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Motorola Moto Maxx

5,0

Pro

  • Akku
  • Interner Speicher
  • Verarbeitung

Contra

  • Kapazitive Buttons
Foto: Handy Motorola motorola-moto-maxx

Pros des Motorola Moto Maxx

  • Akku
  • Interner Speicher
  • Verarbeitung

Contras des Motorola Moto Maxx

  • Kapazitive Buttons

Zum Abschnitt:

Motorola Moto Maxx: Preis und Verfügbarkeit

Offiziell wurde das Moto Maxx noch nicht für Deutschland angekündigt, es gibt aber Gerüchte, dass es auch in ganz Europa erscheinen soll.

  • Moto Maxx alias Droid Turbo: Kommt der Akku-Champion nun doch nach Europa?

Die Basisvariante in Schwarz und Rot kostet bei Verizon ohne Vertrag 599 Dollar. Daneben gibt es die Variante in "Ballistic Nylon" zum Preis von bis zu 649 Dollar. Sie ist aus einem anderen Material gefertigt und kommt optional mit 64 GB internem Speicher. 

Motorola Moto Maxx: Design und Verarbeitung

Bisher war ich kein Fan des Motorola-Designs, doch das Moto Maxx spricht mich an, da es einen praktischen und trotzdem eleganten Look hat. Es wiegt 169 Gramm und ist an der dicksten Stille 11,2 Millimeter dick, was vor allem dem großen Akku geschuldet ist. Das Moto Maxx fühlt sich aber weder klobig noch schwer an, sondern sehr ergonomisch, und es liegt gut in der Hand.

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Moto Maxx im Test: Das Moto Maxx spricht die gleiche Designsprache wie andere Motorola-Geräte auch. / © nextpit

Die Rückseite lässt sich nicht entfernen und hat eine auffällige Nylonstruktur und ist sehr robust und unanfällig gegenüber Kratzern. Die Front ist komplett aus Glas und mit Gorilla Glass 3 geschützt.

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Moto Maxx im Test: Die Nylon-Rückseite. / © nextpit

An der oberen Kante auf der Vorderseite ist der Lautsprecher angebracht, auf eine Benachrichtigungs-LED verzichtet Motorola aufgrund der Active-Display-Technologie aber. Unterhalb des Displays findet man fixe kapazitive Buttons, eine Design-Entscheidung, die für Motorola inzwischen recht unüblich ist.

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Moto Maxx im Test: Der Lautsprecher ist an der Oberkante angebracht. / © nextpit

Interessant ist die Unterbringung der Nano-SIM, denn der Einschub ist hinter der Lautstärke-Wippe versteckt und dadurch sehr unauffällig.

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Moto Maxx im Test: Der Einschub für die Nano-SIM ist in der Lautstärkewippe versteckt. / © nextpit

Zum Lieferumfang gehört ebenfalls ein In-Ear-Headset, das identisch mit dem des Moto X (2014) ist, aber zumindest für mich im Test des Moto Maxx nicht besonders bequem saß.

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Moto Maxx im Test: das In-Ear-Headset. / © nextpit

Motorola Moto Maxx: Display

Der OLED-Bildschirm des Moto Maxx hat eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel und eine Größe von 5,2 Zoll. Blickwinkel sind sehr stabil und auch die Farben wissen zu gefallen. Die Helligkeit könnte jedoch etwas höher sein, denn bei direkter Sonneneinstrahlung kann man schon mal Probleme beim Ablesen des Displays haben. Einzelne Pixel lassen sich dank einer Pixeldichte von 565 ppi aber nicht erkennen.

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Moto Maxx im Test: Einzelne Pixel sieht man beim Moto Maxx nicht. / © nextpit
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Moto Maxx im Test: Blickwinkel sind sehr stabil. / © nextpit

Motorola Moto Maxx: Software

Das Moto Maxx läuft derzeit noch mit Android 4.4.4 KitKat, soll laut Motorola aber ein Update auf Lollipop kriegen. Die Software auf dem Moto Maxx ist nahezu mit Stock-Android identisch und wurde von Motorola nur durch ein paar Zusatz-Apps und -Funktionen erweitert. “Ok Google”, der Satz mit dem die Spracherkennung gestartet wird, kann beliebig durch einen anderen Satz ersetzt werden und zum besseren Umstieg von einem anderen Smartphone (iOS oder Android) steht Motorola Migrate bereit.

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Moto Maxx im Test: Die Software ist kaum von Stock-Android zu unterscheiden. / © nextpit

Motorola Moto Maxx: Performance

Im Moto Maxx werkelt ein Snapdragon 805, ein Quad-Core mit einer Taktung von 2,7 GHz. Dieser wird von 3 GB RAM unterstützt, doch nicht nur hier klotzt Motorola. Auch der interne Speicher ist mit 64 GB großzügig bemessen. Die Kombination aus potenter Hardware und auf die Hardware sorgfältig optimierter Software sorgen für eine äußerst flüssige Performance und in meinem Test des Moto Maxx habe ich kein Spiel gefunden, das nicht flüssig lief.

Motorola Moto Maxx: Kamera

Die Hauptkamera auf der Rückseite schießt Bilder mit einer Auflösung von 21 Megapixel und hat 2 LED-Blitze links und rechts von der Linse, die übrigens von Sony stammt und auch in dunklen Umgebungen überzeugen kann.

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Moto Maxx im Test: Das Moto Maxx hat einen Dual-LED-Blitz / © nextpit

Schärfe und Detailreichtum der Bilder gefallen, zusätzlich sind auch noch Videoaufnahmen in 4K möglich.

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Moto Maxx im Test: Fotoaufnahme in heller Umgebung. / © nextpit
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Moto Maxx im Test: Außenaufnahme bei Sonnenschein. / © nextpit

Motorola Moto Maxx: Akku

Ein Monster! Man muss schon ein absolut extremer Poweruser sein, um den Akku in weniger als 24 Stunden leer zu kriegen. Mit 3.900 mAh hat der Akku des Moto Maxx eine besonders hohe Kapazität und in meinem Test des Moto Maxx waren bei moderater Nutzung locker drei Tage Laufzeit drin, bevor es wieder ans Ladekabel musste. Leider gibt es aber keine Energiesparmaßnahmen, hier muss man auf Alternativen im Google Play Store ausweichen, möchte man den Akku zusätzlich schonen.

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Moto Maxx im Test: Über Micro-USB wird das Moto Maxx mit Strom versorgt. / © nextpit

Der im Lieferumfang enthaltene Turbo-Charger verspricht eine Erhöhung des Akkustands um 25 Prozent bei einer Ladedauer von gerade mal 15 Minuten. Das funktioniert aber nur, wenn der Akku weniger als 75 Prozent hat, anderenfalls wird es mit normaler Geschwindigkeit aufgeladen.

Motorola Moto Maxx: Technische Daten

Abschließendes Urteil

Das Moto Maxx kann im Test in fast allen Bereichen überzeugen und vor allem der große Akku sowie die herausragende Performance sind zwei große Pluspunkte. Aber auch der große interne Speicher weiß zu gefallen und rundet das Gesamtpaket, das sich Moto Maxx nennt, ab. Lediglich die fixen kapazitiven Buttons finde ich nicht mehr zeitgemäßg und das KitKat-Design der Buttons ist spätestens nach dem Lollipop-Update für das Moto Maxx unabänderbar veraltet. Hier hätte Motorola lieber auf die bewährten Software-Tasten setzen sollen, die auch schon beim Moto X oder Nexus 6 zum Einsatz kommen. Sollte das Moto Maxx auch nach Deutschland kommen, solltet Ihr es beim nächsten Smartphone-Kauf auf jeden Fall in die engere Wahl nehmen.

(Dieser Artikel wurde von Nico Heister übersetzt)