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LG G7 ThinQ

4,0

Pro

  • Sound
  • Performance

Contra

  • Kamera
Foto: Handy LG lg-g7-thinq

Pros des LG G7 ThinQ

  • Sound
  • Performance

Contras des LG G7 ThinQ

  • Kamera

Zum Abschnitt:

LG G7: Details zu Preis und Marktstart

Seit dem 8. Juni ist das LG G7 ThinQ offiziell erhältlich. Zunächst kostete es 849 Euro, inzwischen ist das Smartphone im Preis gesunken. Käufer können sich zwischen den Farben New Aurora Black und New Platinum Gray entscheiden. International gibt es noch die beiden hübschen Farben Raspberry Rose und New Moroccan Blue, die es aber leider nicht nach Deutschland schaffen.

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Die drei Farben des LG G7 / © NextPit
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Der erste Griff zum LG G7

Beim ersten Griff zum LG G7 gibt es diesen Wow-Effekt. Vorder- und Rückseite bestehen aus Glas. Auf der Rückseite hat LG es zu den Seiten hin abgerundet. Der Übergang zu den ebenfalls abgerundeten seitlichen Metallstreifen erfolgt ohne spürbare Kante. Das G7 vermengt Design-Elemente des LG V30 mit denen des LG G6. Insgesamt ist das LG G7 etwas dicker geworden. Dadurch lässt es sich aber sicherer halten. Runder und weniger kantig, so lässt sich das G7 gegenüber dem Vorgänger beschreiben. Allerdings ist das G7 auch enorm groß ausgefallen.

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Das abgerundete Glas setzt das LG G7 in Szene. / © NextPit
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LG G7: Kaum Ränder, aber unten bleibt einer übrig. / © NextPit

Das LG G7 ist wasserdicht nach IP68 und erfüllt militärische Robustheitsnormen. Vorder- und Rückseite des G7 sind mit Gorilla Glass 5 vor Kratzern geschützt. Nach unten gehen die Anschlüsse für ein USB-C-Kabel und den Kopfhörer ab. Dort ist ebenfalls der Mono-Lautsprecher untergebracht. Oben befindet sich der kombinierte SD- und SIM-Karten-Schlitten. Seitliche Tasten gibt es deren vier: Links sind die beiden Lautstärke-Tasten sowie der Google-Assistant-Key untergebracht. Auf der rechten Seite platziert LG die Power-Taste, die früher meist im Fingerabdrucksensor auf der Rückseite untergebracht war.

LG hat sich auf die Fahne geschrieben, für hübsche Farben zu sorgen. Wie schon erwähnt, werden in Deutschland aber nur Aurora Black und Platinum Grey zu haben sein. Die hübschen Blau- und Rosé-Töne gibt es dagegen nicht. Unser europäisches Testgerät ist die schwarze Variante des G7. Beim genauen Hinsehen ist hier ein leichtes bläuliches Schimmern zu sehen.

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Links ist das bläulich schimmernde Schwarz. / © NextPit

Von der Notch zum New Secondary Screen

Beim Display hat sich LG für ein Notch-Design entschieden. Mit einer Diagonalen von 6,1 Zoll und einer Auflösung von 3.120 x 1.440 Pixel gehört das G7 zu den höher auflösenden Smartphones. Wegen des Seitenverhältnisses von 19,5:9 ist es schwer, das LG G7 einhändig zu bedienen, weil beispielsweise die Benachrichtigungsleiste ohne Umgreifen kaum erreichbar ist.

LG verwendet ein IPS-Panel. IPS benötigt mehr Komponenten als ein OLED-Panel, sodass das Design nicht rundum randlos ausfallen kann - eine kleine Fläche unterhalb des Displays bleibt also übrig. Notch mit Kinn, sagen die Experten dazu. Wer will, versteckt die Notch, dabei wird aber nur die Hintergrundfarbe verändert. Schwarz verhüllt die Notch weitgehend, erst bei hohen Helligkeitsstufen ist die Aussparung noch sichtbar. Alternativ könnt Ihr den Notch-Bereich auch mit Farbverläufen verschönern.

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LG G7 mit Notch / © NextPit

Die Notch teilt die Benachrichtigungsleiste in zwei Teile und hat den Namen New Secondary Screen erhalten. Historisch betrachtet leuchtet diese Bezeichnung vielleicht ein, praktisch hat LG aber abseits der farblichen Hintergrundgestaltung keine Secondary-Screen-Features implementiert. Links passen vier Icons auf die freie Fläche, was App-Junkies nicht ausreichen wird.

Das Display macht eine gute Figur. Es stellt 100 Prozent des DCI-P3-Farbraums dar und weiß mit der Farbdarstellung zu überzeugen. Gerade im Tageslicht ist es aber immer so eine Sache mit Smartphone-Displays, da das Umgebungslicht oft das Display überstrahlt.

  • LG G7: Display im Detailcheck

Dagegen hat LG den Boost Mode entwickelt. Der erhöht die maximale Helligkeit auf rund 1000 nits. In unseren Tagen mit dem LG G7 konnte der Modus tatsächlich helfen, allerdings leidet die Qualität der Farben etwas und der Boost-Modus ist maximal drei Minuten aktiv. Ist die automatische Helligkeitsregulierung aktiviert, schaltet das G7 den Boost Mode bei Bedarf hinzu. Das geschieht allerdings zu zögerlich, wie längere Spaziergänge in der Berliner Sonne gezeigt haben. Im Zweifelsfall boostet man halt manuell, das geht auch. 

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Trotz Notch gibt es einen deutlichen Rand unterhalb des Displays. / © NextPit

Eine Auffälligkeit konnten wir bislang nur auf unserem koreanischen Testgerät mit der neuesten Firmware sehen: Hier hat LG einen Schärfefilter über den Display-Inhalt gelegt, der zu Halos rund um Buchstaben führt. Hoffen wir einmal, dass LG dies nicht in die europäische Version der Software überführt. Wir haben LG dazu angefragt. Für die Bewertung haben wir uns entschieden, die europäische Darstellung zugrunde zu legen. Eine Abwertung müssen wir uns an dieser Stelle aber vorbehalten.

Die schlaue Kamera

Irgendwo muss der Name ThinQ ja herkommen und tatsächlich: LG hat mehrere Features implementiert, die gerne unter dem Begriff AI (Artificial Intelligence, künstliche Intelligenz) laufen, obwohl das technisch betrachtet nicht ganz korrekt ist. 

  • Was ist es: Machine Learning oder Artificial Intelligence ?

Im LG G7 steckt AI vor allem in der Kamera. Die AI Cam ist ein Modus, der bereits mit dem LG V30S eingeführt wurde. Hierbei erkennt die Kamera Objekte in der Szene und stellt nach Möglichkeit einen passenden Bildmodus ein.

Technisch betrachtet handelt es sich dabei nicht um eine AI-Anwendung. Vielmehr kommen hier Bilderkennungsalgorithmen zum Einsatz, die zuvor gelernt haben, bestimmte Szenen zu erkennen. Machine Learning wäre also der richtige aber sperrige Begriff, den Marketing-Leute gerne umgehen.

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LG G7 mit Dual-Kamera: Beide Sensoren lösen mit 16 Megapixeln auf. / © NextPit

Die AI Cam des LG G7 kann aber nur bedingt überzeugen. Ja, das G7 erkennt viele Szenarien richtig, sei es Essen, Tiere oder Gebäude. Die dazugehörigen Modi sind aber mitunter Geschmackssache, denn die meisten sorgen für enorm kräftige Farben. Gelungen ist der Architektur-Modus, der aber nur wenige Änderungen mit sich bringt. Der Food-Mode dagegen sorgt für kräftige Farben, was der Materie wohl angemessen ist. Einige andere Modi liefern zu kräftige, mitunter falsche Farben. Findet die AI Cam keine passenden Inhalte, so schaltet sie nun nach zwei Sekunden sichtbar in den normalen Auto-Modus.

Letztlich ist die Krux der AI Cam: Die Veränderungen an den Farben lassen sich auch nachträglich mit Editoren oder mit den Tools der sozialen Netzwerke erreichen. 

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Die AI Cam sortiert Eure Bilder ganz automatisch. / © NextPit

Praktisch ist die Motiverkennung aber dennoch: Denn die Galerie-App von LG sortiert Eure Fotos nach Schlagwörtern wie Blumen, Früchte oder Gebäude. Insgesamt erkennt die Software rund 1.200 Szenerien. Das klappt auch, wenn Ihr die Fotos nicht mit der AI Cam fotografiert. Klar: Das kann Google Fotos auch, aber nicht lokal auf Eurem Smartphone.

Die AI Cam ist aber nicht das einzige AI-Feature, zumal ThinQ vor allem auf Vernetzung hinweist. Zunächst in Korea, später auch in den USA gibt es dafür die App QLink. Die stellt die Verbindung mit diversen Haushaltsgeräten von LG her und erlaubt deren Steuerung via Google Assistant. Den kann man optional via Extra-Button starten. LG betont, dass diese Lösung gemeinsam mit Google erarbeitet wurde. Im G7 kommt ein Fernfeldmikrofon zum Einsatz, wie wir es beispielsweise vom Amazon Echo kennen. Damit hört der Assistant auch aus einigen Metern Entfernung auf "OK Google".

Die neuen Wege der Software

Die Software des LG G7 basiert auf Android 8.1. Wie gewohnt legt LG seinen eigenen Skin über die Software. Ihr könnt auch einen Launcher wählen, der einen App Drawer enthält. Alternativ gibt es die Option, den Launcher nur mit Homescreens zu verwenden (ähnlich wie beim iPhone). Zum testen halte ich meist mit dem Standard-Launcher von LG durch, meist schalte ich aber doch auf einen anderen um. Immerhin hat LG beim G7 ganz subtil an einigen Icons gefeilt, die nun etwas feiner und hübscher aussehen.

In Europa stellt LG jetzt einige eigene Apps aufs Abstellgleis. Zum Beispiel gibt es nun standardmäßig Android Messages als SMS-App.

Ob LG sein jüngstes Update-Problem in den Griff bekommt, muss sich zeigen. Im Verlauf unseres Tests haben wir einige Verbesserungen via Software-Update erhalten. Eine Hoffnung besteht also, dass das von LG angekündigte Zentrum für Updates tatsächlich Wirkung entfalten kann.

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Manche neue Symbole / © NextPit

LG ist in puncto Software auf dem richtigen Weg.  Der Hersteller mausert sich langsam und wirft alten Ballast über Bord. Ein notwendiger Schritt, um die Konkurrenz nicht aus den Augen zu verlieren.

Performance auf Snapdragon-845-Niveau

Im LG G7 arbeitet ein Snapdragon 845 für Euch, der Arbeitsspeicher ist mit 4 GByte ordentlich aber nicht enorm groß dimensioniert. Technische Daten sind wichtig, noch wichtiger aber ist der Eindruck im Alltag. Auch nach mehreren Wochen im Test gibt es keine Probleme zu verzeichnen. Insofern können wir sagen: Das LG G7 ist ein Top-Performer.  Unser detaillierter Performance-Test gibt weitere Infos, auch zu den Benchmark-Ergebnissen.

  • LG G7 im Performance- und Benchmark-Test

Sound-Enthusiasten bekommen was auf die Ohren

Musik und Smartphones sind durchaus keine zwei getrennten Welten, haben doch Smartphones längst die Aufgaben mobiler Audiogeräte übernommen. Kopfhöreranschluss mit Quad-DAC-Verstärker sorgen für tollen Sound.  Der Lohn ist eine rauschfreie Audioausgabe und eine sehr fein justierbare Lautstärke. Im Zusammenspiel mit DTS:X gibt es bei kabelgebundenen Kopfhörern einen sehr satten Sound.

Im Auslieferungszustand ist der hochwertige Quad-DAC aber gar nicht aktiviert. Warum das so ist, bleibt unklar. Mit den richtigen Einstellungen lässt sich aber eine Menge aus der Audiosektion herausholen:

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Kopfhöreranschluss, USB-C-Port und Lautsprecher / © NextPit

Eine zweite Besonderheit liegt im Mono-Lautsprecher. LG hat beim LG G7 einen Boombox Speaker eingebaut. Entscheidend dafür ist die große Resonanzkammer, die im G7 zwischen der wasserdichten Versiegelung der Technik und der Rückseite entsteht. In der Praxis funktioniert das so: Wer das G7 auf eine flache Oberfläche legt, zum Beispiel einen Tisch, hört deutlich lauteren und satteren Sound. Denn die Rückseite vibriert bei der Musikwiedergabe und überträgt so die Schwingungen auf die Fläche, die dadurch als zusätzlicher Resonanzkörper dient. Besonders wirkungsvoll ist der Boombox Speaker auf Hohlkörpern, zum Beispiel einer Gitarre oder auf einer Pappbox.

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Das Geheimnis des Boombox Speakers: Das ganze Gehäuse dient als Resonanzraum. / © LG

Der Unterschied ist sofort zu hören: Auf einer speziell konstruierten Boombox konnte das G7 locker einen größeren Konferenzraum beschallen, davon konnten wir uns in einer Live-Demo überzeugen. Das gelang dem LG G6 und auch dem V30 nicht, weil deren Lautsprecher nicht für die Resonanzübertragung konstruiert sind.

Wer häufig Musik über das Smartphone hört, wenn selbiges auf dem Tisch liegt, dürfte vom Boombox Speaker begeistert sein. Für alle anderen hat das Feature einen Nachteil: Die Rückseite des LG G7 vibriert stark bei der Audiowiedergabe. Das ist kein Defekt, sondern ein notwendiges Übel.

Wie gut ist die Kamera des LG G7?

Kommen wir zur Kamera. In puncto Kamera enttäuscht das LG G7. Das fängt schon bei der Hardware an. Es kommt ein Sony-IMX351-Sensor zum Einsatz, der mit den Sensoren anderer Highend-Smartphones nicht mithalten kann. Das liegt vor allem daran, dass die lichtempfindlichen Pixel auf dem Sensor recht klein ausfallen. Immerhin hat LG entschieden, dass auch die zweite rückwärtige Kamera mit der Weitwinkeloptik ebenfalls diesen Sensor erhält. Bei früheren LG-Phones verwendete LG dafür einen schlechteren Sensor. Der Grund für die kleineren Sensoren ist übrigens laut LG, dass somit der Kamerabuckel reduziert werden kann.

Kann die Software nun die vergleichsweise schwache Hardware ausgleichen? Die Antwort lautet: Leider nein. Selbst untertags hat die Kamera Schwierigkeiten, vor allem bei feinen Details. Hier muss das G7 stets nacharbeiten, was auf Kosten der Details geht. Farben liefert das G7 gerne etwas knallig. Nachts hingegen werden die kleinen Pixel des Sensors zum Problem. Das G7 bemüht sich, keinen Pixelbrei zu liefern - schafft es aber zumeist nicht.

Unserer ausführlichen Würdigung der Kamera des LG G7 haben wir einen eigenen Artikel gewidmet:

  • LG G7 im Kameratest: Weitwinkel ist nicht genug 
lg g7 camera manual mode
Der manuelle Modus bietet Voreinstellungen an, die nicht immer ganz passen. Das lädt zum Experimentieren ein. / © Screenshot: nextpit

Beim LG G7 haben wir einen kleinen Glücksfall vor uns: Wir haben zwischen den ersten Hands-on-Berichten und dem finalen Test mehrere Software-Updates erhalten. Dabei zeigten sich in der Kamera-App einige Neuerungen. Das jüngste Update lieferte zum Beispiel für Videos den UHD/4K-Modus mit 60 Bildern pro Sekunde. Zuvor lag hier eine Beschränkung auf 30fps vor. Auf unserem europäischen G7 ist dieses Software-Update aber noch nicht erhältlich.

Kleinere Änderungen waren zu beobachten. Zum Beispiel schaltet die AI Cam jetzt mit visueller Rückmeldung in den Auto-Modus, wenn kein passender Bildmodus zu finden ist. Das ist eigentlich nicht neu: Auch bei den früheren Software-Versionen ist das so, weil die Automatik ja sozusagen der Standardmodus ist. Die visuelle Rückmeldung passt aber gut in das System der AI Cam, sodass diese - weiterhin eher Gimmick-artige Funktion - ein bisschen ausgefeilter wirkt.

Akku: Das Smartphone für einen Tag

Was gibt es wichtigeres, als ein Smartphone mit genügend Saft im Akku? Eben. Und wie schlägt sich das LG G7 dahingehend? Die Akkulaufzeit ist Standardkost. Auch unsere finalen Testgeräte haben keine Wunder vollbringen können. Der recht knapp bemessene Akku mit einer Kapazität von 3.000 mAh hat uns zwar stets durch den Tag gebracht, mehr war aber nie zuverlässig drin. Im Detail-Check verrät Steffen, warum der Akku im LG G7 bei uns nur mäßig abschneidet:

  • Spezial-Test: G7-Akku besser als befürchtet

Technische Daten & Konkurrenzvergleich

Das LG G7 steht natürlich nicht allein auf weiter Smartphone-Flur. Deswegen gibt es bei uns Direktvergleiche. Aktuell könnt Ihr drei Vergleiche lesen - weitere folgen:

Gut, aber ...

Mit dem LG G7 ThinQ verfolgt LG den jüngst eingeschlagenen Kurs weiter: Hübscheres Design und ordentliche Verarbeitung sind jetzt bei LG Standard. Das ThinQ-Branding darf getrost als ein Marketing-Instrument betrachtet werden und bringt dem Kunden keinen konkreten Mehrwert.

Wie schlägt sich nun das LG G7 im Alltag? Leider muss ich das Fazit erneut im "Gut, aber..."-Stil formulieren. Während meiner Zeit mit dem LG G7 hat mir vieles zugesagt: Die Performance ist tadellos. Das Display ist ordentlich, sogar die Notch fällt nicht zu störend auf. Wer gerne Musik hört, findet mit dem G7 einen tollen Begleiter.

Als größtes Manko muss aber die Kamera gelten. Das gilt insbesondere für die Bildqualität, die gegenüber der Konkurrenz abfällt. Die Weitwinkelkamera macht immer noch Spaß, inzwischen ist aber der abgedeckte Bildbereich auf 107 Grad reduziert (gegenüber 135 beim LG G5), sodass der Mehrwert deutlich geringer ausfällt. Zug um Zug hat LG die Kamera-Software zwar verbessert, sie ist aber nach wie vor unlogisch aufgebaut und gerade bei HDR-Fotos enorm langsam.

Damit ist aber auch gleichzeitig gemeint: Wer sich nicht viel aus einer Smartphone-Kamera macht, kann mit dem LG G7 durchaus ein rundum gelungenes Smartphone erhalten.

Wie gefällt Euch das LG G7? Habt Ihr Fragen zum G7? Lasst uns in den Kommentaren über das G7 diskutieren!


Wir haben den Testbericht am 28. Juni finalisiert. 

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