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Samsung Galaxy S6 Edge Plus

4,0

Pro

  • Makelloses Finish
  • Stimmige Verarbeitung
  • Hervorragende Bildqualität
  • Überdurchschnittliche Performance
  • Viele Möglichkeiten zum Aufladen und Energiesparen

Contra

  • Fest verbauter Akku
  • Kein microSD-Slot
  • Preis
Foto: Handy Samsung samsung-galaxy-s6-edge-plus

Pros des Samsung Galaxy S6 Edge+

  • Makelloses Finish
  • Stimmige Verarbeitung
  • Hervorragende Bildqualität
  • Überdurchschnittliche Performance
  • Viele Möglichkeiten zum Aufladen und Energiesparen

Contras des Samsung Galaxy S6 Edge+

  • Fest verbauter Akku
  • Kein microSD-Slot
  • Preis

Zum Abschnitt:

Samsung Galaxy S6 Edge+: Preis und Verfügbarkeit

Aktuell will uns Samsung den Kauf eines S6 Edge Plus schmackhaft machen. Denn beim Kauf eines S6 Edge Plus ein Einsteiger-Smartphone von Samsung geschenkt: das Galaxy Grand Prime, das bei Amazon derzeit rund 180 Euro kostet. Wenn Ihr bei der Aktion mitmachen wollt, müsst Ihr nicht nur das S6, S6 Edge oder S6 Edge Plus bis einschließlich dem 7. Dezember als "Aktionsgerät" erwerben, sondern Euch auch hier anmelden und registrieren. Einsendeschluss ist der 21. Dezember 2015. Da nur für den deutschen Markt bestimmte Geräte bei dieser Aktion mitmachen dürfen, solltet Ihr auf folgender Seite checken, welche EAN-Modelle zugelassen sind.

  • Aktionsbedingungen für die Samsung-Rabattaktion (zugelassene EAN-Codes)

Der finale Release des Galaxy S6 Edge Plus war für den 4. September angesetzt. Ab dem Zeitpunkt wurde das Gerät in den Farben Black-Sapphire und Gold-Platinum in Deutschland in zwei Speichergrößen vertrieben: 32 GB und 64 GB. Eine 128-GB-Version, wie beim kleineren Galaxy S6 (zum Test) und S6 Edge (zum Test), ist aktuell nicht geplant.

Der Preis des Galaxy S6 Edge+ wurde über dem des kleineren S6 Edge angesetzt. Das 32-GB-Modell kostet derzeit jedoch nur noch 698 Euro auf Amazon, die 64-GB-Version kostet aktuell rund 629 Euro.

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Samsung Galaxy S6 Edge+: Design und Verarbeitung

Man könnte meinen, dass das Galaxy S6 Edge+ gegenüber seinem kleineren und schon im März vorgestellten Schwestermodel, dem Galaxy S6 Edge, keine Neuerungen mitbringt. Das ist auch richtig, aber wenn man das Galaxy S6 Edge+ mit anderen Smartphones der gleichen Displaygröße vergleicht, da.

Galaxy s6 edge plus xperia z2 comparacao
Das Galaxy S6 Edge+ (rechts) ist trotz seines 5,7 Zoll Displays sehr kompakt geraten, wenn man es etwa gegen ein Xperia Z2 (5,2 Zoll) hält. / © nextpit

In Sachen Design und Verarbeitung bringt das Galaxy S6 Edge+ nichts Neues in die Smartphone-Welt. Alles, was das Galaxy S6 Edge auszeichnete, hat auch das auf 5,7 Zoll aufgepumpte Galaxy S6 Edge+. Der Rahmen besteht also auch aus Metal und die Rückseite besteht wieder aus dem kratzfesten Gorilla Glass 4. Natürlich nutzt Samsung dieses Material von Corning wieder, um das Frontdisplay vor Kratzern zu schützen. Schade ist nur, dass diese Glasrückseite und -Front sich als wahre Fingerabdruck Magneten im Alltag erwiesen haben.

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Der Metallrahmen ist hochwertig und in der Gehäuseoberseite steckt der SIM-Kartenslot. Leider hat Samsung aber den Infrarotsender wegrationalisiert. / © nextpit

Das Interessante am Samsung Galaxy S6 Edge+ ist aber nicht das Design, sondern der Umstand, dass es den Koreanern gelungen ist, ein 5,7 Zoll großes Smartphone mit Dual-Edge-Display in ein sehr kompaktes Gehäuse, das bei den Abmessungen dem des Xperia Z2 (zum Test) entspricht, unterzubringen. Der sehr schmale Rahmen aus Aluminium trägt seinen Teil dazu bei, das Galaxy S6 Edge+ sehr schlank und kompakt zu halten. An diesen Rahmen hat Samsung seitlich, links die Lautstärketasten und rechts den Powerbutton untergebracht, dabei sind die Lautstärketasten für kleinere Hände etwas zu hoch platziert, sodass es einem schwer fällt, diese mit einer Hand zu erreichen.

samsung galaxy s6 edge plus usb
Im unteren Gehäuserahmen befinden sich der Micro-USB-Anschluss und der Mono-Lautsprecher. / © nextpit

Einigen in der Redaktion war der Rahmen des Galaxy S6 Edge+, vor allem der Teil, der an den Dual-Edge-Display vorbeiführt zu scharfkantig, aber ich sehe das nicht als Nachteil, sondern als ein Griffigkeits-Feature für ein ansonsten durch Glas und Aluminium doch rutschiges Smartphone.

samsung galaxy s6 edge plus screen
Der Metallrahmen an der Seite und unterhalb des Edge-Displays ist kantig, aber sorgt für eine gewisse Griffigkeit. / © nextpit
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Die Lautstärke-Tasten am Galaxy S6 Edge+ sind für kleinere Hände zu weit oben platziert. / © nextpit

An der Oberseite des Galaxy S6 Edge+ befindet sich weiterhin der SIM-Kartenslot für Nano-SIM-Karten, aber im Gegensatz zum kleinen Bruder, dem S6 Edge, gibt es beim Plus-Model leider keinen Infrarot-Sensor mehr. Warum Samsung diesen weggelassen hat, ist uns leider ein Rätsel.

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Wie schon bei den kleinen S6-Modellen, steht auch beim S6 Edge+ die Kameraoptik hervor und sorgt dafür, dass es auf dem Tisch nicht plan aufliegt. / © nextpit

Alle anderen Anschlüsse und auch Sensoren oder Lautsprecher, befinden sich nahezu an der gleichen Stelle wie beim Galaxy S6 Edge ohne Plus. Auf der Rückseite steht wieder die Optik der 16-Megapixel-Kamera hervor, sodass das S6 Edge+, wenn es auf dem Tisch liegt, wieder wackelt. Nur durch eine Schutzhülle oder Case, kann man die hervorstehende Optik des Galaxy S6 Edge+ so ausgleichen, dass das 5,7 Zoll Phablet plan aufliegt und nicht mehr kippelt.

Galaxy s6 edge plus s6 edge comparacao
Erst im direkten Vergleich zwischen dem Galaxy S6 Edge und dem S6 Edge+ fällt auf, wie groß das 5,7 Zoll große Phablet ist. / © nextpit

Das Samsung Galaxy S6 Edge+ fällt mit seinem 5,7 Zoll großen QHD-Display wesentlich größer aus als das kleinere Schwestermodell, das Galaxy S6 Edge. Immerhin trennen beide Smartphones satte 0,6 Zoll in der Bildschirmdiagonale. In den Abmessungen schlägt sich das größere Display natürlich auch nieder. Während das S6 Edge mit 142,1 x 70,1 x 7 mm noch einigermaßen kompakt wirkt, ist das neue Galaxy S6 Edge Plus mit 154,4 x 75,8 x 6,9 mm ein schlanker Riese. Auch beim Gewicht hat das S6 Edge+ zugenommen. Hier stehen nun 153 Gramm auf der Waage statt der 132 Gramm des kleineren S6 Edge.

Samsung Galaxy S6 Edge+: Display

Das Hauptfeature des Galaxy S6 Edge+ ist natürlich das 5,7 Zoll große Dual-Edge-Display. Das 5,7 Zoll große Display löst mit 2.560 x 1.440 Pixeln auf, so dass man auf eine Pixeldichte von 518 ppi kommt. Wie auch schon bei den anderen Galaxy-S6-Smartphones nutzt Samsung auch beim S6 Edge+ ein energieeffizientes Super-AMOLED-Display. Aber weder die Größe, noch die Display-Technologie sind hier ausschlaggebend, sondern die zwei gewölbten Kanten des Displays. Auf den namengebenden Edge-Displays hat Samsung besondere Features, vor allem für das Genießen von Videos und Spielen, abgelegt.

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Das Galaxy S6 Edge+ wird von Samsung als Multimedia-Smartphone verkauft und nicht, wie das in Europa nicht erhältliche Note 5, als Arbeitsinstrument. / © nextpit

Das QHD-Display des Galaxy S6 Edge+ ist dank der hervorragenden Farbwiedergabe und Helligkeit perfekt für Videos, zum Surfen im Internet und für das eine oder andere Spiel. Mit der QHD-Auflösung ist es schwierig, mit dem Auge einzelne Pixel zu erkennen, es sei denn, man nimmt eine Lupe zur Hilfe. Dann würde man mit Sicherheit die einzelnen Pixel erkennen.

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Videos lassen sich auf dem Galaxy S6 Edge+ hervorragend genießen. Es kommt einem fast schon so vor, als ob oben und unten kein Rahmen am Galaxy S6 Edge+ zu sehen ist. / © nextpit

Auch wenn die Farbwiedergabe der Super AMOLED Displays von Samsung brillant und knallig ist, so sind einigen Nutzern diese zu knallig. Zum Glück ist es beim Galaxy S6 Edge+, genauso wie bei den anderen S6-Modellen mit gleicher Display-Technologie möglich, die Farbtemperatur einzustellen. Laut Samsung liegt die Standard-Farbtemperatur des 5,7-Zoll-Displays bei 6.700 K, also sehr dicht bei den für Kinofilme verwendeten 6.500 K.

Die Besonderheit sind natürlich die Dual-Edge-Kanten des Displays, zu denen wir jetzt kommen.

Samsung Galaxy S6 Edge+: Besonderheiten

Beim Galaxy S6 Edge+ hat Samsung die Edge UI auf die gesteigerte Bildschirmdiagonale angepasst und erweitert. Es ist nun möglich, neben den fünf am häufigsten verwendeten VIP Kontakten auch Apps abzulegen. Damit ist es nun also auch möglich, das Edge-Display als eine Schnellstartleiste für fünf Apps zu nutzen.

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Am Edge könnt Ihr fünf Favoriten-Kontakte ablegen. / © nextpit

Auch praktisch: Ruft einer der VIP-Kontakte an, dann erstrahlen die Kanten in der Farbe, die man dem VIP-Kontakt zugewiesen hat. Vor allem zum Abend hin ist diese Funktion ganz nützlich um schon mit einem Blick zu identifizieren, ob die Frau einen anruft, oder nur der Chef mal wieder nach Feierabend etwas dringendes benötigt. Dank des geschwungenen Randes sind die Farben gut als Reflexion auf dem Tisch zu erkennen, wenn das S6 Edge+ auf dem Display liegt.

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Neu ist, dass man am Rand auch Apps ablegen kann. / © nextpit

Apropos Abend: Die rechte Edge-Kante kann man durch Reiben im Standby-Modus auch separat aus dem Schlaf erwecken. Reibt man ein paarmal an der rechten Displaykante, dann bekommt man die Uhrzeit, Datum und Akkuladezustand zu sehen. Auch die Newsfeeds lassen sich so abrufen, ohne das komplette Display zu erwecken.

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Der Fingerabdruck-Scanner reagiert schnell und zuverlässig. © nextpit

Neben dem Dual-Edge-Display besitzt das Galaxy S6 Edge+ auch noch über einen Fingerabdrucksensor, der zum Entsperren des Smartphones, aber auch für Zahlungen für Samsung Pay genutzt werden kann. Schade nur, dass letzteres aktuell noch nicht für Deutschland angekündigt wurde.

Samsung Galaxy S6 Edge+: Software

Derzeit rollt Samsung das erste Software-Update für das Edge+ aus. Das 138,14 MB große Update (Build-Nummer G928GDDU2AOJ5) bringt Optimierungen für den Akku, mehr Stabilität bei Anrufen und verbessert die Sicherheit. Dabei wurde Sammobile das Update in Indien bereitgestellt. Doch auch für europäische Geräte sollte ein Update in den nächsten Tagen kommen.

samsung galaxy edge plus update
Das erste Edge+-Update soll Sicherheit, Akkulaufzeit und Anrufe verbessern. / © nextpit

Vorinstalliert ist beim Samsung Galaxy S6 Edge+ Android 5.1.1 mit der neusten TouchWiz-Oberfläche. Diese Version entspricht weitestgehend der Software des Galaxy S6 oder S6 Edge. Hervorzuheben ist der Umstand, dass Samsung die Anzahl der vorinstallierten Apps reduziert hat und es auch zulässt, Apps zu deinstallieren. Interessanterweise hat sich Samsung dazu entschieden, die Google+-App nicht vorzuinstallieren. Dafür gibt es sechs Microsoft-Apps, darunter Word, Excel, OneDrive, OneNote und Skype.

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Bei der Software hat Samsung nicht viel geändert. Ausgeliefert wird das Galaxy S6 Edge+ mit Android 5.1.1 und TouchWiz-Oberfläche. / © nextpit

Neben den Microsoft-Apps und den eigenen Samsung Apps, wie S Voice, S Health und den Galaxy App Store hat Samsung auch Facebook, WhatsApp und Instagram vorinstalliert.

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Samsung hat die Menge an Bloatware reduziert und lässt die vorinstallierten Apps entfernen. / © nextpit

Wie schon beim Galaxy S6 und S6 Edge ist auch die TouchWiz-Oberfläche beim S6 Edge+ wesentlich übersichtlicher und besser geworden als man es in der Vergangenheit von Samsung gewohnt war. Das ist vor allem den Anpassungen in den Animationen und der neuen Farbcodierung bei TouchWiz geschuldet. Letztere führt dazu, dass man sich schneller und intuitiver durch die Einstellungen hangeln kann.

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Die Optik der neuen TouchWiz-Oberfläche ist schon aus dem Galaxy S6 und S6 Edge bekannt. / © nextpit

Ein Software-Feature kommt aber erst dank des größeren Displays des Galaxy S6 Edge+ zum Tragen und das ist die Multi-Window-Funktion. Auf einem 5,7-Zoll-Display macht es einfach mehr Spaß, zwei Anwendungen parallel zu betrachten als auf den 5,1 Zoll großen Displays der kleineren Galaxy-S6-Modelle.

Samsung Galaxy S6 Edge+: Performance

In Sachen interner Hardware hat Samsung nur minimale Veränderungen vorgenommen. Wie auch schon beim Galaxy S6 und S6 Edge, verrichtet auch im Galaxy S6 Edge+ der achtkernige Exynos 7420 Prozessor aus dem eigenen Hause seinen Dienst. Der in 14 nm Fertigungsstruktur hergestellte Prozessor ist 64-bit-fähig und besteht aus vier Cortex-A53-Kernen mit maximal 1,5 GHz und vier Cortex-A57-Kernen mit maximal 2,1 GHz Taktung. Die einzigen großen Veränderung versteckten sich im Arbeitsspeicher, der satt 3 GB nun 4 GB groß ist, und im internen Speicher selbst. Im Galaxy S6 Edge+ verwendet Samsung nun den Universal Flash Storage 2.0, der höherer Lese- und Schreibgeschwindigkeit bei geringerem Strombedarf verspricht. 

Aktuell ist der Speicher aber auf 32 GB begrenzt, denn das 64-GB-Modell ist noch nicht verfügbar, soll aber laut Samsung später nachgereicht werden. Leider fehlt dem S6 Edge+, wie auch schon das Galaxy S6 und S6 Edge, ein microSD-Kartenslot zur Speichererweiterung.

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Die Hardware des Galaxy S6 Edge+ in Verbindung mit dem tollem WQHD-Display, machen dieses Smartphone perfekt für Videos. / © nextpit

Im Alltag hat sich die Kombination aus dem maximal mit 2,1 GHz schnellen Exynos Prozessor, der GPU Mali T760 und der schlanker gewordenen TouchWiz-Oberfläche als sehr flüssig erwiesen. Das Wischen durch die Homescreens, Scrollen durch aufwendige Webseiten und Starten und Schließen von zahlreichen Apps führt das Galaxy S6 Edge+ sehr schnell und zügig aus.

Galaxy S6 edge plus benchmark
In AnTuTu fetzt das S6 Edge+ die Konkurrenz weg. / © nextpit

Die pure Leistung des Galaxy S6 Edge+ bewies das 5,7 Zoll Phablet von Samsung auch in Benchmarks wie AnTuTu. Stolze 68.000 Punkte sprechen hier eine eindeutige Sprache, denn aktuell kann kein Smartphone dem Galaxy S6 Edge+ das Wasser reichen.

Anzumerken ist aber, dass das S6 Edge+ bei intensiver Nutzung, sich merklich erwärmt. Der Temperaturanstieg ist deutlich spürbar, aber es gab keine Abstürze oder massives Drosseln der Leistung. So schnell sich das Galaxy S6 Edge+ auch bei intensiver Nutzung erwärmt, so schnell kühlt es sich dann aber ohne Last auch wieder ab.

Samsung Galaxy S6 Edge+: Audio

Auch wenn die Lautsprecher des Galaxy S6 Edge+ auf der Unterseite des Rahmens angebracht wurden, ist der Klang und die Lautstärke als gut zu bezeichnen. Bis zu einer Lautstärke von 75 Prozent ist die Qualität des Mono-Lautsprecher beim abspielen von Musik, Videos und auch Games angenehm, darüber sollte man nicht gehen. Im Galaxy S6 Edge+ hat Samsung auch einen neuen Soundchip integriert, der Eure Musik klanglich verbessern soll. Samsung nennt den Umwandler sehr markig einen Ultra-High-Quality-Wandler. Aber das Ganze hat mehrere Haken: Zum einen gibt es diesen Upscale nur in Verbindung mit einem Kopfhörer (kabelgebunden oder Bluetooth), der UHD unterstützt. Zum anderen ist der Unterschied, jedenfalls bei unserem Test, nicht klar zu hören.

S6 edge plus Audio
Die Ultra-High-Quality-Funktion steht nur zur Verfügung, wenn man einen entsprechenden Kopfhörer angeschlossen hat. / © nextpit

In Sachen Sprachqualität ist das Samsung-Phablet ohne Fehl und Tadel. Bei unserem Test des Galaxy S6 Edge+ mussten wir in keinster Weise unsere Gespächspartner während des Telefonates anbrüllen. Schon bei 50 Prozent Lautstärke waren Telefonate, egal ob diese über das normale GSM-Netzwerk gingen oder per VoIP über WhatsApp oder Hangouts durchgeführt wurden, klar und verständlich. Sogar in lauter oder windiger Umgebung gab es keinen Anlass zur Klage. 

Samsung Galaxy S6 Edge+: Kamera

Der Sensor in unserem Samsung Galaxy S6 Edge+ stammt, wie auch schon beim Galaxy S6 und S6 Edge, wieder einmal von Sony. Es gibt aber auch S6-Edge+-Modelle mit dem Samsung-eigenen ISOCELL-Sensor, aber uns stand nur die Version mit dem IMX240 von Sony zur Verfügung. Beiden Sensoren gemein sind die technischen Daten: Beide schießen Fotos mit maximal 16 Megapixel und verfügen über eine Optik mit einer Blende von f/1.9. Natürlich ist es auch möglich, mit der Kamera auch 4K-Videos und Bilder im RAW-Format aufzuzeichnen. Leider stehen beiden speicherintensiven Medien der interne Speicher, in unserem Fall 32 GB, im Wege. Will man sowohl RAW-Bilder als auch 4K-Videos in Hülle und Fülle aufnehmen, dann sollte man die Daten häufiger vom internen Speicher des Galaxy S6 Edge+ wegsichern. 

samsung galaxy s6 edge plus camera
Unser Galaxy S6 Edge+ verfügt über einen Sony-IMX240-Sensor, der sehr gute Bilder liefert aber bei schlechten Lichverhältnissen in der Qualität nachlässt. / © nextpit

Insgesamt hat die Kamera des Galaxy S6 Edge+ überdurchschnittlich gute Bilder geliefert, wobei man aber eindeutig sagen muss, dass die Kamera bei schlechten Lichtverhältnissen und im Makro-Bereich Schwächen vorzuweisen hat. Aber damit ist die S6-Edge+-Kamera nicht alleine, denn auch andere Kameras im vergleichbaren Preissegment haben bei solchen Verhältnissen Probleme. 

In unserer Bildergalerie könnt Ihr Euch über die Qualität der Kamera selbst noch mal überzeugen.

Galaxy S6 Edge+. Galaxy S6 Edge Plus, Kamera, Testbilder, Samples, Test, hands-on,
Dieses Bild wurde im Automatik-Modus geschossen.
Quelle: NextPit
Galaxy S6 Edge+. Galaxy S6 Edge Plus, Kamera, Testbilder, Samples, Test, hands-on,
Autofokus Test: Das Samsung Galaxy S6 Edge+ stellt sehr schnell scharf.
Quelle: NextPit
Galaxy S6 Edge+. Galaxy S6 Edge Plus, Kamera, Testbilder, Samples, Test, hands-on,
Autofokus Test: auch bei diesem Bild wurde der Fokuspunkt schnell gesetzt.
Quelle: NextPit
Galaxy S6 Edge+. Galaxy S6 Edge Plus, Kamera, Testbilder, Samples, Test, hands-on,
Für Makro-Aufnahmen, braucht das Galaxy S6 Edge+ einen gewissen Abstand um ein scharfes Bild aufzunehmen.
Quelle: NextPit
Galaxy S6 Edge+. Galaxy S6 Edge Plus, Kamera, Testbilder, Samples, Test, hands-on,
Für Makro-Aufnahmen, braucht das Galaxy S6 Edge+ einen gewissen Abstand um ein scharfes Bild aufzunehmen.
Quelle: NextPit
Galaxy S6 Edge+. Galaxy S6 Edge Plus, Kamera, Testbilder, Samples, Test, hands-on,
Um alles im Bild scharf zu haben sollte man keinen Fokuspunkt setzen, ansonsten wird nur der Bereich, der fokusiert werden soll scharf.
Quelle: NextPit
Galaxy S6 Edge+. Galaxy S6 Edge Plus, Kamera, Testbilder, Samples, Test, hands-on,
Testaufnahme mit dem Samsung Galaxy S6 Edge+:
Quelle: NextPit
Galaxy S6 Edge+. Galaxy S6 Edge Plus, Kamera, Testbilder, Samples, Test, hands-on,
Testaufnahme mit dem Samsung Galaxy S6 Edge+:
Quelle: NextPit
Galaxy S6 Edge+. Galaxy S6 Edge Plus, Kamera, Testbilder, Samples, Test, hands-on,
Testaufnahme mit dem Samsung Galaxy S6 Edge+:
Quelle: NextPit
Galaxy S6 Edge+. Galaxy S6 Edge Plus, Kamera, Testbilder, Samples, Test, hands-on,
Testaufnahme mit dem Samsung Galaxy S6 Edge+:
Quelle: NextPit
Galaxy S6 Edge+. Galaxy S6 Edge Plus, Kamera, Testbilder, Samples, Test, hands-on,
Testaufnahme mit dem Samsung Galaxy S6 Edge+:
Quelle: NextPit
Galaxy S6 Edge+. Galaxy S6 Edge Plus, Kamera, Testbilder, Samples, Test, hands-on,
Testaufnahme mit dem Samsung Galaxy S6 Edge+:
Quelle: NextPit
Galaxy S6 Edge+. Galaxy S6 Edge Plus, Kamera, Testbilder, Samples, Test, hands-on,
Testaufnahme mit dem Samsung Galaxy S6 Edge+:
Quelle: NextPit
Galaxy S6 Edge+. Galaxy S6 Edge Plus, Kamera, Testbilder, Samples, Test, hands-on,
Testaufnahme mit dem Samsung Galaxy S6 Edge+:
Quelle: NextPit
Galaxy S6 Edge+. Galaxy S6 Edge Plus, Kamera, Testbilder, Samples, Test, hands-on,
Testaufnahme mit dem Samsung Galaxy S6 Edge+:
Quelle: NextPit
Galaxy S6 Edge+. Galaxy S6 Edge Plus, Kamera, Testbilder, Samples, Test, hands-on,
Testaufnahme mit dem Samsung Galaxy S6 Edge+:
Quelle: NextPit
Galaxy S6 Edge+. Galaxy S6 Edge Plus, Kamera, Testbilder, Samples, Test, hands-on,
Testaufnahme mit dem Samsung Galaxy S6 Edge+:
Quelle: NextPit

Wie man in der Bildergalerie sehen kann, ist die Kamera in der Lage, sehr gute Bilder zu schießen, wenn die Lichtverhältnisse gut sind. In schummriger Umgebung lässt aber die Qualität der Kamera nach. Dafür leistet aber der optische Bildstabilisator sehr gute Arbeit und verringert dadurch unscharfe Bilder.

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Livestreamen geht mit dem Galaxy S6 Edge+ per YouTube, aber der Stream ist privat für geladene Gäste. / © nextpit

In Sachen Video hat Samsung beim Galaxy S6 Edge+ doch noch etwas Neues zu bieten, denn es gibt im großen S6 Edge nun einen optischen Bildstabilisator für Videos. Dieser ist aber kein Hardware-Bildstabilisator, sondern eine Software-Version, die in den Einstellungen aktiviert werden muss. Natürlich muss man für diese Bildstabilisierung bei der Hauptkamera auf Full-HD-Auflösung runtergehen. In 4K solltet Ihr lieber eine ruhige Hand haben oder Euch ein Stativ zulegen.

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Die Videos werden nun mit einem Software-Stablilisator "entwackelt". Diesen muss man aber manuell in den Kameraeinstellungen aktivieren. / © nextpit

Neben der Bildstabilisierung im Videomodus spendieren die Koreaner der Videofunktion des Galaxy S6 Edge+ auch noch einen YouTube-Livestream. Dabei wird aber nicht öffentlich in Euren YouTube-Kanal gestreamt, sondern es wird ein privater Livestream erzeugt, zu dem Ihr Zuschauer einladen müsst. 

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Bis auf die Live-Broadcast-Funktion ist alles wie beim Galaxy S6 und S6 Edge. / © nextpit

Neben diesen Neuerungen stehen in der Kamera-App noch die typischen Modi wie Panorama, HDR, Verschönerungsmodi und Gruppen-Selfie zur Verfügung, die man auch schon aus dem Galaxy S6 und S6 Edge kennt. 

Samsung Galaxy S6 Edge+: Akku

In Sachen Akku spendiert Samsung dem Galaxy S6 Edge+ Nutzern 450 mAh mehr als im S6 und S6 Edge. Schon die beiden kleinen Modelle haben bewiesen, dass diese mit intelligenten Stromsparmodi ein Maximum an Laufzeit herausholen konnten. Wie die Grafik zeigt, kann der 3.000-mAh-Akku des Galaxy S6 Edge+ das 5,7-Zoll-Phablet locker über 24 Stunden befeuern.

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Mit dem 3.000-mAh-Akku kommt man locker über einen gesamten Tag. Dank Fast Charge ist dieser auch sehr schnell wieder auf 100 Prozent. / © nextpit

Bei intensiver Nutzung gibt das Galaxy S6 Edge+ nach 10 Stunden den Geist auf, aber hier kann es dann dank Fast Charge glänzen. Per Kabel konnte das Galaxy S6 Edge+ mit dem mitgelieferten Netzteil binnen 35 Minuten auf 50 Prozent aufgeladen werden und nach sagenhaften 80 Minuten war es sogar komplett geladen. Leider stand uns zum Testzeitpunkt die neue kabellose Ladestation mit Fast Charge nicht zur Verfügung, sodass wir nicht überprüfen konnten, wie schnell diese das S6 Edge+ von Null auf Hundert lädt. Aber sobald uns ein Testgerät dieser Ladestation zur Verfügung steht, werden wir den Test in diesem Abschnitt aktualisieren. 

Im AnTuTu-Akku-Benchmark konnte das Galaxy S6 Edge+ das höchste Ergebnis unter allen Geräten abliefern. 

bateria galaxy s6 edge benchmark
Beim AnTuTu-Akkutest schlägt das Galaxy S6 Edge+ die Konkurrenz um Längen. / © nextpit

Samsung Galaxy S6 Edge+: Technische Daten

Abschließendes Urteil

Das Galaxy S6 Edge+ ist nicht für die Nutzer, die in Ihrem Smartphone ein Werkzeug für die Arbeit sehen, sondern es ist ein Smartphone zu Unterhaltungszwecken, wie der Konsum von Videos und Musik, aber auch zum Zocken von grafisch intensiven Games. Durch das Dual-Edge-Display erhält der Nutzer ein wesentlich intensiveres Erlebnis, da der Anschein erweckt wird, dass man ein nahezu rahmenloses Display vor sich hat. Aber so groß der Unterhaltungswert des S6 Edge+ auch ist, Samsung lässt sich das sehr gut bezahlen. Der Preis des Galaxy S6 Edge+ ist somit auch der Hauptkritikpunkt, vor allem wenn man sich einfach mal den Kosten-Nutzen-Faktor gegenüberstellt. Es gibt eindeutig andere Smartphones, die ebenfalls über ein QHD-Display verfügen und ordentlich Rechenpower vorweisen können, um Games, Videos und mehr zu einem mobilen Genuss zu machen - aber zu einem günstigeren Preis. 

Es sieht eher so aus, dass Samsung das Galaxy S6 Edge+ als iPhone 6s Plus mit Android platziert hat. Dafür spricht der Zeitraum der Veröffentlichung, das Konzept der S6-Familie und auch der Preis. Alles deutet darauf hin, dass Samsung das Galaxy S6 Edge+ nur auf den Markt gebracht hat, um den dem Erzfeind aus Cupertino eins auszuwischen und die Dual-Edge-Technologie als Alternative zu Apples Force Touch zu etablieren. 

Samsung Galaxy S6 Edge+: Wo kaufen?

Das Galaxy S6 Edge+ wird, anders als das Galaxy Note 5, offiziell in Deutschland erhältlich sein. Die großen Online Shops wie Media Markt und Saturn, aber auch andere Händler, haben mit dem Vorverkauf schon begonnen. Hier erfahrt Ihr, wo man das Galaxy S6 Edge+ schon jetzt vorbestellen kann.

Media Markt und Saturn listen das Galaxy S6 Edge+ in allen drei verfügbaren Farben und mit 32 GB internem Speicher für 799 Euro. Vorbestellungen nehmen beide Shops schon entgegen, wobei die Auslieferung noch ungewiss ist. Auch wenn sowohl Media Markt als auch Saturn das Galaxy S6 Edge+ für den 4. August angegeben haben, kann anscheinend nicht garantiert werden, dass das 5,7 Zoll große Dual-Edge-Smartphone von Samsung auch an diesem Tage verfügbar ist.

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  • Jetzt kaufen: Samsung Galaxy S6 Edge+ mit 32 GB in gold bei Media Markt für 799 Euro
  • Jetzt kaufen: Samsung Galaxy S6 Edge+ mit 32 GB in silber bei Media Markt für 799 Euro
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Neben Media Markt und Saturn listet auch redcoon das Galaxy S6 Edge+ in seinem Online Shop. Hier wird aber ein Auslieferungszeitraum von einem bis drei Monaten angegeben. Natürlich muss das nicht zwangsweise bedeuten, dass das der Regelfall ist. Es ist eher davon auszugehen, dass redcoon gerade das Galaxy S6 Edge+ ins System aufgenommen hat und in den nächsten Tagen das Auslieferungsdatum nachgereicht wird. 

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  • Jetzt kaufen: Samsung Galaxy S6 Edge+ mit 32 GB in silber bei redcoon für 799 Euro