Cubot
Cubot

Cubot Dinosaur

2,5

Pro

  • Preis

Contra

  • Design
  • Kamera
Foto: Handy Cubot cubot-dinosaur

Pros des Cubot Dinosaur

  • Preis

Contras des Cubot Dinosaur

  • Design
  • Kamera

Cubot Dinosaur: Preis und Verfügbarkeit

Das Cubot Dinosaur kann sofort für 99,99 Euro erstanden werden. Damit ist es eines er günstigsten Smartphones mit Android Marshmallow am deutschen Markt.

Das Smartphone gibt es in den Farben Schwarz, Weiß und Gold. Rein vom Preis her kann man mit dem Cubot Dinosaur nichts falsch machen. Falls Ihr bereit seid, ein wenig mehr Geld für ein Smartphone in die Hand zu nehmen, solltet Ihr Euch jedoch seine Schwächen näher anschauen, die wir Euch in den kommenden Abschnitten erläutern.

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Das Cubot Dinosaur kostet unter 100 Euro. / © NextPit

Cubot Dinosaur: Design und Verarbeitung

Vom Design her hat das Cubot Dinosaur wiederum wenig zu bieten. Es ist weder ergonomisch noch gut mit einer Hand zu bedienen. Es ist mit 152.3 x 77.2 x 8.8 mm zu groß für eine Hand. Die Metallkanten sehen zwar nicht schlecht aus, erfüllen aber keinerlei Funktion.

Der Schwerpunkt des 202 Gramm schweren Cubot Dinosaur liegt so unergonomisch im Plastikgehäuse, dass sich das Smartphone wirklich unangenehm halten lässt. Insgesamt ist die Handhabe des Gerätes durch die mangelhafte Ergonomie unangenehm. Und da das einfältige Design dem nichts entgegenzusetzen hat, kann das Dinosaur in dieser Sektion wirklich nicht punkten.

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Das Cubot Dinosaur ist weder schön noch handlich. / © NextPit

Cubot Dinosaur: Display

Das 5,5-Zoll-IPS-Display löst in 720 x 1.280 Pixeln mit 267 ppi auf. Für Spiele und Filme reicht das. Wer auf der Suche nach einem gestochenen, kontrastreichen Bild ist, muss sich aber woanders umsehen. Im Alltag fiel das Display jedoch nicht unangenehm auf; es ist für den Preis absolut okay.

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Das Display des Cubot Dinosaur ist für seinen Preis angemessen. / © NextPit

Cubot Dinosaur: Besonderheiten

Das Cubot Dinosaur ist ein Dual-SIM-Gerät mit LTE-Unterstützung - letztere gilt auch für das in Deutschland viel eingesetzte LTE-Band 20. Der Akku ist austauschbar, was inzwischen als Besonderheit gilt. Beim Test konnten wir MicroSD-Karte als internen Speicher formatieren. Es werden Karten bis 32 GByte unterstützt; im Test konnten wir auch eine 64-GByte-Karte verwenden.

Cubot Dinosaur: Software

Auf dem Cubot Dinosaur läuft Android Marshmallow. Cubot reichert die Software mit kleinen Extras an, belässt die grundlegende Benutzeroberfläche jedoch beim Standard-Design. Im Test erweist sich die Software als recht flott und stabil. Die Zahl der vorinstallierten Apps ist erträglich, zumal sich abgesehen von den Google-Apps alle Apps deinstalleiren lassen.

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Das Cubot Dinosaur wird mit Android Marshmallow ausgeliefert. / © NextPit

Cubot Dinosaur: Performance

Die Leistung des Cubot Dinosaur ist keineswegs überragend, aber für den Preis definitiv angemessen. Der eingebaute Quad-Core-Prozessor der Marke MediaTEK MT6735A taktet mit 1.3 GHz. 3 GByte RAM helfen beim Multitasken. Den internen Speicher von 16 GByte werdet Ihr aber frühzeitig mit einer MicroSD erweitern wollen.

Im Test ist das Cubot Dinosaur leider beim Abspielen von Videos abgestürzt und auch sonst hatte ich leichte Probleme mit der Stabiität. Eventuell behebt der Hersteller das Problem mit einem Software-Update.

Die LTE-Unterstützung ist für Europa optimal: Bänder 1/3/7/20 werden unterstützt. Somit habt Ihr in Deutschland überall Zugriff aufs 4G-Netz der Provider, sofern verfügbar.

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Der Antutu-Score des Cubot Dinosaur ist nicht der Rede wert. / © Screenshot nextpit

In Benchmarks kann das Cubot Dinosaur nicht überzeugen. Selbst zwei Jahre ältere Mittelklasse-Smartphones schneiden in den synthetischen Tests zum Teil besser ab.

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Im Geekbench 3 Benchmark bleibt das Cubot Dinosaur hinter älteren Geräten zurück. / © Screenshot nextpit

Cubot Dinosaur: Kamera

Die Kameras des Cubot Dinosaur reichen für Schnappschüsse und Beweisvideos aus, liefern aber keine wirklich guten Ergebnisse. Hinten habt Ihr eine 13-Megapixel-Knipse mit f/2,0 und einfachem LED-Blitz. Vorne habt Ihr eine 5-Megapixel-Kamera mit f/2,8er Öffnung.

Während Echtzeit-HDR den Kontrastumfang leicht erhöhen kann, sind die anderen Software-Features wenig nützlich. Der Beauty-Modus der Selfie-Cam erzeugt nichts als Unschärfe auf Hauttönen.

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Den Beauty-Modus könnt Ihr Euch wahrscheinlich schenken. / © NextPit

Die Hauptkamera fokussiert in Innenräumen zu spät oder gar nicht. Details gehen verloren. Im Freien ist der Kontrastumfang zu niedrig. Helle Bereiche brennen aus oder dunkle saufen ab ins Schwarze.

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Drinnen gibt es Fokusprobleme. / © NextPit
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Draußen ist's milchig oder kontrastarm. / © NextPit

Cubot Dinosaur: Akku

Der austauschbare Akku des Cubot Dinosaur fasst mit 4.150 mAh rund ein Drittel mehr Energie als der durchschnittliche Smartphone-Akku. Im Praxistest war der Akku dennoch gerade groß genug. Nach Acht Stunden Arbeit, Videos und Spielen musste das Cubot Dinosaur wieder an die Steckdose. Das ist weniger, als man sich von einem so großen Akku und so schwacher Hardware erhofft.

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Dicker Body, schweres Smartphone, großer Akku und trotzdem schwache Laufzeit. / © NextPit

Cubot Dinosaur: Technische Daten

Abschließendes Urteil

Das Cubot Dinosaur ist für seinen Preis angemessen gut. Wenn Ihr einfach nur auf der Suche nach einem billigen Smartphone seid, und keinen Wert auf Design, Leistung oder Kamera legt, könnt Ihr getrost zuschlagen. Dann könnte es sogar das beste Smartphone für unter 100 Euro für Euch sein.

Als Alternativen kommen lediglich Geräte in Frage, die um 30 Euro oder mehr teurer sind. Hier bietet sich insbesondere das Moto G 2015 an, das wesentlich bessere Fotos schießt und ohne die Cheetah-Mobile-Apps auskommt. Die viel bessere Alternative wäre aber das Honor 5X.