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Xiaomi

Xiaomi Poco F4

4,0

Pro

  • Knackiges
  • helles AMOLED-Display mit 120 Hz
  • Gute Verarbeitung
  • Tolle Hauptkamera
  • Starke Performance
  • Schnelles Quick-Charging
  • Ladegerät im Lieferumfang enthalten

Contra

  • überflüssige 2-MP-Makro-Kamera
  • Bloatware und Werbung
  • keine IP-Zertifizierung
  • kein microSD
  • keine Kopfhörerbuchse
  • kein Wireless Charging
Foto: Handy Xiaomi xiaomi-poco-f4

Pros des Xiaomi Poco F4

  • Knackiges, helles AMOLED-Display mit 120 Hz
  • Gute Verarbeitung
  • Tolle Hauptkamera
  • Starke Performance
  • Schnelles Quick-Charging
  • Ladegerät im Lieferumfang enthalten

Contras des Xiaomi Poco F4

  • überflüssige 2-MP-Makro-Kamera
  • Bloatware und Werbung
  • keine IP-Zertifizierung
  • kein microSD
  • keine Kopfhörerbuchse
  • kein Wireless Charging

Zum Abschnitt:

Xiaomi Poco F4: Preis und Verfügbarkeit

Das Poco F4 ist an der Seite des Poco X4 GT (Test) im Juni vorgestellt worden. Es gibt zwei Ausführungen, zwischen denen Ihr wählen könnt: Das Modell mit 128 GB Speicher und 6 GB RAM gibt es für 399,90 Euro, das von uns getestete große Modell mit 8 GB RAM und 256 GB Speicher kauft Ihr für 449,90 Euro. 

Ihr könnt Euch für eine von drei Farben entscheiden: Moonlight Silver, Night Black und Nebula Green.

Xiaomi Poco F4: Design und Verarbeitung

Eine hochwertige Verarbeitung behält Xiaomi erfreulicherweise nicht nur der Oberklasse vor. Das Poco F4 wirkt mit seinem kantigen Design sehr wertig. Eine IP-Zertifizierung fehlt allerdings – dadurch spart Xiaomi sich die Kosten einer Lizenzierung ein. 

Gefällt:

  • hochwertige Verarbeitung
  • angenehm schlankes Design
  • schneller Fingerabdrucksensor

Gefällt nicht: 

  • Rückseite ein Fingerabdruckmagnet
  • keine IP-Zertifizierung
  • kein microSD-Port
  • kein 3,5 mm Klinkenanschluss

Das Poco F4 gibt es in drei Farben: Moonlight Silver, Night Black und Nebula Green. Bei den anderen beiden Farben spielt das eventuell kaum eine Rolle, bei unserem schwarzen Testgerät versammeln sich flott meine Fingerabdrücke zu einem lustigen Stelldichein. Davon abgesehen mag ich das Design des Geräts sehr. 

Das Poco F4 von der Seite
Dünn ist es geworden, das Poco F4. / © NextPit

Das flache Design sorgt dafür, dass das Gerät kantiger ist, mit 7,7 mm ist es das bislang dünnste Poco-Smartphone. Dadurch liegt es meiner Meinung nach etwas weniger gut in der Hand und dank der Kameraerhebung kippelt es ein wenig auf dem Tisch. Vorne bietet Xiaomi Corning Gorilla Glas 5 und auch die Rückseite besteht aus Glas. Der Rahmen hingegen besteht aus Kunststoff und beherbergt bestens verarbeitete Tasten mit guten Druckpunkten. 

Wie so oft verzichtet Xiaomi / Poco darauf, sich ein IP-Zertifikat an Land zu ziehen. Spritzwassergeschützt sollte das Gerät dennoch sein. An der linken Seite finden sich überhaupt keine Tasten, rechts sitzt oben die Lautstärkewippe und darunter befindet sich der Power-Button, der auch den Fingerabdrucksensor beherbergt. 

Das Poco F4 von unten
Kopfhöreranschluss gibt es keinen, dafür aber Stereolautsprecher. / © NextPit

Dieser löst übrigens superschnell aus. Das ist toll, wenn ich das Smartphone schnell entsperren möchte. Weniger toll aber, wenn ich es in meiner Hosentasche versenken will und dabei versehentlich entsperre. Xiaomi bietet da Abhilfe, denn Ihr könnt den Sensor so konfigurieren, dass er erst entsperrt, wenn Ihr die Taste drückt. 

Was noch? Ach ja: Ihr könnt zwei SIM-Karten im Gerät unterbringen, jedoch keine microSD-Karte. Ebenso vermisse ich den Anschluss für den Audio-Klinkenstecker. Dafür gibt es aber Stereolautsprecher, die in Sachen Bass zwar etwas schwach auf der Brust sind, dafür aber auch bei voller Lautstärke nicht scheppern. 

Xiaomi Poco F4: Display

Sehr hell, sehr kontrastreich, 120 Hertz Bildwiederholung, AMOLED-Technologie – Display-Herz, was willst Du mehr?

Gefällt:

  • kontrastreich und hell
  • 120 Hz Bildwiederholung
  • Always-on-Display

Gefällt nicht: 

Beim Display erwarten wir mittlerweile auch in der Mittelklasse Überdurchschnittliches von Xiaomi. Weil uns die Chinesen sehr oft mit wirklich tollen Displays auch bei günstigen Devices verwöhnen. Genau das, was wir erwarten dürfen, bekommen wir auch hier wieder geliefert: Zum Beispiel ein 6,67 Zoll großes AMOLED-Display mit FullHD+-Auflösung und einem kleinen Punch-Hole oben in der Mitte. Eine Bildwiederholrate, die Ihr manuell auf 60 oder 120 Hertz einstellt, oder die adaptiv, also automatisch wechselnd nutzt. 

Die obere Hälfte des Poco-F4-Displays
Das von Samsung gefertigte Display konnte mich im Test vollends überzeugen. / © NextPit

Mit 900 Nits ist es sehr hell, der Peak unter HDR liegt sogar bei 1.300 Nits. Neben HDR10+ wird jetzt auch Dolby Vision unterstützt. Farben wirken auf mich sehr natürlich und kontrastreich, laut Xiaomi wird das DCI-P3-Farbspektrum zu 100 Prozent abgedeckt. Wer seine Farben gerne kräftiger hat, kann sich für die "gesättigte" Einstellung entscheiden.

Selbst ein Always-On-Display ist mit von der Partie und sorgt dafür, dass das Display des Poco F4 nahezu identisch mit dem des Poco F3 ist und dennoch keinesfalls enttäuscht. 

Xiaomi Poco F4: Software

MIUI for Poco – und das auf Basis von Android 12. Das kennen wir und bekommen genau das geboten, was wir von Xiaomi aktuell gewohnt sind. Es lohnt also nicht, auf die Details ausführlich einzugehen, weil wir die Oberfläche bereits diverse Male unter die Lupe genommen. 

Daher könnt Ihr erahnen, was Euch erwartet: MIUI – ein Android-Overlay, welches für Euch sehr viele nützliche Funktionen und vielschichtige Möglichkeiten zur Personalisierung bereithält. Auf der anderen Seite steht erneut nervige Bloatware und Werbung. Wenn Ihr wissen wollt, wie Ihr die loswerdet, habe ich einen Lesetipp für Euch: So einfach werdet Ihr unter MIUI 13 die Werbung los.

In einem weiteren Artikel haben wir die besten Tipps und Tricks für MIUI zusammengetragen, und wenn Ihr generell mehr über MIUI wissen wollt, schaut Euch unseren ausführlichen MIUI-13-Test an.

Was ist noch spannend? Genau: Wie viele Software-Updates dürft Ihr erwarten? Unser MIUI-13-Update-Tracker verrät Euch, dass längst noch nicht alle versprochenen Xiaomi-Geräte MIUI 13 auf Basis von Android 12 erhalten haben. Dennoch schauen wir mit dem Poco F4 schüchtern in die Zukunft, können Euch dabei aber nicht mehr als ein großes Android-Update versprechen. Mit Versprechen hält sich Xiaomi nämlich vornehm zurück.

Wir wissen aber, dass die Chinesen für die Modelle der Poco-F-Reihe in der Regel zwei Android-Versionen und vier MIUI-Versionen bereitstellen. Dazu kommen Sicherheitsupdates für drei Jahre mit vierteljährlichen Updates.

Xiaomi Poco F4: Performance

Der Snapdragon 870 mag schon etwas betagt sein, liefert aber souverän ab. Weder im alltäglichen Gebrauch noch beim Gaming zeigte das Poco F4 Schwächen.

Gefällt:

  • Starke Performance
  • kein Überhitzen

Gefällt nicht: 

Ja, ich weiß – der Snapdragon 865 ist. Letzterer ging bereits 2019 an den Start. Wir können das also unter cleverem Marketing seitens Qualcomm verbuchen, weil Xiaomi mit dem "letztjährigen Flaggschiff-SoC" werben kann.

All das ändert aber nichts daran, dass die Performance absolut ausreichend ist. Dabei ist sogar egal, was Ihr auf dem Smartphone veranstaltet. Im Benchmark-Test liefert das Poco F4 wenig überraschend eine Performance ab, die wir auch beim Test des Xiaomi 12X beobachteten. Schließlich werkelt in beiden Modellen der Snapdragon 870, nur dass Ihr beim Xiaomi 12X mit 700 Euro deutlich tiefer in die Tasche greift.

In der folgenden Tabelle seht Ihr, dass das Poco F4 nicht mit dem ebenfalls neulich getesteten Poco F4 GT mit Snapdragon 8 Gen 1 mithalten kann. Das Samsung Galaxy A53 steckt es hingegen locker in die Tasche. 

  Poco F4 Poco F4 GT Xiaomi 12X Galaxy A53
SoC Snapdragon 870 Snapdragon 8 Gen 1 Snapdragon 870 Exynos 1280
3DMark Wild Life 4315 9757 4283 2280
Geekbench 5 Single: 969
Multi: 3230
Single: 1235
Multi: 3618
Single: 966
Multi: 3340
Single: 727
Multi: 1896

Auch beim Zocken (angetestet habe ich Genshin Impact und Shadowgun Legends) kommt es zu keinen Überhitzungen. Das Gerät erwärmt sich, aber in einem sehr erträglichen Rahmen (in der Spitze 42 Grad beim Wild Life Stress Test). Das dürfte auch dem LiquidCool-2.0-System geschuldet sein, das auf eine 7-lagige Graphit-Wärmeableitungsstruktur und eine Verdunstungs-Kühlkammer setzt. 

Allein schon deswegen könnte es ein sehr smarter Move gewesen sein, auf ein älteres SoC zu setzen, um Thermal Throttling und Überhitzung elegant zu umschiffen. So lässt sich dann auch erklären, dass es kein Nachteil ist, wenn ein Chipsatz verbaut wird, der schon im Vorgängermodell, dem Poco F3, arbeitete.

Auch sonst hat sich gegenüber dem Vorgänger nicht viel geändert: Es gibt Modelle mit 6 GB RAM und 128 GB internem Speicher (LPDDR5/ UFS 3.1) und eine größere Version mit 6 GB / 256 GB. Erweitern könnt Ihr den Speicher leider nicht. Bei der Konnektivität ist ebenfalls nahezu alles beim Alten geblieben. Ihr funkt im 5G-Netz, verfügt über NFC und GPS, außerdem wird Wi-Fi 6 unterstützt. Einziger winziger Unterschied: Statt Bluetooth 5.1 bietet das Poco F4 Bluetooth 5.2.

Xiaomi Poco F4: Kamera

Die Hauptkamera mit 64 MP überzeugt tagsüber. Besser noch, auch nachts gelingen tolle Schnappschüsse. 8-MP-Ultraweitwinkel und vor allem 2-MP-Makro fallen dagegen allerdings ab. Abgerundet wird das Kamera-Setup durch eine sehr solide Selfie-Cam mit 20 MP.

Gefällt:

  • Richtig gute Hauptkamera
  • Optische Bildstabilisierung
  • Solide Performance bei Nacht

Gefällt nicht: 

  • Schon wieder ein unnützer 2-MP-Makro-Sensor
  • kein Tele
Rückseite des Poco F4, Fokus auf die Kamera-Sektion
Die drei Kameras sind dreieckig in der Kamerainsel angeordnet. / © NextPit

Gegenüber dem Vorgänger hat sich das Poco F4 zwar von der Sony-Linse verabschiedet, dafür aber die MP-Zahl auf 64 MP erhöht. Außerdem gibt es nun eine optische Bildstabilisierung und als Resultat daraus richtig schöne Bilder bei guten Lichtbedingungen. Aber nicht nur das: Auch des nachts liefert der Sensor mehr als ordentlich ab, wenn genügend Lichtquellen vorhanden sind. 

Der Nachtmodus ist mir auf meinen ersten Testaufnahmen kaum aufgefallen, ehrlich gesagt. Aber unterm Strich gefallen mir die subtilen Änderungen ganz gut. Da wirken Farben natürlicher, Lichtquellen werden detailgetreuer eingefangen usw. Das komplette Kamera-Setup sieht wie folgt aus: 

  • 64 MP Hauptkamera mit OIS, f/1.79
  • 8 MP Ultraweitwinkel, 119°, f/2.2
  • 2 MP Makro, f/2.4

Die Hauptkamera setzt per Pixel-Binning 16-MP-Fotos zusammen. Ihr könnt natürlich auch in den 64-MP-Modus wechseln, den ich aber für weitestgehend unnötig erachte. Die hochauflösenden Aufnahmen bringen zweifellos mehr Detailreichtum, wenn das Licht stimmt. Ist das nicht der Fall, kann das aber auch schnell ins Gegenteil kippen, zumal HDR den Modus nicht unterstützt. 

Der Ultraweitwinkelsensor leistet das, was wir in der Preisklasse erwarten dürfen – ordentliche Tageslichtaufnahmen und wenig hilfreiche Fotos in der Nacht. Passt das Licht, sind die Ultraweitwinkel-Shots detailreich genug, aber es wird schwieriger, je schlechter das Licht ist. 

Aber der Sensor ist immer noch Gold im Vergleich zu dem, was der Makro-Shooter abliefert. Gegenüber der Telemakro-Kamera mit 5 MP im Poco F3 eine echte Verschlechterung und die einzige Enttäuschung beim Poco F4. Der 2-fach-Zoom ist nur digital, bietet aber zumeist brauchbare Ergebnisse.

Erfreulicher ist da die 20-MP-Knipse vorne, die souveräne Ergebnisse abliefert, was auch den Porträtmodus mit einschließt. Unterm Strich haben wir eine richtig gute Hauptkamera, eine brauchbare Ultraweitwinkelkamera und auch eine ordentliche Selfie-Cam. Das können wir für den Preis durchaus als überdurchschnittlich bezeichnen. 

Poco F4 Beispielfoto
Hauptkamera
Quelle: NextPit
Poco F4 Beispielfoto
Hauptkamera
Quelle: NextPit
Poco F4 Beispielfoto
Ultraweitwinkel
Quelle: NextPit
Poco F4 Beispielfoto
Hauptkamera
Quelle: NextPit
Poco F4 Beispielfoto
Ultraweitwinkel
Quelle: NextPit
Poco F4 Beispielfoto
Hauptkamera, Zoom x2
Quelle: NextPit
Poco F4 Beispielfoto
Hauptkamera – Ein Döner-Mann von Format hat selbstverständlich einen künstlichen Himmel in der Bude.
Quelle: NextPit
Poco F4 Beispielfoto
Hauptkamera
Quelle: NextPit
Poco F4 Beispielfoto
Ultraweitwinkel
Quelle: NextPit
Poco F4 Beispielfoto
Ultraweitwinkel
Quelle: NextPit
Poco F4 Beispielfoto
Hauptkamera
Quelle: NextPit
Poco F4 Beispielfoto
Ultraweitwinkel
Quelle: NextPit
Poco F4 Beispielfoto
Hauptkamera, Zoom x2
Quelle: NextPit
Poco F4 Beispielfoto
Hauptkamera
Quelle: NextPit
Poco F4 Beispielfoto
Hauptkamera – Schönes Foto vom unschönsten Bahnhof Deutschlands.
Quelle: NextPit
Poco F4 Beispielfoto
Ultraweitwinkel
Quelle: NextPit
Poco F4 Beispielfoto
Hauptkamera – ganz ehrlich: Nehmt lieber die Hauptkamera für Nahaufnahmen als die Makrokamera.
Quelle: NextPit
Poco F4 Beispielfoto
Selfie
Quelle: NextPit
Poco F4 Beispielfoto
Selfie-Cam, Porträtmodus
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Poco F4 Beispielfoto
Hauptkamera mit Porträtmodus
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Poco F4 Beispielfoto
Hauptkamera ohne Nachtmodus
Quelle: NextPit
Poco F4 Beispielfoto
Hauptkamera mit Nachtmodus
Quelle: NextPit
Poco F4 Beispielfoto
Hauptkamera ohne Nachtmodus
Quelle: NextPit
Poco F4 Beispielfoto
Hauptkamera mit Nachtmodus
Quelle: NextPit
Poco F4 Beispielfoto
Hauptkamera ohne Nachtmodus
Quelle: NextPit
Poco F4 Beispielfoto
Hauptkamera mit Nachtmodus
Quelle: NextPit
Poco F4 Beispielfoto
Ultraweitwinkel mit Nachtmodus
Quelle: NextPit
Poco F4 Beispielfoto
Ultraweitwinkel ohne Nachtmodus
Quelle: NextPit
Poco F4 Beispielfoto
Hauptkamera ohne Nachtmodus
Quelle: NextPit
Poco F4 Beispielfoto
Hauptkamera mit Nachtmodus
Quelle: NextPit
Poco F4 Beispielfoto
Hauptkamera ohne Nachtmodus
Quelle: NextPit

Xiaomi Poco F4: Akku

Xiaomi steht auch für Schnellladen und das gilt ebenfalls fürs Poco F4. Mit 67 Watt ist das Smartphone flott geladen und ja, Xiaomi packt das Ladegerät auch mit in die Box.

Gefällt:

  • Schnelles Quick-Charging mit 67 Watt
  • Ladegerät im Lieferumfang enthalten

Gefällt nicht: 

  • kein Wireless Charging

4.500 mAh – das bedeutet für mich, dass ich bei normaler Nutzung abends noch so viel Saft habe, dass ich frühestens am nächsten Mittag ein Plätzchen für das Poco F4 in der Nähe einer Steckdose suchen muss. Selbst beim Testen inklusive längerem Gamings, kam ich entspannt über den Tag. 

Muss dann doch mal geladen werden, können sich Besitzer:innen des Poco F4 über Quick-Charging mit 67 Watt freuen. Beim Vorgänger waren es nur 33 Watt. Lob an Xiaomi auch dafür, dass sie den Charger mit in die Verpackung stopfen. Das Einzige, was mir fehlt, ist die Möglichkeit des drahtlosen Ladens. Aber das Schicksal teilt sich das F4 mit schrecklich vielen Mittelklasse-Handys. 

Xiaomi Poco F4: Technische Daten

  Technische Daten
Produkt
Abmessungen & Gewicht 163,2 x 75,95 x 7,7 mm / 195 g
Display AMOLED / 6,67 Zoll / FHD+ / 120 Hz Bildwiederholrate / 360 Hz Touch-Abtastrate
Speicher 6 GB / 8 GB | 128 GB / 256 GB / nicht erweiterbar
SoC & GPU Qualcomm Snapdragon 870 / 7 nm / Adreno 650 GPU
Betriebssystem MIUI 13 / Android 12
Kamera hinten 64 MP Hauptkamera, f/1,79, 1,4 μm große Pixel (4-in-1)
8 MP Ultraweitwinkel-Kamera, f/2,2, FOV 119°
2 MP Makrokamera, f/2,4, 1,75 μm
Kamera vorn 20 MP Selfie-Kamera, f/2,45
Akku 4500 mAh / kabelgebunden 67 Watt
Sonstiges LiquidCool-Technologie 2.0, Seitlicher Fingerabdrucksensor, Dolby Atmos
Konnektivität 5G / LTE / Wi-Fi 6 / Bluetooth 5.2, NFC, GPS, 4x4 MIMO, Glonass, Beidou
Preis ab 399,90 Euro
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Abschließendes Urteil

Das Poco F3 hat in der Mittelklasse echt abgeräumt! Und ganz ehrlich: Das Kunststück könnte Xiaomi auch mit dem Nachfolger gelingen. Das Poco F4 übernimmt sehr viele Eigenschaften vom Vorgänger, bessert aber punktuell und sinnvoll nach. Ein starkes Upgrade gab es bei der Kamera, mit der Ihr Euch jetzt auch nachts auf Fotosafari begeben könnt. Darüber hinaus lädt der Akku spürbar schneller. 

Das Poco F4 von hinten
Ich finde, das Poco F4 macht einen edlen Eindruck – solange Ihr keine Fingerabdrücke hinterlasst. / © NextPit

Die anderen Verbesserungen – Support für Dolby Vision oder Bluetooth 5.2 – sind zwar inkrementeller Natur, tragen aber dazu bei, dass ein gelungenes Mittelklasse-Smartphone des Jahres 2021 einen würdigen Nachfolger erhält. Lediglich das Kamera-Downgrade nervt: Wie kann man die 5-MP-Telemakro-Kamera nur durch einen 2-MP-Makro-Witz ersetzen?

Davon abgesehen bin ich rundum happy mit dem Gerät, da stört mich weder ein älteres SoC noch fehlender Support für Klinkenstecker, microSD und Wireless Charging. Ich hab das Gefühl, ich muss bald unsere Bestenliste der Geräte unter 400 Euro aktualisieren, denn dieses Gerät gehört da fraglos herein. 

399,90 Euro ist übrigens mehr als das, was fürs Poco F3 verlangt wurde. Berücksichtigt Ihr jedoch, dass es ein paar sinnvolle Verbesserungen gibt und berücksichtigt die schwierige Marktsituation, gibt es daran nichts zu meckern. Spätestens, wenn der Preis Android-typisch bald zu purzeln beginnt, könnt Ihr blind zuschlagen!

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