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Nothing Phone (2a) Plus

4,0

Pro

  • Schönes Design
  • Gute Fotoqualität
  • Heller 120 Hz OLED-Bildschirm
  • Hervorragende Akkulaufzeit
  • Stabile Leistung

Contra

  • Wenig vielseitiges Kameramodul
  • Zu wenig brachiale Leistung für das Gaming
  • Keine eSIM- oder microSD-Karte
  • Nur nach IP54 zertifiziert
Foto: Handy Nothing nothing-phone-2a-plus

Pros des Nothing Phone (2a) Plus

  • Schönes Design
  • Gute Fotoqualität
  • Heller 120 Hz OLED-Bildschirm
  • Hervorragende Akkulaufzeit
  • Stabile Leistung

Contras des Nothing Phone (2a) Plus

  • Wenig vielseitiges Kameramodul
  • Zu wenig brachiale Leistung für das Gaming
  • Keine eSIM- oder microSD-Karte
  • Nur nach IP54 zertifiziert

Zum Abschnitt:

Preis und Verfügbarkeit

Das Nothing Phone (2a) Plus ist seit dem 6. September 2024 in Deutschland erhältlich. Es ist in einer einzigen Speicherkonfiguration mit 12/ 256 GB erhältlich. Es kostet 429 Euro im offiziellen Nothing Store und bei Amazon.

Das Nothing Phone (2a) Plus ist ein Mittelklasse-Smartphone. Das Flaggschiff des Herstellers ist nach wie vor das Nothing Phone (2) (Test). Nothing hat das Datenblatt des Nothing Phone (2a) (Test) übernommen und nur einige Änderungen vorgenommen. Ein neues SoC, eine Rückseite aus Glas statt aus Plastik und ein paar Megapixel mehr für das Kameramodul.

Design und Display

Das Nothing Phone (2a) Plus ist identisch mit dem Nothing Phone (2a). Es gibt neue Farben, bei denen die sichtbaren Komponenten im Inneren metallischer wirken. Dies erzeugt einige nette Reflexionen mit den LEDs der Glyph-Schnittstelle.


Stärken des Nothing Phone (2a) Plus:

  • Cooles und gepflegtes Design
  • Liegt dank der flachen, griffigen Kanten gut in der Hand
  • Gut kalibrierter Bildschirm
  • Symmetrische Kanten des Bildschirms

Schwächen des Nothing Phone (2a) Plus:

  • Die Plastikrückseite

Nothing Phone (2a) Plus Produktbild
Das Nothing Phone (2a) Plus hat die charakteristische transparente Rückseite.
Quelle: nextpit
Nothing Phone (2a) Plus Produktbild
Das Nothing Phone (2a) Plus von der Seite.
Quelle: nextpit
Nothing Phone (2a) Plus Produktbild
Das Nothing Phone (2a) Plus verfügt über ein zentriertes Kameramodul, genau wie das Nicht-Pro-Modell.
Quelle: nextpit
Nothing Phone (2a) Plus Produktbild
Nothing Phone (2a) Plus (rechts), neben dem Standard 2a (dunkelgrau) und den normalen Nothing Phones.
Quelle: nextpit

Design

Das Nothing Phone (2a) Plus ist in zwei Farben erhältlich: grau und schwarz. Für meinen Test habe ich die graue Version bekommen. Der Rahmen besteht aus Aluminium mit geraden Kanten, die mit einem griffigen Material überzogen sind. Die Rückseite besteht aus durchsichtigem Kunststoff und nicht aus Glas. Das Smartphone ist nach IP54 für Wasser- und Staubbeständigkeit zertifiziert.

Das Design der Nothing-Smartphones gefällt mir immer noch sehr gut. Das Plastik auf der Rückseite des Nothing Phone (2a) Plus fühlt sich weniger nach Plastik an als beim Phone (2a). Ich musste mir von der Presseabteilung bestätigen lassen, dass es sich nicht um Glas handelt. Die abgerundeten Ecken und die Kanten bieten eine sehr gute Griffigkeit.

Display

Der Bildschirm des Nothing Phone (2a) Plus ist ein 6,7 Zoll großes AMOLED-Panel. Die Auflösung beträgt 1084 x 2412 px, die Bildwiederholrate 120 Hz und die maximale Helligkeit 1300 Nits in Peak und 1100 Nits in HBM (maximale Helligkeit bei Sonnenlicht). Der Bildschirm ist flach und die Ränder sind ziemlich dünn, außerdem sind sie symmetrisch. Der Screen ist durch Gorilla Glass 5 geschützt.

Ich konnte dem Phone (2a) leicht verzeihen, dass es kein LTPO-Panel hat. Bei dem 50 Euro teureren Phone (2a) Plus fällt es mir etwas schwerer, das Gleiche zu tun. Die Farbgebung schien mir zu den warmen Tönen zu tendieren, aber ich habe keine großen Probleme mit der Sättigung festgestellt. Die Helligkeit ist unter allen Umständen in Ordnung. Sie hat sich im Vergleich zum Nothing Phone (2a) überhaupt nicht verändert. Mir gefällt auch, dass die Ränder symmetrisch sind und es kein großes Kinn am unteren Rand des Bildschirms gibt.

Nothing Phone (2a) Plus Produktbild
Das Nothing Phone (2a) Plus kommt mit Nothing OS 1.6.
Quelle: nextpit
Nothing Phone (2a) Plus Produktbild
Das Nothing Phone (2a) Plus sieht aus und fühlt sich an wie seine Vorgängermodelle.
Quelle: nextpit

Software

Das Nothing Phone (2a) Plus läuft mit Nothing OS 1.6, das auf Android 14 basiert. Der Hersteller verspricht drei Android-Updates und vier Jahre Sicherheitsupdates. Wir haben ein paar neue Widgets und eine ziemlich seltsame KI-Funktion.


Stärken des Nothing Phone (2a) Plus:

  • Die Nothing-OS-Oberfläche ist immer noch sehr sauber
  • Fast keine Bloatware

Schwächen des Nothing Phone (2a) Plus:

  • Die KI-Funktion "News Reporter" ist nur bedingt nützlich

Nothing OS 1.6 auf dem Nothing Phone (2a) Plus
So präsentiert sich Nothing OS 1.6 auf dem Nothing Phone (2a) Plus.
Quelle: Nothing ; Screenshot: nextpit
Nothing OS 1.6 auf dem Nothing Phone (2a) Plus
So präsentiert sich Nothing OS 1.6 auf dem Nothing Phone (2a) Plus.
Quelle: Nothing ; Screenshot: nextpit
Nothing OS 1.6 auf dem Nothing Phone (2a) Plus
So präsentiert sich Nothing OS 1.6 auf dem Nothing Phone (2a) Plus.
Quelle: Nothing ; Screenshot: nextpit
Nothing OS 1.6 auf dem Nothing Phone (2a) Plus
So präsentiert sich Nothing OS 1.6 auf dem Nothing Phone (2a) Plus.
Quelle: Nothing ; Screenshot: nextpit

Für einen Überblick über Nothing OS 1.6 schaut meinen Test des Nothing CMF Phone (1) an, in dem ich Euch auch meinen Test von Nothing OS 2.5 ans Herz lege. Kurz gesagt, es gibt keine drastischen Änderungen an der Oberfläche des Nothing Phone (2a) Plus.

Es gibt zwei wesentliche Neuerungen. Die erste ist ein "Date"-Widget, das Euch – surprise, surprise – das aktuelle Datum anzeigt. Es dient aber auch als Abkürzung, um Eure Erinnerungen und andere tägliche Ereignisse im Google Kalender zu sehen.

Nothing OS 1.6 auf dem Nothing Phone (2a) Plus
Das „Termin“-Widget auf dem Nothing Phone ist neu und greift auf Termine aus Eurem Google-Kalenderkonto zu.
Quelle: Nothing ; Screenshot: nextpit
Nothing OS 1.6 auf dem Nothing Phone (2a) Plus
Das „Date“-Widget von Nothing ist für Eure Termine und Nachrichten im Google Calendar verfügbar.
Quelle: Nothing ; Screenshot: nextpit

Die zweite Neuheit ist das Widget "News reporter". Achtung, festhalten, denn es handelt sich hierbei um eine exklusive KI-Funktion. Drückt Ihr hier drauf, fasst die sanfte Stimme von Nothing-CFO Tim Holbrow die wichtigsten Nachrichten des Tages zusammen.

Nothing verwendet einen Open-Source-Aggregator namens News API. Derzeit werden nur englischsprachige Artikel aus englischsprachigen Quellen unterstützt. Und Ihr könnt nicht auswählen, welche Quellen das Widget verwenden soll, sondern lediglich aus verschiedenen Themenbereichen wählen.

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Das ist lustig, und wenn Ihr keine Lust, Zeit oder Mittel habt, durch Google News oder ähnliches zu scrollen, kann das praktisch sein. Aber ich finde diese Art von Funktionen ziemlich tendenziös. Unser lieber Tim Holbrow sagt uns nie, aus welcher Quelle die Nachrichten stammen, die er uns mit seiner sanften Stimme und einem britischen Akzent erzählt.

Jede Zusammenfassung einer Nachricht dauert maximal eine Minute. Und das Widget kann bis zu acht Zusammenfassungen pro Tag abspielen. Ihr könnt über den Mediaplayer im Schnellzugriffsmenü zwischen den Nachrichten wechseln. Aber die Liste der zusammengefassten News wird nur täglich aktualisiert. Ihr könnt also nicht mehrmals am Tag eine solche Mehrfachauswahl erhalten.

Nothing OS 1.6 auf dem Nothing Phone (2a) Plus
Dieses Widget verwendet eine interne API, die einen Nachrichtenaggregator eines Drittanbieters nutzt. Es wird jedoch nicht angegeben, welcher.
Quelle: Nothing ; Screenshot: nextpit
Nothing OS 1.6 auf dem Nothing Phone (2a) Plus
Dieses Widget verwendet eine interne API, die einen Nachrichtenaggregator eines Drittanbieters nutzt. Es wird jedoch nicht angegeben, welcher.
Quelle: Nothing ; Screenshot: nextpit
Nothing OS 1.6 auf dem Nothing Phone (2a) Plus
Dieses Widget verwendet eine interne API, die einen Nachrichtenaggregator eines Drittanbieters nutzt. Es wird jedoch nicht angegeben, welcher.
Quelle: Nothing ; Screenshot: nextpit

Leistung und SoC

Das Nothing Phone (2a) Plus bekommt einen brandneuen SoC. Es handelt sich um den MediaTek Dimensity 7350 Pro, der von TSMC exklusiv für Nothing optimiert wurde.


Stärken des Nothing Phone (2a) Plus:

  • Gute Stabilität und keine Überhitzung
  • Konstante 30 FPS für das Gaming

Schwächen des Nothing Phone (2a) Plus:

  • Nicht das leistungsstärkste Gerät in dieser Preisklasse

Nothing Phone (2a) Plus Produktbild
Nothing bringt ein paar neue Widgets aufs Gerät.
Quelle: nextpit
Nothing Phone (2a) Plus Produktbild
Das schwarz-weiße Design des Startbildschirms wird nur durch die Google-Suchleiste durchbrochen.
Quelle: nextpit

Nothing hat bereits behauptet, dass der Dimensity 7200 Pro des Nothing Phone (2a) exklusiv sei. In Wirklichkeit ist es die "Pro"-Version, die exklusiv ist. Und sie ist exklusiv, weil Nothing und TSMC zusammengearbeitet haben, um den Chip für die Smartphones des Herstellers zu optimieren. Das bedeutet aber nicht, dass andere Hersteller nicht daselbe Basis-SoC verwenden können. Xiaomi verwendet zum Beispiel seine eigene "exklusive" Version des Dimensity 7200 Ultra.

Ich nehme an, dass das Gleiche für den Dimensity 7350 Pro des Nothing Phone (2a) Plus gilt. Wie auch immer, es ist ein SoC mit acht Kernen und in 4 nm gefertigt. Es gibt zwei Cortex-A715-Leistungskerne mit 3 GHz und sechs Cortex-A510-Effizienzkerne mit 2 GHz.

In den Benchmarks ist das Nothing Phone (2a) Plus tatsächlich leistungsfähiger als das Nothing Phone (2a).

  Nothing Phone (2a) Plus
(Dimensity 7350 Pro)
Nothing Phone (2a)
(Dimensity 7200 Pro)
AnTuTu 771.436 707.480
3D Mark Wild Life Extreme Stress Test Bester Loop: 1379
Schlechtester Loop: 1368
Stabilität: 99,2 %.

Bester Loop: 1153
Schlechtester Loop: 1148
Stabilität: 99,6 %.

Geekbench 6 Single: 1218
Multi: 2625
Single: 1148
Multi: 2589

In der Praxis bedeutet dies, dass Ihr in den meisten Fällen mit 30 FPS spielen müsst. Das Spiel Arena Breakout wurde mit der Standard-Grafikeinstellung "mittel" gestartet. Die Framerate blieb ziemlich konstant bei 30 FPS.

Ich konnte keine Überhitzungsprobleme feststellen, und die Benchmarks zeigen eine sehr stabile Leistung. Logisch, keine Überhitzung, nicht zu viel gedrosselt. Aber in dieser Preisklasse von 450 Euro gibt es viel leistungsstärkere Modelle. Das Poco F6 (Test) zum Beispiel.

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Fotoqualität

Das Nothing Phone (2a) Plus hat ein duales Kameramodul auf der Rückseite. Es ist dem des Nothing Phone (2a) sehr ähnlich, das wiederum dem des Nothing Phone (2) sehr ähnlich ist. Die wirkliche Neuerung ist die Selfie-Kamera, die von 32 auf 50 MP erhöht wurde.


Stärken des Nothing Phone (2a) Plus:

  • Gute Fotoqualität bei Tag
  • Die Qualität von Selfies wurde deutlich verbessert
  • Sauberer Porträtmodus
  • Keine unnötigen Sensoren

Schwächen des Nothing Phone (2a) Plus:

  • Begrenzter digitale Zoom
  • Nicht immer ausgewogene Dynamikbereich
  • Noch etwas zu viel Sharpening

Nothing Phone (2a) Plus Produktbild
Die Dual-Kamera sitzt wieder zentral auf der Rückseite.
Quelle: nextpit

Qualität der Hauptkamera und des Ultraweitwinkels

Am Tag zeigt die Hauptkamera eine hohe Detailgenauigkeit. Ich finde, dass die Schärfe einen Tick zu stark betont ist. Im Englischen spricht man von "sharpening". Ich kann es schwer erklären, aber es ist, als ob die Ränder einiger Elemente zu stark hervorstehen, ohne dass die Szene dadurch an Details gewinnt. Die Farbmetrik ist in Ordnung. Aber ich finde, dass der Dynamikbereich manchmal schlecht gehandhabt wird (manchmal zu viel Belichtung).

Der Ultraweitwinkel-Sensor ist in Ordnung. Nicht zu viele Verzerrungen an den Rändern des Bildes. Die Farbgebung ist im Vergleich zur Hauptkamera stimmig. Und die leichte digitale Glättung hat mich nicht wirklich gestört.

Am Tag mit dem Nothing Phone (2a) Plus aufgenommenes Foto
Nothing Phone (2a) Plus – Hauptkamera
Quelle: nextpit
Am Tag mit dem Nothing Phone (2a) Plus aufgenommenes Foto
Nothing Phone (2a) Plus – Ultraweitwinkel
Quelle: nextpit
Am Tag mit dem Nothing Phone (2a) Plus aufgenommenes Foto
Nothing Phone (2a) Plus – Hauptkamera
Quelle: nextpit
Am Tag mit dem Nothing Phone (2a) Plus aufgenommenes Foto
Nothing Phone (2a) Plus – Ultraweitwinkel
Quelle: nextpit
Am Tag mit dem Nothing Phone (2a) Plus aufgenommenes Foto
Nothing Phone (2a) Plus – Hauptkamera
Quelle: nextpit
Am Tag mit dem Nothing Phone (2a) Plus aufgenommenes Foto
Nothing Phone (2a) Plus – Ultraweitwinkel
Quelle: nextpit
Am Tag mit dem Nothing Phone (2a) Plus aufgenommenes Foto
Nothing Phone (2a) Plus – Hauptkamera
Quelle: nextpit
Am Tag mit dem Nothing Phone (2a) Plus aufgenommenes Foto
Nothing Phone (2a) Plus – Ultraweitwinkel
Quelle: nextpit
Am Tag mit dem Nothing Phone (2a) Plus aufgenommenes Foto
Nothing Phone (2a) Plus – Hauptkamera
Quelle: nextpit
Am Tag mit dem Nothing Phone (2a) Plus aufgenommenes Foto
Nothing Phone (2a) Plus – Ultraweitwinkel
Quelle: nextpit
Am Tag mit dem Nothing Phone (2a) Plus aufgenommenes Foto
Nothing Phone (2a) Plus – Hauptkamera
Quelle: nextpit
Am Tag mit dem Nothing Phone (2a) Plus aufgenommenes Foto
Nothing Phone (2a) Plus – Ultraweitwinkel
Quelle: nextpit

Qualität des Zooms

Das Nothing Phone (2a) Plus hat kein dediziertes Teleobjektiv. Es kann bis zu x10 digital zoomen. Bei x2 sind die Ergebnisse in Ordnung. Der Verlust an Details im Vergleich zu x1 scheint mir vernachlässigbar zu sein. Bei x10 führt die digitale Glättung zu einem Verlust an Schärfe und Details.

Mit dem Nothing Phone (2a) Plus geknipstes Zoom-Foto
Nothing Phone (2a) Plus – Hauptkamera mit 1x-Zoom
Quelle: nextpit
Mit dem Nothing Phone (2a) Plus geknipstes Zoom-Foto
Nothing Phone (2a) Plus – Hauptkamera mit 2-fachem optischen Zoom
Quelle: nextpit
Mit dem Nothing Phone (2a) Plus geknipstes Zoom-Foto
Nothing Phone (2a) Plus – Hauptkamera mit 10-fachem digitalen Zoom
Quelle: nextpit
Mit dem Nothing Phone (2a) Plus geknipstes Zoom-Foto
Nothing Phone (2a) Plus – Hauptkamera mit 1x-Zoom
Quelle: nextpit
Mit dem Nothing Phone (2a) Plus geknipstes Zoom-Foto
Nothing Phone (2a) Plus – Hauptkamera mit 2-fachem optischen Zoom
Quelle: nextpit
Mit dem Nothing Phone (2a) Plus geknipstes Zoom-Foto
Nothing Phone (2a) Plus – Hauptkamera mit 10-fachem digitalen Zoom
Quelle: nextpit

Selfie-Qualität und Porträtmodus

Die 50-MP-Selfiekamera nimmt Fotos in voller 50-MP-Auflösung auf, also ohne Pixel-Binning. Die Selfies sind sehr ordentlich. Wir haben gute Details bei der Hautkörnung und den Texturen im Allgemeinen. Auch der Porträtmodus funktioniert sehr gut, mit der Selfie-Kamera als Hauptobjektiv. Das einzige Manko der Selfie-Kamera ist der fehlende Autofokus. Aber ich hatte während meines Tests auch keine großen Probleme mit der Fokussierung.

Mit dem Nothing Phone (2a) Plus geknipstes Selfie
Nothing Phone (2a) Plus – Selfie
Quelle: nextpit
Mit dem Nothing Phone (2a) Plus geknipstes Selfie im Porträtmodus
Nothing Phone (2a) Plus – Selfie mit Porträtmodus
Quelle: nextpit
Mit dem Nothing Phone (2a) Plus geknipstes Selfie
Nothing Phone (2a) Plus – Selfie
Quelle: nextpit
Mit dem Nothing Phone (2a) Plus geknipstes Selfie im Porträtmodus
Nothing Phone (2a) Plus – Selfie mit Porträtmodus
Quelle: nextpit
Mit dem Nothing Phone (2a) Plus geknipstes Porträtfoto
Nothing Phone (2a) Plus – Hauptkamera mit Porträtmodus
Quelle: nextpit
Mit dem Nothing Phone (2a) Plus geknipstes Porträtfoto
Nothing Phone (2a) Plus – Hauptkamera mit Porträtmodus
Quelle: nextpit

Qualität bei Nacht

Im Vergleich zum Nothing Phone (2a) sind Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen mit dem Phone (2a) Plus viel natürlicher. Die Hauptkamera macht sich ziemlich gut, bei x1 und sogar bei x2. Es gibt nicht zu viele Lens-Flare-Effekte, die das Bild ausbrennen. Der Nachthimmel ist nicht blau oder zu künstlich aufgehellt. Und das digitale Rauschen hält sich in Grenzen.

Mit der Ultraweitwinkel-Cam ist es deutlich schlechter. Ich würde diese Optik nicht im Alltag verwenden. Selfies bei Nacht sind ok, aber ich hatte ein paar Probleme mit der Fokussierung.

Nachts mit dem Nothing Phone (2a) Plus aufgenommenes Foto
Nothing Phone (2a) Plus – Hauptkamera
Quelle: nextpit
Nachts mit dem Nothing Phone (2a) Plus aufgenommenes Foto
Nothing Phone (2a) Plus – Hauptkamera mit 2-fachem optischen Zoom
Quelle: nextpit
Nachts mit dem Nothing Phone (2a) Plus aufgenommenes Foto
Nothing Phone (2a) Plus – Hauptkamera
Quelle: nextpit
Nachts mit dem Nothing Phone (2a) Plus aufgenommenes Foto
Nothing Phone (2a) Plus – Hauptkamera mit 2-fachem optischen Zoom
Quelle: nextpit
Nachts mit dem Nothing Phone (2a) Plus aufgenommenes Foto
Nothing Phone (2a) Plus – Hauptkamera
Quelle: nextpit
Nachts mit dem Nothing Phone (2a) Plus aufgenommenes Foto
Nothing Phone (2a) Plus – Hauptkamera mit 2-fachem optischen Zoom
Quelle: nextpit

Das Nothing Phone (2a) kann mit seinen beiden Sensoren auf der Rückseite in 4K bei 30 FPS filmen, aber auch mit der Selfie-Kamera. Das war beim Vorgängermodell nicht der Fall und ist eine schöne Verbesserung.

Akku und Aufladen

Der Akku des Nothing Phone (2a) Plus hat eine Kapazität von 5000 mAh. Das Smartphone kann per Kabel mit 50 W aufgeladen werden, aber nicht kabellos.


Stärken des Nothing Phone (2a) Plus:

  • Solide Akkulaufzeit
  • Effektives Aufladen mit 50 W

Schwächen des Nothing Phone (2a) Plus:

  • Kein Ladegerät in der Verpackung

Nothing Phone (2a) Plus Produktbild
Lautsprechergitter, USB-C-Anschluss und SIM-Kartenfach an der Unterseite des Handys.
Quelle: nextpit

Im PC-Mark-Akkulaufzeit-Benchmark hielt das Nothing Phone (2a) Plus 16:32 Stunden durch, bevor es auf unter 20 Prozent Akkuleistung fiel. Das ist ein sehr gutes Ergebnis. Es ist logisch und wird in dieser Preisklasse und mit einem 5000 mAh-Akku erwartet. Es ist jedoch ein bisschen schlechter als die 17:02 Stunden, die das Nothing Phone (2a) erreichte.

In der Praxis haltet Ihr locker zwei Tage durch, bevor Ihr das Smartphone ans Ladegerät anschließen müsst. Ein Ladegerät, das allerdings nicht im Lieferumfang enthalten ist.

Nothing OS 1.6 auf dem Nothing Phone (2a) Plus
PC Mark Benchmark – Akku-Test auf dem Nothing Phone (2a) Plus.
Quelle: Nothing ; Screenshot: nextpit

Das kabelgebundene Aufladen mit 50 W ermöglicht es, in etwas mehr als einer Stunde von 0 auf 100 Prozent zu kommen. In meinem Test konnte ich nach 30 Minuten Aufladen 60 Prozent wiederherstellen. Das ist eine spürbare Verbesserung gegenüber dem Basismodell Nothing Phone (2a), das 1,5 Stunden für eine vollständige Aufladung benötigte.

  Nothing Phone (2a) Plus
(5000 mAh | Drittanbieter-Ladegerät 140 W)
5 Min.
  • 15 %
10 min
  • 28 %
20 min
  • 45 %
30 min
  • 60 %
1 h
  • 96 %
Vollständige Aufladung
  • 1h08

Datenblatt

  Technische Daten
Produkt Nothing Phone (2a) Plus
Display
  • 6,7 Zoll AMOLED
    1084 x 2412 px
  • Helligkeit: 1100 Nits (HBM) / 1300 Nits (peak)
    Bildwiederholrate: 120 Hz
SoC
  • MediaTek Dimensity 7350 Pro 5G
Speicher
  • 12 GB RAM
    256 GB Speicherplatz
    Keine Erweiterung des Speichers möglich
OS
  • Android 14
    3 Android-Updates
    4 Jahre Sicherheits-Updates
Kamera
  • Hauptobjektiv: 50 MP, f/1.88, 1/1.57"-Sensor, OIS
    Ultraweitwinkelobjektiv: 50 MP, f/2.2, 1/2.76 Sensor
Selfie-Kamera
  • 50 MP, f/2.2, 1/2.76" Sensor
Akku
  • 5000 mAh
    Aufladen per Kabel 50 W
    Umgekehrtes kabelgebundenes Aufladen 5 W
    Kein kabelloses Aufladen
Konnektivität
  • 5G | Keine eSIM | Wi-Fi 6 | Bluetooth 5.3 | NFC
IP-Zertifizierung
  • IP54
Abmessungen und Gewicht
  • 161,7 × 76,3 × 8,5 mm, 190 g

Fazit

Sollte ich Euch empfehlen, das Nothing Phone (2a) Plus für 429 Euro zu kaufen? Nein.

Das Nothing Phone (2a) Plus ist leistungsfähiger als das Nothing Phone (2a). In diesem Punkt wird das Versprechen von Nothing gehalten. Aber diese Verbesserungen sind meiner Meinung nach zu gering, um die Preiserhöhung um 50 Euro zu rechtfertigen. Das ist das ganze Dilemma des Mittelklasse-Handys. Das Nothing Phone (2a) Plus hat ein Problem mit der Preispositionierung.

Das Phone (2a) war um 379 Euro herum sehr gut. Es war ein ausgewogenes Mittelklassegerät mit einem sehr coolen Design. Aber bei 429 Euro finde ich, dass das Nothing Phone (2a) Plus weniger Argumente im Vergleich zur Konkurrenz hat. Man findet leicht ein Samsung Galaxy A55 (Test) oder ein Redmi Note 13 Pro+ (Test) zu diesem Preis. Und ich finde, dass sie ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

Wenn Ihr, wie ich, das Smartphone-Ökosystem von Nothing schätzt, wartet ein paar Monate. Sobald der Preis unter die 400-Euro-Marke fällt, wird das Nothing Phone (2a) Plus schon spannender sein. Aber dann wird das Nothing Phone (2a) Basic nicht mehr so wichtig sein. Manchmal ist weniger halt eben doch mehr.

Was denkt Ihr über das Nothing Phone (2a) Plus nach diesem Test? Kannibalisiert Nothing seine Produktpalette, indem es "zu viele" ähnliche Smartphones auf den Markt bringt?

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