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Oppo

Oppo Find X3 Neo

4,0

Pro

  • Wirklich toll verarbeitet
  • Insgesamt sehr flotte Performance
  • Quad-Kamera macht gute Fotos
  • Quick-Charging mit 65 Watt

Contra

  • Schlechter Schutz gegen Wasser und Staub
  • Kein Wireless-Charging
  • Kein Micro-SD-Steckplatz
Foto: Handy Oppo oppo-find-x3-neo-2

Pros des Oppo Find X3 Neo

  • Wirklich toll verarbeitet
  • Insgesamt sehr flotte Performance
  • Quad-Kamera macht gute Fotos
  • Quick-Charging mit 65 Watt

Contras des Oppo Find X3 Neo

  • Schlechter Schutz gegen Wasser und Staub
  • Kein Wireless-Charging
  • Kein Micro-SD-Steckplatz

Kurzfazit: Unspektakulärer Blickfang

Wohl kaum eine andere Smartphone-Rückseite hat mich und meine Testkaninchen (Okay, okay ... die Familie an Ostern) so fasziniert, wie die des Find X3 Neo. Ohnehin hat Oppo mit der Neo-Variante seines neuen Lineups ein wirklich schönes Smartphone produziert, das auch in puncto Performance, bei der Kameraqualität und in der Checkliste aktueller Technologien mithalten kann.

oppo find x3 neo
Wie findet Ihr den Farbverlauf auf der Rückseite? / © NextPit / Evgeny Karandaev / Shutterstock

Allerdings stellt sich nach der ersten Faszination recht früh eine gewisse Schulterzuck-Mentalität ein. Alles ist ein wenig zu "in Ordnung" und zu standardisiert, um sich beim Testen auf jedes erneute Hinlangen zum Handy zu freuen – was das Find X3 Neo aber keineswegs zu einem schlechten Begleiter im Alltag macht. Zur UVP von 799 Euro ist das X3 Neo ein Kauftipp und eine starke Alternative zum Samsung Galaxy S21.

Lediglich die unzureichende IP-Zertifizierung, das fehlende Wireless-Charging sowie die Abwesenheit eines Micro-SD-Anschlusses könnten Euch im Alltag nerven. Darüber hinaus könnte ich auch die Bildwiederholrate von 90 Hertz bemängeln, wobei ich diese nach wie vor für einen guten Kompromiss zwischen ausreichend flüssig und weniger stromfressend halte.

Display & Design: Dreh dich um, schöne Maid!

Warum legt Oppo sein Find X3 Neo eigentlich nicht umgedreht in die Verpackung? Die Rückseite der Farbvariante Galactic Silver zeigt beim Hin- und Herwippen ein faszinierendes Spektrum an Farben, das ich mir stundenlang anschauen könnte. Dabei umgreift man ein hochwertig verarbeitetes Handy mit geringen Spaltmaßen, einem guten Vibrationsmotor und einem ziemlich brillanten Display.

Hat mir gefallen:

  • Sehr hochwertige Verarbeitung mit interessanter Rückseite
  • Helles AMOLED-Panel
  • Gute Mischung aus Curved- und Flat-Screen
  • Schön kompakt (159,9 x 72,5 x 7,99 mm)

Hat mir nicht gefallen:

  • Rauhe Glasrückseite wirkt wie Plastik
  • "Nur" 90 Hertz
  • FHD+-Auflösung
  • Fingerabdrucksensor recht weit unten

Brillant ist das 6,55 Zoll große Display des Find X3 Neo vor allem, da es ziemlich hell ist! Beim Ablesen in praller Sonne konnte ich das AMOLED-Panel noch immer gut ablesen und Bilder sind aufgrund hoher Kontraste und natürlicher Farben eine Wonne. Lediglich die FHD+-Auflösung könnte Fans von superscharfen Displays ein Dorn im Auge sein.

Oppo Find X3 Neo NextPit 08
So eine leichte Kurve gibt's an den Rändern des Displays – aber nur minimal! / © NextPit

Denn mit 402 ppi hat das Find X3 Neo im Vergleich zu den anderen Geräten des Find X3-Lineups die geringste Pixeldichte. Auch mit einer Bildwiederholrate von 90 Hertz haut man im Jahr 2021 keinen mehr von den Socken. Die interessante Farbdichte von 10 Bit, von der Ihr im Find X3 Pro-fitiert gibt's ebenfalls nicht.

Ebenfalls ein kleiner Mangel ist zudem die Positionierung des Fingerabdrucksensors. Wie schon beim Pro-Modell ist dieser recht weit am unteren Bildschirmrand, wodurch die Gefahr des Vornüberkippens groß ist. Davon abgesehen funktioniert der Sensor aber schnell und zuverlässig.

Trotz kleiner Mängel gibt's am Display und an der Verarbeitung des Find X3 Neo im Grunde genommen nix auszusetzen. Ich würde meinen Eindruck vom Oppo-Handy ungefähr gleichauf mit dem Samsung Galaxy S21 verorten – und das will schon was heißen!

Leistung & Gaming-Performance: Alle Regler auf Anschlag

Im Find X3 Neo werkelt mit dem Snapdragon 865 einer der besten Smartphone-SoCs aus dem letzten Jahr! Diesen paart der Hersteller mit 12 Gigabyte LPDDR4-RAM und 256 Gigabyte UFS 3.0-Speicher. Das Motto "Kleckern, statt Klotzen" wirkt sich sehr positiv auf die Android-Experience und auf das Mobile Gaming aus!

Hat mir gefallen:

  • SD 865 liefert noch immer eine gute Leistung
  • 12 Gigabyte RAM und 256 GB interner Speicher
  • Gute Benchmark-Ergebnisse

Hat mir nicht gefallen:

  • Kein Micro-SD-Steckplatz

Schnappen wir uns mal die Benchmark-Tabelle aus dem Testbericht des Find X3 Pro und fügen zusätzlich noch die Ergebnisse des Neo-Modells hinzu. Dabei bekommen wir einen schönen Vergleich darüber, wie viel Leistung Ihr verpasst, wenn Ihr das günstigere Modell des Lineups wählt!

Find X3 Neo im Benchmark-Vergleich

So schneidet der Snapdragon 865 im Benchmark ab.
Benchmark Oppo Find X3 Neo Oppo Find X3 Pro Samsung Galaxy S21 Ultra Xiaomi Mi 11 OnePlus 9 Pro
Geekbench 5 919 / 3146 932 / 3153 942 / 3.407 1.085 / 3.490 1.112 / 3.633
3D Mark WildLife 5.003 bei 30 FPS 5.659 bei Ø33,90 FPS 5.375 bei Ø 32,40 FPS 5.704 bei 34,10 FPS 5.670 

Die 12 Gigabyte Arbeitsspeicher scheinen dem SoC aus dem Vorjahr gut zu tun! Wie Ihr seht, hängt das Smartphone dem großen Bruder nicht dramatisch hinterher. Eine Performance, die sich auch in Mobile Games bemerkbar macht. PUGB Mobile lief auch mit den höchsten Einstellungen flüssig – lediglich die 4K-Option ist aufgrund des FHD+-Displays nicht drin.

Mit der anfallenden Hitze, die im SoC unter Volllast entsteht, geht das Find X3 Neo ebenfalls gut um. Bei einer 30-minütigen Spiele-Session ist das Smartphone nicht unangenehm warm geworden und zu spürbaren Problemen mit der Bildrate kam es ebenfalls nicht. Um ein wenig Vergleichbarkeit zu schaffen, habe ich mal den WildLife Stresstest laufen lassen:

Find X3 Neo Benchmark
Das Thermal Throttling beschränkt sich immer nur auf kurze Phasen – anschließend fährt das Handy die Leistung wieder hoch. / © NextPit

Das Öffnen von Apps, ein kurzes Videoschnittprojekt mit dem Tool "Kinemaster" und alle weiteren Systemanwendungen laufen flüssig und glatt mit 90 Hertz über den Bildschirm. Und auch technisch bietet Oppo mit 5G, Bluetooth 5.2, WiFi 6 und USB 3.1 im Prinzip alle aktuellen Standards an. Leider orientiert sich der Hersteller auch am Trend, den Micro-SD-Port fallen zu lassen. Angesichts des großen 256 Gigabyte Speichers aber nicht allzu schlimm.

Insgesamt kauft Ihr mit dem Find X3 Neo ein sehr leistungsstarkes Smartphone, dem der SoC aus dem Vorjahr keineswegs ein Bein stellt. Mobile Games sowie Systemanwendungen laufen superflüssig und auch alle technischen Standards sind mit an Bord. Lediglich die Option zur Speichererweiterung könnten einige Nutzer vermissen.

Kamera: Schöne Aufnahmen, doch ohne die Pro-Würze

Wie Ihr vielleicht mitbekommen habt, hat mich die Kamera des Find X3 Pro im Testbericht ein wenig von den Socken gehauen! Im Find X3 Neo geht es zwar deutlich gediegener zu, die Ergebnisse überzeugen aber trotzdem! Denn offenbar hat auch das Neo-Modell von den Entwicklungen im Bereich der Farbwiedergabe profitiert.  

Hat mir gefallen:

  • Neuer IMX766-Sensor als Hauptkamera
  • Hoher Schärfegrad der Hauptkamera
  • Guter Porträtmodus
  • Schöne Farben – wenn auch ohne 10-Bit
  • Dedizierte Telekamera

Hat mir nicht gefallen:

  • Ultraweitwinkel mit Qualitätsverlust und krummen Linien
  • Ultraweitwinkel nachts mit hohem Detailverlust
Oppo Find X3 Neo NextPit 09
Die Quad-Kamera auf der Rückseite sorgt dafür, dass das Handy ziemlich hin und her kippelt! / © NextPit

Natürlich können wir uns die Triple-Kamera des Find X3 Neo auch in nackten Zahlen anschauen. Hier habe ich Euch die Eigenschaften einer jeden Linse in tabellarischer Form aufgeschrieben.

Kamera-Specs im Blick

Modul Eigenschaften
Hauptkamera Sony-IMX766-Sensor | 50 MP | f/1.8 | 24mm | 1/1.56" | OIS
Telekamera 13MP |f/2.4 | 52mm | 2-fach-Zoom
Ultraweitwinkelkamera 16MP | f/2.2 | 123° Sichtfeld
Makrokamera 2MP | f/2.4
Frontkamera 32 MP | f/2.4 | 26mm | 1/2.8"
Video Max: 4K bei 60fps

Jetzt komme ich aber endlich zu dem, was wirklich zählt: Den Ergebnissen der Kameras! Dabei fangen wir erst einmal bei Aufnahmen im Tageslicht an und schauen, wie sich die Haupt-, Ultraweitwinkel- und Telekameras so schlagen.

Haupt-, Tele- und Ultraweitwinkelkamera bei Tageslicht

Tagsüber überzeugt der IM766-Sensor wie auch im Pro-Modell mit einer sehr guten Schärfe und superschönen Farben. Ich habe mir den Hund meiner Schwester einmal als Fotomodell geschnappt und war anschließend durchaus angetan vom Detailgrad, der sich in unzähligen kleinen Härchen zeigt. Verändert Ihr die Brennweite, nimmt der Detailgrad aber ein wenig ab.

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Wieder einmal weiß der neue Sony-Sensor zu faszinieren! / © NextPit
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Auch wenn im Heic-Converter ein paar Details und Farben verloren gegangen sind: Die Hauptkamera macht gute Aufnahmen! / © NextPit

Im Ultraweitwinkel sinkt die Auflösung auf 16 Megapixel, sodass Käufer nicht von der "Scheiß-egal-Einstellung" des Find X3 Pro profitieren, die mir dort so gefiel. Allerdings sind es im Ultraweitwinkel eher die stürzenden Linien am Rand, die mich bei den Ergebnissen störten. Die Telekamera mit zweifachem, optischen Zoom interessiert mich persönlich zwar eher wenig, sorgt aber für eine gute Schärfe beim Zoomen. Trotzdem wirken die Aufnahmen ein bisschen überschärft für meinen Geschmack. 

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Mit einer Telekamera und einer Ultratweitwinkelkamera ist die Kamera auf der Rückseite ein guter Allrounder! / © NextPit

Die Farbtreue beim Wechsel zwischen den Kameras ist nicht ganz gegeben. Die Farben der Hauptkamera wirken am natürlichsten, der Ultraweitwinkel ist hingegen ein wenig zu warm. All das ändert sich aber ein wenig, wenn während der Foto-Session ein paar Stunden ins Land ziehen. 

Farbenfroher Nachtmodus

Denn irgendwie habe ich einen Narren an Oppos Nachtmodus gefressen. Fotografiert Ihr mit dem Find X3 Neo Leuchtreklamen oder sonstige farbenfrohe Nachtschwärmer, entsteht eine tolle Lichtstimmung nach der anderen. Wie Ihr an diesem Geldautomaten sehen könnt, stimmt dabei auch die Schärfe!

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Die Farben und der Dynamikumfang sind im Nachtmodus wie beim Find X3 Pro klasse! / © NextPit

Leider zeigt sich aber auch im Nachtmodus ein starker Qualitätsverlust beim Umschalten auf die Ultraweitwinkelkamera. Das schicke Motorrad wirkt dabei weniger einladend und ich persönlich würde nach diesem Ergebnis die weitwinkligere Kamera eher in der Tasche lassen. Schade! 

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Die Ultratweitwinkelkamera (rechts) ist auch im Nachtmodus qualitativ deutlich schlechter. / © NextPit

Für Generation Y: Selfies und Porträts

Natürlich nehmt Ihr mit dem Find X3 Neo auch Selfies und Porträtaufnahmen auf. Insgesamt gefällt mir Oppos Porträtmodus so gut wie der Nachtmodus. Das Bokeh, also die unscharfen Objekte im Hintergrund, wirken natürlich und die Trennung zwischen Vorder- und Hintergrund ist ziemlich gut.

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Inspiriert vom Kollegen Casi habe ich mal schräge Gesichter bei Selfies ausprobiert! Das schreit nach einer "Die schlimmsten NextPit-Selfies"-Bestenliste, oder nicht? / © NextPit

Die Selfie-Kamera, jeweils links im Bild, zeichnet allerdings recht unnatürliche Hauttöne auf. Nachts ist die Aufnahme ziemlich grünstichig, tagsüber geht sie eher ins Rötliche.

Mit dem neuen Sony-Sensor findet Ihr einen der Joker des Find X3 Pro auch im Neo-Modell! Die Hauptkamera nimmt daher sehr gute Fotos auf und dieselben guten Ergebnisse hätte ich gerne im Ultraweitwinkel gesehen. Dass Oppo hier auf einen schlechteren Sensor zurückgreift, ist der Hauptgrund, zum Pro-Modell zu greifen!

Akku & Quick-Charging: 4.500 mAh schnell wieder voll

Im Find X3 Neo arbeitet ein Akku mit 4.500 Milliamperestunden, der den Snapdragon 865 und ein AMOLED-Panel mit 90 Hertz mit genügend Strom versorgt. Beim Aufladen profitiert Ihr von Oppos Super VOOC 2.0, das mit 65 Watt arbeitet. Auf Wireless-Charging müsst Ihr beim Neo-Modell allerdings verzichten.

Hat mir gefallen:

  • Akku-Upgrade gegenüber dem Vorgängermodell (von 4.025 mAh auf 4.500 mAh)
  • Super VOOC 2.0 mit 65 Watt ist eine Wucht!
  • Effektiver Energiesparmodus

Hat mir nicht gefallen:

  • Kein Wireless-Charging
  • Ladegerät schon ziemlich klobig

In allen drei Find X3-Modellen profitiert Ihr von dem superschnellen Quick-Charging-Standard des Herstellers! Hierdurch erhaltet Ihr dieselbe "Laissez-Faire"-Einstellung gegenüber dem Akkuladestand Eures Handys, die mir schon beim Pro-Modell gefiel. Oppo schafft es dabei, meinen Habitus des nächtlichen Smartphone-Ladens zu durchbrechen, den ich mir über Jahre mit meinem Google Pixel 3 XL antrainiert habe.

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Die Ober- und Unterseite des Handys ist leicht gewölbt und dann hart abgeschnitten. Ein cooler Mix in meinen Augen! / © NextPit

Seid Ihr einmal nicht in der Nähe einer Steckdose, trägt Euch der 4.500 Milliamperestunden-Akku des Find X3 Neo auch mal durch zwei Tage. Ein Lob wird dabei auch dem vorinstallierten ColorOS 11 zuteil, das zwei effektive Energiesparmodi bietet. Der "Stromsparmodus" ist dabei recht dezent und eignet sich meiner Meinung sehr gut dazu, das Handy einfach tagsüber ein wenig gezügelt mitzunehmen.

Schadet Quick-Charging dem Akku? Hier gibt's die Antwort!

Im "Super-Energiesparmodus" hingegen wird das Handy in eine Art Dornröschenschlaf gesetzt und dadurch streckt Ihr die Akkulaufzeit noch einmal um einen weiteren halben Tag.

Der im Vergleich zum Find X2 Neo vergrößerte Akku tut der Laufzeit des Handys gut! Gleichzeitig ist die Ausdauer aber auch ziemlich egal, da das Handy dank 65-Watt-Quick-Charging in kürzester Zeit wieder voll ist. Ein Find X3-Modell zu kaufen, heißt auch, keine Akkusorgen mehr zu haben. Schön!

Was ich Euch noch mit auf den Weg geben möchte

Hier finden all die Dinge Platz, die sich nicht wirklich negativ oder positiv auf das Gesamtergebnis ausgewirkt haben!

  • Die Ober- und Unterkante des Handys wirkt fast ein wenig wie abgeschnitten – ein cooler Look mit leicht abgerundeten Ecken
  • Auf dem Rücken kippelt das Find X3 Neo stark
  • Die Stereo-Speaker des Smartphones sind überraschend leistungsstark und bleiben auch in hohen Lautstärken klar
  • Im Lieferumfang ist neben dem recht großen Super VOOC 2.0-Charger auch eine durchsichtige Hülle enthalten

Oppo Find X3 Neo: Technische Daten

Oppo Find X3 Neo: Specs auf einen Blick

Das sind die technischen Daten des Find X3 Neo.
Modell Oppo Find X3 Neo
Prozessor Snapdragon 865
Speicher (RAM / Intern) 12GB LPDDR4 / 256 GB UFS 3.0
Erweiterbar? Nein
Konnektivität Dual-SIM, 5G, LTE, Wi-Fi 6, Bluetooth 5.2, NFC
Display 6,55 Zoll, 90 Hz, AMOLED, FHD+ mit 402 ppi, Gorilla Glas 5
Größe 159,9 x 72,5 x 7,99 mm
Gewicht 184 g
IP-Zertifizierung IPX4
Kamera 50 MP Hauptkamera (f/1.8) / 16 MP Ultraw. (f/2.2) / 13MP Telekamera (f/2.4) / 2MP Makrokamera (f/2.4)
Video Max: 4K bei 60 fps
Akkukapazität 4.500 mAh
Ladetechnologie 65 W Super VOOC 2.0
Materialien Glas
Authentifizierung In-Display-Fingerabdrucksensor
Betriebssystem Android 11 mit ColorOS 11.1
Preis 799€

Fazit: Starkes Oberklasse-Handy

Zusammenfassend muss ich dem Smartphone-Jahr wieder einmal ankreiden, dass es eher wenige Neuerungen gibt. Im Vergleich zum Find X2 Neo aus dem Vorjahr handelt es sich um ein dezentes Upgrade, das vor allem ein frischeres Design und einen sehr guten neuen Kamerasensor bringt. Auch ein Akku-Upgrade sowie schnelleres Quick-Charging ist an Bord.

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Die Farbverläufe auf der Rückseite sprechen für die Farbvariante "Galactic Silver"! / © NextPit

Zu einem Preis von 799 Euro könnt Ihr also nicht wirklich etwas verkehrt machen, wenn Ihr nach einem leistungsstarken Oberklasse-Handy mit erstklassiger Verarbeitung sucht. Womöglich werdet Ihr aber ein wenig neidisch auf das Pro-Modell blicken, bei dem Oppo deutlich mehr Mut und Kreativität zeigt.

Als Negativpunkte fällt gerade mit Blick auf das Find X3 Pro die schlechtere Ultraweitwinkelkamera ins Auge – ein Mangel den die "okaye" Telekamera auch nicht wirklich retten kann. Darüber hinaus fehlt Wireless-Charging und auch der interne Speicher ist nicht erweiterbar. Trost spendet da nur die wunderschöne Rückseite mit genialem Farbverlauf!

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Bildquelle für das schicke Teaserbild: Nextpit / Vadim Sadovski / Shutterstock | Montage: NextPit

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