realme
Realme

Realme GT 2 Pro

4,5

Pro

  • Durchdachtes Design der Extraklasse
  • Gut kalibrierter 120 Hz AMOLED-Bildschirm
  • Großer 5000-mAh-Akku
  • Leistung wie gewünscht und ohne Überhitzung
  • Effektive Hauptkamera
  • 3 Android-Versionen und 4 Jahre Sicherheitsupdates

Contra

  • Nicht die besten Fotos in seiner Preisklasse
  • Kein microSD-Anschluss
  • kein 3
  • 5-mm-Klinkenanschluss und keine IP-Zertifizierung
  • Kein Wireless-Charging
Foto: Handy Realme realme-gt-2-pro

Pros des Realme GT 2 Pro

  • Durchdachtes Design der Extraklasse
  • Gut kalibrierter 120 Hz AMOLED-Bildschirm
  • Großer 5000-mAh-Akku
  • Leistung wie gewünscht und ohne Überhitzung
  • Effektive Hauptkamera
  • 3 Android-Versionen und 4 Jahre Sicherheitsupdates

Contras des Realme GT 2 Pro

  • Nicht die besten Fotos in seiner Preisklasse
  • Kein microSD-Anschluss, kein 3,5-mm-Klinkenanschluss und keine IP-Zertifizierung
  • Kein Wireless-Charging

Zum Abschnitt:

Realme GT 2 Pro im Kurzfazit

Das Realme GT 2 Pro ist seit dem 11. März 2022 in zwei Versionen mit 8/128 GB und 12/256 GB erhältlich. Zur Markteinführung wurden sie für 749 bzw. 849 Euro verkauft.

Ich konnte das Handy im Februar dieses Jahres erstmals während des MWC 2022 in Barcelona in die Hand nehmen. Realme stellte es damals als sein erstes echtes Flaggschiff vor. Und das kann ich soweit unterschreiben, denn lange Zeit ging es dem Hersteller nur darum, möglichst viele Punkte auf dem Datenblatt abzuhaken.

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Seltsamerweise hat Realme das neue 150-Watt-Quick-Charging Ultradart fürs Realme GT Neo 3 aufgespart, das ich kürzlich getestet habe. Aber auch ohne das schnelle Quick-Charging bleibt das Realme GT 2 Pro ein überzeugendes Flaggschiff, was das Preis-Leistungs-Verhältnis angeht. Außerdem kann er sich rühmen, das inspirierendste Design aller Flaggschiffe zu haben, die ich in diesem Jahr getestet habe.

Design: Ein Look wie aus Papier

Der Realme GT 2 Pro hat eine papierähnliche Beschichtung auf der Rückseite, die in Zusammenarbeit mit dem japanischen Industriedesigner Naoto Fukasawa aus biobasierten und nachhaltigen Materialien hergestellt wurde.


Gefällt:

  • Textur mit gelungenem und originellem Papier-Effekt
  • Bemühungen um die Verwendung von nachhaltigen Materialien
  • Sehr gute Griffigkeit

Gefällt nicht:

  • Keine IP-Zertifizierung

Rückseite des Realme GT 2 PRo
Das Design auf der Rückseite des Realme GT 2 Pro hat die gleiche Textur wie Briefpapier und sieht sehr elegant aus / © NextPit

Wenn man ein hochwertiges Produkt auf den Markt bringen will, muss man zwangsläufig mit einem Künstler zusammenarbeiten. Wenn der dann auch noch in bestimmten Kreisen mehr oder weniger bekannt ist, dann funktioniert das Prinzip der Hype-Ökonomie ganz gut. Aber in diesem Falle gefällt mir das Design des Realme GT 2 Pro auch im Alltag sehr gut.

Die Rückseite besteht aus einem biologischen Polymer, das leichter ist als die Plastik- oder "Glasstic"-Rückseiten, die man bei anderen Herstellern findet. Das "Paper Tech Master" genannte Design ahmt die Körnung eines Blattes Papier nach. Beim Anfassen ist es recht angenehm, die raue Textur zu spüren, die an ein luxuriöses Briefpapier erinnert. Diese Unebenheiten der Beschichtung sorgen auch für eine gute Griffigkeit, wenn man das Smartphone hält. Das Realme GT 2 Pro rutscht nicht aus der Hand und nimmt keine Fingerabdrücke auf.

Der Ladeanschluss des Realme GT 2 PRo
Keine 3,5-mm-Buchse, kein microSD-Steckplatz und kein IP-Index auf dem Realme GT 2 Pro / © NextPit.

Das Smartphone ist in drei Farben erhältlich: Paper White, Paper Green und Titanium Blue. Die ersten beiden, Off-White und Salbei-Grün, haben wirklich einen Pixel-ähnlichen Vibe, der mir gefällt. Das letzte, eine schwarze Farbe mit bläulichen Reflexen und einer glänzenden, glitzernden Textur, hat mir dagegen weniger gefallen.

Das Kameramodul auf der Rückseite ist ziemlich klassisch, aber ich finde es schön, dass die Unterschrift von Naoto Fukusawa im Siebdruckverfahren aufgebracht wurde. Das erinnert an ein Paar Nike oder anderen Kollaborationen der Modeindustrie mit Künstlern. Andererseits wird keine IP-Zertifizierung für die Wasser- und Staubbeständigkeit erwähnt. Ob es einem nun egal ist oder nicht, IP68 ist ein Kästchen, das man für ein Android-Flaggschiff ankreuzen sollte.

Der An-Knopf des Realme GT 2 Pro.
Das Realme GT 2 Pro ist im Vergleich zu den anderen Modellen des Herstellers eher schlank / © NextPit

Bildschirm: Ein AMOLED LTPO 2.0-Panel mit 120 Hz

Das Realme GT 2 Pro setzt stark auf seine neue Super-Reality-Bildschirmtechnologie mit einem 6,7 Zoll großen LTPO 2.0 AMOLED-Panel, das eine adaptive Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hz, eine Touch-Sampling-Rate von bis zu 1.000 Hz, eine 10-Bit-Farbtiefe und eine maximale Helligkeit von 1.400 nits bietet.


Gefällt:

  • Ziemlich heller Bildschirm
  • Adaptive 120-Hz-Bildwiederholrate.
  • Touch-Abtastrate von 1.000 Hz
  • Farbtreue im Pro-Modus
  • WQHD+ Auflösung

Gefällt nicht:

  • Zu kühle Farbgebung ohne Einstellungen
  • Nicht der hellste Bildschirm in dieser Preisklasse

Display des Realme GT 2 Pro
Der Bildschirm des Realme GT 2 Pro ist sehr hell / © NextPit

Die Bezeichnung "2K" ist etwas seltsam, da es sich um eine WQHD+-Auflösung von 3.216 x 1.440 Pixeln handelt. Aber wir befinden uns eindeutig bei einem High-End-AMOLED-Bildschirm. Die Farbmetrik ist sehr genau, sobald Ihr das Display auf den Modus "Pro/Cinematic" eingestellt habt, der den P3-Farbraum besser abdeckt. Die Farben sind weniger lebendig als im Standardmodus, aber dafür sind sie genauer. Zumindest lässt sich das mit dem bloßen Auge erahnen.

Screenshots der Displayeinstellungen beim Realme GT 2 Pro.
Die Farbgebung des Bildschirms des Realme GT 2 Pro ist sehr anpassbar und die WQHD+ Auflösung macht bei einem Flaggschiff immer Freude / © NextPit.

Die variable Bildwiederholrate hat immer noch Schwierigkeiten, mich zu überzeugen. Obwohl man uns versichert, dass die LTPO 2.0-Technologie ein Herunterregeln bis zu 1 Hz ermöglicht, habe ich in den zahlreichen Testszenarien, die ich durchführen konnte, noch nie eine solche Framerate feststellen können.

Wenn ich mich untätig in der Benutzeroberfläche aufhalte, sinkt die Frequenz auf 5 Hz. Wenn ich navigiere oder eine Anwendung öffne, steigt sie auf 120 Hz. Bei YouTube schwankte ich zwischen 30 und 60 Hz, je nach Framerate (30 oder 60 FPS) des jeweiligen Videos. Aber ich muss zugeben, dass die Anpassung sehr reaktionsschnell ist. Mit dem FPS-Zähler von Android (in den Entwickleroptionen aktivierbar) konnte ich sehen, dass ich, sobald ich zum Beispiel anfing, durch die Kommentare eines Videos zu scrollen, sofort von 30 auf 120 Hz wechselte.

Trotz alledem neige ich dazu, die Bildwiederholrate auf 120 Hz festzustellen. Beim Surfen ist alles flüssig, aber einige Spiele blieben bei 60 Hz hängen, selbst wenn ich den GT-3-Modus aktivierte (der die Leistung ankurbelt und überall 120 Hz erzwingt).

Screenshots des Gaming-Modus beim Realme GT 2 Pro
Die Bildwiederholrate des Realme GT 2 Pro ist gut variabel, aber ich habe nie 1 Hz erreicht. Und Mobile Games bleiben bei 60 Hz hängen / © NextPit

Ein Wort auch zur Abtastrate, die wie bei Oppo oder OnePlus auf bis zu 1.000 Hz steigen kann. Für Videospiele ist das eine wirklich praktische Funktion, da die Touch-Steuerung reaktionsschneller ist und vor allem Euer Zielen präziser ist.

Der Bildschirm ist flach und randlos und hat weder ein hervorstehendes Kinn noch eine hervorstehende Stirn. Die Helligkeit wird von Realme mit 1.400 Nits angegeben, aber diese Messung kann natürlich nur in der Spitze (Peak) erreicht werden. Mit anderen Worten, sie wird nur mit dem Modus "Hohe Helligkeit" (HBM) und nur auf einem Teil des Bildschirms erreicht.

Im typischen Modus (typ) liegt der Wert eher bei 480 nits und im HBM-Modus kann er auf 778 nits gesteigert werden. Das ist ein sehr respektabler Wert, der jedoch leicht hinter einigen High-End-Konkurrenten in der gleichen Preisklasse zurückbleibt.

Punch-Hole beim Realme GT 2 Pro.
Das bekannte, linkszentrierte Punch-Hole wie bei allen Oppo-, OnePlus- und Realme-Smartphones / © NextPit

Software: Realme UI 3.0 auf Android-12-Basis mit 4 Jahren Updates

Das Realme GT 2 Pro läuft mit der auf Android 12 basierenden Oberfläche Realme UI 3.0. Dabei hat der Hersteller seine Update-Politik verlängert.


Gefällt:

  • Leichte und anpassbare Oberfläche
  • Gut implementierte Funktionen von Android 12
  • 3 Android-Updates und 4 Jahre Sicherheitsupdates garantiert.

Gefällt nicht:

  • Einige Bloatware

Screenshots von Realme UI.
Realme UI ist ein recht schlankes Overlay und ziemlich anpassbar / © NextPit

Trotz einiger Bloatware, die ich finden konnte (genau: Amazon, Booking, TikTok, Joom), ist Realme UI 3 ein leichtes Android-Overlay mit einigen netten Anpassungsmöglichkeiten. Realme hat sich sogar bemüht, mehr oder weniger die dynamischen Themen von Android 12 zu implementieren, mit denen Ihr die Farbe Eures Bildschirmhintergrunds auf die gesamte Oberfläche anwenden könnt. Das Privacy Dashboard von Android 12 ist natürlich auch mit von der Partie.

Die von ColorOS 12 übernommenen Multitasking-Funktionen wie schwebende Fenster und die Smart Slidebar, mit der Ihr durch Swipen vom Rand Eures Displays aus auf Verknüpfungen zugreifen könnt, sind ebenfalls vorhanden. Realme bietet auch mehr Spielereien, aber lustige Funktionen im Realme Lab, einem Menü, in dem Ihr Funktionen testen könnt, die sich noch in der Entwicklung befinden. Beispielsweise die Messung der Herzfrequenz über den Fingerabdruckleser unter dem Bildschirm.

Screenshots vom Realme GT 2 Pro.
Realme hat sich bemüht, die dynamischen Designs von Android 12 in sein Overlay RealmeUI 3 zu implementieren / © NextPit.

Als letzten positiven Aspekt hat Realme beschlossen, seine Update-Politik zu verlängern. Das Realme GT 2 Pro bekommt dabei drei Hauptversionen von Android und vier Jahre Sicherheitsupdates. Das ist eine ziemlich gute Nachricht, wenn man bedenkt, dass der Hersteller sich normalerweise an das Minimum dessen hält, was bei Android One üblich ist — das wären dann 2 Android-Versionen und 3 Jahre Sicherheitspatches.

Es ist wirklich interessant zu sehen, dass Hersteller wie Realme damit beginnen, die Software-Updates zu verlängern. Denn die Hersteller sind dafür bekannt, hauptsächlich auf das Preis-Leistungs-Verhältnis abzuzielen.

Leistung: Zu frühes Thermal-Throtling

Das Realme GT 2 Pro ist mit dem 4 nm Snapdragon 8 Gen 1 SoC von Qualcomm und dem Adreno 730 Grafikprozessor ausgestattet. Diese sind mit 128 und 256 GB UFS 3.1 Speicher sowie 8 oder 12 GB LPDDR5 RAM gekoppelt.


Gefällt:

  • Rohe Leistung des SD 8 Gen 1
  • Keine Überhitzung

Gefällt nicht:

  • Die Auswirkungen des GT-3-Modus sind in den Benchmarks nicht sichtbar.
  • Zu schnell einsetzendes Thermal-Throttling

In unseren verschiedenen Benchmarks schneidet das Realme GT 2 Pro in Bezug auf die Bruttoleistung ziemlich gut ab, was keine Überraschung ist. Ich finde es dennoch schade, dass der GT 3-Modus, der die Leistung steigern soll, keine sichtbaren Auswirkungen auf die Benchmark-Ergebnisse hat. Aber wer einen Snapdragon hat, muss auch mit Überhitzung rechnen. Um dem entgegenzuwirken, verfügt das Realme GT 2 Pro über eine Dampfkühlkammer aus 9 Edelstahlschichten, welche die Temperatur um 3 °C senken soll.

  Realme GT 2 Pro
Snapdragon 8 Gen 1
Xiaomi 12
Snapdragon 8 Gen 1
Samsung Galaxy S22
Exynos 2200
OnePlus 10 Pro
Snapdragon 8 Gen 1

Nach 20 Minuten intensiven Spielens, simuliert durch den Wild Life Stress Test Benchmark von 3DMark, hat das Realme GT 2 Pro die 50°C-Marke nicht überschritten und blieb bei maximal 47°C stehen. Diese Temperaturkontrolle geht jedoch zwangsläufig auf Kosten der Stabilität. Das ist logisch, ich weiß. Aber ich finde die Temperaturregelung von Realme nicht zu aggressiv, sondern zu unberechenbar.

Wie Ihr unten sehen könnt, wird ab der 200. Sekunde des Tests, also nach etwas mehr als 3 Minuten (bei einer Gesamttestdauer von 20 Minuten), von 60 auf 30-40 FPS umgeschaltet. 3DMark gibt eine durchschnittliche Stabilitätsrate von 66,3 % an, was nicht gut ist.

Thermal-Throttling beim Realme GT 2 Pro.
Das Realme GT 2 Pro überhitzt nicht, aber das Thermal-Throttling erfolgt fast sofort / © NextPit.

Wie immer machen sich diese Feinheiten im konkreten Gebrauch weniger oder gar nicht bemerkbar. Ich konnte mein aktuelles Lieblingsspiel, Apex Legends Mobile, laufen lassen, wobei die Grafik und die Framerate auf die vorletzte Stufe eingestellt waren.

Das heißt, ich konnte problemlos mit fast konstanten 60 FPS laufen, ohne dass sich das Smartphone übermäßig erwärmte. Das könnt Ihr im folgenden Gameplay-Ausschnitt sehen, der in 2K-Auflösung (32 Mbps) bei 60 FPS aufgenommen wurde.

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Kamera: 150° Sichtfeld und Mikroskop-Modus

Das Realme GT 2 Pro verfügt über ein dreifaches Fotomodul auf der Rückseite mit einem 50 MP Sony IMX766 Weitwinkel-Hauptobjektiv, einem 50 MP Samsung JN1 Ultraweitwinkel mit 150° Sichtfeld und einer x40 Mikrolinse.


Gefällt:

  • 50 MP Hauptobjektiv mit dem Sony IMX766 + OIS
  • 50 MP Ultraweitwinkelobjektiv mit 150° Sichtfeld
  • Nachtaufnahmen und der gute Nachtmodus
  • Lustiges Mikroskop-Objektiv
  • Videos in 8K

Gefällt nicht:

  • Fish-Eye-Funktion des Ultraweitwinkelobjektivs ist eine Spielerei
  • Kein Teleobjektiv
  • Begrenzter digitaler Zoom

Realme GT 2 Pro Kameramodul
Das dreifache Fotomodul des Realme GT 2 Pro integriert den Sony IMX766-Sensor in das Weitwinkelobjektiv / © NextPit

Das Hauptobjektiv des Realme GT 2 Pro hat einen Sony IMX766-Sensor, den wir mittlerweile gut kennen. Es gibt keine Überraschungen in Bezug auf die Qualität. Ihr bekommt eine sehr gute Detailgenauigkeit, die Schärfe ist gut und die Farbgebung ist in Ordnung, obwohl ich finde, dass sie ein wenig zu sehr in Richtung natürlich / neutral tendiert. Aber wenn Ihr die Farben etwas mehr betonen wollt, ist der KI-Modus (Szenenerkennung) genau das Richtige für Euch.

Es gibt kein Teleobjektiv in diesem Fotomodul und der Digitalzoom ist in den Vergrößerungen x2 bis x5 eher durchschnittlich. Und darüber ist er nicht wirklich nutzbar, auch wenn er bis x20 geht.

Danach folgt ein Ultraweitwinkelobjektiv mit einem sehr großen Sichtfeld von 150°, während andere Hersteller sich in der Regel mit 120° begnügen. Der verwendete Sensor ist ein großer Samsung Isocell JN1. Die Detailgenauigkeit ist gut, aber die Fotos sind deutlich glattgebügelter als mit dem Weitwinkelobjektiv.

Realme GT 2 Pro Testbild 01
Hauptkamera im Weitwinkel
Quelle: NextPit
Realme GT 2 Pro Testbild 02
Ultraweitwinkelkamera mit Standard-Sichtfeld
Quelle: NextPit
Realme GT 2 Pro Testbild 03
Ultraweitwinkelkamera mit 150-Grad-Sichtfeld
Quelle: NextPit
Realme GT 2 Pro Testbild 04
Hauptkamera
Quelle: NextPit
Realme GT 2 Pro Testbild 05
Hauptkamera mit 2-fach-Zoom
Quelle: NextPit
Realme GT 2 Pro Testbild 06
Hauptkamera mit 5-fach-Zoom
Quelle: NextPit
Realme GT 2 Pro Testbild 07
Hauptkamera mit 10-fach-Zoom
Quelle: NextPit
Realme GT 2 Pro Testbild 08
Hauptkamera mit 20-fach-Zoom
Quelle: NextPit
Realme GT 2 Pro Testbild 09
Hauptkamera im Weitwinkel
Quelle: NextPit
Realme GT 2 Pro Testbild 10
Hauptkamera bei 2-fach-Zoom
Quelle: NextPit
Realme GT 2 Pro Testbild 11
Ultraweitwinkelkamera
Quelle: NextPit
Realme GT 2 Pro Testbild 12
Hauptkamera im Weitwinkel
Quelle: NextPit
Realme GT 2 Pro Testbild 13
Hauptkamera mit 2-fach-Zoom
Quelle: NextPit
Realme GT 2 Pro Testbild 14
Ultraweitwinkelkamera
Quelle: NextPit
Realme GT 2 Pro Testbild 15
Weitwinkelkamera mit 5-fach-Zoom
Quelle: NextPit
Realme GT 2 Pro Testbild 16
Weitwinkelkamera mit 10-fach-Zoom
Quelle: NextPit
Realme GT 2 Pro Testbild 17
Weitwinkelkamera mit 20-fach-Zoom
Quelle: NextPit
Realme GT 2 Pro Testbild 18
Hauptkamera im Weitwinkel
Quelle: NextPit
Realme GT 2 Pro Testbild 19
Hauptkamera mit 2-fach-Zoom
Quelle: NextPit
Realme GT 2 Pro Testbild 20
Ultraweitwinkelkamera
Quelle: NextPit
Realme GT 2 Pro Testbild 21
Hauptkamera im Porträtmodus
Quelle: NextPit
Realme GT 2 Pro Testbild 22
Ultraweitwinkelkamera im Porträtmodus
Quelle: NextPit
Realme GT 2 Pro Testbild 23
Selfiekamera
Quelle: NextPit
Realme GT 2 Pro Testbild 24
Porträt mit 150-Grad-Sichtfeld im Fisheye-Modus
Quelle: NextPit
Realme GT 2 Pro Testbild 25
Ultraweitwinkel im Fishey-Modus
Quelle: NextPit
Realme GT 2 Pro Testbild 26
Ultraweitwinkel im Fishey-Modus
Quelle: NextPit
Realme GT 2 Pro Testbild 27
Mikroskopkamera
Quelle: NextPit
Realme GT 2 Pro Testbild 28
Mikroskopkamera
Quelle: NextPit
Realme GT 2 Pro Testbild 29
Mikroskopkamera
Quelle: NextPit

Das Realme GT 2 Pro verfügt über ein Mikroskopobjektiv wie das Oppo Find X3 Pro. Der Fokus ist zwar launisch und die Fotos sind nicht immer 100 % scharf. Aber dieses Gadget ist ziemlich lustig zu benutzen und ermöglicht es, coole Fotos mit einer Standard-Zoomstufe von x20 zu machen, die bis zu x40 steigen kann. Allerdings muss man das Objektiv wirklich nah an das Motiv halten, das man fotografieren möchte.

Bei Nacht ist die Realme GT 2 Pro im Weitwinkel- und Ultraweitwinkelbereich sehr gut. Der dedizierte Nachtmodus neigt dazu, die Farbgebung etwas zu sehr in Richtung der warmen Töne zu treiben. Aber das ist immer noch völlig in Ordnung.

Bei Videos kann das Realme GT 2 Pro mit dem Hauptobjektiv bis zu 8K bei 30 FPS und mit dem Ultraweitwinkelobjektiv bis zu 4K bei 30 FPS filmen. Die Selfie-Kamera hingegen ermöglicht nur Aufnahmen mit maximal 1080p.

Akku: 5.000 mAh und 65 Watt Quick-Charging

Das Realme verfügt über einen integrierten 5.000-mAh-Akku, der das kabelgebundene SuperDart Charge-Schnellladegerät mit 65 Watt akzeptiert. 5.000 mAh sind für ein Android-Flaggschiff im Jahr 2022 sehr gut. Es bleibt abzuwarten, wie sich der 2K-Bildschirm und der Snapdragon 8 Gen1 auf die Akkulaufzeit auswirken.


Gefällt:

  • Gute Akkulaufzeit
  • Großer 5.000-mAh-Akku
  • Mitgeliefertes Ladegerät
  • Effizientes 65-Watt-Quick-Charging

Gefällt nicht:

  • Schade, dass der Ultradart Charge mit 150 Watt nicht dabei ist
  • Keine Möglichkeit zum Wireless-Charging

Mit seinen 5000 mAh hatte ich eine monströse Akkulaufzeit für das Realme GT 2 Pro erwartet. Im Alltag ist sie lediglich gut, aber weit entfernt von meinen Erwartungen. Wenn ich den PC-Mark-Benchmark mit einem FullHD+-Bildschirm, aktivierter adaptiver Bildwiederholrate und einer Helligkeit von 200 nits laufen ließ, dauerte es 13:16 Stunden, bis das Smartphone unter 20 % Akkulaufzeit fiel.

Dieses Ergebnis ist ehrenvoll. Um die Akkulaufzeit als sehr gut oder sogar ausgezeichnet zu bezeichnen, hätte das Realme GT 2 Pro aber mindestens 15 bis 16 Stunden durchhalten müssen. In der Praxis konnte ich das Gerät durchschnittlich eineinhalb Tage lang verwenden, bevor ich es an das Stromnetz anschließen musste.

Realme GT 2 Pro Akku-Benchmark.
Die Akkulaufzeit des Realme GT 2 Pro ist gut, aber nicht überragend / © NextPit

Was das Quick-Charging angeht, geht es für das Jahr 2022 ziemlich standardmäßig zu. 65 Watt kabelgebunden sind für 99 Prozent der Nutzer völlig ausreichend. Aber der Hersteller hätte ein bisschen mehr Druck machen können, um das drahtlose Aufladen zu haben, das normalerweise bei einem Flaggschiff vorhanden ist.

Ich war auch ziemlich enttäuscht, dass das Realme GT 2 Pro nicht die neue Ladetechnologie von Realme einführte. Sie heißt UltraDart Charge, liefert eine Leistung von 150 Watt und lädt Euer Smartphone innerhalb von 5 Minuten von 0 auf 50 % auf. Realme hat diese Technologie für das Realme GT 3 Neo, das Mittelklasse-Flaggschiff des Herstellers, reserviert. Ich hätte es für logischer gehalten, wenn Realme sie zuerst in seinem Premium-Modell eingesetzt hätte.

Datenblatt

  Technisches Datenblatt
Produkt
Farben Paper White, Paper Green, Titanium Blue
Abmessungen & Gewicht

74,7 x 163 x 8,18 mm | 189 g

Bildschirm AMOLED LTPO 2.0 | 6,7 Zoll | WQHD+ 3216 x 1440 Pixel | Bildwiederholrate 1-120 Hz | max. Helligkeit 1400 nits | Touch-Sampling-Rate 1000 Hz
Speicher 8/128 GB | 12/256 GB
CPU & GPU Qualcomm Snapdragon 8 Gen1 | Adreno 730
Betriebssystem RealmeUI 3.0 basierend auf Android 12 | 3 große Updates + 4 Jahre Sicherheitspatches.
Kamea
  • Weitwinkel-Hauptobjektiv: 50 MP | Blende f/1.8 | OIS | Multidirektionaler PDAF
  • Ultraweitwinkelobjektiv: 50 MP | Blende f/2.2 | 150° FOV
  • Mikroskopisches Objektiv: 40 MP | Blende f/3.0 | AF | 40-fache Vergrößerung
  • Selfie: 32 MP | Blende f/2.4
Video
  • Rückseite: 8K und 4K bei 30/60 FPS | 1080p bei 30/60/240 FPS | Gyro-EIS
  • Selfie: 1080p bei 30 FPS
Akku 5000 mAh | Schnellladung per Kabel SuperDart 65W | keine drahtlose Aufladung
Audio Doppelte Stereolautsprecher | kein 3,5-mm-Klinkenanschluss
Preis 749 € | 849 €

Fazit

Das Realme GT 2 Pro ist ein hervorragendes Smartphone. Ich finde aber dennoch, dass die IP-Zertifizierung, das Teleobjektiv und das Wireless-Charging in das Datenblatt eines Android-Flaggschiffs gehören. Aber ansonsten finden wir einen sehr schönen 120-Hz-AMOLED-Bildschirm, einen großen 5.000-mAh-Akku, 65-Watt-Quick-Charging sowie ein vielseitiges und originelles Fotomodul vor.

Das ist typischerweise die Art von Handy, der ich 4 von 5 Punkten geben würde. Nicht perfekt, aber sehr gut. Aber Realme ist noch einen Schritt weiter gegangen und hat seine Update-Garantie auf 3 Android-Versionen und 4 Jahre Sicherheitspatches ausgeweitet und bietet ein stilvolles, schlichtes und elegantes Design.

Ich gebe ihm 4,5 von 5 Punkten. Zugegeben, das Realme GT 2 Pro ist das teuerste Smartphone, das Realme bisher verkauft hat. Aber es stellt sich gegen die Konkurrenz von Samsung und Xiaomi. Einzig das Google Pixel 6, das etwas günstiger verkauft wird und bei den Fotos viel besser ist, könnte ich als Alternative in Betracht ziehen.

Aber dieser Preisanstieg geht mit einer echten Aufrüstung einher. Das Realme GT 2 Pro ist zweifellos ein Flaggschiff. Es ist sogar ein sehr gutes Flaggschiff, das auch noch gut aussieht.

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