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Google Pixel 6 Pro

4,0

Pro

  • Adaptive Bildwiederholrate (10 - 120 Hz)
  • Krass vielseitige Kamera
  • Android 12
  • Fünf Jahre lang Sicherheitsupdates
  • IP68 zertifiziert
  • Preis

Contra

  • Ladezeit des Akkus
  • Begrenzte Speicherverfügbarkeit in vielen Regionen
  • Nischenprodukt
Foto: Handy Google google-pixel-6-pro

Pros des Google Pixel 6 Pro

  • Adaptive Bildwiederholrate (10 - 120 Hz)
  • Krass vielseitige Kamera
  • Android 12
  • Fünf Jahre lang Sicherheitsupdates
  • IP68 zertifiziert
  • Preis

Contras des Google Pixel 6 Pro

  • Ladezeit des Akkus
  • Begrenzte Speicherverfügbarkeit in vielen Regionen
  • Nischenprodukt

Zum Abschnitt:

Kurzfazit zum Google Pixel 6 Pro

Das Google Pixel 6 Pro verfügt über ein vielseitiges und exzellentes Kameramodul, ein wettbewerbsfähiges Display und einen Prozessor, der viel Leistung verspricht. Dabei konzentriert sich Google aber auf maschinelles Lernen und auf KI-Features. Googles Flaggschiff im Jahr 2021 ist dabei ein echtes Komplettpaket, aber leider noch immer ein Nischenprodukt.

Im Vergleich zum Pixel 6 verfügt die Pro-Variante dabei über eine sehr gute Telekamera, einen größeren Bildschirm samt Curve und 120 Hertz sowie einen größeren Akku. Auch mehr Speicher gibt's dabei. Der Alurahmen verleiht dem Handy zudem ein höherwertigeres Look-and-Feel. Trotz alledem ist der Aufpreis von 300 Euro für das Gebotene zu hoch.

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Originelles Design samt 120-Hz-Bildschirm

Das neue Design der Pixel 6-Linie dreht sich um die Kameramodul-Leiste. Laut Google war das die eleganteste Lösung, um ein Teleobjektiv für das Pro-Modell anbieten zu können. Infolgedessen haben wir ein Gerät mit einzigartigem Design. Ein weiteres auffälliges visuelles Merkmal ist die Größe des Displays.


Hat mir gefallen:

  • Originelles Design
  • 120 Hz Bildwiederholfrequenz
  • Randloses Display
  • Position der Tasten

Hat mir nicht gefallen:

  • Leichter Überhang der Curved-Seiten in bestimmten Winkeln
  • Nur eine Option für die Bildschirmgröße

NextPit Google Pixel 6 Pro display
Der OLED-Bildschirm des Pixel 6 Pro ist ein bedeutendes Upgrade für die Handy-Serie / © NextPit

Von vorne betrachtet ist das Google Pixel 6 Pro so gut wie nur Display. Das OLED-Display ist 6,7 Zoll groß und die Seitenränder sind gewölbt. Das sorgt beim Konsumieren von Meiden für eine gute Immersion. Je nachdem, in welchem Winkel Ihr das Gerät bewegt, wird jedoch ein leichter Schatten sichtbar.

Auch trotz des riesigen Displays und dem beträchtlichen Akku ist das Pixel 6 Pro ein schönes und elegantes Gerät. Gorilla Glass Victus und ein Rahmen aus Aluminium sorgen dabei für ein Premium-Look-and-Feel. Im Vergleich zu den verschiedenen Flaggschiffen auf dem Markt fühlt sich das Pixel 6 Pro hochwertig an und erinnert mich sehr an das Samsung Galaxy S21 Ultra.

NextPit Google Pixel 6 Pro side display
Die Tasten des Pixel 6 Pro sind an der richtigen Stelle angebracht. / © NextPit

Auf der Rückseite wird das Balken-Kameramodul zum Markenzeichen der Pixel-6-Serie. Trotz des massiven Höhenunterschieds zwischen Rückseite und Kamera-Balken hat mich der Balken im Alltag keineswegs gestört. Die Tasten befinden sich an der richtigen Stelle, so dass auch Menschen mit kleinen Händen sie problemlos erreichen können.

Mit der neuen Option zur einhändigen Bedienung von Android 12 ist es sogar sehr einfach, das System auf einem Telefon mit einer solchen Bildschirmdiagonale zu bedienen. Allerdings ist das Pixel 6 ein ziemlich schweres Telefon. Mit 210 Gramm und Abmessungen von 163,9 x 75,9 x 8,9 mm ist das Handy sehr wuchtig.

NextPit Google Pixel 6 Pro camera module
Die Ausbuchtung der Kamera ist nicht zu leugnen, aber sie ist kein Problem / © NextPit

Und schließlich macht der 120-Hz-Bildschirm alles flüssiger und runder. Die adaptive Bildwiederholfrequenz stellt das Gerät automatisch zwischen 10 und 120 Hz ein, je nachdem, welche Inhalte auf dem Bildschirm laufen. Darüber hinaus ermöglicht der biometrische Sensor unter dem Display ein schnelles und sicheres Entsperren des Geräts.

Leistung & Software: Auf Flaggschiff-Niveau

Tensor ist das erste SoC, das exklusiv von Google entwickelt wurde. Der Hauptzweck dieses Prozessors besteht darin, Softwareprozesse der Künstlichen Intelligenz (KI) und des Maschinellen Lernens (ML) direkt auf dem Gerät zu verarbeiten. Mit anderen Worten: Die Bild- und Sprachverarbeitung erfolgen privat und lokal, ohne Cloud-Verarbeitung.


Hat mir gefallen:

  • Konsistente Leistung
  • Android 12 und Material You
  • Fünf Jahre lang Sicherheitsupdates
  • Keine Überhitzung der Hardware

Hat mir nicht gefallen:

  • Begrenzte Verfügbarkeit von Speichervarianten

Dafür hat Google ein integriertes System on Chip (SoC) mit zwei Cortex-X1-Kernen, zwei Cortex-A76-Kernen und dazwischen vier Cortex-A55-Kernen für weniger stromhungrige Aufgaben geschaffen. Der SoC arbeitet mit einer Mali G78 GPU und 12 GB RAM zusammen.

Abgesehen von den technischen Daten zeigte das Google Pixel 6 Pro eine konstante Leistung, ohne signifikanten Temperaturanstieg oder jegliche Art von Fehlern und Verlangsamungen. Die Verarbeitungszeit der Kamerasoftware ist schnell, ebenso wie die Nutzung von Multitasking-Funktionen und die Reaktionen des Systems auf Apps.

NextPit Google Pixel 6 Pro usb
Auf der Unterseite verfügt das Google Pixel 6 Pro über ein Mikrofon, einen USB-C-Eingang und einen Lautsprecher / © NextPit

Meine Kritik bezieht sich jedoch auf die begrenzte Verfügbarkeit der Speichervariante in einigen Regionen. Das liegt daran, dass das Pixel 6 Pro ein Smartphone ist, das sich auf die Bild- und Sprachverarbeitung konzentriert, mit der Kamera als großem Highlight. Ohne die Unterstützung von microSD-Karten werden viele Menschen auf lange Sicht Geisel der Cloud sein.

In der Benchmark-Vergleichstabelle unten sieht man, dass das Tensor-SoC deutlich bessere Ergebnisse erzielt als die Snapdragon 888-Chips im Xiaomi Mi 11 Ultra. Dabei landet der Chip aber fast auf dem gleichen Niveau wie der Exynos 2100 im Samsung Galaxy S21 Ultra landet. Im Vergleich zum A15 Bionic SoC des iPhone 13 Pro hinkt der Tensor in der 3DMark Benchmark-Datenbank hinterher.

Google Pixel 6 Pro

Benchmark-Grafiken
Modell/Benchmark Google Pixel 6 Pro Samsung Galaxy S21 Ultra Xiaomi Mi 11 Ultra Apple iPhone 13 Pro
Geekbench 5 (einzeln/multi) 1.043/2.876 942/3.407 1.123/3.619 -
3DMark Wild Life 6.446 5.375 5.621 9.665
3DMark Wild Life Stresstest 6.367 - Überhitzungsfehler 9.694

Update: Dies ist das erste Mal, dass das Tensor-SoC getestet wurde, daher waren Probleme mit der Hardware- und Softwareleistung zu erwarten. In den letzten drei Monaten haben eine Reihe von Fehlern im Zusammenhang mit dem biometrischen Sensor, fehlerhaftem Scrollen auf dem Display und bei der Bildverarbeitung zu einer schlechten Experience mit dem Gerät geführt.

Obwohl das Korrektur-Update vom Januar Optimierungen mit sich bringt, treten immer noch einige Fehler auf, wenn auch in geringerer Anzahl. Dies betrifft das immer noch ruckelige Scrolling, das dazu führt, dass bestimmte Anwendungen zwangsweise geschlossen werden. Diese Fehler treten zwar nicht mehr so häufig auf, sind aber noch nicht vollständig behoben. Google hat auch ein 300 MB großes Update für die Kamera-App bereitgestellt, das offenbar die Probleme mit der Bildverarbeitung behebt.

Die Erfahrungen mit dem biometrischen Sensor haben sich hingegen nicht geändert, er bleibt auch nach dem Software-Update ungenau und langsam.

Android 12 und Material You integriert

Das Google Pixel 6 Pro ist das erste Smartphone, das ab Werk mit Android 12 geliefert wird. Hinzu kommt die Integration der Systemfarben in die eigenen Farboptionen des Geräts, sodass Hardware und Software mehr integriert sind, als je zu vor.

Mit dem dynamischen Themes von Material You könnt Ihr die System- und Anwendungsfarben umfassend anpassen. Von der Kamerasoftware bis zu den Einstellungsoptionen wird also dieselbe Farbpalette verwendet.

NextPit
Google Pixel 6 Pro UI – Home-Screen
Quelle: NextPit
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Google Pixel 6 Pro UI – Benachrichtigungsleiste u0026 Quick-Buttons
Quelle: NextPit
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Google Pixel 6 Pro UI – Einstellungen
Quelle: NextPit
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Google Pixel 6 Pro UI – App-Drawer
Quelle: NextPit
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Google Pixel 6 Pro UI – Privatsphäre-Einstellungen
Quelle: NextPit
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Google Pixel 6 Pro UI – Privacy Dashboard
Quelle: NextPit
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Google Pixel 6 Pro UI – Akkueinstellungen
Quelle: NextPit
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Google Pixel 6 Pro UI – Akku-Saver
Quelle: NextPit

Darüber hinaus sind die Funktionen des Privacy Dashboards und die Nutzungsanzeigen für die Funktionen des Telefons, wie Mikrofon und Kamera, mit an Bord des Pixel 6 Pro. Was die Sicherheit betrifft, hat Google übrigens gesagt, dass die sechste Generation des Pixel bis zu fünf Jahre lang Sicherheitsupdates sowie drei Jahre lang Android-Updates erhalten wird.

UpdateGoogle musste die Auslieferung des Dezember/21-Updates für das Pixel 6 und Pixel 6 Pro stoppen. Das geschah aufgrund von Fehlern, die dazu führten, dass Anrufe abgebrochen oder getrennt wurden. Aus diesem Grund wurden die Software-Fixes auf den 22. Januar verschoben. Als unser Testbericht veröffentlicht wurde, war es nicht möglich, die Lautstärkewippen des Pixel 6 Pro zu verwenden, um die Chromecast-Lautstärke für das Streaming in einigen Apps anzupassen, jetzt ist die Funktion verfügbar.

Kamera: Vielseitig und spaßig!

Pixel-Smartphones sind für ihre Kameraqualität bekannt und beim Pixel 6 Pro ist das nicht anders. Wir haben hier drei Objektive, wobei das Highlight die 48-MP-Telekamera ist, die Bilder mit 4-fachem optischen Zoom aufnehmen kann. Darüber hinaus bietet die Super Res Zoom-Funktion beeindruckende Ergebnisse.


Hat mir gefallen:

  • Vielseitigkeit der Kamera
  • Akkurate und lebendige Farben
  • Super Res Zoom beeindruckt
  • Bewegungsmodus ist eine großartige Ergänzung
  • Frontkamera mit großem Sichtfeld

Hat mir nicht gefallen:

  • Magisches Radiergummi

NextPit Google Pixel 6 Pro camera camera
Die "quadratische" Kamera beherbergt das periskopische Teleobjektiv / © NextPit

Wie das Pixel 6 verfügt auch die Pro-Variante über ein 50-MP-Hauptobjektiv, das mit Hilfe der Pixel-Binning-Technik 12-MP-Bilder aufnehmen kann. Google hat sich für den 1/1,31-Zoll-Sensor des Samsung GN1 (mit 1,2 µm großen Pixeln) entschieden und ein Objektiv mit einer Blende von f/1,85 sowie eine optische Stabilisierung (OIS) integriert.

Die Geräte teilen sich auch die 12-MP-Ultraweitwinkel-Kamera mit f/2.2-Blende und 1,25-µm-Pixelgröße, mit 114° Sichtfeld. Die Frontkamera verfügt über einen 11-Megapixel-Sensor und bietet die Möglichkeit, Bilder mit einem Ultraweitwinkel-Sichtfeld aufzunehmen.

NextPit Google Pixel 6 Pro camera test
Die Kamerasoftware des Google Pixel 6 Pro ist sehr einfach zu bedienen / © NextPit

Insgesamt weisen die mit dem Pixel 6 Pro aufgenommenen Bilder eine hervorragende Farbgebung auf, und trotz des Schwerpunkts auf computergestützter Fotografie bewahrt die digitale Verarbeitung der Fotos die natürlichen Eigenschaften der Szenen. Mit anderen Worten: Bilder, die in gut beleuchteten Umgebungen aufgenommen werden, werden nicht aggressiv nachbehandelt. 

Google Pixel 6 Wide
Ultraweit x0,7
Google Pixel 6 Wide
Breit x1

Aber was das Pixel 6 Pro zum Flaggschiff dieser Serie macht, ist die 48-MP-Telekamera, die Bilder mit einem optischen Zoom von bis zu 4x und einem digitalen Zoom von bis zu 20x aufnehmen kann. Damit wird die Vielseitigkeit der Kamera des Pixel 6 Pro zu etwas, was ein Alleinstellungsmerkmal in der Serie wird.

Google Pixel 6 Zoom
Ultraweit x0,7
Google Pixel 6 Zoom
Breit x1
Google Pixel 6 Zoom
Teleobjektiv x4
Google Pixel 6 Zoom
Hochauflösender Zoom (20x)
Google Pixel 6 Zoom
Ultraweit x0,7
Google Pixel 6 Zoom
Breit x1
Google Pixel 6 Zoom
x4 Telephoto-Objektiv
Google Pixel 6 Zoom
Hochauflösender Zoom (20x)
Google Pixel 6 Zoom
Ultraweit x0,7
Google Pixel 6 Zoom
Breit x1
Google Pixel 6 Zoom
x4 Telephoto-Objektiv
Google Pixel 6 Zoom
Hochauflösender Zoom (20x)

Der Nachtmodus von Google gehörte schon immer zu meinen Favoriten, wenn es um die Bildverarbeitung in schwach beleuchteten Umgebungen geht. Mit dem Pixel 6 Pro war es jedoch möglich, die Kamera bei Nacht zu verwenden, ohne die Funktion überhaupt zu aktivieren, was ich in einigen Fällen wirklich beeindruckend fand und die aufgenommene Szene etwas natürlicher wirken ließ.

Bei meinem Test habe ich so gut wie die ganze Zeit die automatischen Einstellungen verwendet.

Google Pixel 6 Vertical
Breit x1
Google Pixel 6 Vertical
Magie löschen
Google Pixel 6 Vertical
Breit x1
Google Pixel 6 Vertical
Magie löschen

Was die Kamera-Software betrifft, so bietet Google ein übersichtliches Layout und einige neue Funktionen, wie zum Beispiel den Bewegungsmodus, der die Verwendung der Kamera kreativer macht. Die Steuerelemente für Belichtung, Kontrast und Weißabgleich sind direkt auf dem Bildschirm verfügbar und lassen sich einfach konfigurieren, ebenso wie der Wechsel zwischen verschiedenen Objektiven.

Google Pixel 6 Vertical
Bewegungsmodus: Aktionsplan
Google Pixel 6 Vertical
Bewegungsmodus: Aktionsplan (Frontkamera)
Google Pixel 6 Vertical
Bewegungsmodus: Langzeitbelichtung
Google Pixel 6 Vertical
Bewegungsmodus: Langzeitbelichtung

Die Funktion "Magisches Radiergummi" ist jedoch wirklich schwer anzuwenden, denn obwohl die künstliche Intelligenz (KI) der Kamera die unerwünschten Personen oder Objekte, die aus dem Foto entfernt werden müssen, perfekt verstehen kann, ist die Bearbeitung nicht gut. Schaut Euch das Ergebnis an:

Google Pixel 6 Vertical
Breit x1
Google Pixel 6 Vertical
Magie löschen
Google Pixel 6 Vertical
Breit x1
Google Pixel 6 Vertical
Magie löschen

Ein Vergleichstest der Kamera des Google Pixel 6 Pro mit den Top-Konkurrenten des Jahres 2021 wird noch diese Woche veröffentlicht.

Akkulaufzeit: Endlich zufriedenstellend

Das Pixel 6 Pro verfügt über einen großen 120-Hz-Bildschirm und fortschrittliche Rechenleistung und ist mit einem 5.003-mAh-Akku ausgestattet. Wie Apple und Samsung folgt dieses Gerät jedoch nicht dem Trend der Ladegeschwindigkeiten von Herstellern wie Xiaomi, OnePlus und Oppo.


Hat mir gefallen:

  • Wireless-Charging mit an Bord (Auch Reverse)

Hat mir nicht gefallen:

  • Lade-Adapter nicht in der Verpackung enthalten
  • Ladezeit zu langsam

An einem Tag mit intensiver Nutzung hatte das Google Pixel 6 Pro eine Akkulaufzeit von 14 Stunden. Das ist nicht schlecht für ein Gerät mit einem 6,7-Zoll-Bildschirm und einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz. An diesem Tag wurden fast 25 % des Akkus durch die Kamera und 5 % durch das Spiel Free Fire verbraucht. Die Nutzungsdauer des Bildschirms betrug 4h30min.

Bei normaler Nutzung konnte ich das Gerät einen ganzen Tag lang verwenden und erreichte das Ende der Nacht mit 16 % der Ladung. Allerdings hatte ich nicht genug Zeit, um die Akkulaufzeit langfristig zu testen. Wartet also auf ein Update dieses Tests in den nächsten Tagen!

NextPit Google Pixel 6 Pro battery
Die Akkulaufzeit könnt Ihr direkt in den Einstellungen beobachten. / © NextPit

Was die Ladezeit angeht, kommt die Leistung des Pixel 6 Pro sehr nahe an das heran, was Apple und Samsung bieten. Das heißt, der Ladevorgang kann je nach eingestelltem Lademodus bis zu drei Stunden dauern. Standardmäßig ist das Pixel 6 Pro auf adaptives Laden eingestellt, das für nächtliches Aufladen empfohlen wird, also während Ihr schlaft.

Aber selbst wenn der adaptive Lademodus deaktiviert ist, kann das Aufladen von 30 % des Akkus 1 Stunde und 15 Minuten dauern. Meiner Erfahrung nach kann das in zwei Stunden Kameranutzung verbraucht werden.

UpdateDie Akkuleistung des Google Pixel 6 Pro hat sich seit der Veröffentlichung des Testberichts des Geräts nicht wesentlich verändert. Das heißt, die durchschnittliche Nutzungsdauer des Geräts beträgt immer noch 14 bis 16 Stunden. Meine tägliche Erfahrung ist, dass ich das Gerät jede Nacht aufladen muss, um das Ende des Tages mit mindestens 8 % Akkulaufzeit sicher zu erreichen.

Wie bereits erwähnt, hängt die Ladezeit direkt von dem Modus ab, der während des Prozesses verwendet wird. Der adaptive Modus ist derjenige, den ich am häufigsten verwende, da er die Lebensdauer des Akkus während des Schnellladevorgangs schont.

Wenn der Akkustand niedrig ist, erfolgt der Ladevorgang schneller und erreicht in 30 Minuten etwa 50 % der Akkukapazität. Danach wird der Ladevorgang verlangsamt, bis er 80 % und dann wieder bis 100 % erreicht hat. Wenn sich der Akku der vollen Ladung nähert, wird die Ladeleistung allmählich reduziert, um die Lebensdauer des Akkus zu verlängern und die Langlebigkeit zu gewährleisten. Das geschieht mittels 30-W-Ladegerät.

Google Pixel 6 Pro: Technische Daten

  Datenblatt
Produkt
Bildschirm 6,7-Zoll-LTPO-OLED
1.440 x 3.120 Pixel (512 PPP) bei 120 Hertz
SoC Google Tensor
2x ARM Cortex-X1 @ 2,80 GHz
2x ARM Cortex-A76 @ 2,25 GHz
4x ARM Cortex-A55 @ 1,80 GHz
20x ARM Mali-G78 (Grafikprozessor)
Speicher
(variiert je nach Region)
12 GB LPDDR5-6400
128 GB, 256 GB oder 512 GB UFS 3.1
Micro SD k.A.
Hauptkamera 50 MP | f1.85 | 25 mm | 1.2 µm | 82° FoV | OIS
(Samsung GN1 Sensor: 1/1,31'')
Ultra-Weitwinkel 12 MP | f/2.2 | 16.3 mm | 114° FoV
Teleobjektiv 48 MP | f/3.5 | 104 mm | 0.8 µm | 23.4° FoV | 4x optischer Zoom | OIS
(Sony IMX586-Sensor: 1/2'')
Video 4K bei 60 fps (hinten)
4K bei 30 fps (Vorderseite)
Selfies 11 MP | f/2.2 | 1.22 µm | 94° FoV
Audio Stereo-Lautsprecher
Batterie 5.003 mAh
Kabelgebundene Aufladung Max. 30 Watt
Kabelloses Laden (Qi) Max. 23 Watt
UWB Ja
IP-Zertifizierung IP68
Preise (weltweit) Ab 899 Euro

Fazit: Ausgezeichnet, aber immer noch in der Nische

Das Pixel 6 Pro ist das Google-Flaggschiff, auf das wir seit Jahren gewartet haben. Das Unternehmen hat sein eigenes SoC gebaut, um das KI- und ML-Entwicklungsprojekt voranzutreiben. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen ist die neue Generation ein echter Quantensprung und wurde in vielerlei Hinsicht verbessert, insbesondere im Hinblick auf das Pro-Modell.

Das Google Pixel 6 Pro ist nur in wenigen Ländern erhältlich und trotz aller Marketing-Investitionen von Google sollte die Serie immer noch als Nische betrachtet werden. Die Pixel-Modelle von 2021 werden sich kaum gegen iPhones und Samsung-Galaxys behaupten können, da sie trotz hervorragender Kameraleistung und Hardware-Qualität durch Googles begrenzte Vertriebsmöglichkeiten gehen.

Im Jahr 2021 können wir uns darauf freuen, dass mehr Menschen Pixel-Geräte kaufen, da Google die Preise aggressiver gestaltet. Das Pixel 6 Pro kann für 899 Euro gekauft werden, was für ein Flaggschiff sehr attraktiv ist. Es bleibt nun abzuwarten, ob Geek-Konzepte wie künstliche Intelligenz, Computational Photography und maschinelles Lernen in der breiten Öffentlichkeit ankommen. Im Moment scheint es mir schwer zu sein, aber das bedeutet nicht, dass das Google Pixel 6 Pro nicht großartig ist!

Um auf die Frage in meiner Überschrift zurückzukommen: Lohnt sich der Aufpreis von 300 Euro für die Pro-Version? Ich glaube eher nicht. Ich bin zwar ein Fan der Pixel-Serie und nutze sie seit Jahren und finde es großartig, was Google im Bereich Computational Photography macht, eine Telelinse brauche ich aber nicht unbedingt.

Auch 90 Hertz sind meiner Meinung nach genug, um Android 12 ein wenig flüssiger zu machen. Dabei gehe ich davon aus, dass sich diese Meinung auch in den nächsten Jahren nicht ändern wird. Ob Ihr bei einem Flaggschiff nicht auf Telekamera und 120 Hertz verzichten wollt, das müsst natürlich am Ende Ihr entscheiden. 

UpdateAuf lange Sicht hat das Google Pixel 6 Pro eine Reihe von Problemen, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Testberichts entweder noch nicht aufgetreten waren oder als geringfügig eingestuft wurden. Da es sich um ein Smartphone handelt, das erst kürzlich auf den Markt gekommen ist und mit einem neuen Prozessor ausgestattet ist, haben wir beschlossen, diesen Test zu aktualisieren.

In den letzten drei Monaten wurde ich durch die Probleme des Pixel 6 Pro in dessen Nutzung wirklich beeinträchtigt. Das korrigierende Update hat jedoch Verbesserungen gebracht, und in der letzten Woche ist das Gerät stabiler geworden. Es muss jedoch gesagt werden, dass Google anscheinend Hardware- und Software-Kompatibilitätsfehler behebt, sobald sie auftreten. Was ich damit meine, ist, dass es noch zu früh ist, eine endgültige Meinung über das Tensor-SoC zu äußern, da die letzten Monate ein uneinheitliches Bild liefern.

Das Pixel 6 Pro ist immer noch ein Gerät mit großartigen Funktionen, und Fehlerbehebungen nach der Markteinführung sind bei Hochleistungs-Smartphones üblich. Aber genau wie ein Smartphone mit einem nachträglich gelösten Problem es verdient, dass man die Bewertung anhebt, gilt das im umgekehrten Fall auch bei einer Verschlechterung. Auch wenn das Google Pixel 6 Pro nach dem letzten Update stabiler geworden ist, klingeln da nach wie vor einige Alarmglocken, die bei einem Handy mit einer neu auf den Markt gebrachten CPU beachtet werden müssen.

Daher sinkt unsere Bewertung von 4,5 auf 4,0 Sterne. Das bedeutet, dass das Pixel 6 Pro von einer "klaren Kaufempfehlung" zu einem "überdurchschnittlich guten Gesamtprodukt, das jedoch kleinere Schwächen aufweisen kann" wird, die vor der Entscheidung für das Gerät berücksichtigt werden müssen.

Was haltet Ihr von Googles Flaggschiff für 2021? Denkt Ihr drüber nach, Euch das Pixel 6 Pro anzuschaffen? Sagt uns in den Kommentaren, was Ihr von diesem Smartphone haltet. 

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