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ZTE

ZTE Axon M

Pro

Contra

Foto: Handy ZTE zte-axon-m

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ZTE Axon M: Design und Verarbeitung

Der erste Gedanke bei einem faltbaren Smartphone gilt natürlich der Verarbeitung: Kann das Scharnier der Belastung des ständigen Öffnen und Schließens standhalten? Tatsächlich mag der Faltmechanismus des ZTE Axon M einen guten Eindruck bei mir hinterlassen. Er ist komplett aus Metall und rastet mit einem befriedigenden Klicken ein, wenn man ihn verschließt.

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Der Faltmechanismus aus Metall macht einen robusten Eindruck. / © NextPit

Mit 230 Gramm und dem dann doch recht dicken Corpus ist das ZTE Axon M weder kompakt noch leicht. Und dass sich vorne und hinten Displays befinden, macht die Schutzhüllen-Frage enorm kompliziert zu beantworten. Früher oder später verkratzt eine Seite; Sprünge sind nun doppelt unverzeihlich.

Zwei Displays für doppelte Verwirrung

Das vordere Display hat eine Diagonale von relativ kompakten 5,2 Zoll bei einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Das Bildverhältnis ist also noch ganz klassisch 16:9. Corning Gorilla Glass 5 schützt gegen Kratzer und Stöße aus 1,5 Metern Fallhöhe. die Ränder ums Display sind unmodern breit. Doch das volle Potenzial des Displays entfaltet sich erst, wenn man das Axon M öffnet.

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Multi-Window war gestern. Hier gibt es Multi-Display! / © NextPit

Das sekundäre Display hat drei Betriebsmodi: Es kann das Hauptdisplay erweitern, es kopieren oder komplett eigenständig arbeiten. Damit wird Multitasking natürlich zum Kinderspiel, schließlich stehen Euch zwei vollwertige Displays zur Verfügung. Und falls Ihr das Axon M angewinkelt aufklappt, lassen sich damit auch recht bequem Filme gucken.

Beim ausführlichen Test des ZTE Axon M werden wir die ganzen Betriebsmodi im einzelnen durchexerzieren und Euch sagen, ob die Umsetzung tatsächlich alltagstauglich oder gar praktisch ist.

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Das Axon M braucht logischerweise nur eine Kamera. / © NextPit

Doppeltes Display, halber Komfort

So praktisch die zwei Displays auch sein mögen; im Leerlauf können sie etwas belasten. Falls Euch jetzt schon der Gedanke missfällt, ein Handy mit dem Display nach unten auf den Tisch legen, wird das Axon M der wahre Albtraum für Euch sein. Da es sich um Gorilla Glass 5 handelt, bleibt ein Hoffnungsschimmer, dass die Kratzer nicht sofort kommen.

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Natürlich hat das Axon M den Typ-C-Anschluss. / © NextPit

Der Fingerabdrucksensor wurde an der Seite untergebracht. Seine Positionierung an der linken Seite ist für Rechtshänder etwas unfreundlich. Wer jetzt denkt, man könne das Axon M dann einfach anders herum verwenden, irrt leider: Das Primärdisplay lässt sich nicht auf das hintere verlegen.

ZTE Axon M: Technische Daten

 
  ZTE Axon M
Display

5,2 Zoll, 16:9
Full HD 1.920 x 1.080 Pixel
IPS LCD

Prozessor Qualcomm Snapdragon 821
RAM / Interner Speicher 4 GB / 64 GB
microSD bis 256GB
Kamera

20 MP (nur eine Kamera)

Akku 3180 mAh
Extras 3,5-mm-Klinke, USB Typ-C, Stereo-Lautsprecher

ZTE lässt sich das Axon M vergolden

Trotz seiner 2016er Hardware, wenngleich High-End, verlangt ZTE einen wirklich stolzen Preis fürs Axon M. Ohne Vertrag soll es für 899 Euro in den Handel kommen. Ein Deutschland-Release wurde noch nicht konkretisiert und auch mögliche Partner für einen eventuell subventionierten Kauf sind noch nicht bekannt. 

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Der Fingerabdrucksensor ist leider links. / © NextPit

ZTE Axon M: Technische Daten

Vorläufiges Urteil

Auf den ersten Blick vermag das ZTE Axon M wirklich zu beeindrucken. Die Verarbeitung des Scharniers und die Wahl der hochwertigen Materialien lässt darauf hoffen, dass es sich hierbei um ein solides Produkt mit einem echten Mehrwert handelt. Doch inwieweit es seinen wirklich hohen Preis rechtfertigt, die doch schon recht alte Hardware nicht vielleicht zum Nachteil wird und der durchschnittliche Akku der doppelten Belastung standhält, muss ein ausführlicher Test zeigen.