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Sony

Sony Xperia Z

5,0

Pro

  • Elegantes Design
  • Wasserfest

Contra

  • Akku
Foto: Handy Sony sony-xperia-z

Pros des Sony Xperia Z

  • Elegantes Design
  • Wasserfest

Contras des Sony Xperia Z

  • Akku

Sony Xperia Z: Design und Verarbeitung

In der Smartphone-Oberliga geht der Trend eindeutig hin zu hochwertigen Materialien und das Xperia Z bildet da keine Ausnahme: Vorder- und Rückseite sind aus kratzfestem Mineralglas und als weitere Schutzmaßnahme hat Sony bereits eine Schutzfolie für das Glas auf dem Xperia Z angebracht - sowohl auf Vorder- als auch Rückseite. Der Extraschutz ist aber nahezu unsichtbar und fällt deshalb kaum ins Auge. Die Folie hat aber auch zur Folge, dass das Xperia Z ein richtiger Magnet für Fingerabdrücke und Flecken ist. Regelmäßiges Putzen ist dadurch vorprogrammiert.

Ein schwarzes Smartphone liegt schräg auf einer hellen Oberfläche, reflektiert Licht und zeigt ein minimalistisches Design.
Dank der geringen Dicke immer noch hosentaschengeeignet.

Die Verarbeitung ist auf sehr hohem Niveau: Hier klappert und wackelt nichts und auch die Spaltmaße sind gleichmäßig. Dank der geringen Dicke von nicht mal acht Millimetern liegt das Xperia Z auch gut in der Hand und fühlt sich ganz und gar nicht klobig an. Hier hat Sony echt gute Arbeit geleistet.

Detailaufnahme eines Power-Knopfes auf einem elektronischen Gerät, umgeben von einem schwarzen Rahmen.
Der Power-Knopf könnte auch als Kameraauslöser durchgehen.

Das Sony Xperia Z ist nach IP 55/57 zertifiziert. Das bedeutet, dass es wasserfest verpackt, staubgeschützt und auch resistent gegen Strahlwasser und kurzzeitiges Untertauchen ist. Das hat auch zur Folge, dass sämtliche Anschlüsse und Eingänge hinter Schutzklappen versteckt sind. Das ist gerade beim Erreichen des Kopfhöreranschlusses im Alltag ziemlich fummelig, vor allem da sich die Klappen nicht komplett entfernen lassen, weil sie fest mit dem Gehäuse verbunden sind.

Ein Nahaufnahme eines Smartphones mit einem geöffneten Slot und einem silbernen Knopf auf der Seite.
Alle Anschlüsse und Einschübe sind hinter Klappen wasserdicht verpackt.

Auf der linken Seite hat das Xperia Z zusätzlich zwei Goldkontakte. Die sind für eine optional erhältliche Dockingstation reserviert, mit der sich das Sony-Smartphone aufladen lässt, ohne dass man ein USB-Kabel anstöpseln muss. Also ähnlich wie beim Galaxy Nexus von Google und Samsung.

Ansicht der Seite eines Geräts mit zwei gelben Kontakten und einer beschrifteten Taste.
Die Anschlüsse für die Dockingstation liegen im Gegensatz zu allem anderen frei.

Die Verarbeitung ist rundum gelungen und hier gibt es wirklich nichts auszusetzen. Das Xperia Z gehört eindeutig mit zu den am besten verarbeiteten Smartphones, die derzeit auf dem Markt verfügbar sind. Die Schutzklappen sind zwar gewöhnungsbedürftig, ließen sich aber aufgrund der Zertifizierung wohl nicht vermeiden. Auch das Design ist ansprechend, da es schön schlicht ist. Manche mögen das zwar als langweilig empfinden, aber wer auf der Suche nach einem schnörkellosen Smartphone ohne viel optischen Schnick-Schnack ist, wird an dem Xperia Z seine wahre Freude haben.

Rückansicht eines schwarzen Xperia-Smartphones mit dem Markennamen "XPERIA" und technischen Informationen am unteren Rand.
Auch die Rückseite weiß zu gefallen.

Sony Xperia Z: Display

Sony hat in dem Xperia Z ein fünf Zoll großes Display mit Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixeln) verbaut. Dank der hohen Pixeldichte von 443 ppi lassen sich Details sehr gut erkennen und auch kleiner Text wird absolut gestochen scharf dargestellt. Obwohl das Display mit fünf Zoll alles andere als klein ist, wirkt das Xperia Z dank der kompakten Weise nicht übernatürlich riesig. Für zierliche beziehungsweise kleine Hände ist es aber eindeutig zu groß.

Ein Smartphone-Bildschirm zeigt App-Symbole wie Walkman, Album, Filme und Sony Select auf einem farbigen Hintergrund.
Das Full-HD-Display sorgt für gestochen scharfe Bilder.

Sony Xperia Z: Software

Beim Xperia Z sind mehrere Sony-Apps vorinstalliert. Wer viel Musik hört, dürfte sich beispielsweise über die Walkman-App freuen. Die ist optisch äußerst ansprechend und bietet eine durchdachte Benutzerführung. Ein Equalizer ist ebenso an Bord wie Bearbeitungsmöglichkeiten für fehlende Musikinformationen.

Ein Benutzer hält ein Sony-Smartphone mit einem Musik-Streaming-Dienst auf dem Bildschirm.
Rundum gelungen: Sonys Walkman-App.
Zwei Screenshots der Soundoptimierungseinstellungen, einschließlich Equalizer und Kopfhörereinstellungen in Deutsch.
Equalizer und Einstellungsmöglichkeiten der Walkman-App.

Für Autofahrer gibt es auch eine passende App. Beim Starten von “Sony Auto” wechselt das Xperia Z in einen angepassten Bedienmodus mit großen Kacheln. Von dort aus kann man beispielsweise die Navigation starten oder auch eigene Verknüpfungen hinzufügen.

Zwei Bildschirme mit App-Symbolen: links "Sony Auto" mit Navigation, Medien und Telefon; rechts "Verknüpfung" mit Album, Analytik und E-Mail.
Das Xperia Z im Automodus.

Ebenfalls ziemlich nützlich: Dank der App “Sichern und Wiederherstellen” lassen sich im Handumdrehen Backups vom Xperia Z erstellen. Die können zum Beispiel auf der SD-Karte, einem externen USB-Speicher oder in der Cloud gespeichert werden. Die Installation einer Zusatz-App wie Carbon Backup entfällt dadurch.

Zwei Screenshots einer Sicherungs-App mit Optionen zur Datenspeicherung auf der SD-Karte und Auswahl von zu sichernden Daten.
Die integrierte Backup-App des Xperia Z funktioniert gut und ist einfach zu bedienen.

Im Bezug auf Anpassungsmöglichkeiten liefert das Xperia Z gleich mehrere verschiedene Designs mit unterschiedlichen Hintergründen für Home- und Lockscreen.

Apropos Homescreen: Beim Xperia Z könnt Ihr die Anzahl Eurer Homescreens individuell einstellen und Ihr könnt auch bestimmen, welcher Eurer Homescreens der Standard-Screen sein soll.

Zwei Smartphone-Bildschirme zeigen die Uhrzeit (11:22) und Apps wie WALKMAN, Album und Designs.
Die Einstellungsmöglichkeiten des Homescreens.

Sony Xperia Z: Performance

Im Sony Xperia Z steckt ein mächtiger Vierkernprozessor von Qualcomm mit einer Taktung von 1,5 Gigahertz. Dem Prozessor stehen zwei Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite, was sich auch positiv auf die Bedienung auswirkt. Alles läuft flüssig und Aussetzer leistet sich das Smartphone nicht. Allerdings fühlt sich die Bedienung des Xperia Z nicht ganz so butterweich an wie beim Nexus 4. Das könnte entweder auf die nicht gänzlich optimierte Software und den damit verbundenen Herstelleraufsatz von Sony liegen oder aber daran, dass auf dem Nexus 4 schon Android 4.2 läuft und bei dieser Version noch weitere Performanceverbesserungen seitens Google vorgenommen wurden.

Screenshots der Speedtest-App mit Ergebnissen zu Ping, Download und Upload in Frankfurt.
Ein kurzer Geschwindigkeitstest mit LTE im Netz von T-Mobile.

So ist die Animation beim Aufrufen der zuletzt geöffneten Apps doch ziemlich ruckelig und sie startet auch verzögert. Beim Scrollen durch die Einstellungen verhält es sich ähnlich und auch hier könnten die Animationen einen Tick flüssiger sein. Das ist zwar durchaus Meckern auf hohem Niveau, aber bei einem Smartphone in dieser Preisklasse auch erlaubt. Im Gesamteindruck weiß die Bedienung aber auf jeden Fall zu gefallen, trotz der kleinen Schönheitsfehler.

Sony Xperia Z: Kamera

Die Kamera macht sehr ansehnliche Fotos und das auch bei schlechter Witterung. Sie fängt viele Details ein und das Bildrauschen ist minimal. Auch bei Nahaufnahmen stimmt die Schärfe und die geschossenen Fotos können sich echt sehen lassen.

Eine Actionfigur mit muskulösem Oberkörper, Sonnenbrille und einer Pistole in der Hand, vor einem Fenster.
Duke Nukem macht auch in Nahaufnahme eine gute Figur.
Blick auf eine gepflasterte Straße mit parkenden Autos und mehrstöckigen Wohngebäuden, umgeben von blattlosen Bäumen.
Auch bei schlechter Witterung lässt Euch die Kamera des Xperia Z nicht im Stich.
Eine Holzschublade voller Süßigkeiten, geordnet in Fächer mit verschiedenen Schokoladen und Snacks.
Für den kleinen Hunger für zwischendurch.
Hof mit weißen Wänden, Fenstern und Fahrrädern, führt durch einen Bogen zu einem weiteren Bereich.
Ein Blick auf unseren Innenhof.

Die Kamera-App bietet viele Zusatzfunktionen. Durch den Modus “Überlegene Automatik” versucht die Kamera zu erkennen, was für eine Szenerie fotografiert wird. Sie erkennt beispielsweise, ob Ihr Euch bewegt oder ob Personen im Bild sind und passt automatisch den Bildmodus an. Das hat im Test gut funktioniert und die Kamera schaltete beispielsweise bei Nahaufnahmen direkt in den Makromodus um.

Eine Person hält ein Smartphone, das eine Präsentation mit dem Titel "Xperia Z" zeigt.
Fotos schießen macht richtig Spaß. Nur der Start der Kamera-App selbst dauert relativ lange.

Ein wenig unschön ist allerdings der verzögerte Startvorgang der Kamera-App. Nach einem Druck auf das Kamera-Symbol dauert es rund vier Sekunden, bis die Kamera einsatzbereit ist. Wenn die App dann aber erst mal da ist, läuft die Bedienung absolut flüssig und Fotos werden mit sehr geringer Auslösezeit geschossen.

Sony Xperia Z: Akku

Vorab sei erwähnt, dass der Akku unseres Xperia Z noch nicht die volle Kapazität erreicht hat, da hierfür mehr Ladezyklen notwendig sind. Nach längerer Nutzung sollte sich die Laufzeit noch erhöhen. Trotzdem kann ich schon Angaben zum Durchhaltevermögen des Akkus machen. Im normalen Alltagsgebrauch ist die Laufzeit durchaus solide, sodass man locker durch den Tag kommt. In meinem Test kam ich auf knapp 30 Stunden, bei automatischer Hintergrundsynchronisation von E-Mails, Verwendung von Google Talk, Twitter und Google Maps, sowie ungefähr 40 Minuten Surfen im Internet. Telefoniert habe ich insgesamt für rund 20 Minuten.

Bei der Dauerbetrachtung von Videos betrug die Laufzeit etwas mehr als drei Stunden, bevor der Akku schlapp machte. Das reicht also locker für einen längeren Spielfilm oder mehreren Serienfolgen.

Screenshot einer App-Übersicht mit Sony Select, einschließlich Instagram und "α CLOCK for Mobile".
"Sony Select" liefert Euch App-Empfehlungen.

Sony Xperia Z: Technische Daten

Abschließendes Urteil

Mit dem Xperia Z liefert Sony ein rundum gelungenes Smartphone ab, welches lediglich im Detail einige Schwächen zeigt: Animationen und die Bedienung könnten stellenweise etwas flüssiger sein, aber hier stehen die Chancen gut, dass Sony mit einem zukünftigen Update noch an der Performanceschraube drehen wird. Auch der Akku ist mit seinen 2.300 Milliamperestunden etwas knapp bemessen und könnte ruhig größer sein. Durch den Tag kommt man mit dem Xperia Z bei normaler Benutzung aber allemal. Lediglich Poweruser könnten hier Probleme bekommen. Da der Akku nicht austauschbar ist, sollten Vielnutzer auf jeden Fall über die Anschaffung eines externen Akkupacks nachdenken.

Ein Sony-Smartphone zeigt den Bildschirm mit der Uhrzeit 12:31 und verschiedenen App-Symbolen wie Album und Sony Select.
Das Sony Xperia Z überzeugt!

Wer auf der Suche nach einem eleganten Smartphone mit leistungsfähiger Hardware und einem ansprechenden Design ist, macht mit dem Xperia Z aber auf jeden Fall nichts verkehrt.

(Fotos: nh/AndroidPIT)