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Samsungs Update-Wahn ist Unsinn: ein absichtlich überkritischer Kommentar

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Samsung verlängert den Update-Support ausgewählter Geräte um eine weitere Android-Version und um ein weiteres Jahr Sicherheits-Updates! Die neuen Geräte der S22-Serie könnt Ihr also theoretisch bis 2027 nutzen. Aber will man das überhaupt? Und versucht Samsung mit diesem Feature vom eigentlichen Problem abzulenken? Als Gedankenexperiment beleuchte ich Samsungs Update-Wunder einmal überkritisch!

Schon im Vorfeld des Galaxy-S22-Launchs gab es Gerüchte über eine weitere Verlängerung der Update-Garantie bei Samsung. Wenige Tage später bestätigte sich: Die neuen Galaxy-S22-Geräte bekommen bis zum Jahr 2027 Sicherheits-Updates und werden auch noch das Update auf Android 16 bekommen. Die Euphorie darüber ging wie ein Lauffeuer durch die Technikmedien. Aber ist das für den Endverbraucher überhaupt sinnvoll?

In meinem Kommentar möchte ich Samsungs Update-Garantie einmal überkritisch beleuchten und dabei nicht nur auf die Theorie, sondern auch auf die Praxis blicken. Ist Samsungs Update-Verlängerung zum richtigen Zeitpunkt passiert und gibt es neben der Update-Gewährleistung nicht noch weitere Hürden, die man für eine längere Lebensdauer von Smartphones bedenken muss?

Update-Verlängerung nur ein Ablenkungsmanöver?

Habt Ihr meine Artikel über die Galaxy-S22-Serie verfolgt, kennt Ihr meinen Unmut über den S22-Launch bereits. Wie ich schon in der letzten Ausgabe der Gewinner und Verlierer schrieb, hatte ich auf dem Heimweg vom S22-Launch-Event in Berlin ein mulmiges Gefühl. Samsungs neue Smartphones wirkten zu wenig innovativ und zu langweilig, um als neue Flaggschiffe eines der Innovationstreiber der Smartphone-Branche vorgestellt zu werden.

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Die neuen Galaxy-S22-Modelle ähneln ihren Vorgängern sehr stark./ © NextPit

Bis auf das Redesign des Galaxy S22 Ultra, hinter dem ich das Recyceln der Baupläne eines gecancelten letzten Note-Modells vermute, gab es nur wenig wirklich neues. Wir bekommen bessere Kameras, bessere Materialien und einen neuen Prozessor, dessen Europa-Version ersten Benchmarks zufolge dem direkten Konkurrenten unterlegen ist. Samsung hat es schlichtweg nicht geschafft, im Jahr 2022 spannende Smartphones zu produzieren.

Dass viele Kollegen daher den verlängerten Software-Support herausheben, ist verständlich. Und das wirkt ein wenig wie ein Sicherheitsnetz, welches die Schlagzeilen um den S22-Launch abschwächt. Denn die Information, dass Samsung eigentlich kaum etwas Neues bietet, wird vom erweiterten Software-Support überschattet. Denn dass Samsung längere Updates liefert als Google selbst, ist spannender, als dass die S22-Serie nicht viel neues bietet.

Langlebigkeit heißt nicht nur mehr Updates

Während ich Samsungs Update-Verlängerung aus Marketingründen absolut nachvollziehen kann, sehe ich nicht ein, dass diese Eigenschaft mit einer längeren Lebensdauer der Smartphones gleichgesetzt wird. Natürlich ist es nach vier Jahren der Nutzung klasse, noch ein weiteres Jahr lang Sicherheits-Updates zu bekommen. Aber wie wahrscheinlich ist es denn, dass ein Gerät der S22-Serie überhaupt so lange genutzt wird?

Zum Einen werden derart teure Smartphones ohnehin von Tech-Enthusiasten und / oder im Rahmen von Handyverträgen gekauft. Und beide Umstände führen nunmal dazu, dass Handys nach einem oder zwei Jahren durch ein neues Gerät ersetzt werden. Bei Techies spielt neben der finanziellen Entscheidung auch die Liebe zu neuen Technologien eine Rolle – und anders als die Updates hält die "Neuheit" eines S22 eben keine fünf Jahre.

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Würdet Ihr das Galaxy S8 im Jahr 2022 noch nutzen? Das Handy kam vor fünf Jahren auf den Markt. / © NextPit

Zum Anderen ist aber vor allem die Hardware der S22-Serie nicht darauf ausgelegt, fünf Jahre lang zufriedenstellend zu funktionieren. Das sehen wir am besten am Akku des Galaxy S22, der in diesem Jahr noch einmal von 4.000 auf nur 3.700 Milliamperestunden geschrumpft ist. Die Batterien der beiden anderen Modelle sind zwar größer, sollen aber auf Samsungs Wunsch hin durch ein optional gekauftes, leistungsstärkeres Ladegerät schneller aufgeladen werden.

Wie Ihr in meinem Ratgeber über die Schädlichkeit von Quick-Charging in Smartphones lesen könnt, wird die Belastung nach zwei Jahren irgendwann relevant und die Kapazität nimmt ab. Eine eigene Erfahrung: Mein Google Pixel 3 XL bot nach dem Kauf eine Kapazität von 3.430 Milliamperestunden. Nach drei Jahren der Nutzung musste ich es zweimal am Tag aufladen – oder eine schwere Akkuhülle verwenden.

Galaxy S22 Serie vorbestellen


Die Lebensdauer der Batterien wird dabei begleitet von Samsungs neuer Recycling-Kampagne, die zwar für weniger Fischereinetze im Meer, dafür aber für fragilere Plastikteile in der S22-Serie sorgt. Samsung verriet uns im Interview, dass Recycling-Plastik nur in bestimmten Bauteilen eingesetzt würde, da Samsung die Qualität selbst nicht ausreichend sicherstellen könne. Und diese fragileren Bauteile sorgen dafür, dass die Reparierbarkeit der S22-Serie theoretisch noch einmal abnimmt.

Für eine längere Lebensdauer müsste Samsung also auf ein Konzept setzen, wie wir es im Fairphone 4 sehen: mit austauschbaren Komponenten und erschwinglichen Ersatzteilen, die einfach über das Internet bestellt werden können. Das ginge aber auf Kosten der Preis-Leistung, und ein S22 im Fairphone-Design will womöglich auch niemand sehen. Dann lieber Spinne!

Meckermodus aus: Fazit

In diesem Kommentar habe ich mich bewusst überkritisch positioniert, um die von vielen gelobte Update-Strategie ein wenig auf den Prüfstand zu stellen. Was bleibt also übrig, wenn wir an dieser Stelle einen Schlussstrich ziehen?


Natürlich ist es nichts schlechtes, dass Samsung längere Android-Updates liefert als jeder andere Hersteller. Das möchte ich mit diesem Artikel trotz Meckermodus nicht ausdrücken. Zumal sich letztes Jahr gezeigt hat, dass andere Hersteller wie Xiaomi auf Samsungs Update-Strategie reagierten und mitzogen. Wenn Samsung etwas wagt und dabei für positive Schlagzeilen sorgt, dann hat das große Auswirkungen auf die Smartphone-Branche. Und wenn diese Änderungen positiv sind, ist das wiederum positiv für alle Android-Nutzer.

Allerdings prophezeie ich, dass unser "Goodbye S22"-Artikel über ein letztes Sicherheits-Update in fünf Jahren niemanden mehr interessieren wird. Dafür werden die Modelle, die jetzt verkauft werden, dann zu kurze Akkulaufzeiten haben und spätestens das Galaxy S27 zu verlockend sein. Die Zielgruppe der Oberklasse-Smartphones ist schlichtweg zu sehr an Smartphones interessiert, als dass sie im Jahr 2027 mit einem Handy aus 2022 herumläuft. Was sollen denn die Leute im Magnetschwebe-ICE denken, wenn sie den Blick von den Mammuts abwenden, die Deutschlands neue Hochwassergebiete durchschwimmen? Das wär ja voll "cringe" oder was man dann halt sagen wird.

Ein längerer Software-Support ergibt für mich eher in der Preisklasse Sinn, in der Menschen Handys als Mittel zum Zweck sehen. Ich kenne viele Nicht-Techies, die ein Handy am liebsten einmal einrichten und dann nie wieder wechseln würden. Gleichzeitig sind diese Menschen aber nicht bereit dazu, ein Smartphone für 849, 1.049 oder 1.249 Euro zu kaufen. Selbst das Fairphone für knapp 600 Euro ist zu teuer, wenn man nicht voll auf Nachhaltigkeit steht.

Gleichzeitig fangen neue Trends und Technologien immer erst in den teuersten Smarpthones an und tropfen dann auf die günstigeren Modelle herunter. Bin ich also zu kritisch in meinem Versuch, den verlängerten Update-Support bei Samsungs auf den Prüfstand zu stellen? Was haltet Ihr von der Entwicklung?

Wie findet Ihr Samsungs Update-Verlängerung?
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Stimmt Ihr in meiner Umfrage ab, bitte ich Euch darum, mir Eure Meinung zu dem Thema in die Kommentare zu schreiben. Sehe ich das Thema zu kritisch und geht es am Ende nur darum, neue Handys theoretisch länger nutzen zu können? Ich freue mich darauf!

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Benjamin Lucks

Benjamin Lucks

Ben arbeitet seit 2018 im Tech-Journalismus, war mitten in der Corona-Krise Freiberufler und ist seit November '20 in Vollzeit bei NextPit. Seitdem versucht er in Reviews und Texten stets die Mitte zwischen fachlicher Kompetenz, Humor und frischen Perspektiven zu finden.

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  • Olaf vor 11 Monaten

    Gedankenexpetrment gerne, aber bei längeren Update-Intervallen für Smartphones bewusst etwas Negatives hervorheben zu wollen, ist von vornherein zum Scheitern verurteilt. Einfach, weil dies immer - und zwar wirklich immer - positiv zu bewerten ist. Sei es, weil den Geräten auch unabhängig von Tekkies, die stets das Neueste haben wollen, auf dem Gebrauchtmarkt ein längeres Leben beschert wird, sei es, weil "Einrichtungsfaule" (wie z. B. meine Frau, für die ein neues Smartphone immer das pure Grauen ist) ihr Gerät deutlich länger nutzen können, ohne Sicherheitsbedenken haben zu müssen, sei es, weil unabhängig vom Marketing-Effekt andere Hersteller (längst überfällig) unter Druck gesetzt werden, hier gleichzuziehen.

    Es ist ein Unding, dass Global Player wie Lenovo erst auf öffentlichen Druck hin bereit dazu sind, einem Einsteiger-Tablet wenigstens ein (! In Worten: EIN!) Major-Update zu spendieren. Das ist die reine Produktion von Elektroschrott in sehr absehbarer Zeit in großem Stil und eine unfassbare Gleichgültigkeit dem Kunden und der Umwelt gegenüber.

    Jetzt könnte Samsung gerne noch dazu übergehen, wenigstens den Akku derart zu verbauen, dass ein Tausch im Fachhandel ohne großen Aufwand ermöglicht wird, da der Energiespender nun einmal das auffälligste Verschleißteil jedes Smartphones ist.

  • René H. vor 11 Monaten

    <<< Aber will man das überhaupt? >>>
    Ja, das wollen viele. Wenn dann auch noch der Akkutausch leicht und günstig werden würde, wäre das gut.

  • Ralph vor 11 Monaten

    Durchaus angebracht die vorsichtig formulierte Überschrift des Beitrags. Nicht alle im Beitrag gestreuten Zweifel sind nachvollziehbar. Und eine Zunft der Smartphone-Nutzer wurde gänzlich vergessen. Nämlich jene, welche sich hochpreisige Endgeräte kaufen und diese auch lange nutzen wollen, nicht nur weil die Dinger teuer sind, sondern weil sie auch den maximal möglichen Leistungsumfang und Qualität erwarten. Dazu gehört auch eine lange (Sicherheits-) Update- Garantie, als Gegenwert der mittlerweile horrenden Preise. Wenn man zudem in Betracht zieht, was auf/ mit den Dinger mittlerweile möglich ist und was zuweilen für sensible Daten darauf liegen/ rangiert werden, sollten solche Update- Versprechen Standard sein.
    Ganz sicher ist die Ankündigung der Update-Verlängerung durch Samsung lautes Marktgeschrei eines Marktführers und womöglich ein Stinkefinger zur Apple-Front: Teuer konnten wir auch schon lange und nun auch Updates. Für mich aber auch nicht schlimm, wenn damit fehlende Innovation übertönt werden soll oder man sich von der chinesischen Konkurrenz absetzen will. Die wirklichen Innovationen im Smartphone-Markt wird es womöglich nicht mehr geben. Auch das ist nichts Neues. Viel Gedöns in dieser Richtung ist bei vielen oft nur Brunftgeschrei.
    Einzig, wo ich der gleichen Meinung bin, ist die fehlende Akku-Standzeit. Es ist auch kein wirklich technischer Fortschritt und Benefit, die Dinger immer schneller mit noch fetteren Ladegeräten aufladen zu wollen, um die Akkus dann damit kaputt zu machen. Hier ist echte Innovation lange überfällig: Längere Nutzungs- und Standzeiten und eigentlich Rückbesinnung zu einfach wechselbaren Akkus.

  • M Bo vor 11 Monaten

    Ich finde deinen Standpunkt überzogen!

    Mein Huawei lade ich seit 3+ Jahren mit 40W auf und habe bisher nur minimale Ausdauer-Einbußen. Ich habe mir jetzt ein S22 Ultra bestellt, weil ich nun einen Displayschaden habe, und nur wegen fehlender Updates eine Reparatur des Displays nicht sinnvoll finde. Ich bin weder Nerd, noch Technik Freak, nutze schon seit 14+ Jahren nur Prepaid, weil flexibler und für meine Bedürfnisse günstiger als Laufzeitverträge und kaufe daher meine Smartphones unabhängig von Vertragslaufzeiten. "Inklusive-Smartphone-Verträge" sind kostentechnisch ohnehin Augenwischerei.

  • Alexvi vor 11 Monaten

    Ich sehe auch einen weiteren Aspekt als recht vorteilhaft an.

    Samsung kann die S22 Reihe deutlich länger verkaufen. Und wir als Kunden die Geräte länger ohne bedenken kaufen, vor allem wenn der Preis nach einem Jahr bei der hälfte ist :) Ich hätte mir vor zwei Jahren kein 1 Jahre Altes Flaggschiff im Android Bereich gekauft. Preis-Leistung in Verbindung mit dem Softwaresupport hätte für mich nicht gepasst.

    Schön wäre, wenn man sich im Zuge dessen von den Fan Editions etc entledigen würde und stattdessen das Vorjahresmodell weiter verkauft.

51 Kommentare

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  • Sabrina vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Ihr werdet ja sicher bald einen Test des Samsung Galaxy S22 Ultra machen.

    Da ich wegen völlig unrealistischer inbesondere übersättigter Farben beim Galaxy S10 die Szenenoptimierung rausgenommen habe,

    würde mich interessieren,

    ob beim S22U der High-Resolution-Modus, bei dem ein hochaufgelöstes Bild mit einem Pinning-Foto zusammengerechnet wird, die Szenenoptimierung eingeschaltet sein muss. Das wäre für mich nämlich das k.o.-Kriterium, wenn ich die Szenenoptimierung in Kauf nehmen müsste, um die vielen interessanten Kamera-Funktionen nutzen zu können.

    Wäre schön, wenn Ihr dazu was schreiben würdet.


  • Thorsten Klein vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Das Thema müsste eigentlich ein großes bei den Herstellern sein und da sollte es einen Zwang für die Hersteller geben!

    Es muss sichergestellt sein, dass wenn man einem Kunden was verkauft wo seine sensiblen Daten drauf sind, dass auch die Software sicher ist und der Kunde Updates bekommt und zwar unabhängig von der Preisklasse!


    • Sabrina vor 11 Monaten Link zum Kommentar

      Mir fehlt eine Funktion, den Softwarezustand, wie er vor dem Update war, auf Knopfdruck wiederherstellen zu können.
      Damit meine ich insbesondere die Kamera, aber auch einige Spionage-Apps, die im Sommer beim großen Updaten auf mein Gerät gespielt wurden. Spionage ist beispielsweise die Kontaktverfolgungs-App.


  • Sascha M. vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Also mein iPhone 11 Pro hat auch nach 2 Jahren intensiver Nutzung immer noch einen Akkustand von 96% und ich habe gar kein Bedürfnis, zu einem neueren Modell zu wechseln. Es läuft alles Smooth und wie am ersten Tag. Früher habe ich mein Handy auch gerne zwei mal im Jahr gewechselt, dass will ich und brauche ich gar nicht mehr. Also ist es doch nichts schlechtes, wenn Samsung seine Produkte länger supportet. Ob es 5 Jahre am Ende sind ist doch egal, nur diese jährliche Handywechselei ist auch für jemanden, der ein 1200 Euro Handy gekauft hat, sinnlos geworden.


  • Jörg W. vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Früher habt ihr euch immer über die Updatepolitik von Samsung und Co.aufgeregt jetzt verlängert Samsung und jetzt heißt es Samsung Wahn glaube ihr wisst auch nicht was ihr wollt .


  • Sabrina vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Noch zu den Updates. Halte ich grundsätzlich für gut, führt aber nicht zum Kauf, wenn das Gerät als solches nicht gut genug ist.


  • Bernhard Feder vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Die Kritik ist nicht so ganz logisch. Es wird behauptet, dass niemand das Handy so lange hält. Jo, viele kaufen es über einen Vertrag und bekommen damit nach zwei Jahren ein Neues. Aber da wird das Alte ja nicht weggeworfen, sondern weiter verkauft.
    Solch ein Smartphone wird wohl einige Jahre in Gebrauch sein. Und es wird auch immer länger, wie Studien zeigen. Da ist dieses Update-Versprechen schon wertvoll.
    Sehe ich an mir selber. Ich habe mir jedes 3/4 Jahr ein neues Flaggschiff (ja, ich kann Deutsch) gekauft. Mein jetziges Huawei P40 pro+ habe ich jetzt schon 1,5 Jahre. Und da es keine nennenswerten Weiterentwicklungen gibt, ein weiter/höher/schneller hat für mich keinen echten Nutzen mehr, würde ich dieses Phone weiterhin halten.

    Ich habe mir aber nun doch das S22 Ultra bestellt. Zum einen möchte ich aus Bequemlichkeit wieder Google-Dienste haben. Dann hatte ich schon mal ein Note und möchte den Stift wieder haben. Da ich das Handy auch für dienstliche Belange nutze, sind mir Sicherheitsupdates wichtig. Das Sicherheitsupdate meines Huawei ist derzeitiger Stand vom 1.12.2021. Und das nächste Update wird erfahrungsgemäß noch eine Zeit auf sich warten lassen. Bei einem Flaggschiff jenseits der 1000 Euro eine Frechheit.

    Und sollte ich das Ultra dann länger halten, ist es nach beispielsweise drei Jahren kein Akt 80 Euro in einen neuen Akku zu investieren.


  • Sabrina vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    "Würdet Ihr das Galaxy S8 im Jahr 2022 noch nutzen".

    Ich habe damals noch kein Smartphone besessen, weil ich noch nicht von den Kameras überzeugt war. Um was anderes als die Kameras ist es mir noch nie bei diesen Geräten gegangen.


  • Sabrina vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Ich finde die S22 Serie interessant. Die beiden Vorgänger S20 und S21 waren mir zu mangelhaft.

    Ich finde interessant diese neu implantierte Technologie, zwei Fotos zusammenzufügen - eines mit voller Auflösung für viel Detail und eines im Pinning-Modus für hohen Dynamikumfang. Die ersten Bilder, die ich sehen konnte sahen recht scharf aus, ohne diesen hässlichen Samsung-Look mit den breiten Schärfungsrändern.
    Der Weißabgleich scheint auch verbessert. Aber da bleibt abzuwarten, was man an Bildern in Zukunft zu sehen bekommt.

    Mangelhaft immer noch die Objektive, die krassen Lensflares, die insbesondere Nachts stören, wenn man nicht mit der Straßenbeleuchtung im Rücken fotografieren kann.

    Auch den Superzoom kann man nach wie vor nicht für Ernst nehmen. Gute Qualität bekommt man vielleicht bis 20x und mit Abstrichen bis 30fach.

    Kaufen werde ich es mir eher nicht, weil mir die Lens flares zu stark sind. Da muss besseres kommen.
    Außerdem werden mir schattige und schwarze Bereiche zu sehr glatt gebügelt.

    --------------

    Das Fotografieren eines schwarzen Katzenfells sollte zum Standard eines jeden Testsets werden.


    • Olaf vor 11 Monaten Link zum Kommentar

      Dir ist aber schon bewusst, dass die Geräte aus einem bestimmten Grund "Smartphones" und eben nicht "Smartcams" heißen, oder? Mit deinen Ausführungen im Sinne von "maximal bis 20x Zoom brauchbar" oder "zu viele Lensflares" würde ich vielleicht im Forum von "Colorfoto" übereinstimmen, aber wenn du diese Kritikpunkte beim aktuellen Stand der Technik abgestellt haben möchtest, dann würdest du eben mit einem Backstein in einer Extratasche herumlaufen. Und auch das gibt es heutzutage schon und nennt sich "Kamera". Wobei du für einen wirklich guten 20fach-Zoom auch noch ein richtig gutes Zusatzobjektiv bräuchtest, weil Reisezoom-Kameras in diesen Dimensionen nun einmal auch kein System adäquat ersetzen können. Du kannst ja mal die Abmessungen selbst eines günstigen Telezooms wie dem Tamron 18 - 400 mm oder auch 150 - 600 mm mit den roundabout 8 mm Bautiefe eines aktuellen Smartphones vergleichen, in denen Kamera UND Linsensystem stecken. Was fällt auf? 😉


      • Sabrina vor 11 Monaten Link zum Kommentar

        Kritikpunkt Lens Flares ist weitgehend abgestellt beim Ei-Föhn und beim letzten Flagschiff von Vivo.
        Kritikpunkt, dass in schattigen und schwarzen Bereichen alles glatt gebügelt ist, ist abgestellt schon lange beim Pixel, zumindest bis Pixel 5, welche ich nutze.
        Auch beim iPhone ist bei einem schwarzen Katzenfell drastisch mehr zu erkennen, als bei Samsung.

        Die Technologie ist längst da.

        Und APS-C Kameras besitze ich auch. Die Hauptkamera des Pixel 5 ist sehr nah an einer APS-C-Kamera. Der Vorteil der großen Kamera liegt in den manuellen Möglichkeiten vom Stativ, oder wenn man diese grottigen Bildchen mit geringer Schärfentiefe (Freistellung) haben will. Auch bei bewegten Motiven bei wenig Licht können die Smartphones bis auf weiteres noch nicht mithalten.

        Deswegen darf Samsung trotzdem mal langsam ein paar Schwachpunkte verbessern. Und Objektive kann man sich bei Optikfirmen einkaufen, wie das Huwei (falsch geschrieben) und Vivo machen.

        Wenn man Ihrem Kommentar folgt, dann dürfte das S22 nicht mehr als 500 Euro und das Ultra nicht mehr als 700 Euro kosten, denn ihr Kommentar geht in Richtung Billig-Geräte.


      • Olaf vor 11 Monaten Link zum Kommentar

        Nein, mein Kommentar geht in Richtung "Akzeptanz physikalischer Grenzen". Und die hat so rein gar nichts mit dem Preis zu tun, fehlt mir in Ihren Kommentaren aber gänzlich.

        Es ist schlicht illusorisch anzunehmen, dass Winz-Sensoren in Verbindung mit vielleicht 6 mm Tiefe, die einem Linsensystem zur Verfügung stehen, in Sachen Abbildungsleistung ausgewachsenen Objektiven Paroli bieten können.

        Dass dies trotzdem mittlerweile erstaunlich gut funktioniert, ist der Rechenpower samt ausgefeilter Software-Algorithmen heutiger Smartphones geschuldet. Und hier wäre dann auch die angesprochene Preisdiskussion angebracht, samt der Frage, was 1000+ x Euro-Smartphones dann doch besser können als z. B. die Mittelklasse.

        Dass das Pixel 5 sehr nahe an APS-C ist, ist eine steile These, die ich - ganz abseits vom Pixel-Peeping - mal so stehen lasse.


      • Sabrina vor 11 Monaten Link zum Kommentar

        Es ist auch schlicht illusorisch, auf einer micro-SD-Karte 400 GB und sogar 1 TeraByte Daten zu speichern.

        Sie sind im DSLR-Zeitalter stehen geblieben.

        Es sind eben nicht nur Softwarealgorithmen, sondern auch Technologien, die die alten Systemkameras gar nicht nutzen, wie eben das Zusammensetzen mehrerer Fotos. Die muss man aber erstmal in kürzester Zeit knipsen können. Und das können die Sensoren der Smarties, aber nicht die der Systemkameras.

        Ehrlich gesagt ist es mir wurscht, was Sie für eine steile These halten. Ich weiß, was die Hauptkamera des Pixel 5 und was meine Systemkameras (zuletzt EOS M3) bringen. Die Systemkameras sind solange überlegen, solange man sich auf die Disziplinen beschränkt, die sie besser als das smarte Phone können. Vergleicht man hingegen weitere Sachen, dann ist es eben so, dass die Smarties einiges besser können, z.B. Freihand Nachtaufnahmen, z.B. Gegenlichtaufnahmen, z.B. wesentlich mehr Fotos mit einer Akkuladung, z.B. ein besseres Gewichts/Qualitätsverhältnis, ein besseres Preis/Leistungs-Verhältnis, einfachere Bedienung, bessere Kommunikation über die Medien.

        Wenn die großen Kameras so gut wären, dass der Kauf was bringt, dann würden die auch gekauft werden. Tatsache ist jedoch, dass Freistellung, Augenautofokus, 20 Bilder pro Sekunde, kaum einen Ausflugsfotografen interessieren. Mittlerweile wird schon über Profs gemeckert, weil deren Heldentaten schlechter aussehen als gute Smartphonebilder.

        Ich habe mir übrigens zuletzt nochmal ein 55-200 Objektiv gekauft. Ich bin ja gar nicht so. Beim Zoom bietet die Systemknipse eben noch Vorteile. Noch - weil sich die Smartie-Hersteller sehr viel Zeit lassen. Wenn die aber Ernst machen, dann ist jenseits von Nischenanwendungen und Profi-Inszenierung kein Platz mehr für Systemkameras und Profi-Fotografen.


  • Nicolas vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    An diesem Kommentar habe ich im Wesentlichen zwei Kritikpunkte. Der erste betrifft die Zielgruppe. Die von dir genannte Einteilung halte ich für realitätsfern. Ich kenne viele Menschen wie mich, die durchaus mal viel Geld für ein Flaggschiff ausgeben, dieses dann aber auch sehr lang benutzen wollen. Denn nicht jeder technikaffine Mensch hat genug Geld für ständigen Neukauf. Ich habe mir dieses Mal das S22 Ultra mit 1TB vorbestellt - wegen des enormen Preises möchte ich es aber auch 4-5 Jahre nutzen.

    Der zweite Kritikpunkt ist der Fehler in der Analogie "Würdet ihr heute noch das S8 benutzen?". Denn das kann man nicht vergleichen, da die Fortschritte in der Smartphone-Technologie am ehesten mit einer logistischen Funktion ausgedrückt werden könnten. Das heißt, nach einem steilen Anstieg verläuft dieser immer langsamer. Das lässt sich gut an Displays betrachten: Damals war der Fortschritt rapide, von 50 zu 100ppi ist es ein riesen Sprung. Aber mittlerweile ist die Sättigung erreicht. Bei Pixeldichten von über 350ppi ist man an einem Punkt angekommen, ab dem Fortschritt kaum noch etwas bringt. Also: 150ppi von vor zehn Jahren sind heute nicht mehr genug. Die heutigen 400ppi werden aber in zehn Jahren durchaus noch genug sein.


    • Bernhard Feder vor 11 Monaten Link zum Kommentar

      Sehe ich auch so. Die "Umschlaghäufgkeit" meiner Smartphones nimmt rapide ab.

      Es gibt ja keine echte Weiterentwicklung mehr. Ein stupides Höher/Weiter/Schneller bringt mir persönlich nichts. Selbst die Kameras machen doch nur noch im Labor merkliche Fortschritte. Zudem habe ich schon die Leistung der vorletzten Chip-Generation nicht voll ausgeschöpft. Zocken am Handy ist auch nicht mein Ding. Ich habe mir auch das Ultra bestellt und kann mir sehr gut vorstellen es drei Jahre zu halten.

      Ist so wie mit den PCs. Die Älteren werden sich erinnern. In den Neunzigern musste andauernd ein neuer her, oder der Alte wurde aufgerüstet. Heute stehen drei oder vier Jahre alte PCs in den Haushalten und reichen uns.

      Diesen Weg gehen jetzt die Handys.


      • Sabrina vor 11 Monaten Link zum Kommentar

        Meiner ist mittlerweile um die 10 Jahre alt und wird schon deshalb nicht ersetzt, weil ich dann auch jede Menge Software erneuern müsste und manche Hardware vielleicht gar nicht mehr mit einem neuen PC kompatibel ist.


  • Karsten K. vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Das verlängerte Updateintervall ist auch für Gebrauchtkäufer interessant. Die Akku-Standfestigkeit sollte langsam besser sein. Bei meinem iPhone X bemerke ich im dritten Jahr immer noch keine Verschlechterung. Hat da Apple wieder mal die Nase vorne?

    PS: meine Airpods (1.Gen) haben im dritten Jahr des praktisch wochentäglichen Gebrauchs Laufzeitprobleme. Ist bei den kleinen Batterien wenig verwunderlich


    • Olaf Gutrun vor 11 Monaten Link zum Kommentar

      Ich werde weiter meinen 25w Lader nutzen, mir reicht es in 15% 30% Laden zu können.
      Außerdem ist der 40 watt Lader nicht so erheblich schneller als man denkt.

      Wichtiger: Einfach das Smartphone beim Laden nicht nutzen, dann wird es auch nicht so warm.

      Ich finde das Ultra ziemlich geil deshalb habe ich es mir bestellt, wer bietet denn derzeit mehr, beim Display, bei der Cam und dann noch mit einem Stift?


  • The Grey vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Ich kenne genügend (ü30, ü50) Leute, die ihr Smartphone mindestens 3 Jahre, gerne auch länger, nämlich solange es funktioniert, benutzen. Die sind allesamt keine TechFans, die wollen sich auch gar nicht mit einem Wechsel beschäftigen. Vor nicht allzu langer Zeit haben die einfach gar keine Sicherheits Updates mehr bekommen. Inzwischen wenigstens 3 Jahre. Da finde ich es schon sehr sinnvoll, wenn diese Personengruppe nun 5 Jahre Updates bekommen kann.
    Einfach mal über den Tellerrand lehnen, dann sieht man mehr Aspekte als nur den aus der rosafarbenen Techbrille, wo nur der neueste Scheiß toll ist ;-)


    • Karsten K. vor 11 Monaten Link zum Kommentar

      Viele kaufen sich das "Top-Modell" und behalten es so lange bis es nicht mehr richtig funktioniert.


    • Olaf Gutrun vor 11 Monaten Link zum Kommentar

      Kenne auch einige Leute die Ihre Geräte locker 4 Jahre plus nutzen.

      Entweder es wird gewechselt weil etwas kaput geht, oder weils mangels Software nicht mehrboder wie Kartoffeln läuft.

      Mein s6 edge dient Zuhause auch noch als Smart Home steuerung, wäre doch cool, hätte es noch eine frische Software.

      Naja keine Ahnung, Samsung hat sich dich total positiv gewandelt was die Software angeht. Nichtbnur das der support lange ist, der support ist auch ziemlich intensiv, besonders erfreulich das die Kameras auch viele Updates erhalten und meistens noch besser werden.


  • Mikatho vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Ich denke auch, dass die heutigen Käufer des aktuellen Geräts es (wie ich es auch bei mir sehe) nicht länger als 2 Jahre nutzen. Aber vielleicht möchte man es dann als gebraucht an anders geartete Käuferschichten weiterverkaufen. Und für diese Käufer ist es dann vielleicht ein gutes Argument, dass es noch weitere 2 neue Major-Updates bekommt...


  • Jörg W. vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Also wenn man in dem Artikel sagt das die Leistung des S22 nicht ausreicht um es länger nutzen zu können bis Samsung kein Update für das Gerät mehr anbietet dann kann man ja wohl das Fairphone 4 nicht als Vorbild nehmen . Ist doch jetzt schon Leistungsmäßig nur Durchschnitt .und in spätestens 2Jahren eine lahme ruckelnde Ente.


  • Pure★Aqua ツ vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Bei Sicherheitsupdates bin ich dabei ,aber die Version ist mittlerweile völlig Banane wenn man mal ehrlich ist. Das dann ein älteres Modell nicht die neuesten Features haben kann wie ein neues Flaggschiff dürfte jedem bewusst sein.


    • Olaf Gutrun vor 11 Monaten Link zum Kommentar

      Also sehe es am s10 meiner Freundin, das auch das s10 eine menge features von s20, s21 erhalten hat, besonders die Cam. Absolut positiv zu bewerten.


  • Ralph vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Durchaus angebracht die vorsichtig formulierte Überschrift des Beitrags. Nicht alle im Beitrag gestreuten Zweifel sind nachvollziehbar. Und eine Zunft der Smartphone-Nutzer wurde gänzlich vergessen. Nämlich jene, welche sich hochpreisige Endgeräte kaufen und diese auch lange nutzen wollen, nicht nur weil die Dinger teuer sind, sondern weil sie auch den maximal möglichen Leistungsumfang und Qualität erwarten. Dazu gehört auch eine lange (Sicherheits-) Update- Garantie, als Gegenwert der mittlerweile horrenden Preise. Wenn man zudem in Betracht zieht, was auf/ mit den Dinger mittlerweile möglich ist und was zuweilen für sensible Daten darauf liegen/ rangiert werden, sollten solche Update- Versprechen Standard sein.
    Ganz sicher ist die Ankündigung der Update-Verlängerung durch Samsung lautes Marktgeschrei eines Marktführers und womöglich ein Stinkefinger zur Apple-Front: Teuer konnten wir auch schon lange und nun auch Updates. Für mich aber auch nicht schlimm, wenn damit fehlende Innovation übertönt werden soll oder man sich von der chinesischen Konkurrenz absetzen will. Die wirklichen Innovationen im Smartphone-Markt wird es womöglich nicht mehr geben. Auch das ist nichts Neues. Viel Gedöns in dieser Richtung ist bei vielen oft nur Brunftgeschrei.
    Einzig, wo ich der gleichen Meinung bin, ist die fehlende Akku-Standzeit. Es ist auch kein wirklich technischer Fortschritt und Benefit, die Dinger immer schneller mit noch fetteren Ladegeräten aufladen zu wollen, um die Akkus dann damit kaputt zu machen. Hier ist echte Innovation lange überfällig: Längere Nutzungs- und Standzeiten und eigentlich Rückbesinnung zu einfach wechselbaren Akkus.


    • Olaf Gutrun vor 11 Monaten Link zum Kommentar

      Ist auch so Beispiel

      S10
      Huawei p30 pro...

      S10 mit One ui 4.0 und Android 12 und features vom s20 und s21.

      Huawei p30 pro: Reden wir mal lieber nicht davon was aus Huaweis versprechen geworden ist...


  • loremipsum91 vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Mein Galaxy S4 hat mir von 2013 bis 2019 treue Dienste geleistet - hauptsächlich dank Lineage OS, durch das ich selbst jetzt noch regelmäßig Updates bekomme.

    Mein Nachfolger, ein S10e, wird rein technisch gesehen wohl noch langsamer veralten - die Kamera ist schon sehr anständig, der Prozessor schnell genug für alle alltäglichen Anwendungsfälle, der Speicher ohnehin via MicroSD erweiterbar und der Akku mit etwas handwerklichem Geschick bestimmt auch nach Ende seiner Lebensdauer austauschbar.

    Von daher halte ich lange offizielle Updates definitiv für begrüßenswert, nicht zuletzt um Geld und Elektroschrott einzusparen.


  • Daffy Duck vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    "Die Zielgruppe der Oberklasse-Smartphones ist schlichtweg zu sehr an Smartphones interessiert, als dass sie im Jahr 2027 mit einem Handy aus 2022 herumläuft."

    Und die Zielgruppe hast du genau wie ermittelt? Ich würde mal eher sagen du hast keine Ahnung wer die Zielgruppe ist. Leute mit gesponserten Verträgen interessiert das Null, die wollen einfach ein funktionierendes Handy und viel mehr außer IPhone oder Samsung fällt den meisten sowieso nicht mehr ein. Leute die keine gesponserten Verträge haben behalten ein Handy auch wesentlich länger. Viele scheuen nämlich inzwischen die ganze Nerverei wenn man das Handy wechselt. Bei jeder Bank musst du dein Handy neu registrieren, Trading Apps usw. und überall wo du 2FA verwendest, du musst Apps neu einrichten auch wenn es mit Smart Switch auch bei Samsung schon leichter geworden ist. Wg den paar lahmen Neuerungen, von denen die meisten mich nicht die Bohne interessieren tu ich mir den Stress nicht an. Eigentlich tut sich bei Smartphone schon seit Jahren nichts sensationelles mehr, ich hab selber z.B. noch ein S10+ und vermisse eigentlich nichts (gut, der Fingerscan könnte etwas besser sein ;-)). Die Kameras kommen nach wie vor nicht an richtige Systemkameras ran, auch wenn uns die Werbung jedes Jahr was neues weißmachen will. Wenn ich kein Handy-Zocker oder furchtbar ambitionierter Handyknipser bin und alles andere ohne Probleme läuft, wozu dann der Stress? Ich bin ein durchaus technik-afiner IT-ler, aber irgendein neues Handy löst bei mir keinen Orgasmus mehr aus :D
    Also ja, ich finde die Verlängerung der Update-Politik durchaus sinnvoll.


  • René H. vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    <<< Aber will man das überhaupt? >>>
    Ja, das wollen viele. Wenn dann auch noch der Akkutausch leicht und günstig werden würde, wäre das gut.


  • M Bo vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Ich finde deinen Standpunkt überzogen!

    Mein Huawei lade ich seit 3+ Jahren mit 40W auf und habe bisher nur minimale Ausdauer-Einbußen. Ich habe mir jetzt ein S22 Ultra bestellt, weil ich nun einen Displayschaden habe, und nur wegen fehlender Updates eine Reparatur des Displays nicht sinnvoll finde. Ich bin weder Nerd, noch Technik Freak, nutze schon seit 14+ Jahren nur Prepaid, weil flexibler und für meine Bedürfnisse günstiger als Laufzeitverträge und kaufe daher meine Smartphones unabhängig von Vertragslaufzeiten. "Inklusive-Smartphone-Verträge" sind kostentechnisch ohnehin Augenwischerei.


  • Hybi vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Der Akku meines bald 5 Jahre alten Moto G4 plus (3000 mAh) trägt immer noch gut über anderthalb bis zwei Tage. Nur leider hängt es nach einmaligem Systemupdate bei Android 7 fest – da braucht man weiter nix zu sagen.
    Zum frühen Austausch gegen ein neueres Gerät: Na dann wird es doch einen Gebraucht-Käufer geben, der sich über lange Systempflege genauso freut wie der Langzeit-Nutzer.
    Ist klar geworden, gell? Ich finde die langen Systemupdates großartig!
    Nur die S22-Modelle reizen mich gar nicht ;-)


  • Olaf vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Gedankenexpetrment gerne, aber bei längeren Update-Intervallen für Smartphones bewusst etwas Negatives hervorheben zu wollen, ist von vornherein zum Scheitern verurteilt. Einfach, weil dies immer - und zwar wirklich immer - positiv zu bewerten ist. Sei es, weil den Geräten auch unabhängig von Tekkies, die stets das Neueste haben wollen, auf dem Gebrauchtmarkt ein längeres Leben beschert wird, sei es, weil "Einrichtungsfaule" (wie z. B. meine Frau, für die ein neues Smartphone immer das pure Grauen ist) ihr Gerät deutlich länger nutzen können, ohne Sicherheitsbedenken haben zu müssen, sei es, weil unabhängig vom Marketing-Effekt andere Hersteller (längst überfällig) unter Druck gesetzt werden, hier gleichzuziehen.

    Es ist ein Unding, dass Global Player wie Lenovo erst auf öffentlichen Druck hin bereit dazu sind, einem Einsteiger-Tablet wenigstens ein (! In Worten: EIN!) Major-Update zu spendieren. Das ist die reine Produktion von Elektroschrott in sehr absehbarer Zeit in großem Stil und eine unfassbare Gleichgültigkeit dem Kunden und der Umwelt gegenüber.

    Jetzt könnte Samsung gerne noch dazu übergehen, wenigstens den Akku derart zu verbauen, dass ein Tausch im Fachhandel ohne großen Aufwand ermöglicht wird, da der Energiespender nun einmal das auffälligste Verschleißteil jedes Smartphones ist.


    • Tenten vor 11 Monaten Link zum Kommentar

      "Einfach, weil dies immer - und zwar wirklich immer - positiv zu bewerten ist."

      Das hängt aber ganz vom Standpunkt ab. Will ich meine Geräte gerne länger als zwei Jahre nutzen? Ja, dann ist das eine positive Entwicklung. Geht es mir um Umweltschutz? Dann ist das nüchtern betrachtet nur das Nötigste getan und reicht nicht aus. Geht es darum, den Kunden Vorteile zu bieten? Dann hat das ganze ein Gschmäckle, denn man kündigt es just mit den neuen Geräten an, die ansonsten wenig neues zu bieten haben. Da mutet es dann wie Greenwashing an, ähnlich wie bei der Geschichte mit dem Plastik aus dem Meer. Grundsätzlich bin ich bei dir, es ist definitiv nicht negativ. Aber als wie positiv man das jetzt feiert, hängt vom Standpunkt ab.


      • Olaf vor 11 Monaten Link zum Kommentar

        Ich weiß, was du meinst, allerdings feiere zumindest ich nichts, was an und für sich selbstverständlich sein sollte. Wie wir alle leider wissen, sieht die Realität jedoch anders aus. Da ist es auf Android-Ebene durchaus wichtig, dass ausgerechnet der Platzhirsch Zeichen setzt, die gerade andere Hersteller wie Xiaomi nur schwerlich ignorieren können. Und wenn ein Gerät statt zwei plus x Jahren nun fünf plus x Jahre lang genutzt wird, so ist das meiner Auffassung nach auch kein Greenwashing, sondern ein in Zeiträumen messbarer Vorteil für Konsument und Umwelt.


      • Tenten vor 11 Monaten Link zum Kommentar

        Mit dem ersten Punkt gebe ich dir absolut recht, es ist wichtig, dass der Platzhirsch den Takt vorgibt. Auch bin ich bei dir, dass es ein Vorteil für manche Konsumenten ist. Ob es für die Umwelt tatsächlich ein Vorteil ist, muss sich erst noch erweisen, im Moment sind es nur Absichten und es ist noch nicht einmal klar, ob es für die Umwelt überhaupt Relevanz hat oder einfach nur die gleiche Auswirkung, wie wenn ein Passant in die Flammen eines brennenden Hauses spuckt. Und da sind wir dann auch beim Greenwashing. Jede gute Tat - und gerade für die Umwelt - muss sich immer auch an den Möglichkeiten des Wohltäters messen lassen. Und Samsung hätte da weitaus mehr Möglichkeiten als ein bisschen Plastik aus dem Meer zu fischen oder ein paar Modellen längere Updates zu spendieren. Natürlich ist das gut, aber in Anbetracht der Möglichkeiten relativiert sich sowas dann doch ganz schnell. Und das werbewirksame Ausschlachten rückt es dann eben noch näher an Greenwashing heran.


  • Frank B. vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Ich finde Samsungs neue Update-Politik sehr gut! Endlich ein Schritt in Richtung mehr Nachhaltigkeit.

    _Gerade_ in der Oberklasse ist das Vorgehen sinnvoll, denn gerade Top-Geräte haben das Potential für eine lange Lebensdauer. Natürlich gibt es Leute, die ihr Handy alle 2 Jahre austauschen. Aber das "Alt"-Gerät mit dann immer noch 2-3 Jahren Update-Garantie bekommt doch ein zweites Leben auf dem Gebrauchtmarkt. Ein Top-Gerät von heute ist morgen immer noch mindestens ein Super-Mittelklasse-Gerät (das gilt umso mehr, desto stärker die Innovationsgeschwindigkeit abnimmt, und das zeichnet sich ja durchaus ab), das dann auch für Leute interessant wird, die keine vierstellige Summe in ein (neues, aktuelles) Top-Gerät investieren können/wollen bzw. keinen teuren Vertrag wollen, in dem sie alle 2 Jahre ein (neues, aktuelles) Top-Handy zur Verfügung gestellt bekommen.
    Das ist doch heute schon so: S7 oder S10 sind durchaus beliebte Gebraucht-Handys (bekommen sogar teilweise noch Updates direkt von Samsung), und viele andere Modelle (nicht nur von Samsung) wären es auch, wenn die Software länger aktuell gehalten würde (und damit meine ich nicht die - an sich lobenswerten - Custom ROMs, da diese de facto nur von "Spielnaturen" genutzt werden, aber eben kaum von der Mehrheit der Leute, die die nötigen technischen Kenntnisse nicht haben und ihr Smartphone einfach nur benutzen wollen).

    Die Sache mit der Akku-Haltbarkeit ist natürlich ernst zu nehmen. Zwar kann man als Nutzer schon viel tun, um für eine möglichst lange Akku-Lebensdauer zu sorgen (wenig schnellladen, Ladung möglichst häufig im Bereich 20-80% halten, etc., die üblichen und hoffentlich allseits bekannten Maßnahmen), aber gerade die Smartphone-Avantgarde interessiert das meist herzlich wenig, da sie ja genau wissen, dass sie nach 2 Jahren ein neues Modell adoptieren werden. Der Akku eines Smartphones wird im Regelfall künftig also wohl mindestens einmal im Geräteleben getauscht werden müssen. Samsung scheint hier schon mal mit gutem Beispiel vorangehen zu wollen, denn 70-75 Euro für einen Akkutausch halte ich persönlich für einen fairen Preis. Drittanbieter werden es noch deutlich günstiger schaffen, wobei man wie üblich darauf achten muss, dass die Qualität von Material und Arbeit trotzdem stimmt.

    Alle anderen Komponenten sehe ich eher unkritisch, insbesondere wenn die Nutzer einigermaßen sorgfältig mit ihrem Gerät umgehen. Natürlich werden technische Defekte mit dem Alter eines Modells zunehmen, aber ordentlich konstruierte Elektronik ist langlebiger, als wir im Zeitalter der Wegwerfgesellschaft glauben. Auch bei täglicher Nutzung werden 70-80% der Geräte auch nach 5 Jahren noch funktionieren, behaupte ich mal. Nur der Rest "stirbt" durch "Unfälle" und andere technische Defekte, deren Reparatur sich nicht lohnt. Das wäre eine voll akzeptable Quote.

    Fazit: Ich bin überzeugt, dass Samsungs Ansatz gut ist und die Abkündigung der Updates für das S22 in 5 Jahren durchaus noch eine Menge Leute interessieren wird.


  • Hubelix vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    " Die Batterien der beiden anderen Modelle sind zwar größer, sollen aber auf Samsungs Wunsch hin durch ein optional gekauftes, leistungsstärkeres Ladegerät schneller aufgeladen werden."

    Das Argument ist aber auch ziemlich an der Haaren herbei gezogen. Samsung hat "nur" 45W im Schnell-Lademodus, was durch eine intelligente Ladesteuerung absolut kein Problem mehr darstellen dürfte. Zumal gerade Samsung nach den brennenden Notes auf die Energiedichte in den Akkus sowie den Abständen der Zellen zueinander extrem acht gibt. Gerade der Punkt sollte bei Samsung absolut kein Problem in Sachen langlebigkeit darstellen.

    Ich finde es eher lustig das 45W überhaupt als "Schnell-Ladefunktion" beworben wird. Reden wir dann doch eher mal von Xiaomi oder Oppo, die, wie auch immer, mit 120W Elektronen in die Akkus schubsen ....


    • Tim vor 11 Monaten Link zum Kommentar

      Die 45W werden wie damals beim S20 Ultra zudem ohnehin nicht genutzt. Das S22 Ultra lädt kaum bis gar nicht schneller, als mit 25W.
      Was irgendwie auch mal wieder zeigt, dass einfach nur blind das "Schnellladen" gefeiert wird, während die 25W vorher gerade hier bei Nextpit oft als zu langsam kritisiert wurden.


      • Benjamin Lucks
        • Admin
        • Staff
        vor 11 Monaten Link zum Kommentar

        Naja "gefeiert" wird es bei NextPit meiner Meinung nach nicht und in den Testberichten im Vergleich zu anderen Herstellern sicher auch kritisiert.

        Was gelobt wird, ist allerdings, dass Samsung die Ladegeschwindigkeit beim S22+ verbessert hat. Und das ist ja im Vergleich zum Vorgänger erstmal positiv hervorzuheben. Ob das ganze jetzt schon "Schnellladen" ist, dafür gibt es glaube ich keine Definition.


      • Hubelix vor 11 Monaten Link zum Kommentar

        "Schnellladen" ist ja eher ein dynamischer Begriff der sich am Marktumfeld ausrichtet. Und schnell laden Samsung Samrtphones im Martvergleich nun wirklich nicht. Sollten sie auch nicht mehr seit dem Note Debakel damals.

        Deswegen ist das Argument hier in diesem Artikel aus meiner Sicht völlig Fehl am Platze. Mit 120W laden, wie bei Xiaomi, ist meines Erachtens "Harakiri" aber bis zu 45W wie Samsung sie anbietet, sollte auch auf lange Sicht kontrollierbar sein. 45W Laden ist ja schon einige Jahre auf dem Markt und die Akkus selber entwickeln sich ja auch entsprechend weiter. Nur sind Akkus für den Kunden halt unspektakulär, über das Marketing kommt außer die Ladegeschwindigkeit rein gar nichts beim Endkunden an.

        Das ist dann auch ne generelle Ausrichtung: Xiaomi definiert sich ja über "Wegwerfhandys" die maximal 2 Jahre halten währedn Samsung sich ja seit längerem Langlebigkeit und Support in den Businessplan geschrieben hat. Da bekommen dann mittlerweile sogar schon längst abgekündigte Geräte noch Sicherheitsupdates geschickt.


      • Tim vor 11 Monaten Link zum Kommentar

        @Benjamin
        Gefeiert - etwas überspitzt. Es wird halt einfach gelobt, als sei das eine super Neuerung. Obwohl sich in der Praxis so ziemlich nichts ändert. Es stehen nur jetzt 45W drauf, statt 25W. Dass die reine Watt-Zahl gar nichts aussagt, wird da immer ignoriert ^^
        Es ist eben einfach keine Verbesserung. So wie das Pixel 6 Pro nie mit den vollen 30W lädt, macht es das S22 Ultra auch nie mit den 45...


      • paganini vor 11 Monaten Link zum Kommentar

        So wie es aussieht bringen die 45W tatsächlich kaum was

        21 Ultra 25W/22 Ultra 45W/22 Ultra 25W
        15 Minuten 31% 34% 29%
        20 Minuten 41% 45% 39%
        30 Minuten 61% 67% 59%
        45 Minuten 85% 88% 84%
        60 Minuten 94% 97% 95%

        notebookcheck.com/Samsung-Galaxy-S22-Ultra-im-Ladetest-Lohnt-sich-das-teure-45-Watt-Ladegeraet-ueberhaupt.600229.0.html

        Fazit: "45 Watt Charger kaum schneller als 25 Watt Ladegerät"

        Edit: Leider kann man hier keine vernünftigen Tabellen darstellen. Daher einfach den Link nutzen


  • Gerry Kobold vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Ich wäre froh,wenn der Akku endlich wieder abnehmbar /austauschbar wäre ,meist verkaufe ich nach 2 Jahren,da ist mir ein Update schnurz-piepe egal,aber die Akkuleistung lässt nach intensiver Nutzung meist zu wünschen übrig,sonst würde ich mein Samsung Note 10 Plus weiter behalten,habe aktuell Androit 12 drauf und bin zufrieden nur der Akku schwächelt eben sehr,als ich das Handy neu hatte 2-3 Tage bei normaler Nutzung und Nachts aus,nun ist es so das ich jeden Tag Laden muss?


  • McTweet vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Ich freue mich über den langen Updatesupport. Das Argument Akku ist natürlich nicht außer acht zu lassen. Ich habe ein S21 und versuche den Akku so weit wie möglich zu schonen (Bei 90% schaltet sich die WLAN Steckdose aus) und die Kapazität ist laut AccuBattery nach einem Jahr noch bei 97%. Mir ist aber auch bewusst, dass der Akku trotzdem keine 4 Jahre eine zufriedentellende Kapazität behalten wird, da ich jetzt schon gerade so über den Tag komme. Aber ein Akkutausch kostet Momentan direkt bei Samsung Repair 73€. Da kann man locker den Akku nach 2 Jahren tauschen lassen und das S21 dann nochmal 2 Jahre benutzen. Theoretisch insgesamt sogar 5 Jahre, wegen den Sicherheitspatches. Und bei 4 Android OS Upgrades hat man sogar fast 5 Jahre das aktuelle Betriebssyytem, wenn man im Januar das OS Upgrade bekommt.

    Mein S10e hat im Dezember Android 12 bekommen und bis jetzt klappt es auch mit den monatlichen Updates.

    Bei Apple wird der lange Updatesupport immer angepriesen, jetzt verlängert Samsung den Support und dann wird gemeckert.
    (das musste ich einfach schreiben, sorry :D )


    • Tim vor 11 Monaten Link zum Kommentar

      Würde nicht wirklich sagen kritisiert... kritisieren könnte man höchstens nach wie vor, dass Samsung nur eine so strikte Angabe macht, statt die Geräte - wie eben Apple - so lange zu unterstützen, wie die Hardware es mitmacht.
      Ansonsten ist das hier ja nur eine Art hinterfragen, warum Samsung "jetzt erst" damit anfängt 😅


  • Alexvi vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Ich sehe auch einen weiteren Aspekt als recht vorteilhaft an.

    Samsung kann die S22 Reihe deutlich länger verkaufen. Und wir als Kunden die Geräte länger ohne bedenken kaufen, vor allem wenn der Preis nach einem Jahr bei der hälfte ist :) Ich hätte mir vor zwei Jahren kein 1 Jahre Altes Flaggschiff im Android Bereich gekauft. Preis-Leistung in Verbindung mit dem Softwaresupport hätte für mich nicht gepasst.

    Schön wäre, wenn man sich im Zuge dessen von den Fan Editions etc entledigen würde und stattdessen das Vorjahresmodell weiter verkauft.


    • Tim vor 11 Monaten Link zum Kommentar

      Genau das. Mit einem längeren Support braucht es quasi eigentlich gar keine richtige Oberklasse oder Mittelklasse mehr, weil man eben die Vorjahresmodelle vergünstigt verkaufen kann. So wie es Apple macht. Anders als oft behauptet, hat Apple sehr wohl eine "Mittelklasse" - nämlich die Modelle wie das iPhone 11, die auch Stand heute immer noch doppelt so lang Support erhalten werden, wie so ziemlich alle gleich teuren Android-Phones.


      • Alexvi vor 11 Monaten Link zum Kommentar

        Ich habe meiner Frau vor kurzem erst ein IPhone 11 Pro gekauft, da ihr die 12er und 13er Reihen nicht gefallen. Das Iphone 11 Pro ist ca. 6 Monate nach dem Samsung S10 raus gekommen.

        Ich hoffe, dass diese Polotik auch Samsung verfolgt. Denn das würde wirklich Ressourcen schonen.

        Tim


  • Tim vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Ein längerer Support Software-seitig ist IMMER besser. Da gibt es keinerlei Diskussion, da man davon schlicht keine Nachteile hat.
    Und auch Leute, die ihr Gerät nach 1-2 Jahren schon wieder austauschen (das sind gerade auch bei Flaggschiffen eher die wenigsten), haben davon Vorteile, da die Verkaufspreise höher sind. Niemand gibt 500€+ für ein Smartphone aus, auch wenn es erst ein Jahr alt ist, das dann schon keine Updates mehr bekommt. Aus dem Grund halten sich iPhones auch immer so stabil, da auch ein 3-4 Jahre altes Gerät noch mindestens 2-3 Jahre Updates bekommt.


  • paganini vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Ich kann mir für mich sprechen aber mir ist es eigentlich völlig egal wie lange ma Updates bekommt. Mir geht es eher um die Geschwindigkeit. Ich will neue Updates gleich haben. Ob es jetzt 2 oder 5 Jahre sind ist mir egal ich habe meine Geräte maximal 1 Jahr (bisher). Aber gut finde ich es für Leute die ihre Handys länger halten und vielleicht gibt es ja auch Aktionen dass ein Akkuwechsel billiger ist. Viele Geräte kann man heute noch super verwenden (sogar ohne neustes BS)

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