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Google-CEO Sundar Pichai kündigt für 2023 ein KI-basiertes Chat-System an

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© Bas Nastassia / Shutterstock.com

Trotz der KI-Ressourcen von Google und der kontinuierlichen Weiterentwicklung der natürlichen Sprachtechnologie war das Unternehmen bisher nicht in der Lage, sie in seine Verbraucherdienste zu integrieren. Angesichts der jüngsten Popularität von OpenAIs Chat GPT schließt Google jedoch nicht aus, dass es 2023 eine Alternative zur generativen künstliche Intelligenz (KI) auf den Markt bringen könnte.

Googles Ruf in Schwierigkeiten

Die neue konversationsbasierte KI wurde kürzlich von OpenAI vorgestellt, einem von Elon Musk gegründeten Startup, das von großen Unternehmen wie Microsoft unterstützt wird. Im Gegensatz zu typischen Chatbots hat ChatGPT viele Fähigkeiten, wie z. B. das Lösen von Matheaufgaben, das Verfassen von Gedichten und sogar das Schreiben von Softwarecodes, was ihn zu einer wahren Sensation machte.

Laut einem CNBC-Bericht haben Google-Mitarbeiter:innen in einer internen Sitzung ihre Bedenken gegenüber dem CEO und den Führungskräften geäußert. Sie fragen sich vor allem, warum Google nicht in der Lage war, ein verbraucherorientiertes KI-Chat-System auf den Markt zu bringen, obwohl Konversationstechnologien wie LaMDA schon seit Jahren fertig sind.

Googles Chef der KI-Abteilung, Jeff Dean, räumte ein, dass das Unternehmen diese Chance verpasst hat. Er wies aber auch darauf hin, dass das Vertrauen in die KI beim derzeitigen Stand der Dinge gefährdet ist und dass die Auswirkungen auf den Suchmaschinenriesen weitaus größer sein könnten, wenn die Implementierung schief geht.

Wann kommt ein KI-Chat-System unter der Marke Google?

Sundar Pichai wies auf die Risiken hin, denen sein Unternehmen ausgesetzt ist. Der CEO betonte jedoch, dass im nächsten Jahr große Pläne geschmiedet werden, während er den Zeitraum als Wendepunkt für die Nutzung von Googles KI in der Suche und in Konversationen ansieht.

Andererseits kann man davon ausgehen, dass Google die KI-Chat-Funktionen mit dem hauseigenen Assistenten oder der Pixel-Hardware einführt und dabei den verfügbaren Prozessor für maschinelles Lernen nutzt. In diesem Fall könnten die neuen Funktionen auch schrittweise mit einer kleinen Gruppe von Nutzern getestet werden, um große Probleme auf dem Weg zu vermeiden.

Wir würden gerne Euro Meinung zum Thema KI hören. Glaubt Ihr, dass generative künstliche Intelligenz in den nächsten Jahren eine wichtige Funktion für den persönlichen Dingsbums sein wird? Lass es uns im Kommentarbereich wissen.

Via: CNBC

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