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Gratis statt 3,39 €: Android-App zeigt ganz neue Art, Musik zu machen

Synth App Andorid NextPit
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Auch heute gibt es wieder unsere NextPit-Kaffeepause und diesmal empfehlen wir Euch eine echt abgedrehte Musik-App. Fang Synth ist ein Synthesizer, der mit einem ganz besonderen Twist aufwarten kann. Wir stellen Euch die App vor, die nur heute kostenlos ist.


  • Fang Synth ist nur noch heute kostenlos statt 3,39 Euro
  • Die App nutzt den Bewegungssensor im Smartphone
  • Keine In-App-Käufe, kein Konto notwendig und keine Werbung

Lasst uns heute mal ordentlich Lärm machen, liebe NextPit-Community! Ich möchte Euch nämlich eine App vorstellen, mit der Ihr EDM- oder Techno-Musik machen könnt. Synthesizer-Apps gibt es wie Sand am Meer, diese hier besitzt aber ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Deshalb – und weil sie derzeit kostenlos für Android ist – sagen wir Euch jetzt, was es damit auf sich hat.

Wieso lohnt sich der Download von Fang Synth?

Fangen wir mal umgekehrt an: Er lohnt sich definitiv nicht für die opulente Grafik. Ein schneller Blick aufs Artikelbild oben oder das verlinkte Video unten bestätigt Euch das. Aber es gibt eben Apps bei denen die Optik auch nicht wirklich eine Rolle spielt und so eine Synthesizer-Anwendung gehört zweifellos dazu.

Lohnenswert ist der Gratis-Download allein schon dadurch, dass Ihr hier eine Kombination aus Synthesizer und Sequenzer erhaltet. Ihr erzeugt also Klänge und könnt sie dann auch gleich in Pattern arrangieren (lasst mich später ruhig wissen, ob heute Eure große EDM-Karriere begonnen hat).

Aber der Clou, der diese x-te Synth-App so außergewöhnlich macht: Fang Synth ist eine App, die auf der Bewegungssteuerung eines Synthesizers, Arpeggiators und Sequenzers durch Beschleunigungsmesserinformationen basiert. Jeder Parameter kann mit verschiedenen Bewegungsrichtungen verknüpft werden. Lasst also den Sound abspielen und nehmt dann das Smartphone in die Hand – je nach Lage verändert sich der Sound. Das kann man kompliziert erklären, oder schaut (und hört) es sich einfach schnell im Video an. Das ist nicht das offizielle Video des Herstellers, sondern ein begeisterter Nutzer der App:

Abgefahren, oder? Fang Synth kommt mit Presets, WAV-Aufnahme, einen Stufen-Arpeggiator mit diatonischer/pentatonischer Skalenverriegelung, einen Multi-Pattern-Sequenzer, wellenformende Oszillatoren, Resonanzfilter mit Hüllkurve und Tonhöhenverriegelung sowie einem Effektgerät (einschließlich Formant-Filter, Pitched Delay, Reverb, Down-Sample, Bit-Reduction).

Einen kleinen Haken hat die Nummer aber dennoch: Wer die App zum ersten Mal startet, wird vermutlich erst einmal ziemlich ratlos vor dem Display sitzen. Ihr müsst Euch da echt erst ein wenig reinfuchsen, damit Ihr seht, wie Ihr die Sounds erzeugt bzw. wie Ihr festlegt, was bei einer jeweiligen Bewegung des Smartphones passieren soll. Hilfreich ist dabei das kleine HowTo in der App, vor allem aber dieser ausführliche Guide.

Ist der Download der App "Fang Synth" sicher? 

Die Datenschutzerklärung der App besteht lediglich aus zwei Sätzen:

Es werden keine Daten gesammelt, außer denen, die von Google Play erhoben werden. Dies kann sich ändern und wird hier bekannt gegeben, bevor es in Kraft tritt.

Ich hab wie immer auch einen Blick auf die Privatsphäre-Checker-Plattform Exodus geworfen, die mir ebenfalls grünes Licht für die App anzeigt: Es gibt exakt 0 Tracker und 2 verlangte Berechtigungen (Wake Lock, Write External Storage). Ein Konto benötigt Ihr nicht, Werbung gibt es keine und In-App-Käufe auch nicht. 

Keine Ahnung, wie sich diese App weiter entwickeln wird. Aktuell gibt es gerade einmal 1000+ Downloads – Ihr könntet also mit zu den Ersten gehören, die diese Anwendung für sich entdecken. Macht das am Besten direkt heute, denn ab morgen kostet der Spaß wieder 3,39 Euro!

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Vielleicht wird man künftig ja doch noch an der Optik der Oberfläche arbeiten, schaden könnte es sicher nicht. Aber auch wenn die Augen nicht allzu begeistert von der App sein dürften: Meine Ohren sind es jedenfalls und ich entschuldige mich jetzt schon bei meinen Kolleg:innen dafür, dass ich heute länger für meine Artikel brauche, weil ich zwischendurch Soundwelten zu erforschen habe. 

Was sagt Ihr denn dazu? Ist das zu abgedreht für Euch, oder sollten wir durchaus öfter mal auch Musik-Apps wie diese vorstellen? Schreibt es uns in die Kommentare. 

Carsten Drees

Carsten Drees

Fing 2008 an zu bloggen und ist irgendwie im Tech-Zirkus hängengeblieben. Schrieb schon für Mobilegeeks, Stadt Bremerhaven, Basic Thinking und Dr. Windows. Liebt Depeche Mode und leidet mit Schalke 04.

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1 Kommentar

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  • Mex21 vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    Ich wäre absolut dafür dass ihr mehr über solche Apps berichtet.