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iPhone 13 nutzt noch Qualcomm: So will Apple ab 2023 Modems bauen

iPhone 13 nutzt noch Qualcomm: So will Apple ab 2023 Modems bauen

Gerüchten zufolge plant Apple einen weiteren Schritt in Richtung Unabhängigkeit! Denn offenbar will das Unternehmen aus Cupertino mit dem Chip-Hersteller TMSC an eigenen 5G-modems arbeiten, die im 4-Nanometer-Verfahren hergestellt werden. Wird das iPhone ab 2023 also überhaupt nicht mehr einzuholen sein?


  • Apple will angeblich ab 2023 eigene Modems für seine iPhones produzieren
  • Die Smartphones haben bereits jetzt einen deutlichen Leistungsvorsprung gegenüber Android-Konkurrenten
  • Aktuell setzt Apple bei seinen Modems auf Technologie von Qualcomm

Spätestens ab dem Jahr 2023 möchte sich Apple noch unabhängiger von Chip-Herstellern wie Qualcomm machen. Wie The Verge berichtet, gibt es Berichte über eine Zusammenarbeit zwischen Apple und TMSC, dem drittgrößten Produzenten von Halbleitern weltweit. Die Informationen stammen dabei von Nikkei Asia. TMSCs Fertigungsprozess soll Apple demnach dabei helfen, eigene 5G-Modems zu produzieren, die mit Blick auf den Kalender im iPhone 16 zum Einsatz kommen könnten.

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Im aktuellen iPhone 13 sorgt Qualcomm noch dafür, dass Datenpakete von Eurer Hosentasche auf Server in aller Welt gelangen. Qualcomm spekuliert allerdings, dass man in den nächsten zwei Jahren nur noch 20 Prozent der iPhone-Modems produzieren werde. Apples Drang nach Unabhängigkeit sollte gerade den Top-Playern in der Android-Welt Sorgen bereiten.

Baut Apple seinen Vorsprung weiter aus?

Schon im Jahr 2021 geht Apples Strategie, eigene Prozessoren für sein eigenes Ökosystem herzustellen, auf. Nachdem der A15 Bionic aus dem iPhone 13 den Vorsprung gegenüber Android-Prozessoren replizieren konnte, sorgte Apple mit neuen ARM-SoCs für seine MacBooks für Aufsehen. Die Hardware-Komponenten sind nicht nur leistungsstark und effizient, sie können nicht einfach von anderen Herstellern aufgekauft und eingesetzt werden. Vorteile, die Apple somit exklusiv behalten kann. An der Produktion beteiligt – und daher sind die Spekulationen um die Modems so spannend – ist der Halbleiter-Fertiger TMSC.


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Sofern Apple mit seinen eigenen 5G-Modems das Leistungsniveau der aktuellen TMSC-Komponenten beibehalten kann, wird das iPhone in den nächsten Jahren einen weiteren Ass im Ärmel haben. Wie Qualcomm und MediaTek, die beiden Hauptakteure im Bereich der Android-SoCs, dort mithalten können, werden wir wahrscheinlich in den nächsten Tagen erfahren. Denn Qualcomm wird in Kürze seinen Flaggschiff-Prozessor für das nächste Jahr vorstellen – und MediaTek legte erst vor wenigen Tagen mit dem ersten 4-Nanometer-SoC für Smartphones vor.

Wie steht Ihr zum aktuellen Trend, lieber eigene Prozessoren und Chips für Hardware herzustellen? Seht Ihr darin einen guten Schritt zur Unabhängigkeit oder macht es das Endverbraucher:innen nur unnötig schwer? Teilt es uns in den Kommentaren mit! 

Via: The Verge Quelle: Nikkei Asia

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2 Kommentare

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  •   3
    Gelöschter Account vor 1 Woche Link zum Kommentar

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  • Tim vor 1 Woche Link zum Kommentar

    "Schon im Jahr 2021 geht Apples Strategie, eigene Prozessoren für sein eigenes Ökosystem herzustellen, auf."
    Was heißt hier schon 2021? 😂 die Strategie geht im wesentlichen seit dem ersten Apple-made SoC auf. Und die waren auch schon immer ganz vorn mit dabei - trotz teils nur einem Bruchteil der Kerne (bspw. der A9 mit nur zwei Kernen kam problemlos gegen einen QSD810 mit 8 Kernen an). Von der Effizienz ganz zu schweigen. Qualcomm hat immer noch schwer damit zu tun, gegen die A-Chips von vor 2 Jahren heranzukommen.

    Ich bin mal gespannt, ob Apple da noch irgendwas für den Nutzer spürbar herausholen kann. Bspw. einen deutlich niedrigeren Verbrauch bei 5G oder generell mobil und ähnliches. Oder ob sich am Ende doch kaum bis nichts spürbar verändert. Schließlich hat Apple ja jetzt schon eine gewisse Kontrolle darüber, wie sie die Modems von Qualcomm einsetzen, kalibrieren und was weiß ich nicht alles.