicht sein.

Wenn man ganz extrem genügsam und leidenswillig (wartewillig) ist (und zumindest daheim oder anderswo auf WLAN zurückgreifen kann), kann man ja sogar jetzt schon (quasi) kostenloses mobiles Internet haben: -> die 0€ Flatrate von Congstar. Da macht dann zwar alles was auf Internet angewiesen ist nur sehr, sehr wenig Spass (und manche Sachen gehen auch gar nicht), aber gelegentlich habe ich darauf trotzdem schon zurückgegriffe. Und ich kenne auch Leute die das längerfristig nutzen.
Und so Sachen wie Netzclub gibt es auch noch (oder? - hab das etwas aus dem Blick verloren).

König Frank I

Wobei eine Rationierung des Wassers in der Tat eher Sinn ergäbe

In Deutschland? Sicher?
Wenn ich mich recht erinnere, wurden hierzulande doch manche Wassersparmaßnahmen, wie z.B. die Sparspülung, schon wieder zurückgefahren, nachdem sich herausgestellt hat, dass es hier eigentlich keinen wirklichen Wassermangel gibt und auch der eingesparte Wasseraufbereitungsaufwand nicht in einem gutem Verhältnis zu den durch diese Maßnahmen verursachten zusätzlichen Problemen stand.

— geändert am 18.01.2018, 11:08:33

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  • Forum-Beiträge: 2.535

18.01.2018, 11:18:40 via Website

Michael Zoller

Mir aber deswegen zu unterstellen ich nutze das Smartphone kaum, halte ich für sehr gewagt

Nicht mehr gewagt, als anderen Unverständnis entgegenzubringen, weil sie einen höheren Datenverbrauch als deine 1,3 GB haben.

Frk

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  • Forum-Beiträge: 2.154

18.01.2018, 11:53:46 via Website

Zu den nicht LTE-fähigen Endgeräten:
Hier haben wir ein Henne-Ei-Problem. Irgendwer muss einmal anfangen. Da es noch 2G/3G-Tarife gibt, werden Hersteller immer noch die Technik in ihre Geräte bauen. Die Provider kommen dann um die Ecke und behaupten, dass die Hersteller noch solche Geräte herstellen, also bieten sie weiterhin 2G und 3G an. Auch die Notrufsysteme in Aufzügen, Brandmeldeanlagen und Autos setzen noch auf 2G (nur teils auf 3G). Da aber auch Aufzugssteuerungen ertüchtigt werden, Brandmeldeanlagen dem Stand der Technik entsprechen sollen usw., ist es eine Frage der Zeit, bis auch diese Systeme LTE (oder 5G künftig) können.

In dem Bereich, wo ich arbeite, werden GSM-Repeater eingesetzt. Diese können mittlerweile auch 4G und sind billiger als nur-2G/3G-Geräte.
Der freundliche Vertreter der Firma kümmert sich auch u. a. um größere Hardware - sprich: Sendemasten. Er schilderte mir, dass es wenig problematisch sei, Ersatzteile für bereits vorhandene Gerätschaften zu bekommen. Wohl aber sei es schwieriger, bei neuen Sendemasten die komplette Hardware dafür zu erhalten, weil schon einige Hersteller nicht mehr auf die alte Technik setzen. Deshalb kosten neue Sendemasten auch dementsprechend viel.

Mobilität hat in D immer mehr zugenommen. Datennutzung über Mobilfunk hat auch zugenommen. WLAN ist nicht flächendeckend verfügbar und/oder realisierbar - vor allem auch wegen der kurzen Reichweite. Andere Länder machen es vor und weil auch teils die Anspruchshaltung in D sehr gering ist, wird sich in Sachen Tarifen wohl wenig tun.

Noch einmal zum Vergleich Wasser vs. Daten:
Daten zu rationieren ist dumm. Übertragene Daten kosten nicht wirklich mehr als die reine Vorhaltung der dementsprechenden Technik dafür.
(Trink-)Wasser zu rationieren (oder anders ausgedrückt: Geld pro Volumeneinheit) ist sinnvoll. Wasser wird aufbereitet, bis es einer gewissen Vorgabe entspricht, um dann ins Leitungsnetz eingebracht zu werden. Wasser wird auch gepumpt. Ergo soll Wasser pro Volumeneinheit Geld kosten, was bei Daten extrem sinnlos ist. Weitere Vergleiche müssen nicht angestellt werden - es wäre schön, wenn man hier auf der Metaebene bleiben würde.

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  • Forum-Beiträge: 83

18.01.2018, 12:23:00 via Website

König Frank I.

Zu den nicht LTE-fähigen Endgeräten:
Hier haben wir ein Henne-Ei-Problem. Irgendwer muss einmal anfangen.

Naja, kommt drauf an.
Wenn man der Ansicht ist, dass 2G/3G etwas ist das möglichst zügig und umfassend abgeschafft gehört, dann ja, dann kann man sich fragen auf welcher Seite man am sinnvollsten damit anfängt.

Aber mMn ist es eben gar nicht klar, ob 2G/3G überhaupt ein Problem ist, das beseitigt werden sollte.

Und ich tendiere da weiterhin zu Nein.
Ich sehe ein, dass es wahrscheinlich nicht sinnvoll ist 2G/3G weiter auszubauen. Aber diese Netze in dem Umfang wie sie bereits bestehen aufrechtzuerhalten, erscheint mir weiterhin wünschenswert und nicht unvernünftig.
Deine Ausführung bestärken mich ehrlich gesagt noch in meiner Ansicht. Denn was du hinsichtlich des "Sendemasten-Vertreters" berichtest hört sich für mich so an, als würden sich Aufwand und Kosten für Wartung/Instandhaltung/Reparatur des bisherigen Systems durchaus in vertretbaren Grenzen halten. Und dass ja auch noch Geräte die auf den ersten Blick gar nicht als Mobilfunkgeräte ins Auge fallen (diverse Notrufsysteme) betroffen sind, hatte ich noch gar nicht bedacht. Das spricht mMn ja gleich noch mehr dafür 2G und 3G zumindest subsidiär noch möglichst lange weiter zu betreiben.

— geändert am 18.01.2018, 12:24:24

Michael Zoller

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  • Forum-Beiträge: 2.154

18.01.2018, 12:39:00 via Website

Sinine

König Frank I.

Zu den nicht LTE-fähigen Endgeräten:
Hier haben wir ein Henne-Ei-Problem. Irgendwer muss einmal anfangen.

Naja, kommt drauf an.
Wenn man der Ansicht ist, dass 2G/3G etwas ist das möglichst zügig und umfassend abgeschafft gehört, dann ja, dann kann man sich fragen auf welcher Seite man am sinnvollsten damit anfängt.

Im Gegenteil: mir persönlich ist es Brause. Von mir aus soll auch das C-Netz weiterfunken. Ich kann aber die Argumente der Betreiber nachvollziehen, dass die Vorhaltung entsprechender Technik Ressourcen kostet. Da das GSM- und UMTS-Netz dem LTE-Netz in jeglicher Hinsicht unterlegen sind (wie einst das C-Netz gegenüber dem D- bzw. E-Netz), sollte man ein Ausstiegsszenario parat haben. Wenn aber sowohl die Hersteller weiter Geräte mit alter Technik anbieten und Provider dementsprechende Tarife, wird sich da nichts bewegen.

Auch Wählscheiben-Telefone (bzw. alle mit Impulswahlverfahren) kann man an heutiger Hardware nicht mehr ohne weitere technische Trickserei betreiben. Hat es wen gestört? Ich glaube nicht.

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  • Forum-Beiträge: 14

18.01.2018, 13:07:34 via Website

Das ist die Perversion an der Geschichte, alle wollen immer mehr Ressourcen sind aber endlich ob un real oder im Web, mit immer größeren Web Anwendungen steigt der Hunger derselben nach Leistung Volumen und Energie.

So wurde terrestrisces Fernsehen abgeschafft, trotz der vielen Millionen, die gar kein HD brauchen, ich kenne noch genug Leute mit Röhrenfernsehern , jetzt nutzlosen alten DVBT Empfängern, Smartphones die man alle 2 Jahre wechseln muss, bald nutzlosen Dieseln usw usf, mir reicht die UMTS Technik, warum muss ich für den teuren LTE Ausbau mitzahlen?

Hätte ich die Wahl, würde ich für UMTS zahlen 2€/ Monat, LTE darf dann 40 € im Monat flat kosten. :D

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  • Forum-Beiträge: 8.800

19.01.2018, 08:58:30 via Website

Sinine

Wenn man ganz extrem genügsam und leidenswillig (wartewillig) ist (und zumindest daheim oder anderswo auf WLAN zurückgreifen kann), kann man ja sogar jetzt schon (quasi) kostenloses mobiles Internet haben: -> die 0€ Flatrate von Congstar. Da macht dann zwar alles was auf Internet angewiesen ist nur sehr, sehr wenig Spass (und manche Sachen gehen auch gar nicht), aber gelegentlich habe ich darauf trotzdem schon zurückgegriffe. Und ich kenne auch Leute die das längerfristig nutzen.

Die Congstar Geschichte kenne ich ja noch gar nicht :O

Und so Sachen wie Netzclub gibt es auch noch (oder? - hab das etwas aus dem Blick verloren).

Ja, Netzclub gibt es noch, allerdings ist gratis immer Ansichtssache. Wie viel sind dir deine Daten wert?
Denn genau die verkaufst du bei der Nutzung einer Netzclub Karte an die ;)

Wer Kunde bei 1&1 im DSl Bereich ist, bekommt bis zu 4 kostenfreie Simkarten auf Wunsch zu seinem DSL Vertrag mit dazu, auf der je 100mb zur schnellen Nutzung zur Verfügung stehen und sogar die kostenfreie Telefonie zu 1&1 Festnetzrufnummern.

Insofern, wer suchet, der findet ;)

Keep cool :D

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  • Forum-Beiträge: 83

19.01.2018, 11:04:05 via Website

@Marcel H.
Die Congstar Geschichte nennt sich offiziell glaub ich Messaging Option, eben weil es am ehesten zur Versendung von WA-Nachrichten sinnvoll einsetzbar ist (von reinen Textnachrichten wohlgemerkt. Fotos kann man zwar grds. auch verschicken, aber da merkt man dann gleich wieder die quälende Langsamkeit). Ansonsten lässt es sich noch für kurzes Notfall-Googeln brauchen und ich hatte auch den Eindruck dass das Navigieren damit etwas besser lief (Karten müssen natürlich schon anderweitig runtergeladen worden sein).
Ach ja, meine Bezeichnung Flatrate war wohl nicht ganz korrekt, denn ich denke man bekommt damit maximal 1GB pro Monat. Effektiv aber mMn wenig relevant, denn ich denke nicht dass bei der "Gedchwindigkeit" viele das Limit überhaupt erreichen wollen...

Netzclub habe ich mir aus dem von dir genannten Grund nie zugelegt.

Kostenloses Datenvolumen das auf extra Karten zu einem kostenpflichtigen Vertrag dazugegeben wird, ist ja nicht so richtig kostenlos 😉
Wobei - ähnliches könnte man wohl genaugenommen auch gegen "meine" Congstar Option sagen. Denn immerhin muss man auch da erst mal das Starterpaket kaufen und dann noch jedes Jahr mindestens 15€ aufladen damit die Nummer nicht deaktiviert wird.

Michael K.

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Gelöschter Account
  • Forum-Beiträge: 135

21.01.2018, 16:18:01 via Website

Da bin ich vollständig bei Aries! Grundbedürfnisse (Energie, Wasser, Wohnraum/Miete, Grundnahrungsmittel, ÖPNV) sollten tatsächlich "verstaatlicht" werden und zum Selbstkostenpreis verfügbar sein. Das hat nichts mit Sozialismus zu tun, sondern ist m.E. eine erforderliche Maßnahme, um den im Grundgesetz verwendeten Begriff der "Würde" in unserer SOZIALEN Marktwirtschaft endlich mal Gehalt zu verleihen! Eigentum verpflichtet ist ebenso eine Phrase aus unserer elemantaren Rechtsordnung. Die Blüten, die unser "Turbo-Kapitalismus" treibt, hat nichts mehr SOZIALER Marktwirtschaft zu tun. Um es extrem zu formulieren: wir haben eine Besteuerungstendenz in Richtung Schweden, aber eine staatliche Dienstleistungstendenz Richtung USA....
Das Internet ist ebenso zur Grundversorgung zugehörig, wie z.B die öffentlich-rechtlichen Fernseh/Radiosender. Diese finanzieren sich aus Gebühren. (Sicher- als leidgeplagter Lüneburger, der ständig über die Dreharbeiten von "Rote Rosen" fällt, bin ich auch der Meinung, dass die GEZ einer Hartz4-Ersatzleistung für arbeitsscheue Narzissten ist....)
Und ganz sicher sind die deutschen Provider mit die teuersten im internationalen Vergleich. Aber hey- wir Deutschen lieben unsere Hochpreispolitik. Ein VW Passat, der als Re-Import aus Dänemark bis zu 8000,- Euro billiger zu haben ist, kann natürlich nicht die Prestigewirkung eines direkt aus Wolfsburg abgeholten Passats erreichen...
Das individuell zu verbrauchende Datenvolumen hängt von vielen Faktoren ab. Habe ich noch zu Beginn meine 6GB Datenvolumen fast monatlich verbraucht (Wallpaper und andere fette Anlagen, Streaming) weil mein WLAN nervig langsam war, bin ich nun pfeilschnell im WLAN-Netz unterwegs und verbrauche nicht mal mehr 1-2 GB Datenvolumen monatl. im Mobilfunknetz...
Man könnte sich maximal darüber unterhalten, ob die Privatisierung des "Post- und Fernmeldenetzes" nicht dazu führt, dass die gewinnorientierten Provider wenig attraktive Landstriche unterversorgt lassen, weil dort nicht zu verdienen ist und den dortigen Einwohnern "hinter den sieben Bergen" nicht entsprechende Gratisversorgung als Ersatz angeboten werden sollte- schließlich ist es eine verdammte hoheitliche Pflicht!

Ich bin schlicht zu faul, um eine sinnige und vollständige Signatu

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  • Forum-Beiträge: 20.212

21.01.2018, 16:37:13 via Website

@J. G.
Du hast mich anscheinend nicht verstanden. Ich bin weder für kostenloses Internet, noch für kostenlose Miete, Strom etc.

Wenn aber kostenloses Internet gefordert wird, dann sollten zuvor die Grundbedürfnisse kostenlos sein und dazu gehört kein Internet. Auch in 2018 noch nicht.

Viele Grüße
Aries


Meine Nachbarn hören gute Musik (cool)
Ob sie wollen oder nicht (devil)

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Gelöschter Account
  • Forum-Beiträge: 135

21.01.2018, 17:31:39 via Website

Nein Aries- ich glaube, ich habe dich schon verstanden... BEVOR man über kostenloses Internet spricht, sollte man die Grundbedürfnisse und deren "Preise" ins Licht rücken... Ich bin auch nicht für eine kostenlose Versorgung! Aber ich habe deinen (in meinen Augen sehr redlichen) Gedanken aufgenommen und insofern fortgeführt, dass ich für eine Grundversorgung elementarer Güter zum Selbstkostenpreis (Miete, Strom, Wasser) bin (und eben nicht für einen freien Markt), BEVOR man sich Gedanken über ein kostenloses Internet macht...

— geändert am 21.01.2018, 17:32:10

Ich bin schlicht zu faul, um eine sinnige und vollständige Signatu

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  • Forum-Beiträge: 20.212

21.01.2018, 18:40:42 via Website

Der BGH hat es nicht als Grundrecht definiert.

Der Zugang zum Internet ist für die Menschen eine Art Grundrecht "von zentraler Bedeutung". Dies legte der Bundesgerichtshof in Karlsruhe gestern

„Eine Art Grundrecht“ ist noch kein Grundrecht. Außerdem ging es dabei um Veetragserfüllung seitens 1&1 und nicht um Grundrechte.

Nachtrag:
Hier ist das Urteil nachzulesen

— geändert am 21.01.2018, 19:04:38

Viele Grüße
Aries


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Gelöschter Account

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  • Forum-Beiträge: 17

13.09.2018, 14:03:57 via Website

Hi

Ich hab seit 2 Jahren bei Three 2 Simkarten mit 30 GB Volumen.

Geht super alle meine Bekannten haben die UK Nummer.

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  • Forum-Beiträge: 15.121

13.09.2018, 16:00:16 via Website

Hört sich interessant an.
Kann man aus Deutschland einfach eine SIM inkl. Vertrag im Ausland bestellen/kaufen?

In welchem Netz funkt die SIM hier?

Wenn ich hier in Deutschland bin und eine UK Nummer habe und mich jemand aus Deutschland anruft, gilt das dann als Auslandsanruf und ist entsprechend teuer und nicht in der Mobil-Flat des Anrufers enthalten?

Viele Grüße
Daniel

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