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Google Glass 2: Steuerung via Ringe oder Armbänder möglich

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Nach der Google-Ankündigung zum "Project Iris" auf der hauseigenen Entwicklermesse I/O 2022 war Mountain View bislang nicht in der Lage, weitere Updates zu seiner Google Glass 2 zu liefern. Es ist zwar immer noch ungewiss wann die neue AR-Brille auf den Markt kommt, aber einem neuen Medienbericht zufolge, gibt es erste Hinweise darauf, dass der Suchmaschinengigant einen Schritt weiter geht und Armbänder und Ringe als Steuerungen einsetzt.

Google Glass 2 mit einem smarten Armband- oder Ring-Controller

Herkömmliche smarte Brillen, die in den letzten Jahren auf den Markt gekommen sind, verfügen über eingebaute Touch-Bedienelemente, abgesehen von der North Focals-Brille, die einen kabellosen Ring namens Loop als Steuerelement nutzt. Google hat das Unternehmen, das hinter dieser Idee steckt jedoch übernommen, so dass kein Nachfolger für die ursprüngliche Brille mehr erscheinen dürfte.

Laut den Quellen von 9to5Google erwägt Google nun die Verwendung eines handgelenkbasierten Controllers, zum Beispiel eines Armbands, und könnte auch eine kleinere Form wie einen intelligenten Ring oder eine aktualisierte Version von Loop nutzen, um die Joystick-basierte Hardware der aktuellen AR/VR-Headsets zu ersetzen.

Der Einsatz dieser Wearables würde die Nutzung der Google-Brille verbessern, da sich die Nutzer:innen nicht mehr allein auf die berührungsbasierte Steuerung verlassen müssten. Außerdem könnten damit auch andere technische Probleme gelöst werden, insbesondere für Menschen mit Behinderungen oder in Unternehmen, die mehrere Controller benötigen. Die Möglichkeiten sind grenzenlos, aber es ist noch nicht klar welche Technologien wirklich zum Einsatz kommen .

Apple smart ring as controller for Reality AR VR headset
Konzept der Apple Ringe für die Steuerung eines Reality-basierten Headsets / © Patently Apple

Apples iRings sollen 3D-Gesten ermöglichen

Patenteintragungen zufolge arbeitet Apple auch an intelligenten Ringen, die mit fortschrittlichen Sensoren ausgestattet sind und eine Alternative zu Controllern darstellen. Während sie laut den Patenten 3D-Luftgesten auf dem XR-Headset ermöglichen, sind auch weitere Einsatzszenarien denkbar. Da die Ringe mit biometrischen Sensoren ausgestattet sind, können sie auch ähnlich einer Smartwatch Gesundheitsdaten der Nutzer:innen erfassen. Leider befinden sich all diese Produkte noch in der Entwicklung und es kann noch Jahre dauern, bis sie tatsächlich auf den Markt kommen.

Nachdem immer mehr Unternehmen in diese Technologie investieren, glaubt Ihr, dass AR/VR das nächste große Ding nach den Smartphones sein wird? Lass uns Eure Meinung im Kommentarbereich wissen.

Via: 9to5Google

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