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Samsung Galaxy S6 edge

5,0

Pro

  • Design
  • Software
  • Kamera
  • Schnellladefunktion

Contra

  • Akku nicht mehr austauschbar
  • Leichte Performance-Probleme
  • Kein microSD-Slot mehr
  • Preis
Foto: Handy Samsung samsung-galaxy-s6-edge

Pros des Samsung Galaxy S6 Edge

  • Design
  • Software
  • Kamera
  • Schnellladefunktion

Contras des Samsung Galaxy S6 Edge

  • Akku nicht mehr austauschbar
  • Leichte Performance-Probleme
  • Kein microSD-Slot mehr
  • Preis

Zum Abschnitt:

Samsung Galaxy S6 Edge: Preis und Verfügbarkeit

Aktuell will uns Samsung den Kauf eines S6 Edge schmackhaft machen. Denn beim Kauf eines S6 Edge ein Einsteiger-Smartphone von Samsung geschenkt: das Galaxy Grand Prime, das bei Amazon derzeit rund 180 Euro kostet. Wenn Ihr bei der Aktion mitmachen wollt, müsst Ihr nicht nur das S6, S6 Edge oder S6 Edge Plus bis einschließlich dem 7. Dezember als "Aktionsgerät" erwerben, sondern Euch auch hier anmelden und registrieren. Einsendeschluss ist der 21. Dezember 2015. Da nur für den deutschen Markt bestimmte Geräte bei dieser Aktion mitmachen dürfen, solltet Ihr auf folgender Seite checken, welche EAN-Modelle zugelassen sind.

  • Aktionsbedingungen für die Samsung-Rabattaktion (zugelassene EAN-Codes)

Der Preis des Galaxy S6 Edge lag zur Einführung im April bei 849 für die 32-GB-Variante. Eben jene kostet mittlerweile nur noch 589 Euro bei Amazon. Die Versionen mit 64 GB und 128 GB Speicher kosten dort aktuell 613,98 Euro respektive 749 Euro. 

Samsung Galaxy S6 Edge: Design und Verarbeitung

Als ich das Galaxy S6 Edge zum ersten Mal gesehen habe, war ich angesichts des neuen Formfaktors, der sich als ungewöhnlich beschreiben lässt, durchaus skeptisch. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass man es bequem in die Hand nehmen kann, doch in meinem Test des Galaxy S6 Edge wurde ich schnell vom Gegenteil überzeugt. Das S6 Edge liegt gut in der Hand und fühlt sich auch gut an.

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Das Samsung Galaxy S6 Edge von vorne. / © nextpit

In puncto Design kann ich sagen, dass es einfach atemberaubend ist, gleiches gilt für die Verarbeitung. Erstmals kommen in einem Premium-Flaggschiff von Samsung hochwertige Materialien, nämlich Glas und Alu zum Einsatz und all die Kritiker, die von Samsung die Abkehr von Plastik forderten, haben nun keinen Grund zum Meckern mehr.

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Die Frontkamera ist oben rechts platziert, die anderen Sensoren befinden sich links. / © nextpit

Was die Gerätetasten an der Seite angeht, so sind diese so angeordnet, dass sie sowohl für Links- als auch Rechtshänder leicht erreichbar sind. Der Power-Button ist an der oberen rechten Seite untergebracht und die Lautstärketasten befinden sich links. In meinem Test des Galaxy S6 Edge hatte ich keinerlei Probleme, es im Alltag mühelos mit einer Hand zu bedienen, ohne Angst haben zu müssen, dass es mir beim Umgreifen aus Versehen aus der Hand rutscht - etwas, was mir bei einem über 800 Euro teuren Smartphone nur ungern passieren würde.

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Lautstärketasten sind an der linken Geräteseite oben angebracht. / © nextpit
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Auf der Oberseite findet man den IR-Sensor und den SIM-Einschub. / © nextpit

Galaxy S6 Edge im Drop Test

So viel Glas, und dann auch noch abgerundete, schutzlose Displaykanten - Das schreit förmlich nach einem Desaster. Noch haben wir nicht den Mut aufgebracht, dieses schöne und vermeintlich fragile Schmuckstück zu misshandeln und mutwillig der Schwerkraft preiszugeben, doch nicht jeder hat so viel Ehrfurcht vor einem Stück Technik. Auf YouTube ist ein video aufgetaucht, das eine Frau zeigt, die das Galaxy S6 Edge im Drop Test nicht nur einfach fallen lässt, wie es in den meisten dieser Tests der Fall ist. Nein, sie schleudert es mit sichtbarer und hörbarer Wucht auf den Boden, und das nicht einmal, nicht zweimal, nein, dreimal in Folge.

Leider ist das Video mittlerweile verschwunden, sodass wir es Euch leider nicht mehr zeigen können. Doch was wir in ihm sahen, macht zumindest den Eindruck, als würde das Glas des Galaxy S6 Edge diese bösartige Misshandlung unbeschadet überstehen, zumindest funktionierte das Gerät nach den Stürzen weiterhin und wies keinerlei Sprünge, Brüche oder anderweitige Schäden auf, die wir erkennen konnten. Wenn das alles so stimmt, ist Samsung mit Hilfe des Gorilla Glass 4 im Galaxy S6 und S6 Edge ein wahres Meisterstück in Sachen Widerstandsfähigkeit gelungen. 

Galaxy S6 im Bend Test

Nachdem Tech-Presse und Hardware-Hersteller sich mit so viel Inbrunst auf den vermeintlichen Bendate-Skandal um das iPhone 6 Plus stürzten, ist es nur fair, dass nun auch das Galaxy S6 unter den Hammer beziehungsweise den Keil des Stresstests kommt. Bei SquareTrade hat man dieses nämlich nun dem gleichen Drucktest unterzogen, unter welchem das iPhone im letzten Jahr nachgegeben und fragwürdigen Rum erlangt hatte. Und was zeigt sich? Das experimentelle Samsung-Flaggschiff verbiegt sich unter dem exakt gleichen Druck von etwa 50 Kilogramm. Großer Unterschied: Während das iPhone diese Biegung übersteht und sein Display erst bei etwa 81 Kilogramm bricht, splittert das Edge-Display des Galaxy S6 Edge bereits bei 50 Kg. Das Gerät bleibt zwar funktional, doch mit beschädigtem Display lässt sich schwerer leben als mit einer leichte Krümmung. Bereits bei 67 Kg macht das S6 Edge im Stresstest dann völlig schlapp. Somit wäre es nun wohl an der Zeit, das alte Idiom "Hochmut kommt vor dem Fall" zu bedienen.

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Update: Galaxy S6 Edge: Reparierbarkeit

Metall und Glas - klingt eigentlich schön. Das Problem: Bei den Materialen wird es in Kombination mit der "richtigen" Bauweise schwer, ein Smartphone mal so eben zu öffnen und zu reparieren. Wenn man den anerkannten Experten bei iFixit glaubt - und das tun wir -, ist genau das beim Galaxy S6 Edge der Fall. Insbesondere das Displayglas - eine der Komponenten, die am häufigsten ausgewechselt werden müssen - lässt sich kaum austauschen, ohne dabei das eigentliche Display zu beschädigen, sodass eine Reparatur hier schnell teuer werden kann. Auch ein Tausch des Akkus erfordert einige Arbeit, dabei ist auch dies einer der häufigeren Reparaturfälle. Eine kompliziertere Reparatur bedeutet immer auch einen höheren Aufwand an Arbeitsstunden, und die kosten Geld. Unterm Strich gibt iFixit dem Galaxy S6 Edge in Sachen Reparierbarkeit gerade einmal 3 von 10 Punkten. Extreme Tollpatsche und Akkuverschleißer sollten sich wohl also genau überlegen, ob das S6 Edge für sie das richtige Smartphone ist. 

Samsung Galaxy S6 Edge: Display

Das Display des Galaxy S6 Edge hat eine Größe von 5,1 Zoll, die Auflösung beträgt 2.560 x 1.440 Pixel, was eine Pixeldichte von 576 ppi macht. Als Screen-Technologie kommt Super AMOLED zum Einsatz.

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Das QHD-Display ist atemberaubend. / © nextpit

Vor diesem Hintergrund ist es unmöglich, einzelne Pixel zu sehen, selbst wenn man mit dem Auge ganz nah dran geht. Aber nicht nur die Pixeldichte konnte mich im Test des Samsung Galaxy S6 Edge überzeugen, auch die Farbdarstellung und der Kontrast sind über jeden Zweifel erhaben. Und in Kombination mit dem auf beiden Seiten gebogenen Bildschirm gehört das Display des Galaxy S6 Edge zu einem der schönsten, die ich bisher gesehen habe. Es ist beeindruckend!

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Das gebogene Display des S6 Edge wirkt sehr elegant. / © nextpit

Wenn die Farben zu knallig sind, kann man die Darstellung ganz einfach in den Einstellungen des Galaxy S6 Edge ändern, hier stehen vier Voreinstellungen (Adaptiv, Kino, Fotografie und Standard) zur Auswahl.

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Zur Feinjustierung stehen verschiedene Farbprofile zur Auswahl. / © nextpit

Das Display des Galaxy S6 Edge wird übrigens durch Gorilla Glass 4 geschützt, was es nicht nur dünner, sondern auch widerstandsfähiger gegen Kratzer macht (80 Prozent im Vergleich zu einem herkömmlichen Glas-Bildschirm).

Samsung Galaxy S6 Edge: Besonderheiten

TechSmart hat auf YouTube zum Härtetest gebeten und das Galaxy S6 Edge unter Wasser getaucht. Herauskam, dass es einen Tauchgang von über 20 Minuten unbeschadet zu überstehen scheint. Trotzdem empfehlen wir nicht, es nachzumachen. Schaut es Euch an:

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Das Galaxy S6 Edge hat einen Fingerabdruck-Scanner und in den Einstellungen kann man mehrere Fingerabdrücke erfassen lassen und auch ein Passwort festlegen, sollte der Sensor wider Erwarten mal nicht funktionieren. Der gespeicherte Fingerabdruck kann dann dazu benutzt werden, das Galaxy S6 Edge zu entsperren, sich mit dem Internet zu verbinden, seinen Samsung-Account aufzurufen oder mit PayPal zu bezahlen.

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Verschiedene Einstellungen für den Fingerabdruck-Sensor. / © nextpit

Als ich das Samsung Galaxy S6 Edge im Test benutzt habe, musste ich feststellen, dass es etwas Umgewöhnung erfordert, das Gerät mit dem Finger zu entsperren, da man ihn in einem bestimmten Winkel auf den Sensor legen muss, damit er erkannt wird. Alles in allem wird durch den Fingerabdruck-Sensor eine weitere Sicherheits-Ebene hinzugefügt, ich persönlich bin aber kein Unterstützer dieser Technologie.

Das ist aber noch nicht die einzige Besonderheit, die im Galaxy S6 Edge steckt: Auf der Geräterückseite ist ein Pulsmesser angebracht, der beim Sport und anderen Aktivitäten nützlich sein kann.

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S Health ist die bevorzugte App für die Verwendung des Pulsmessers. / © nextpit

Möchte man seinen Ruhepuls messen, sollte man dies am besten morgens tun, idealerweise dann, wenn man noch im Bett liegt. In der Regel liegt der Ruhepuls zwischen 50 und 100 Schlägen pro Minute. Der Pulsmesser kann aber durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden, dazu zählen unter anderem Temperatur und Körperhaltung.

Um seinen Puls zu messen, muss der Finger auf die Rückseite des Galaxy S6 Edge gelegt werden, um genau zu sein, unterhalb des Kamerablitzes. Ist der Sensor aktiv, leuchtet er rot und im Test des S6 Edge war ich von den Ergebnissen durchaus positiv überrascht. Bugs oder Falschmessungen scheint es nicht zu geben. Um das volle Potenzial des Sensors zu nutzen, empfehle ich den Einsatz der Samsung-App S Health, die für diesen Zweck entwickelt wurde.

Samsung Galaxy S6 Edge: Software

Update: Bevor wir unsere Eindrücke der Software des Galaxy S6 Edge schildern, hier eine nützliche Zusammenfassung dessen, was Samsung selbst als erwähnenswert betrachtet. Für besonders Faule Leser erhaltet Ihr also das Beste vom Galaxy S6 Edge in nur 60 Sekunden. Und Ihr müsst nicht einmal lesen:

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Doch wir sind natürlich nicht faul und lassen Samsung für sich selbst sprechen. Hier ist unsere eigene Einschätzung des Galaxy S6 Edge im Test:

Die Software auf dem Galaxy S6 Edge läuft sehr flüssig, lediglich der Samsung-Launcher ruckelt ab und an. Tauscht man diesen aber durch einen anderen Launcher aus, sind die Performance-Probleme verschwunden und ich kann dem Samsung Galaxy S6 Edge im Test eine beispielhafte Performance bescheinigen, die der perfekten Abstimmung von Hard- und Software zu verdanken ist.

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Auf dem Galaxy S6 Edge läuft Android 5.0.2 samt TouchWiz. / © nextpit

Das Galaxy S6 Edge kommt mit Android 5.0.2 vorinstalliert, samt Samsungs Herstelleraufsatz TouchWiz, der ein Facelift erhalten hat. Natürlich gibt es immer noch eine Fülle an Optionen, aber das ganze System wurde an vielen Stellen umfangreich entschlackt, außerdem lassen sich die meisten Apps entweder deinstallieren oder deaktivieren. Und um dem gebogenen Display gerecht zu werden, gibt es gleich mehrere Zusatzfeatures, die dem S6 Edge vorbehalten und nicht auf dem S6 zu finden sind.

Eine dieser Zusatzfunktionen nennt sich favorisierte Kontakte und hier kann man bis zu fünf Kontakten eine eigene Farbe zuweisen. Erhält man nun einen Anruf von einem dieser Kontakte, leuchtet entweder die linke oder rechte gebogene Display-Seite in dieser Farbe auf. Der Rest des Displays bleibt dabei aus und verbraucht keinen Strom - AMOLED sei Dank.

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Bis zu fünf Favoriten können Farben zugewiesen werden. / © nextpit

Ähnliches gilt auch für Benachrichtigungen: Liegt das Galaxy S6 Edge mit dem Display nach unten auf dem Tisch, leuchtet die gebogene Seite farbig auf, wenn man eine Benachrichtigung von einem seiner Favoriten-Kontakte erhält.

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Das Display leuchtet in der Farbe des Kontakts, von dem Ihr eine Nachricht erhaltet. / © nextpit

Das gebogene Display kann außerdem als Nachtuhr fungieren und auch weitere Informationen über das Gerät anzeigen, beispielsweise Temperatur und Akkustand. Und wer noch mehr Infos will, kann sich News, Sportergebnisse oder Aktenkurse auf dem Displayrand anzeigen lassen. Das ist aber noch nicht alles, auch die Anzeige von Benachrichtigungen ist möglich, darüber hinaus können weitere Mini-Apps für das Edge-Display heruntergeladen werden.

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So sieht es aus, wenn Ihr einen Anruf von einem Eurer Favoriten-Kontakte erhaltet. / © nextpit

Samsung hat aber noch weitergedacht und eine Handballen-Erkennung entwickelt, die erkennt, ob man das Display versehentlich berührt, sodass keine Aktionen ausgeführt werden. In meinem Test des Galaxy S6 Edge hat das erstaunlich gut funktioniert und nicht ein einziges Mal versagt.

Doch damit nicht genug, TouchWiz hat auch noch weitere Funktionen zu bieten, die man teilweise natürlich schon von anderen Modellen kennt. Dazu zählt der Download Booster, der Eure LTE- und WLAN-Verbindung nutzen kann, um Dateien schneller herunterzuladen. Und wenn man zwei Mal schnell auf den Homebutton drückt, kann die Kamera im ausgeschalteten Displayzustand gestartet werden.

Samsung Galaxy S6 Edge: Performance

Oben habe ich es schon angedeutet, hier aber noch mal ausführlicher: Die Performance des Samsung Galaxy S6 Edge war in meinem Test über alle Zweifel erhaben und das gilt nicht nur für die reine CPU-Power, auch das Display, die Kamera und der interne Speicher arbeiten sehr schnell und lassen keine Wünsche offen. Nur der Samsung-Launcher scheint einige Probleme zu haben, diese lassen sich aber durch den Einsatz eines alternativen Launchers aus der Welt schaffen, aber vermutlich wird Samsung hier auch bald per Update nachbessern.

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Ergebnisse von AnTuTu Benchmark (links) und Geekbench 3. / © nextpit

Der Exynos 7420, ein Octa-Core-Prozessor mit 64-Bit-Unterstützung sorgt aber auch bei anspruchsvollen Spielen für die nötige Power und gibt sich nicht die Blöße, sodass alles flüssig und ohne Ruckler läuft. Gleiches gilt natürlich auch für alle anderen Apps.

Samsung Galaxy S6 Edge: Audio

Anders als viele andere Premium-Smartphones findet man auf der Front des Galaxy S6 Edge nur einen einzelnen Lautsprecher, der aber eine relativ gute Soundqualität bietet und auch bei maximaler Lautstärke nicht verzerrt. Per vorinstallierter Software kann man noch weitere Qualitätseinstellungen und Effekte dazuschalten, dazu zählt zum Beispiel “SoundAlive+”, ein Feature mit dem sich virtueller Surround-Sound emulieren lässt.

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Soundverbesserungen via Software. / © nextpit

Samsung Galaxy S6 Edge: Kamera

Die rückseitige Kamera löst mit 16 Megapixel auf, die Kamera auf der Front schießt Fotos mit 5 Megapixel. Samsung ist es gelungen, die Bildqualität noch mal zu verbessern, was vor allem dem Sony-Sensor IMX240 geschuldet ist, aber auch dem Zusammenspiel aus Hard- und Software. Fotos sehen ausgezeichnet aus, vor allem tagsüber. Aber auch Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen, zum Beispiel nachts, müssen sich nicht verstecken und hier gefällt vor allem das geringe Bildrauschen, das beim Galaxy S6 Edge nahezu unsichtbar ist.

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Die Hauptkamera hat 16 MP und einen optischen Bildstabilisator. / © nextpit

In Verbindung mit dem optischen Bildstabilisator (OIS) sorgt das für scharfe und knackige Bilder, egal in welcher Situation. In meinem Test entpuppte sich das Galaxy S6 Edge als nahezu narrensicher und konnte in fast allen Situationen gute Bilder liefern.

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Der Sony-Sensor sorgt für atemberaubende Aufnahmen. / © nextpit
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Kontraste sind sehr gut, Aufnahmen nahezu narrensicher. / © nextpit
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Für ein Smartphone ist die Bildqualität nahezu perfekt. / © nextpit
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Ein Schnappschuss bei Nacht. / © nextpit
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Die Lichtreflexionen auf der Gebäudefassade konnte ich nicht erkennen, das S6 Edge hat sie aber eingefangen. / © nextpit
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Unsere Snackbox. / © nextpit

Samsung Galaxy S6 Edge: Akku

Nachdem ich das Galaxy S6 Edge nun mehrere Tage getestet habe, kann ich sagen, dass der Akku nicht länger als einen Tag hält, vor allem nicht bei intensiver Nutzung in Kombination mit Gaming und Videos. Das ist vor allem dem QHD-Display geschuldet, aber auch der Akku ist mit seinen 2.600 mAh nicht gerade großzügig bemessen.

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Der Akku des Galaxy S6 Edge reicht für einen Tag, aber nicht mehr. / © nextpit

Um dem entgegenzuwirken, hat sich Samsung gleich mehrere Sachen einfallen lassen, eine davon ist im mitgelieferten Netzstecker enthalten. Mit diesem konnte ich das Samsung Galaxy S6 Edge im Test in ungefähr einer Stunde wieder zu 100 Prozent aufladen. Ein weiterer Bonus ist die Qi-Fähigkeit, mit der das S6 Edge kabellos aufgeladen werden kann.

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Der Quick-Charger des Galaxy S6 Edge. / © nextpit

Wer sich damit nicht zufrieden gibt, sondern die doppelte Laufzeit will, findet auf dem Galaxy S6 Edge zwei Energiesparmodi. Im klassischen Modus wird der Prozessor gedrosselt und die Vibration wird deaktiviert. Der zweite Modus, der Ultra-Energiesparmodus, geht deutlich aggressiver vor und lässt nur eine geringe Anzahl an Apps zu (Telefon, SMS, Browser, Taschenrechner, Voice Recorder, Facebook, Google+, Uhr, Notizen, Twitter und WhatsApp) und reduziert das sonst farbenfrohe Display auf eine Anzeige in Graustufen.

Samsung Galaxy S6 Edge: Technische Daten

Abschließendes Urteil

Mit dem Galaxy S6 Edge hat Samsung eindrucksvoll bewiesen, dass es immer noch zu Innovationen fähig ist. Das Smartphone eröffnet neue Horizonte und Ideen für den gesamten Markt. Zu lange hat sich Samsung auf Bewährtem ausgeruht, doch diese Zeiten scheinen mit dem S6 Edge vorbei zu sein.

Meiner Meinung nach bietet das gebogene Display des Galaxy S6 Edge einen echten Mehrwert und die Software-Extras sind alles andere als Spielereien, sondern sinnvolle Erweiterungen und konnten in meinem Test des Galaxy S6 Edge überzeugen.

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Die UVP des Galaxy S6 Edge ging zum Marktstart bei 849 Euro los. © nextpit

Aber ich habe auch Anlass zu Kritik: So leidet der Samsung-Launcher unter gelegentlichen Performance-Problemen und auch dass das Flipboard auf der ersten Seite ist, halte ich für eine Fehlentscheidung. Mit dem Google Now Launcher fühlt sich das Galaxy S6 Edge gleich viel flüssiger an. Hier bleibt nur zu hoffen, dass Samsung ein Update nachreichen wird, dass den Samsung-Launcher flotter macht.

Auch die Akkulaufzeit ist ein weiterer Punkt, den ich hier nach meinem Test des Galaxy S6 Edge nicht unerwähnt lassen will, denn mehr als ein Tag Laufzeit ist nicht drin und auch die beiden Energiesparmodi sind keine dauerhafte Lösung.

Unterm Strich ist das Samsung Galaxy S6 Edge aber ein sehr leistungsstarkes, innovatives und mutiges Smartphone, das ganzheitlich betrachtet überzeugen konnte, sodass ich mit gutem Gewissen die maximale Bewertung von 5 Sternen vergebe.