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Samsung Galaxy S23 FE

4,0

Pro

  • Starke Verarbeitung
  • Tolles AMOLED-Display
  • Vielseitige Kamera
  • Android 14 mit One UI 6.0
  • Solide Performance

Contra

  • Zu teuer
  • zu spät
  • Zu viel Konkurrenz im eigenen Haus
  • Dicke Display-Ränder
  • Nur durchschnittlicher Akku
  • Kein Charger
Foto: Handy Samsung samsung-galaxy-s23-fe

Pros des Samsung Galaxy S23 FE

  • Starke Verarbeitung
  • Tolles AMOLED-Display
  • Vielseitige Kamera
  • Android 14 mit One UI 6.0
  • Solide Performance

Contras des Samsung Galaxy S23 FE

  • Zu teuer, zu spät
  • Zu viel Konkurrenz im eigenen Haus
  • Dicke Display-Ränder
  • Nur durchschnittlicher Akku
  • Kein Charger

Zum Abschnitt:

Kurzfazit und Kaufen

Samsung macht eigentlich viel richtig: Ein Formfaktor, der sich mit 6,4 Zoll zwischen den 6,1 Zoll des Galaxy S23 (Test) und den 6,6 Zoll des Galaxy s23+ (Test) einsortiert. Ein Exynos 2200, dem wir in der Langzeitbetrachtung des Galaxy S22 (Test) bescheinigten, dass seine Performance auch für 2023 locker ausreichte. Außerdem gibt es eine Triple-Cam inklusive echtem Tele-Sensor, einen 4.500 mAh fassenden Akku und Android 14 mit der beliebten One-UI-Oberfläche. 

All das packt Samsung in ein Smartphone, das sich deutlich mehr nach Premium als nach Mittelklasse anfühlt. Und trotzdem bin ich zwiegespalten. Weil ich nicht verstehe, für wen das Gerät gemacht wurde. Wir reden hier nämlich über ein Handy, dass in den USA im Oktober 2023 für 599 US-Dollar in den Handel kam – und hierzulande erst deutlich später (15. Dezember 2023) für deutlich mehr Geld (699 Euro) erschien.

Damit war es zum Release tatsächlich teurer als der Straßenpreis des klar besseren Galaxy S23 zu dem Zeitpunkt. Aktuell gibt es das S23 für 615 Euro, zwischendurch sinkt der Preis immer wieder deutlich unter die 600-Euro-Marke. Wem das Galaxy S22 reicht, das mit dem identischen Exynos 2200 daherkommt, zahlt aktuell 489 Euro, wobei die Tiefstpreise sogar unterhalb von 400 Euro liegen. 

Und tja, das S23 FE kostet Euch laut UVP 699 Euro bzw. 759 Euro für die 256-GB-Variante. Immerhin ist da der Straßenpreis flott gesunken und aktuell bei unter 600 Euro angelangt. Es ist ein zweifellos richtig gutes Smartphone – aber deswegen leider noch lange nicht empfehlenswert. 

Design und Display

Das Samsung Galaxy S23 FE bietet uns einen 6,4 Zoll großen, überzeugenden AMOLED-Screen in einem sehr wertigen Gehäuse, das bei der Display-Größe allerdings ein wenig zu wuchtig ausfällt.   


Stärken des Galaxy S23 FE:

  • Flaggschiff-Design
  • Tolle Verarbeitung
  • IP68-Zertifizierung
  • Gewohnt starkes AMOLED-Display

Schwächen des Galaxy S23 FE:

  • Ein wenig zu klobig
  • Etwas breitere Display-Ränder als bei der restlichen S23-Serie

Drei verschiedenfarbige Modelle des S23 FE vor einem Küchenregal in der Hand gehalten
Hier seht Ihr drei der verfügbaren sechs Farben für das Galaxy S23 FE: Tangerine, Indigo und Cream. / © nextpit

Mit 76,5 x 158,0 x 8,2 mm und 209 Gramm Gewicht ist das Galaxy S23 FE trotz 6,4-Zoll-Display erstaunlicherweise etwas länger, breiter, höher und schwerer als das 6,6 Zoll große Galaxy S23+. Das fällt allerdings beim Handling nicht wirklich negativ ins Gewicht, lediglich die etwas breiteren Display-Ränder stechen ins Auge. Dennoch finde ich, dass diese Bauform etwas von dem Premium-Feeling raubt, das das S23 FE davon abgesehen zweifellos ausstrahlt.

Galaxy S23 FE mit eingeschaltetem Display liegt auf dem Tisch
Die dicken Display-Ränder lassen das S23 FE von vorn wirken wie aus der Zeit gefallen. / © nextpit

Samsung möchte das S23 FE ja auch größentechnisch mit seinen 6,4 Zoll zwischen dem S23 (6,1 Zoll) und dem S23+ (6,6 Zoll) platzieren. Das funktioniert natürlich nicht so super, wenn das S23+ den deutlich größeren Screen bietet, ohne von den Gesamtmaßen größer auszufallen als das wuchtige S23 FE.

Beim Material und der Verarbeitungsqualität gibt sich Samsung wie erwartet keine Blöße, verbaut Glas und Metall statt Plastik. Übrigens wies uns Samsung darauf hin, dass die Messlatte bei den Recycling-Anteilen noch einmal höher gelegt wurde. Der Blick auf die Rückseite entschädigt für die dickeren Display-Ränder. Dort finden wir nämlich das von der S-Klasse adaptierte Design mit den schwebenden Kamera-Elementen vor. Farblich haut Samsung ordentlich raus: Zu den vier "normalen" Farben Mint, Graphite, Cream und Purple gesellen sich exklusiv im Samsung-Store Tangerine und Indigo. 

Die Rückseite des S23 FE in der Farbe Tangerine, im Hintergrund weitere Modelle
In dieser Farbe ist die glänzende Rückseite weniger anfällig für Fingerabdücke. / © nextpit

Gerade Tangerine wirkt auf mich auffällig, wobei ich nicht sicher bin, ob ich mit einem orangefarbenen Smartphone herumlaufen möchte. Mir ist aber aufgefallen, dass die dunkleren Farben deutlich anfälliger für Fingerabdrücke sind als eben Tangerine. 

Blick auf die obere Hälfte des Displays beim Galaxy S23 FE
Das Display des Galaxy S23 FE ist eines der Highlights. / © nextpit

Der Blick aufs Display selbst macht wie immer bei Samsung Spaß: Knackige Farben, hohe Kontraste und tiefes Schwarz liefern die Südkoreaner mit diesem FHD+-Panel ab. Mit 1.450 Nits ist die Spitzenhelligkeit etwas geringer als bei den anderen S23-Modellen, und die Bildwiederholrate changiert zwischen 60  und 120 Hz. Irgendwo muss der Rotstift ja schließlich kreisen, möchte man Premium mit einem günstigeren Preis kombinieren.

Samsung setzt beim Galaxy S23 FE übrigens auf Corning Gorilla Glass 5, um das Gerät bei Stürzen vor Schäden zu bewahren. Klares Downgrade gegenüber dem Gorilla Glass Victus 2 im S23. Davon und von den fetten Rändern abgesehen, spielt Samsung beim S23 FE bei Design und Display klar in der Premium-Liga. 

Software

Samsung liefert das Galaxy S23 FE mit Android 14 und der Samsung-eigenen Oberfläche One UI 6.0 aus. So weit, so erfreulich. Ihr bekommt also genau das, was Samsung in Sachen Software abliefert: Ein tolles Android-Overlay, Samsungs vorbildliche Update-Politik – und 'nen Haufen Bloatware.


Stärken des Galaxy S23 FE:

  • Android 14 + One UI 6.0 anstelle der zunächst installierten Kombi Android 13 + One UI 5.1
  • DeX-Unterstützung
  • langjähriger Software-Support

Schwächen des Galaxy S23 FE:

  • zu viel vorinstallierte Software

Lasst uns hier nicht zu viel Zeit verlieren, denn Ihr kennt sowohl Android 14 als auch Samsungs eigenes Overlay namens One UI. Sucht Ihr dennoch nach mehr Informationen, sind die erhellenden nextpit-Beiträge in diesem Abschnitt verlinkt. Wer One Ui bereits nutzt, findet sich also flott zurecht – und flucht vermutlich ebenso schnell über den Berg an vorinstallierten Apps.

Als das Galaxy S23 FE im Oktober vorgestellt wurde, befand sich darauf natürlich noch die One UI 5.1 auf Basis von Android 13. Das war absolut okay, weil Android 14 da gerade erst frisch auf dem Markt war. Allerdings bereitete mir der zunächst angedachte Release-Termin für Deutschland im Frühjahr 2024 Kummer. So ein später Release und dann noch Android 13? Das wäre ein fetter Nachteil gewesen. 

Aber hey, so kam es erfreulicherweise ja nicht. Samsung launchte die Kiste auch in Deutschland "schon" Mitte Dezember und packte direkt Android 14 drauf. Einen weiteren Pluspunkt gibt es für die Updates: Die Update-Politik Samsungs ist ja seit Jahren vorbildlich, was in diesem konkreten Fall bedeutet, dass Ihr vier große Android-Updates erhaltet und fünf Jahre lang mit Sicherheits-Patches versorgt werdet.

Allerdings ist Samsung damit längst nicht mehr der Klassenprimus: Google sichert uns fürs Google Pixel 8 und Pixel 8 Pro Updates bis einschließlich Android 21 zu, und auch das Fairphone 5 (Test) glänzt mit fünf Android-Updates und acht Jahren Sicherheits-Support! Selbst Samsung hat hier einen großen Schritt nach vorn gemacht, denn die neue Galaxy-S24-Reihe bietet bereits eine Garantie für sieben Jahre Android- und Sicherheitsupdate-Support!

Ein positiver Aspekt noch zum Schluss: Auch das Samsung Galaxy S23 FE kommt mit DeX-Unterstützung, die Euer Galaxy-Handy quasi zum vollwertigen Rechner macht. Wer sich gefragt hat, ob Galaxy AI bereits für das Galaxy S23 FE angedacht ist: Leider noch nicht – in der bisherigen Liste, welche Galaxy-Phones die Galaxy AI unterstützen werden, taucht das Modell noch nicht auf.

Performance

Im europäischen Modell des Galaxy S23 FE werkelt der Exynos 2200 aus dem Jahr 2022. Das ist zweifellos ein solides SoC, aber ebenso zweifellos auch schlechter als der Snapdragon 8 Gen 2, der die S23-Reihe antreibt. Dazu gibt es 8 GB RAM und 128 bzw. 256 GB nicht erweiterbaren Speicher, sowie Wi-Fi-6E-Unterstützung.


Stärken des Galaxy S23 FE:

  • Älterer, aber nach wie vor guter Prozessor
  • keine übertriebene Hitzeentwicklung

Schwächen des Galaxy S23 FE:

  • Ein wenig zu klobig
  • Etwas breitere Display-Ränder als bei der restlichen S23-Serie

Eins vorweg: Ich finde, dass der Exynos 2200 besser ist als sein Ruf. Wenn Samsung also dieses Bauteil 2023 in der Fan Edition verkauft, das sich 2022 noch in den Flaggschiffen befand, muss sich wirklich niemand um die Performance sorgen. 

Wir wissen vom Exynos 2200, dass er sich erhitzt, die Leistung in diesem Fall aber zuverlässig gedrosselt wird. Trotz Leistungseinbußen zockt Ihr auch anspruchsvollere Games problemlos. Die Hitzeentwicklung will man beim Exynos 2200 laut Samsung mittlerweile besser in den Griff bekommen haben und in der Tat konnte ich auch beim ausgiebigeren Zocken und den Benchmark-Tests zwar eine spürbar erhöhte Temperatur wahrnehmen, aber nicht im ungewöhnlichen Maße. 

Bei den Benchmark-Tests ist mir aufgefallen, dass die Ergebnisse recht volatil ausfielen, was dafür spricht, dass die Leistung hier recht aggressiv gedrosselt wird. Vermutlich lässt sich so auch erklären, wieso die Performance im 3DMark Wild Life Stresstest so viel besser ist als im identischen SoC im Galaxy S22 (Test). Neben diesen beiden Modellen haben wir in unserem Benchmark-Vergleich auch noch das Galaxy S23 (Test) und das Galaxy A54 (Test) mit einbezogen. Damit blicken wir gleichzeitig auf alle Konkurrenten des S23 FE im eigenen Haus.

  Galaxy S23 FE
(Exynos 2200)
Galaxy S22
(Exynos 2200)
Galaxy S23
(Snapdragon 8 Gen 2)
Galaxy A54
(Exynos 1380)
3DMark Wild Life
  • 6.959
  • 7.035
  • zu leistungsstark
  • 2.847
3DMark Wild Life Stresstest
  • Bester Loop: 8.442
  • Schlechtester Loop: 6.155
  • Bester Loop: 5.581
  • Schlechtester Loop: 3.537
  • Bester Loop: 11.049
  • Schlechtester Loop: 6.169
  • Bester Loop: 2.840
  • Schlechtester Loop: 2.804
3DMark Wild Life Extreme Stress Test
  • Bester Loop: 2.370
  • Schlechtester Loop: 1.809
  • nicht getestet
  • nicht getestet
  • nicht getestet
Geekbench 5/6
  • Single: 1.614
  • Multi: 4.073
  • (Geekbench 6)
  • Single: 1.158
  • Multi: 3.414
  • (Geekbench 5) 
  • Single: 1.537
  • Multi: 4.807
  • (Geekbench 5)
  • Single: 1.022
  • Multi: 2.899
  • (Geekbench 6)
PCMark Work 3.0
  • 13.659
  • nicht getestet
  • nicht getestet
  • nicht getestet

Erwähnenswert ist noch, dass es neben 8 GB RAM zwei Speichervarianten mit 128/ 256 GB gibt, womit Ihr auf Augenhöhe mit dem Galaxy S23 liegt. Auch die Konnektivität ist mit Wi-Fi 6E, 5G-Unterstützung, Bluetooth 5.3 und NFC identisch.

In der Performance groovt sich das S23 FE irgendwo zwischen dem S22 und dem S23 ein. Was das für Euch bedeutet? Ganz klar: Das Galaxy S23 FE hat verschiedene Schwachpunkte – aber ein klein wenig betagter Exynos 2200 gehört da sicher nicht zu. Samsungs Mittelklasse steckt das S23 FE sehr geschmeidig in die Tasche, sodass Samsungs Idee – das FE als Bindeglied zwischen Mittel- und Oberklasse – hier voll aufgeht.

Samsung Galaxy S23 FE: Kamera

Es gibt beim Galaxy S23 FE eine Triple-Cam, die von einem 50-MP-Sensor angeführt wird mit f/1.8-Blende, plus eine 12-MP-Ultraweitwinkelknipse und schließlich eine Telefoto-Kamera mit 8 MP und 3-fach optischem Zoom. Vorne verbaut Samsung für Selfies eine 10-MP-Cam.


Stärken des Galaxy S23 FE:

  • Sehr gute Hauptkamera
  • optischer 3-fach-Zoom
  • brauchbare Nachtfotos mit der Hauptkamera
  • 50-MP-Fotos lassen sich im RAW-Format abspeichern

Schwächen des Galaxy S23 FE:

  • Ultraweitwinkel-Fotos fallen nachts qualitativ stark ab

An der Kamera gibt es nicht viel zu kritisieren, Punkt! Ja, das Setup aus drei Kameras reicht nicht ganz an das S23 heran, aber insgesamt liefert uns Samsung hier eine Oberklasse-Performance, die dieser Preisklasse absolut würdig ist. Das Lineup im Überblick:

  • Hauptkamera: 50 MP mit f/1.8 Blende und 10 x Digital Zoom
  • Ultraweitwinkel: 12 MP mit f/2.2 Blende
  • Telekamera: 8 MP mit f/2.4 Blende, 1/4.4 Zoll großem Sensor und 3x optischem Zoom
  • Selfie: 10 MP mit f/2.4 Blende

Das liest sich gut und in der Praxis ist es das auch im Grunde, selbst, wenn die MP-Zahl hier und da etwas abgespeckt ist, gegenüber dem S23.

Blick auf die rückseitigen Kameras des Galaxy S23 FE
Schön, dass Samsung sich bei den Kameras für das schwebende Design entschieden hat anstelle einer Kamera-Insel. / © nextpit

Die Hauptkamera ist über jeden Zweifel erhaben! Starke Dynamik, kräftige, aber nicht zu sehr übertriebene Farben und sehr detrailreich – damit gelingen tagsüber großartige Fotos. Auch nachts macht die Kamera richtig Spaß. Der Nachtmodus hellt die Szenerie auf, lässt Farben aber weiterhin realistisch wirken und es gibt kein übertriebenes Bildrauschen. 

Etwas anders sieht es da beim 12-MP-Shooter aus, der für die Ultraweitwinkel-Bilder zuständig ist. Auch da wird tagsüber richtig gut abgeliefert, wenngleich mir da leichte Farbunterschiede zum Hauptsensor aufgefallen sind. Nachts büßt die Ultraweitwinkel-Kamera dann doch mehr von ihrer Qualität ein. Es rauscht deutlich und gerade zu den Rändern hin gehen uns Details flöten. Insgesamt aber immer noch eine ordentliche Performance, gerade wenn man sich anschaut, wie es oft bei vergleichbaren Smartphones in dieser Preisklasse aussieht. 

Komplettiert wird der Sensor-Spaß durch die Telekamera, die uns einen dreifachen optischen Zoom bietet. Nutzt Ihr diesen Zoom, sieht das auch richtig gut aus. Selbst den digitalen 10x-Zoom lasse ich noch durchgehen. Alles darüber hinaus wird dann aber eher unappetitlich. Ich hab ein Bild mit 30x-Zoom in die Galerie gepackt, da seht Ihr, was ich meine.

Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Ultraweitwinkel
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Hauptkamera
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Telekamera, Zoom x3
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Hauptkamera
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Ultraweitwinkel
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Hauptkamera – geht wieder mehr auf (Edwin-Rosen-) Konzerte!
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Hauptkamera
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Ultraweitwinkel
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Hauptkamera
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Ultraweitwinkel
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Ultraweitwinkel
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Hauptkamera
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Telekamera, Zoom x3
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Hauptkamera
Quelle: nextpit
Testfoto vom Xiaomi Redmi Note 13 5G
Telekamera, Zoom x3
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Digitaler Zoom x10
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Digitaler Zoom x30
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Hauptkamera – Friedrich Merz schaut verträumt durch die Gegend
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Hauptkamera mit Porträtmodus
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Selfie-Cam
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Selfie-Cam, Porträtmodus
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Selfie-Cam, Porträtmodus, Weitwinkel
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Hauptkamera mit Nachtmodus
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Hauptkamera ohne Nachtmodus
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Hauptkamera mit Nachtmodus
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Ultraweitwinkel ohne Nachtmodus
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Hauptkamera ohne Nachtmodus
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Hauptkamera mit Nachtmodus
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Ultraweitwinkel ohne Nachtmodus
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Hauptkamera mit Nachtmodus
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Hauptkamera ohne Nachtmodus
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Hauptkamera mit Nachtmodus
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Ultraweitwinkel ohne Nachtmodus
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Ultraweitwinkel mit Nachtmodus
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Hauptkamera ohne Nachtmodus
Quelle: nextpit
Testfoto vom Samsung Galaxy S23 FE
Hauptkamera mit Nachtmodus
Quelle: nextpit

Die Selfie-Cam mit 10 MP schließlich ist ziemlich unspektakulär. Sie tut das, was sie soll und Selfies gefallen mir sowohl mit Porträtmodus als auch ohne recht gut, ohne Begeisterungsstürme auszulösen. 

Insgesamt würde ich festhalten wollen, dass die Kameras ein klares Highlight des S23 FE darstellen, und dass auch etwas ambitionierte Foto-Fans ihren Spaß damit haben. Das nicht zuletzt deswegen, weil Ihr im Pro-Modus auch 50-MP-Fotos knipsen und diese auch im RAW-Modus abspeichern könnt. Ob Ihr das sehr oft tun werdet bei 128 GB Speicher, steht hingegen auf einem anderen Blatt. Ach so: Auch 8K-Videos könnt Ihr erstellen – wenngleich auch mit 24 fps anstelle der 30 fps beim S23.

Akku und Ladegeschwindigkeit

Auch beim Akku heißt es: "Beim Testen nichts Neues". Der Akku fällt mit 4.500 mAh zwar angenehm groß aus, trifft aber auch auf ein weniger energieeffizientes SoC als die S23-Geschwister. Den Rest kennen wir halt: Kein Charger in der Box, Quick Charging mit bis zu 25 W und es gibt induktives Laden (auch Reverse Charging).


Stärken des Galaxy S23 FE:

  • Recht großer Akku mit 4.500 mAh
  • Wireless Charging (auch Reverse Charging)

Schwächen des Galaxy S23 FE:

  • anitquiertes Schnellladen mit nur 25 W
  • kein Ladegerät im Lieferumfang

Verglichen mit dem Akku des S23 (3.900 mAh) ist der Akku des Galaxy S23 FE mit 4.500 mAh nahezu riesig. In Zeiten, in denen jede 200-Euro-Gurke aber mit einem 5.000-mAh-Klopper um die Ecke kommt, sollten wir das nicht überbewerten. Wichtiger ist da, dass der Exynos 2200 leider etwas energiehungriger ist als der Snapdragon im S23.

Das Galaxy S23 FE auf einem Tisch, Blick von schräg unten
Der USB-C-Anschluss fürs Ladegerät ist natürlich vorhanden – im Gegensatz zum Charger. / © nextpit

Dummerweise wirkt sich das – und vermutlich auch das größere Panel – auf die Akkulaufzeit aus: Schaffen es die 3.900 mAh im PCMark-Akkutest auf 13 Stunden und 44 Minuten, ist beim S23 FE, ebenfalls mit Flugmodus und gedimmtem Display, schon bei 12 Stunden und 18 Minuten der Arsch ab. Klar, im realistischen Einsatz schnappt Ihr Euch das Handy, nutzt des den kompletten Tag und müsst erst am nächsten Mittag wieder eine Steckdose auftreiben. 

Dennoch ist das allenfalls Durchschnitt und eben auch schlechter als bei der Konkurrenz aus eigenem Haus. Auf die externe Konkurrenz wollen wir gar nicht erst schauen, denn angesichts einer immer noch bei 25 W verharrenden Ladegeschwindigkeit wirken gerade die China-Phones mit Ladegeschwindigkeiten von oft weit über 100 W wie von einem anderen Stern. Von 0 auf 100 Prozent brauchte ich beim Laden knapp 75 Minuten.

Da aller guten Dinge Drei sind, brauchen wir neben der langsamen Geschwindigkeit beim Laden und der überschaubaren Akkulaufzeit noch eine Sache: Die ist schnell gefunden, denn wieder einmal packt uns Samsung keinen Charger in die Box. Okay, wenn Ihr das für einen smarten Move in Sachen Nachhaltigkeit haltet, ist es natürlich eine nette Entscheidung Samsungs. Ich würde mir wünschen, dass ich beim Bestellen selbst überlegen darf, ob man mir ein Ladegerät in die Packung wirft, oder eben nicht. 

Samsung Galaxy S23 FE: Technische Daten

  Technische Daten
Produkt
Display 6,4" Dynamik-AMOLED-Display
2.340 x 1.080 px (FHD+, 402 ppi)
120 Hz Bildwiederholfrequenz
SoC Samsung Exynos 2200 (SSE9925, 4 nm)
Arbeitsspeicher 8 GB RAM
Speicher 128 GB
256 GB
Software One UI 6.0 auf Basis von Android 14
Erweiterbarer Speicher
Hauptkamera 50 MP | f/1.8 Blende | 1/1.56" | 10 x Digital Zoom
Ultraweitwinkel-Kamera 12 MP | f/2.2 Blende | 1/3.2"
Telekamera 8 MP | f/2.4 Blende | 1/4.4 Zoll  | 3x optischer Zoom
Selfie 10 MP | f/2.4 Blende | 1/3.24"
Akku 4.500 mAh
Aufladen per Kabel 25 Watt
Kabelloses Laden (Qi) ✔, inklusive Wireless Reverse Charging
Robustheit IP68
Konnektivität 5G, LTE, Wi-Fi 6E, Wi-Fi Direct, Bluetooth 5.3, NFC
Farben Mint, Graphite, Cream, Purple und Samsung-exklusiv Tangerine und Indigo
Maße und Gewicht  76,5 X 158,0 X 8,2 mm, 209 Gramm

Fazit

Technisch hat Samsung sehr souverän und routiniert ein wirklich tolles Smartphone abgeliefert hat. Aber da ist eben dieser Elefant im Raum: Die Konkurrenz aus eigenem Haus! 

Wir haben eine erwartbar gute Performance, ein großartiges Display, ein ausgewogenes Kamera-Line-Up und ein wertiges Design. 

Das Galaxy S23 FE liegt mit dem Display nach unten auf einem Tisch
Das Galaxy S23 FE ist eigentlich ein wirklich tolles Smartphone ... eigentlich ... / © nextpit

Der Akku hingegen ist eher "geht so", der Preis viel zu hoch und die Displayränder zu fett. Mir fehlt auch die Fantasie, wenn es um Argumente fürs S23 FE und gegen die anderen Samsung-Phones geht. "Neue Display-Größe" – ja, super, bringt mir aber nix, wenn das 6,6 Zoll große Galaxy S23+ sogar geringere Maße bei größerem Display hat. Welches Verkaufsargument führt Samsung noch in die Schlacht? Die UVP von 699 Euro, die klar unter der UVP des S23 liegt. 

Dummerweise bringt das echt so gar nichts, wenn man das Gerät fast ein Jahr nach dem S23 auf den Markt wirft und die übliche Preisentwicklung das stärkere Flaggschiff längst in deutlich niedrigere Preisgefilde katapultiert hat. Will ich tatsächlich das S23 FE wegen eines Jahres mehr Software-Support dem S23 vorziehen, wenn nahezu alles andere für das ältere Smartphone spricht bei einer echt minimalen Preisdifferenz? 

Ein S23 FE steht in einem Regal zwischen zwei Pflanzen, ein anderes liegt davor mit der Rückseite nach oben
Zweifellos ist das Galaxy S23 FE ein wirklich schönes, wertiges Smartphone mit Premium-Look. / © nextpit

Über das hohe Gewicht und die breiten Displayränder könnte ich locker hinwegsehen. Und ja, ich halte das Teil auch für ein sowohl schönes als auch starkes Smartphone – wenn man es für sich ganz allein betrachtet. Aber Samsung hat einen fetten Fehler (schon wieder) gemacht: Das Timing ist einfach hundsmiserabel. 

Das wirklich gute Galaxy S23 FE kommt zu spät und zu einem zu hohen Preis. Alles, was Samsung da jetzt retten kann, ist ein signifikanter Preisrutsch. Ich glaube, unterhalb von 500 Euro könnt Ihr Euch dieses Schätzchen hier ohne viel Grübeln zulegen. Aber bis das geschieht, wird sicher auch das S23 einfach nochmal günstiger geworden sein. Lange Rede, kurzer Sinn: Das Galaxy S23 FE ist ein richtig gutes Smartphone – aber kauft es Euch bitte nicht. Nicht, solange Ihr ein S23 zu einem ähnlichen Preis bekommt!

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