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Google Pixel 4 XL

4,0

Pro

  • Gewohnt gute Kamera
  • Schnelles
  • flüssiges Display
  • Reines Android
  • Innovatives Motion Sense
  • Zackiges Face Unlock

Contra

  • Vielen Funktionen warten auf Software-Update
  • Motion Sense noch eingeschränkt in der Nutzung
  • Akkulaufzeit nur befriedigend
Foto: Handy Google google-pixel-4-xl

Pros des Google Pixel 4 XL

  • Gewohnt gute Kamera
  • Schnelles, flüssiges Display
  • Reines Android
  • Innovatives Motion Sense
  • Zackiges Face Unlock

Contras des Google Pixel 4 XL

  • Vielen Funktionen warten auf Software-Update
  • Motion Sense noch eingeschränkt in der Nutzung
  • Akkulaufzeit nur befriedigend

Zum Abschnitt:

Google Pixel 4 XL: Preis und Verfügbarkeit

Google hat das Pixel 4 XL zusammen mit dem kleinen Pixel 4 am 15. Oktober 2019 vorgestellt und begann mit dem Verkauf schon binnen 6 Tagen, sodass beide Pixel-4-Geräte seit dem 21. Oktober im Handel sind und käuflich erworben werden können. 

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Das Google Pixel 4 XL gibt es nur in diesen zwei Farben. / © NextPit

In Sachen Farbversionen, Preis und Speicherkonfigurationen gilt beim Pixel 4 eine vom Vorgänger gewohnte Masche. Während das Pixel 4 in drei Farben angeboten wird, gibt es das Pixel 4 XL nur in zwei Farben und in der Speicherkonfiguration 6 und 64 GByte oder 6 und 128 GByte. In Sachen Preisen liegt das Pixel 4 XL bei 899 Euro bzw. 999 Euro. Interessanterweise hat Google bei den XL-Versionen also den Preis gegenüber dem Pixel 3 XL um jeweils 50 Euro reduziert, da diese zum Verkaufsstart im November vergangenen Jahres bei 949 bzw. 1.049 Euro lagen. 

Google passt endlich das Design an

Mit der Einführung der neuen Pixel-Generation verpasst Google seinem Vorzeige-Android-Smartphone eine frischere Optik und nutzt dabei gleich auch ein neues Format. Statt weiterhin auf das breitere 18:9-Format zu setzen, setzt das Pixel 4 nun auf das 19:9-Format. Für den Alltagseinsatz bedeutet das, dass das Pixel 4 XL ohne Schutzhülle gut in der Hand liegt. Insgesamt wirkt das Google Pixel 4 XL vom Design her moderner und aufregender als die vergangen Pixel-Smartphones.

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Treffen der Generationen: Pixel 3 XL (links) vs. Pixel 4 XL (rechts). / © NextPit

Der Griffigkeit des Pixel 4 XL hilft auch, dass der Metallrahmen matt ist und das rückwärtige Glas nicht mehr um die Kanten gebogen wurde, sondern nun beinahe flach mit dem Rahmen abschließt.

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Wer folgt wem? Google vereint, wie auch Apple, alle Kamera-Komponenten in einem viereckigem Kamerabuckel. / © NextPit

Die neue Dual-Kamera fasst Google in einem viereckigen Kamerabuckel zusammen, in dem auch noch der Doppel-LED-Blitz und Farbsensor sitzen. Gänzlich verschwunden ist der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite. Google verzichtet beim neuen Pixel 4, wie zuvor schon Apple ab dem iPhone X, gänzlich auf diesen und setzt komplett auf FaceID.

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Weg ist die Notch: Google Pixel 3 XL (links) vs. Pixel 4 XL (rechts). / © NextPit

FaceID hat nicht nur auf der Rückseite des Pixel 4 XL seine Spuren hinterlassen, sondern auch auf der Vorderseite. Die gute Nachricht ist, dass die massige Notch des Pixel 3 XL der Vergangenheit angehört. Die schlechte Nachricht ist, dass Google dem Pixel 4 eine breitere “Stirn” verpasst, da nicht nur die FaceID-Technik, sondern auch der Radar-Chip für Motion Sense integriert werden muss. Außerdem verliert das Pixel 4 leider den zweiten, in der Vergangenheit im unterem Displayrand platzierten, Lautsprecher. Stattdessen feuert das Pixel 4 XL nun aus einem nach unten gerichteten und aus dem Gesprächslautsprecher über dem Display den Stereo-Sound heraus.

Bei der Verarbeitungsqualität gibt es grundsätzlich keinen Anlass zur Kritik. Solange man die Lautstärketasten nicht betätigt. Diese weisen bei unserem Testmuster ein zu großes Spiel auf und vermitteln einen wackeligen Eindruck.

Hochauflösendes und (manchmal) schnelles Display

Ein Display muss in der modernen Zeit nicht nur hochauflösend, leuchtstark, kontrastreich und energiesparend sein, sondern auch eine hohe Bildwiederholungsrate aufweisen um die Herzen der Smartphonenutzer zu erobern. All die zuvor genannten Punkte weist das Smooth Display des Google Pixel 4 XL auch auf, aber die Software hat noch einige Probleme, das Optimum aus der Hardware herauszukitzeln.

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Rasant schnelle Displays. Links Pixel 4 XL und rechts OnePlus 7T. / © NextPit

Flüssigdarstellung mit bis zu 90 Bildern pro Sekunde war eines der Highlights beim Google Pixel 4 und dem hier getesteten Pixel 4 XL. Leider hat sich herausgestellt, dass sobald die Helligkeit unter 75% fällt, das Smooth Display plötzlich nur noch maximal 60 Hertz abliefert. Zwar ist Google dieser Umstand bekannt und es soll auch noch ein Update kommen, der diese aggressive Energiesparmaßnahme angeht, aber das kann noch etwas dauern. In der Zwischenzeit lässt sich in den Entwickleroptionen das Pixel-4-Display mit der Option Force 90 Hertz dauerhaft auf die höchste Bildwiederholrate setzen. Aber Achtung: Das geht auf die Akkulaufzeit. 

Insgesamt aber ist das Display des Pixel 4 XL sehr gut, nur die automatische Helligkeitsregelung tendiert dazu, dass Display zu weit herunterzuregeln. Auch dieses Problem lässt sich mit Hilfe von Software-Updates in den Griff bekommen.

Google Pixel 4 XL: Besonderheiten

Endlich mal gibt es bei einem Smartphone wirklich etwas neues und auch besonderes. Damit ist nicht der Face Unlock des Pixel 4 XL gemeint, noch dass die neueste Generation des Pixel-Phones über eine zweite Kamera verfügt, sondern der Soli-Radar-Chip und Motion Sense. Die Idee zur Nutzung von Radarwellen zur Steuerung von Geräten wie einem Smartphone entsprang Googles ATAP-Einheit und ist zukunftsweisend. Nicht nur für Smartphones, sondern auch für andere Produktkategorien.  Diese zeigten in einem Video vor fünf Jahren welche Vorzüge Radarwellen gegenüber TOF-Sensoren haben. Da Bilder mehr als tausend Worte sagen, solltet Ihr Euch das nachfolgende Video über den Soli Chip und die Möglichkeiten anschauen.

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Auch wenn mittlerweile ganze fünf Jahre vergangen sind und Google zusammen mit Infineon den Soli-Chip soweit miniaturisiert hat, dass er in die Pixel-4-Smartphones passt, bleiben die im Video gezeigten Vorzüge zunächst ein Traum. Das Pixel 4 XL akzeptiert aktuell nur das Skippen von Musik in YouTube Musik, Spotify und anderen Audioplayern. Zusätzlich lassen sich der Wecker und eingehende Anrufe mit einer Wischbewegung stummschalten. Die Software-API ist leider noch nicht für App-Entwickler zugänglich, so dass es noch länger dauern könnte, bis sich noch mehr Apps über Motion Sense und den Soli-Chip steuern lassen. Auf Nachfrage, ob es schon einen ungefähren Termin zur Öffnung der API gibt, gab Google nur die Info aus, dass man diese Info leider nicht öffentlich teilen möchte. Schade. Auch wollte man nicht kommentieren, ob es geplant ist, eine Mapping-Funktion anzubieten, damit man selbst Aktionen festlegen kann. So etwas gibt es etwa für Gamepads für Smartphones.

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Nicht nützlich, aber spaßig: Pikachu reagiert dank Soli Radar Chip und Motion Sense auf Euch. / © NextPit

Neben den aktuellen Einschränkungen, die sich per Software-Updates mit der Zeit aufheben lassen, gibt es aber noch eine weitere Einschränkung und die ist nicht zu umgehen. In Japan wird Motion Sense nicht nutzbar sein, da hier anscheinend der Soli Chip nicht aktiviert werden darf. Interessant ist, dass Google uns bestätigt, dass sich der Sensor automatisch deaktiviert, wenn man nach Japan fliegt. Anscheinend darf der Soli Radar Chip in Japan überhaupt nicht aktiv werden und es bedeutet auch, dass die Face Unlock beim Pixel 4 und 4 XL in Japan nicht so schnell reagieren wird wie hierzulande. Warum? Google nutzt Soli auch dazu, um quasi die Hardware für Face Unlock aus dem Standby zu holen, so dass beim Griff zum Smartphone die Geschichtserkennung parat steht und schnellstmöglich das Pixel 4 entsperrt. 

Android in Reinform

Google liefert das Pixel 4 mit Android 10 in seiner reinsten Form aus. Selbstverständlich gibt es ein paar Software-Komponenten, die speziell auf die Hardware des Pixel 4 XL abgestimmt sind. Motion Sense, das neue Face Unlock, eine neue überarbeitet Kamera-App und ein rund überarbeiteter Assistant, der schneller und schlanker ist. Außerdem gibt es auch noch einen Audio-Rekorder, der im Stande ist, schon während der Aufzeichnung das gesprochene Wort in Text umzuwandeln. Leider versteht dieser aktuell und auch der überarbeiteter Assistant nur die englische Sprache, aber auch hier arbeitet Google daran, in den kommenden Updates die Fähigkeiten auf weitere Sprachen zu erweitern.

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Android so rein wie auf den Pixel Smartphones gibt es nirgendwo anders mehr. / © NextPit

Grundsätzlich ist Stock Android auf dem Pixel 4 und dem 4 XL und den damit verbundenen schnellen und regelmäßigen Updates, einer der Gründe, warum man sich für ein Pixel-Smartphone entscheiden sollte. 

Google Pixel 4 XL: Performance

Software kann sicher vieles dazu beitragen, dass das Smartphone zackig und flüssig arbeitet. Aber die zu Grunde liegende Hardware muss auch die Reserven aufweisen, auf die Dauer immer genug Leistung anbieten zu können. Im Google Pixel 4 XL verbaut der Suchmaschinengigant die gleiche Hardware wie im kleinen Schwestermodell, dem Pixel 4. 

Google Pixel 4 XL im Benchmark-Vergleich

  Samsung Galaxy Note 10 Google Pixel 4 XL OnePlus 7T
3D Mark Sling Shot Extreme ES 3.1 4.905 4.730 6.020
3D Mark Sling Shot Vulkan 4.146 3.988 5.245
3D Mark Sling Shot ES 3.0 4.872 5.042 6.649
3D Mark Ice Storm Unlimited ES 2.0 53.189 66.463 72.408
Geekbench 5 (Single / Multi) 704 / 2.283 614 / 2.409 786 / 2.825
PassMark Memory 19.730 27.509 32.960
PassMark Disk 73.145 75.859 50.068

Schnell und leistungsstark ist das Pixel 4 XL durchaus, wie der Benchmark-Vergleich zeigt, aber pfeilschnell wie das günstigere OnePlus 7T ist es nicht. Trotzdem kann man sagen, dass man mit der Hardware einen für den Nutzer gutes Gerät erschaffen hat, das auch die nächsten 24 Monate schnell laufen wird. Schade ist nur der Umstand, dass Google die Basisversion beider Pixel-4-Modelle nur mit 64 GByte und UFS 2.1 Speicher ausliefert. Für den Preis hätte Google durchaus bei einer Speichergröße von 128 GByte UFS 3.0 oder 3.1 anfangen können und als Topmodell 256 GByte anbieten können.

Google Pixel 4 XL: Audio

Durch den Trend zu einem höheren Display-zu-Gehäuse-Verhältnis und einem moderneren Look musste Google den von den vorherigen Generationen gewohnten nach vorne gerichteten Lautsprechern verabschieden. Einer der zwei Lautsprecher strahlt nun nach unten aus dem Gehäuserahmen raus, was hin und wieder dazu führt, dass man ihn mit der Hand verdeckt. Aber ansonsten sind die Soundqualität und die Lautstärke für ein Smartphone als gut zu bezeichnen.

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Der untere Lautsprecher ist nun im Rahmen und nicht wie beim Pixel 3 XL noch unterhalb des Displays. / © NextPit

Google Pixel 4 XL: Kamera

Über die Kamera und die neuen Funktionen wie Dual Exposure, Astrofotografie und den überarbeiteten Nachtmodus hatte ich schon sehr ausführlich im Hands-on-Test zum kleinen Pixel 4 berichtet. Alle Features, die das Pixel 4 hat, hat selbstverständlich auch das größere Modell. Gemeinsam mit unserem Foto- und Video-Spezialisten Stefan war ich in London und konnte viel mit der Kamera experimentieren. Dabei ist uns aufgefallen, dass Google mit der Dual-Exposure-Funktion quasi die Nachbearbeitung von Kontrast und Helligkeit, die man normalerweise als Fotograf am Computer vornimmt, schon vor der Aufnahme des Bildes verlagert hat. Das verkürzt die Bearbeitungszeit der geschossenen Fotos und macht es auch einem Foto-Anfänger leichter, effektvolle und dramatische Bilder zu erzeugen.

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Sieht man tatsächlich mit der zweiten Kamera besser? / © NextPit

Zur Qualität der Kamera habe ich Stefan noch zu Rate gezogen und folgendes sagt dieser über die Fotos, die wir mit dem Pixel 4 XL geschossen haben: 

Stefan: Tageslicht-Fotos sind für Smartphones schon seit mehreren Generationen kein Problem mehr. Entsprechend sehen hier auch die mit dem Pixel 4 geknipsten Bilder detailreich und farbenfroh aus. Bei intensiven Rottönen machen sich teilweise typische HDR-Halo-Effekte bemerkbar, was allerdings für die allermeisten (auch dedizierten) Kameras ein Problem darstellt.

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Schwierig nicht nur für das Pixel 4 XL, sondern auch vielen anderen Smartphones. Rote Blumen bluten aus. / © NextPit

Bemerkenswert ist jedoch, dass Google mit dem Pixel 4 auch dieses Jahr weiter in den Low-Light-Bereich vordringt. Gerade unter den typisch schummrigen Lichtverhältnissen, wie sie in Restaurants und Bars herrschen, ist die Qualität beeindruckend – und dürfte die diversen Instagram-Foodies beflügeln. Statt unappetitlichem Matsch liegen auch bei fiesem Mischlicht noch wirklich appetitliche Mahlzeiten auf dem Teller.

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Foodies werden sich über die Kamera des Pixel 4 XL freuen. / © NextPit

Nachts schließlich lässt das Pixel 4 die HDR+-Muskeln spielen – und wie der Prolet aus dem Fitnessstudio übertreibt es Google hier auch mal. Gerade farbige Lichter oder intensive Farben landen unnatürlich überdreht auf den Bildern. Spärlich beleuchtete Büroräume in der Skyline wirken auf einmal neongrün, und die Tower Bridge sieht stellenweise aus, als wäre gerade das Berliner Festival of Lights zu Gast in London.

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Mit dem Pixel 4 XL aufgenommene Nachtaufnahme. / © NextPit

Der Panorama-Modus ist im Übrigens kein Ersatz für die fehlende Weitwinkel-Optik. Mit 4 Megapixel ist die Auflösung nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis zu gering. Außerdem sieht es aus, als stünden die diversen Bildverbesserer bei den Schwenkpanoramen nicht zur Verfügung – die Ergebnisse sehen flau und traurig aus.

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Die Panorama Aufnahme ersetzt keine Ultraweitwinkellinse / © NextPit

In Sachen Videos wartet das Pixel 4 XL zwar mit einer guten elektronischen Stabilisierung aus, aber leider ist nicht die Möglichkeit geboten, 4K Videos mit 60 FPS aufzuzeichnen. Das ist sehr Schade, vor allem wenn man sich die Konkurrenz von Apple, Samsung und Huawei anschaut, die dieses zulassen und dabei noch weitere Features wie Super Slow Motion, Video-Bokeh und anderes einbauen. Hier muss Google dringend nachlegen, ggf. mit einem Software-Update.

Die Problemzone des Pixels

Ach Google, warum spendierst du dem Pixel 4 XL nur diesen Akku? Ok Google, der reicht im Normalfall, um über den Tag zukommen, aber will man in den Genuss kommen, all die neuen Features wie Motion Sense, Face Unlock, das Smooth Display bei 90 Hertz zu nutzen und hin und wieder mal auf eine Fotosafari gehen, dann ist dieser 3.700 mAh Akku nicht ausreichend. Zwar schafft das Google Pixel beim Akku Benchmark Test satte 10:34 Stunden, aber in der Realität sieht es anders aus. Einen langen Arbeitstag beendet das Pixel 4 XL bei meinem Test mit einer Display-on-Zeit zwischen 4:30 und etwas über fünf Stunden. Probeweise hatte ich auch in den Entwicklereinstellungen das Display in den dauerhaften 90-Hertz-Modus gezwungen, dann schaffte es aber gerade so 4:20 Stunden. Will man das Pixel 4 XL zu einer längeren Akkulaufzeit zwingen, dann muss man nahezu alle Features wie Face Unlock, Motion Sense, Smooth Display und noch viel mehr abschalten, verliert dann aber halt auch die Pixel-4-Eigenschaften. Schade. Ok Google, bitte beim Pixel 5 schon jetzt einen größeren Akku ins Lastenheft mitaufnehmen. 

Google Pixel 4 XL: Technische Daten

Abschließendes Urteil

Vor dem Test war ich voller Euphorie für das Google Pixel 4 XL, aber nach einigen Tagen verringerte sich die Euphorie, wie Ihr in meinem Kommentar schon lesen konntet. Jetzt nach dem Abschluss des Test zum Google Pixel 4 XL muss ich dem Pixel 4 XL attestieren, dass es ein durchweg gutes Smartphone ist. Google hat zwar ein paar sehr fragwürdige Entscheidungen getroffen, darunter die Telekamera statt einer Ultraweitwinkelkamera und auch das Entfernen der Möglichkeit unbegrenzt Fotos in Original-Qualität in Google Fotos zu synchronisieren, aber trotzdem hat man es geschafft, ein überzeugendes Kamera-Smartphone mit einem Hauch Innovation auf die Beine zustellen. Jetzt fehlen nur noch die zahlreichen Software-Updates, damit es noch besser wird. Vielleicht ist genau diese Freude auf kommende Updates, die das Pixel 4 XL doch wieder sexy macht. 

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