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Asus ZenFone Max

4,0

Pro

  • hervorragende Akku-Laufzeit
  • Speicher mit MicroSD-Karten erweiterbar
  • Benachrichtigungs-LED in verschiedenen Farben
  • Gerät liegt angenehm in der Hand
  • Display mit überzeugenden Farben
  • Kamera mit Dual-Blitz und Laser-Autofokus

Contra

  • keine Schnellladefunktion
  • Akku kann nicht ausgewechselt werden
  • 3D-Leistung reicht für aufwendige Spiele nicht aus
Foto: Handy Asus asus-zenfone-max

Pros des Asus Zenfone Max

  • hervorragende Akku-Laufzeit
  • Speicher mit MicroSD-Karten erweiterbar
  • Benachrichtigungs-LED in verschiedenen Farben
  • Gerät liegt angenehm in der Hand
  • Display mit überzeugenden Farben
  • Kamera mit Dual-Blitz und Laser-Autofokus

Contras des Asus Zenfone Max

  • keine Schnellladefunktion
  • Akku kann nicht ausgewechselt werden
  • 3D-Leistung reicht für aufwendige Spiele nicht aus

Asus Zenfone Max: Preis und Verfügbarkeit

Asus will für das ZenFone Max mit 16 GByte internem Speicher in seinem Online-Shop 249 Euro haben. Bei anderen Online-Versandhändlern ist das Gerät etwas günstiger zu haben. So kann das Gerät zum Beispiel bei eBay-Händlern für 219 Euro bestellt werden. Damit kostet das ZenFone Max ähnlich viel wie der 5,5 Zoll große Konkurrent Honor 5X.

Asus Zenfone Max: Design und Verarbeitung

Die Geräte ZenFone 2 und ZenFone Selfie hatten mich in meinen Tests überzeugt. Für weniger als 250 Euro war ich ehrlich gesagt überrascht davon, dass Asus sich in diesem Preissegment noch einmal steigern kann. Auch wenn das ZenFone Max überwiegend aus Plastik besteht, fühlt es sich durch sein abgerundetes Design hochwertig an. Nur seine manchmal etwas schwache Leistung verrät mir, dass es sich bei dem ZenFone Max um ein Einsteigergerät handelt. Für den Preis und mit der Ausstattung könnte das ZenFone Max ein perfekter Konkurrent des Honor 5X sein. Ist es aber genauso gut?

Schwer zu sagen. Wir werden beide Geräte demnächst in einem gesonderten Artikel miteinander vergleichen.

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Das Asus ZenFone Max / © nextpit

Wenn man das ZenFone Max das erste Mal in der Hand hat, fällt das Gewicht auf. Genau 202 Gramm wiegt das Gerät. Das hohe Gewicht ist gewöhnungsbedürftig. Nach einer Weile hat es mich nicht mehr gestört, denn durch die Größe und die abgerundeten Kanten liegt das ZenFone Max trotzdem sehr gut und ausgewogen in der Hand.

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Auf der Unterseite des ZenFone Max befindet sich der USB-Anschluss und das Mikrofon. / © nextpit

Dennoch sollten die Besitzer des Smartphones vorsichtig sein, dass ihnen das Gerät nicht aus der Hand rutscht. Zwar ist die Plastikrückseite geriffelt, aber sie fühlt sich sehr glatt an, so dass es manchmal schwierig sein kann, das Gerät mit einer Hand zu bedienen.

Das ZenFone Max sollte mit zwei Händen bedient werden.

Nicht vergessen: es handelt sich beim ZenFone Max um ein 5,5 Zoll großes Gerät, das nicht immer nur mit einem Daumen bedient werden kann. Um Stürze zu vermeiden, sollte das Smartphone, wann immer es geht, mit zwei Händen gehalten werden.

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Die Rückseite des ZenFone Max / © nextpit

Asus Zenfone Max: Display

Das ZenFone Max lässt sich über den Touch-Screen angenehm bedienen. Es gibt wenig Verzögerungen bei der Eingabe von Text und beim Scrollen im Browser. Nur manchmal erledigt der Snapdragon-410-Prozessor die Aufgaben etwas träge, was sich beim Wechsel zwischen geöffneten Programmen bemerkbar macht.

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Der 5,5 Zoll große Bildschirm löst in HD auf. / © nextpit

Farben stellt das Display sehr natürlich dar, aber etwas zu dunkel, auch wenn die Bildschirmhelligkeit auf die höchste Stufe eingestellt wird. Mein Tipp für Asus: Beim nächsten Software-Update die Kalibrierung etwas erhöhen, so dass die Pixel besser beleuchtet werden und die Farben noch natürlicher erscheinen.

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Der Bildschirm ist blickwinkelstabil. / © nextpit

Das Display ist mit 5,5 Zoll zwar sehr groß, aber für Nutzer mit großen Händen dürfte die Bedienung des ZenFone Max kein Problem sein. Für alle anderen hat Asus eine Funktion, mit der sich das Smartphone mit einer Hand bedienen lässt. Um sie zu aktivieren muss der ZenFone-Max-Besitzer in die Einstellungen gehen und den Menüpunkt ZenMotion auswählen. Dahinter versteckt sich der "One Hand Mode", der aktiviert werden kann und künftig nach einem Doppel-Tap auf den Homebutton die Bildschirmansicht verkleinert. So lässt sich das ZenFone Max auch mit einer Hand bedienen.

Asus Zenfone Max: Software

Auf dem ZenFone Max läuft Android 5.0.2. Seit dem Erscheinen des mobilen Betriebssystems vor zwei Jahren hat Asus keine nennenswerten Veränderungen vorgenommen. Einzig neue Apps sind hinzugekommen.

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Beim ersten Anschalten sind mehr als 20 Anwendungen von Asus vorinstalliert. / © nextpit

Die sogenannte Bloatware macht das gesamte System schwerfälliger, so dass ich jedem ZenFone-Max-Besitzer anraten möchte, genau zu überlegen, welche Anwendungen nötig sind und nicht verwendete Apps zu entfernen. Neben den mehr als zehn Standard-Apps von Google hat Asus noch zwanzig weitere Anwendungen hinzugefügt, von denen sicher nicht alle benötigt werden.

Wie würde sich das ZenFone Max mit CyanogenMod anfühlen?

Dennoch laufen alle Anwendungen, mit Ausnahme von aufwendigen 3D-Spielen, angemessen schnell. Programme lassen sich zügig öffnen. Trotzdem bin ich gespannt, wie sich das ZenFone Max mit einem alternativen Betriebssystem wie CyanogenMod anfühlt und ob es damit noch einmal schneller wird. Das werde ich später testen.

Was künftige Updates angeht: Ich gehe davon aus, dass Asus das ZenFone-Max mit Aktualisierungen versehen wird. Angekündigt wurde bereits das Update auf Android 6.0.1 Marshmallow. Asus überspringt somit Android 5.1. Auch ein Update auf Android N, das im Herbst erwartet wird, könnte Asus für das ZenFone Max veröffentlichen.

Asus Zenfone Max: Performance

Wie bereits erwähnt, ist das ZenFone Max angemessen schnell, außer bei der Darstellung von 3D-Inhalten. Abgesehen davon lief jede von mir ausprobierte Anwendung ausreichend schnell.

Als ich das erste Mal das Moto E aus dem Jahr 2015 testete, war der Snapdragon-410-Prozessor eine gute Lösung für Einsteiger-Smartphones. Das ist immer noch so. Mit 2 GByte RAM wird der Prozessor ausreichend unterstützt. Sämtliche Funktionen laufen stabil. GPS ist schnell. WiFi und Bluetooth machen keine Probleme.

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Die Geschwindigkeit des GPS ist schnell - mit einer Genauigkeit von etwa 24 Metern. / © nextpit

Für Nutzer, die noch mehr Leistung haben wollen, empfehle ich, die Einstellungen in der Software anzupassen. Außerdem sollten nicht benötigte Anwendungen deinstalliert werden. Wer über eine schnelle MicroSD-Karte verfügt, kann Apps auch dahin kopieren, um Speicherplatz freizumachen. Allerdings sollte die MicroSD-Karte wirklich schnell sein. Gute Karten findet Ihr hier.

Hier habe ich noch ein paar Benchmark-Werte aufgeführt:

  • AnTuTu 6.0.x: ~ 25065 Punkte
  • Vellamo Metal: ~ 832 Punkte
  • Vellamo Multi: ~ 1390 Punkte
  • Basemark Normal: ~ 3986
  • Basemark High: ~ 1844
  • Geekbench 3 Single-Core: ~ 478
  • Geekbench 3 Multi-Core: ~ 1468

Asus Zenfone Max: Audio

Ich fange mit dem Lautsprecher auf der Rückseite des ZenFone Max an. Die Ausgabe ist nur Mono und die Soundqualität mäßig. Das reicht, um Gespräche laut zu hören, für Musik oder Filme ist der Lautsprecher dagegen nicht geeignet. Mit Kopfhörern ist der Klang besser. Bei manchen Inhalten wie Videos ist der Ton dennoch zu leise. Es wäre gut, wenn ASUS das beim Update auf Android 6.0.1 Marshmallow nachbessert.

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Der Kopfhöreranschluss befindet sich auf der Oberseite des ZenFone Max. / © nextpit

Asus Zenfone Max: Kamera

Für ein Smartphone der 250-Euro-Klasse verspricht der Bildsensor des Asus ZenFone Max endlich Fotos auf einem Niveau, auf dem man die Aufnahmen genießen kann. Schade ist nur, dass das erst 2015/2016 so ist und nicht schon früher so war. Ob das Versprechen der technischen Daten des Bildsensors auch in der Realität eingelöst werden können, habe ich an einem bewölkten Tag in Berlin nachgeprüft. Die Resultate sind für eine Smartphone dieser Preisklasse tatsächlich überzeugend und der Laser-Autofokus ist sehr schnell, wenn es darum geht, das Motiv scharf einzufangen.

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Asus hat die Kamera-App mit ungewöhnlich vielen Einstellungsmöglichkeiten erweitert. / © nextpit

Die Bilder haben eine natürlich Farbdarstellung und einen guten Kontrast, wobei beide aber in schattigen Bereichen stark abfallen. Aber wir wollen das nicht überbewerten, denn trotz dieser Schwäche sind die Bilder gut. 

Auch bei der Kamera-App gibt es für diese Preisklasse ungewöhnlich viele Einstellungsmöglichkeiten und Modi. Ganze 16 Bildverbesserungs-Modi für unterschiedlichste Motive und Situationen gibt es. Wer lieber selbst die volle Kontrolle über Weißabgleich, ISO-Werte und Belichtungskorrektur haben will, der kann in den manuellen Modus wechseln. 

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Insgesamt macht die Kameras bei geringer Beleuchtung gute Fotos auf. Es gibt einige Unschärfen, aber die sind gering. / © nextpit
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Hier wollte ich testen, wie gut die Kamera viele Details im Freien aufnimmt. Die Zweige sind gut zu erkennen. / © nextpit
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Auch Details in Räumen lichtet die Kamera gut ab. / © nextpit
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Und wieder zurück im Außenbereich: Die Kamera fokussiert auch weite Objekte. / © nextpit

Der Laser-Autofokus ist bei der Kamera des Asus ZenFone Max das Highlight, denn mit dessen Hilfe werden Objekte binnen einer Sekunde scharf gestellt, was für ein Smartphone für 250 Euro sehr schnell ist. Wie gut die Kamera im Endeffekt ist, dass könnt Ihr Euch in den nachfolgenden Fotos, die wir mit der 13 Megapixel Hauptkamera geschossen haben, anschauen.

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Auch die Selfie-Kamera geht für den Preis in Ordnung. / © nextpit

Asus Zenfone Max: Akku

Der Akku ist die große Stärke des ZenFone Max. Bei intensiver Nutzung versorgt er das Smartphone locker zwei Tage mit Energie, bei moderater Nutzung sogar drei volle Tage.

Asus gibt dem Nutzer in den Software-Einstellungen die Möglichkeit, Energiesparoptionen festzulegen. So ist es möglich, sich die Prozentzahl des Akkus in der Statusleiste anzeigen zu lassen.

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Der leistungsstarke Akku hält mit den richtigen Energiespareinstellungen lange durch. Leider fehlt dem ZenFone Max eine Schnellladefunktion. Es dauert mehr als vier Stunden, bis der Akku voll aufgeladen ist. / © nextpit

Außerdem gibt es fünf Modi, mit denen die Leistung des Akkus verwaltet werden kann. Drei davon sind Energiespareinstellungen. Ein weiterer Modus ist für Power-User gedacht, die aufwendige Aufgaben mit dem ZenFone Max erledigen wollen. Und eine weitere Option lässt den Nutzer einen Zeitplan erstellen, wann welche Einstellung gelten soll.

Asus Zenfone Max: Technische Daten

Abschließendes Urteil

Für ein 230-Euro-Smartphone ist das ZenFone Max wirklich erstaunlich gut ausgestattet. Asus zeigt uns mit dem Gerät, was in dieser Preisklasse möglich ist. Außer bei 3D-Anwendungen steht das ZenFone Max insgesamt besser da als das ähnlich teure Honor 5X. Zudem ist das Design für diese Preisklasse außergewöhnlich gut.

Der Unterschied zum ZenFone 2 ist ein ein besseres Display und die abgerundeten Kanten. Trotzdem darf man das mit über 200 Gramm hohe Gewicht nicht vergessen.

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Das Kaufargument für das ZenFone Max ist der leistungsstarke Akku. / © nextpit

Die mit der Front- und Rückkamera gemachten Bilder sind sehr gut. Dazu kommen noch unzählige manuelle Einstellungen, um noch mehr aus der Kamera herauszuholen. Aber das absolute Kaufargument ist der leistungsstarke Akku. Zwei Tage ohne Ladekabel sind mit dem ZenFone Max kein Problem.

Die installierte Bloatware nervt.

Negativ: Die von Asus installierte Bloatware, mit der das System überladen wirkt und schnell ausgebremst werden kann. Darum noch mal mein Tipp: Deinstalliert Software, die Ihr nicht benötigt und Ihr werdet mit dem ZenFone Max eine Menge Spaß haben.

Dieser Text wurde von uns aus dem Französischen übersetzt. Den Original-Artikel findet Ihr hier.