Missbrauch der Familien-Accounts: Spotify verlangt jetzt Ortsdaten

Missbrauch der Familien-Accounts: Spotify verlangt jetzt Ortsdaten

Spotify will ab sofort wissen, wo Ihr seid. Der Hintergrund ist zunehmender Missbrauch der Familien-Accounts, die anders genutzt werden als gewollt.

Im August hat Spotify seine Geschäftsbedingungen für Spotify Premium Family dahingehend geändert, dass die Nutzer ab und an ihren Aufenthaltsort mitteilen müssen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Nutzer eines solchen Familien-Accounts auch tatsächlich zur selben Familie gehören. Die neuen Geschäftsbedingungen werden nach und nach in Kraft treten, in den USA war das am 5. September der Fall, in Irland Ende August. Die Kunden haben 30 Tage Zeit, die Bedingungen zu akzeptieren oder abzulehnen und Spotify zu verlassen.

Spotify hat die Familien-Zugänge eingeführt, um es Familien und Wohngemeinschaften zu ermöglichen, einen gemeinsamen Account zu verwenden. Immer mehr Nutzer fassten den Begriff "Familie" allerdings ziemlich weit und teilten sich so schlicht und einfach die Kosten für den beliebten Musik-Streaming-Dienst zu teilen und zu reduzieren. Ein einzelner Nutzer zahlt für Spotify Premium 9,99 Euro monatlich, den 14,99 Euro teuren Familien-Account können bis zu sechs Personen verwenden, die dann nur noch 2,50 Euro monatlich zahlen.

Muss wirklich alles immer günstiger sein?

Das komplette Spotify-Angebot für 2,50 Euro im Monat klingt natürlich zunächst einmal verlockend, und es ist naheliegend, auf Spotify zu schimpfen, weil der Anbieter diese Taktik nun versucht auszusperren. Man könnte allerdings auch einen Gedanken an die Künstler verwenden, die Ihre Musik, Podcasts und andere Dinge bei Spotify anbieten. Die verdienen jetzt schon kaum Geld mit den Millionen Menschen, die sie auf Spotify und anderen Plattformen hören.

Sicher, Taylor Swift oder Ed Sheeran mag das relativ egal sein, doch die unzähligen kleineren Künstler stellen sich immer mehr die Frage, ob sich die ganze Arbeit noch lohnt. Einen Zehner im Monat für zig Millionen Titel, auf die man jederzeit zugreifen kann, finde ich persönlich nicht zu viel, im Gegenteil. Nur weil Inhalte im Netz sind, heißt das nicht, dass sie nichts wert sind. Darüber sollten manche Menschen ab und zu nachdenken.

Quelle: CNet

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Top-Kommentare der Community

  • bigfraggle 13.09.2019

    Finde ich gut, schließlich steht der räumliche Aspekt so schon immer in den AGB. Wem das nicht gefällt, kann ja kündigen. Davon abgesehen machen Leute, die solche Angebote ausnutzen, nur den Preis für die Gemeinheit auf Dauer teurer.

  • HEB 13.09.2019

    Wenn ich so die Kommentare lese, im ernst kommt es mir hoch. Ich denke das keiner der hier über die Preise sich aufregt auch für null oder weniger arbeiten würde. Sorry ich habe dafür jetzt Null verständnis.

    Und wenn es die Kunden nicht einsehen, dann sollen Sie halt zwischen den Titeln immer schön Werbung einspielen welche nicht übersprungen werden kann.

    Eventuell gibt es dann mehr Menschen die Bereit sind was zu zahlen. Oder Ihr kauft Euch die Musik wieder regulär im Laden. Oh geht ja auch nicht ist ja dann wieder viel zu teuer.

  • René H. 13.09.2019

    Dein Freund gehört nicht zu Deiner Familie und wohnt auch nicht in Deiner Wohnung. "Familie" heisst diesbezüglich "Die im selben Haushalt leben", und nicht "Mein in der Nachbarschaft lebender Freund".

  • Nobody 13.09.2019

    Wir können auch nichts dafür das du nicht verstehst was Rene meint.

  • Tenten 13.09.2019

    Schau dir doch mal die Kommentare weiter unten an, da wird ja sogar noch damit geprahlt, wie schlau man doch sei, weil man eine Möglichkeit nutzt, andere zu bestehlen. Denkst du, hier greifen irgendwelche sachlichen Argumente? Die ich, mit Verlaub, zu diesem Thema hier über die Jahre schon zig mal geschrieben habe. Ich habe keine Lust mehr, mit Leuten zu diskutieren, die es in Ordnung finden, andere zu bestehlen. Aber ich wollte mich dennoch natürlich bei diesen Leuten bedanken, weil ich ja ein höflicher Mensch bin.

75 Kommentare

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  • Das ist jetzt aber doof.
    Ich wohne nicht bei meinen Eltern, meine Schwester studiert an einem anderen Standort.
    Gehören meine Schwester und ich nun nicht mehr zur Familie mit meinen Eltern?

    Dagegen die WG, in der die Mitglieder außer einer Wohngemeinschaft nix mit Familie zu tun haben, könnten weiterhin den Family Account missbrauchen.

    Falscher Ansatz, setzen 6!


  • ich selbst nutze Spotify derzeitig, wenn überhaupt, nur in der Free-Version mit Werbung. Das liegt allerdings daran, dass ich Amazon Prime Kunde bin und somit auch Zugriff auf Amazon Music habe. Allerdings habe ich bei Amazon auch Amazon Music Unlimited (als Prime Kunde jedoch fürn 7,99 statt 9,99) dazu gebucht. Prime selbst nutze ich im Jahres-Abo, also deutlich günstiger als monatlich.

    Ich habe früher auch oft und nicht ungern jede Menge Musik wo auch immer es ging heruntergeladen. Davon sehe ich heute jedoch mittlerweile ab, da meine ganze Netzwerkverbindung samt WiFi im Stadtgebiet (allerdings immer über mein eigenes Home-Netzwerk und niemals über offene WiFis) sehr stabil und zuverlässig ist.

    Aus dem Disco-Alter bin zudem auch raus und wirklich gute und anspruchsvolle Musik zu finden, ist mit zunehmender Reife immer schwieriger. Meine HDDs mit keine Ahnung wieviel Musiktiteln aus 80er, 90er und von heute habe ich irgendwo im Schrank, nutze sie allerdings derzeit gar nicht mehr.

    Spotify im FamilyPack wird von einigen Herren der Schöpfung ausgenutzt. Bestes Beispiel: Plex Media Server. Dafür gibt es im inoffiziellen Plex Addon Store ein Plugin, dass einen solchen Missbrauch zulässt. Spotify selbst sieht in einem solchen Fall allerdings nicht, wer von wo streamt, da nur eine URL an Spotify zurückgegeben wird: die des Plex Media Servers, der dieses PlugIn verwendet.

    Ich würde, auch wenn ich persönlich Plex nutze und einen Premium oder Spotify Familien Account innehätte, diesen Spotify Account nicht riskieren, denn ich weiß durchaus, wie zwar rabiat aber durchaus gerechtfertigt Spotify solche Versuche ahndet.


  • Musik Künstler verdienen heut zu Tage ihr Geld durch Live Konzerte/Auftritte/Tourneen und nicht durch Streaming Dienste. Da bleibt nicht viel an Tantiemen übrig.


  • Zur Zeit nutzen wir in unserer Familie auch den besagten Tarif. Wobei meine Kinder aber nun nicht mehr in userem Haushalt leben.
    Wenn es denn soweit ist das dies nicht mehr funktioniert müssen die beiden eben einen eigenen Account erstellen, oder es lassen.
    Allerdings finde ich die Idee den Familien account auf eine bestimmte Personenanzahl zu ändern und dann eine Summe zu verlangen die etwas weniger kostet als die Accounts zusammengerechnet auch nicht schlecht.
    Grundsätzlich bin ich aber zufrieden mit dem Service und würde auch eine höheren monatliche Tarif als 9,99 in kauf nehmen.


  •   75
    Gelöschter Account 14.09.2019 Link zum Kommentar

    Ich weiß ja nicht welche Gedanken sich die Bosse von Spotify gemacht haben als sie so ein Angebot ausgestellt haben. Das es zu so einem Missbrauch kommt müsste denen im Vorhinein bekannt gewesen sein. Oder wohl nicht in so einem Ausmaß.
    Für Datenschützer ist das sicher sehr bedenklich wenn eine Ortung dazu verwendet wird gegen unbefugtes Nutzen vorzugehen. Das kann man auch anders lösen, wie zb. mit einem Fingerabdruck oder Analyse des gerade verwendeten Gerätes.


    • Was sich Spotify bei dem Angebot gedacht haben dürfte ist relativ einfach:
      Lieber an einem Familienaccount verdienen, als gar nicht. Für viele Familien sind Einzelaccounts für jedes Familienmitglied einfach zu teuer. Bevor es dann zu ständigen Streitereien um die Nutzung des Accounts kommt, dürfte manches Familienoberhaupt eben sagen: "Dann wird Spotify eben ganz gestrichen".
      So aber verdient Spotify an einem Familien-Account und kann hoffen, die Kinder später einmal als Abonnenten zu gewinnen.
      Der Familienaccount ist schon eine gute, und sozial ausgewogene Idee. Dass Spotify seiner mißbräuchlichen Nutzung entgegen wirken will, ist verständlich. Ich bezweifle allerdings auch, dass Ortung der Geräte das richtige Mittel dazu ist.


  • Ich muss aber auch sagen, dass die Künstler mehr Konzerte geben müssen.
    Einmal was aufnehmen und sich dann zurücklehnen geht gar nicht. Ich kann auch nicht ein Video von meiner Arbeit machen und es dann immer wieder abspielen und dafür Geld bekommen.
    Ich bin auch bereit, für gute Bands, immer wieder auf ein Konzert zu gehen und dort Geld aus zu geben.
    Was auch so ein Unding ist, sind die so genannten Welttournes wo 8 Konzerte in den USA sind und 3 in der restlichen Welt.


    •   77
      Gelöschter Account 14.09.2019 Link zum Kommentar

      Die richtigen Künstler gehen doch auf Tour oder welche Künstler meinst du?


    • @Thomas
      Von Verkäufen allein kann heute bis auf ein paar wenige Superstars kein Künstler mehr leben. Das wissen die Künstler aber auch und treten wieder verstärkt auf. Das bißchen, was wenig bekannte Künstler über Dienste wie Spotify verdienen, reicht gerade für die Kaffeekasse.
      Künstler haben ja eigentlich immer schon ihr Geld über Auftritte verdient. Dann wurde die Schallplatte erfunden, diese diente aber in der Anfangszeit auch nur als Werbemittel fürs Radio, also ähnlich dem, wie Künstler heute Youtube oder Spotify nutzen. Erst mit dem Aufkommen der LP und der massiven Vermarktung durch Majorlabels konnten Künstler ab den 70ern größere Einnahmen durch Verkäufe erzielen. Das ging ein paar Jahrzehnte gut, aber jetzt sind wir halt wieder an einem Punkt, an dem Künstler wieder zurück zu den Ursprüngen müssen und mehr auftreten. Wie gesagt, jeder, der Musik ernsthaft betreibt und damit auch Einkünfte erzielen will, weiß, dass man über Spotify und Co höchstens Werbung für sich macht, aber nicht reich wird.


      • Du hast wohl keine Ahnung, was es den Künstler bzw. Plattenfirma bzw. Veranstalter erst einmal kostet, eine Tournee zu planen und durchzuführen.
        Wenn man nicht gerade große Stadien und Hallen füllen kann, legt man bei einer Tour eher noch drauf, um so seine LP zu promoten. Oder es müssten bei kleineren Zuschauermengen (also etwa unter 4.000) sehr hohe Ticketpreise verlangt werden.
        Die Ärzte aus Berlin (oder war es ein Solo-Interview mit Farin Urlaub?) gaben mal ein Interview, in dem sie beschrieben, wie sie durch mehrere Tourneen nah den finanziellen Ruin getrieben wurden. Geld macht man damals wie heute durch den Verkauf von Tonträgern und heute kommt noch Merchandising dazu.


      • Zufällig weiß ich das sehr wohl, weil gute Freunde von mir Konzertveranstalter sind und ich eine Weile selbst in der Firma war. Man muss aber unterscheiden zwischen Künstlern, die ganze Hallen füllen und der überwiegenden Masse an Künstlern, die kaum einer kennt.


      • Dann unterscheiden bitte zwischen Bands, die mit ihrem Tun Geld verdienen (wollen) und jene, die es aus Überzeugung tun. Mir sind aus teils beruflichen Gründen etliche Metal-/Indie-/Alternative-Bands bekannt, die froh sind, wenn sie bei ihrer Tour nicht drauflegen müssen und um jede verkaufte CD buhlen.
        Wer mit dem Mainsteam schwimmt und allein der Kohle wegen Musik macht, hat vollkommen andere Ziele.


    •   75
      Gelöschter Account 14.09.2019 Link zum Kommentar

      Bei Musik geht das sehr wohl, einmal aufnehmen und sich dann auf den Lorbeeren ausruhen. Mit Arbeit kannst du das nicht vergleichen, da dies ein immer wiederkehrender Prozess ist, wo immer neue Arbeitsleistung abverlangt wird. Ein Maler malt auch nur 1 mal ein bestimmtes Kunstwerk und nicht jeden Tag das selbe. Und das ist bis auf paar Fälschungen und Nachdrucke viel schwerer, da Musik Audiotechnisch überall verbreitet werden kann.


      • Albrecht Dürer schon hat es verstanden, mit Hoch- und Tiefdrucken Geld zu verdienen. Er schuf die Druckplatten, deren Qualität seinen Zeichnungen in nichts nachstand, und ließ die Drucke als Originalkunstwerke verkaufen.


  • Musik ist eine Quasi-Ubiquität geworden. Wenn man früher fragte, wieso ein Schlagerfuzzi mehr verdiente als ein Hirnchirurg, dann hieß: "Ist eben so. Solange die Leute bereit sind, den Preis zu zahlen, wird das so sein." Jetzt ist es ebenso, dass niemand mehr Geld ausgeben will. Dann verdienen jetzt Hirnchirurgen eben wieder mehr als die Schlagerfuzzis. Ist eben so.


  • Was ist Spotyfi? Zwar schon den Namen gehört, aber sonst keine Ahnung. Irgendwie scheint das ein musikdienst zu sein? Wenn ich mal ne Geräuschkulisse brauche, mache ich mein einfaches Radio an, standartsender, ist gerade doof was das da kommt, wird wieder ausgeschaltet. Ferseher brauch ich nicht. Und trotzdem darf ich für die Öffentlich rechtlichen Gebüren zahlen. Ärgert mich echt. Für etwas zahlen zu müssen das nicht genutzt wird. Da will ich mich nicht noch mit weiteren Diensten belasten.


  • Sehr schöner Denkanstoß im letzten Abschnitt ^^ kann nur zustimmen und finde es schon "schwach" dass offenbar viele trotzdem noch versuchen, die ohnehin nicht sehr hohen Kosten zusätzlich zu drücken...

    Von den Kommentaren hier will ich mal gar nicht erst anfangen... da kommt einem, wie bereits beschrieben, echt alles hoch.


  • Na super. Danke schön, an all die Schmarotzer, die dafür verantwortlich sind. Ihr seid genau solche Typen, die auch Zeug aus anderer Leute Briefkasten klauen.


    • Ich finde es richtig gut, wie du argumentierst und dabei so sachlich bleiben kannst.
      DAS ist mal Disskussionskultur in Reinform.


      • Schau dir doch mal die Kommentare weiter unten an, da wird ja sogar noch damit geprahlt, wie schlau man doch sei, weil man eine Möglichkeit nutzt, andere zu bestehlen. Denkst du, hier greifen irgendwelche sachlichen Argumente? Die ich, mit Verlaub, zu diesem Thema hier über die Jahre schon zig mal geschrieben habe. Ich habe keine Lust mehr, mit Leuten zu diskutieren, die es in Ordnung finden, andere zu bestehlen. Aber ich wollte mich dennoch natürlich bei diesen Leuten bedanken, weil ich ja ein höflicher Mensch bin.


  •   77
    Gelöschter Account 13.09.2019 Link zum Kommentar

    -sinnloser Kommentar gelöscht-


  • Kann man sehen wie man will.

    Ich für meinen Teil denke mir: Spotify bietet einen Tarif für x Personen für x Euro an.

    Die Einschränkung auf einen Haushalt ist der Versuch mehr Einnahmen zu generieren und ob das sich rechnet ist fragwürdig. Hier geht man gegen Personen vor, die zumindest gewillt sind für die Inhalte zu zahlen, wenn auch nicht genau soviel wie Spotify das gerne hätte.

    Netflix hat dasselbe Problem, aber dort toleriert man es, aus Furcht zuviele Abos zu verlieren.

    Ist, glaube ich, die vernünftigere Variante.....


    • Sieh es anders: Spotify bietet Musik für x Euro für eine Person. Und weil sie Familien nicht mehrfach belasten wollen, bieten sie das gleiche für 2x-y für mehr als eine Person an. Vernünftig wäre es, das nicht unrechtmäßig auszunutzen.


    • > Kann man sehen wie man will.

      Ich für meinen Teil denke mir: Spotify bietet einen Tarif für x Personen für x Euro an.

      Nein, kann man nicht sehen, wie man will. Der Satz „Hol dir Spotify Premium Konten für dich und bis zu fünf weitere Personen, die die gleiche Anschrift haben wie du.“ lässt eigentlich keine Interpretation zu.

      Wenn einen AGB nicht gefallen, darf man den Vertrag nicht eingehen und darf ihn nicht nach eigenem Gutdünken interpretieren. Gibt es Fragen, wie ein Kind mit zwei Wohnsitzen wegen der Ausbildung, fragt man nach und lässt sich schriftlich bestätigen, dass dieser Fall erlaubt ist.


      • Das ist korrekt, die AGB lassen da keinen Spielraum und Spotify ist da auch im Recht.
        Ob sie sich allerdings damit einen Gefallen tun, wenn sie das jetzt so durchdrücken steht auf einem anderen Blatt.

        Mein Gedanke war: Sie könnten 6 Personen für x Euro versorgen, bieten es auch an, schränken es aber gleichzeitig ein weil es eigentlich nicht gewollt ist.

        Es gibt wohl einige Abos, die so genutzt werden. Das ist zwar nicht schön, aber zumindest wird da für die konsumierte Musik bezahlt.

        Ich weiß zwar nicht, wie es momentan mit Musikdiebstahl im Netz aussieht, kann mir aber ausmalen wenn man jetzt die "halbseidenen" rausdrückt, es wieder ansteigen wird.
        Da ist mir die Variante mit den Mehrfachnutzern dann doch lieber.


  • Wenn man schlecht denkt, könnte man auf die Idee kommen, Spotify hat einen Tarif gemacht, bei dem man ganz leicht den Nutzern Mißbrauch unterstellen kann, damit man den ansonsten schwer zu verargumentierenden Standortverlauf begründen kann.

    Denn mal überlegen:
    Mit einem Smartphone ist man nicht immer zu Hause. Man ist in der Schule, im Büro, bei Freunden, bei Verwandten, auf Ausflügen. Überall dort kann man doch auch die Familienfreigabe nutzen. Spotify muss also überprüfen, wo sich die Nutzer an welchen Wochentagen, zu welchen Uhrzeiten und mit welcher Dauer aufhalten.

    Bewohner in Hochhäusern könnten dann durchaus weiterhin einen Familenaccount nutzen, ohne eine Familie zu sein. Oder werden die WLAN Access Points ebenfalls ausgewertet?

    Vielleicht ist es doch besser, wieder zu Kaufmusik zurückzukehren?!


  • Finde ich gut, schließlich steht der räumliche Aspekt so schon immer in den AGB. Wem das nicht gefällt, kann ja kündigen. Davon abgesehen machen Leute, die solche Angebote ausnutzen, nur den Preis für die Gemeinheit auf Dauer teurer.


  • Ich gewähre meiner Schwester seit kurzem Zugriff auf meinen Spotify-Account. Allerdings wohnt sie 20 km entfernt. Was nun?


  • Ich bezahle jeden Monat brav meine 10 Euro und brauche nicht irgendwelche philippinischen oder türkischen Accounts um 3 Euro zu sparen.
    Ist das jetzt Luxus?


  • Ich nutze derzeit nur Spotify Free mit Werbung. Hab nicht so viel Geld das ich viele Abos haben kann.


  •   20
    Gelöschter Account 13.09.2019 Link zum Kommentar

    Dann sollte man den Tarif besser "Haushaltstarif" nennen.

    Das Argument mit den Künstlern zieht nur dann, wenn deren Zahlungen sich nach Einführung des "Haushaltstarifs" auch nachweislich erhöhen.

    Ich bin mit diesem "Kunde > Gewinnmarge > Erzeuger" Prinzip seit 'Fairtrade' auf Kriegsfuß. (Ich weiß, dass es hier anders gemeint ist, allerdings birgt die Preiserhöhung durch den "Zwischenhändler" immer auch die Möglichkeit, dass er dadurch seine eigene Marge erhöht, was bei 'Fairtrade' durch den Mehrverkauf weil 'Fairtrade' draufst, der Fall ist.)

    Cindo


  • Wenn ich so die Kommentare lese, im ernst kommt es mir hoch. Ich denke das keiner der hier über die Preise sich aufregt auch für null oder weniger arbeiten würde. Sorry ich habe dafür jetzt Null verständnis.

    Und wenn es die Kunden nicht einsehen, dann sollen Sie halt zwischen den Titeln immer schön Werbung einspielen welche nicht übersprungen werden kann.

    Eventuell gibt es dann mehr Menschen die Bereit sind was zu zahlen. Oder Ihr kauft Euch die Musik wieder regulär im Laden. Oh geht ja auch nicht ist ja dann wieder viel zu teuer.


    • Das finde ich auch immer toll, wie viele tönen "sehe gar nicht ein das zu zahlen, Frechheit das von mir zu verlangen", und es gut finden sich die angebotene Leistung dann irgendwie zu erschummeln (hier z.B. bei einem sog. Familienaccount diesen entgegen der vom Anbieter für diesen ausgeschriebenen Bedingungen gemeinsam mit Freunden zu nutzen). Statt einfach zu sagen "mir ist der Preis das nicht wert" und dann auf die Leistung zu verzichten (es ist bei einem Spotify-Abo obendrein ja auch nicht so, als handele es sich um Grundbedarf ein solches zu haben).

      Würde zu gern wissen, was sie sagen würden, wenn sie beispielsweise etwas verkauften, und ein Kunde rein käme, sich erboste die Preise seien eine Frechheit und sie sähen überhaupt nicht ein, das zu bezahlen, ihnen dann mit den Worten "mehr ist das nicht wert" einen Bruchteil des Preises hinwärfe und mit der Ware wieder rausmarschiere, dabei noch empört was von "selbst schuld!" murmelnd.


  • Wenn dem so sein sollte und meine Familie, die ein Dorf weiter wohnt meinen Familienaccount nicht mehr nutzen kann, dann werde ich mir was anderes suchen. Spotify sollte mal lieber aufhören zu weinen...
    Wo besteht bitte der Unterschied zum Familienangehörigen oder ein Freund? Nutzer ist Nutzer und wenn der Account jeden Monat bezahlt ist, kann Spotify sich nicht beklagen.

    Cindo


    • Dein Freund gehört nicht zu Deiner Familie und wohnt auch nicht in Deiner Wohnung. "Familie" heisst diesbezüglich "Die im selben Haushalt leben", und nicht "Mein in der Nachbarschaft lebender Freund".


      •   19
        Gelöschter Account 13.09.2019 Link zum Kommentar

        Hört her, der Alpha-Alman Rene hat gesprochen. Manuel kann nichts dafür, wenn du keine Freunde hast.


      • Wir können auch nichts dafür das du nicht verstehst was Rene meint.


      • 😂 früher haben wir derartige Schlaumeier .........


        Im Ernst der Anbieter ist doch selbst schuld. Würde mir so nen Käse nicht vorschreiben lassen.

        Zum Glück nutzen wir den Dienst seit langen nicht mehr. Aber wenn dem so wäre. Würde ich auch Familien ( die nicht im gleichen Haus wohnt, aber nunmal Familie ist 😂) den Zugang gewähren.

        Wenn dies dem Anbieter nicht passen würde. Pech gibt genug Alternativen am Markt.


        Amazon, Apple, Google wird sicher wieder Kunden gewinnen.


        P.s wir nutzen Apple Musik im Familiären Abo Verbund 👌


      • Meine Freunde gehören auch zur Familie, sowie meine Onkel und der ein Dorf weiter. Wenn Spotify Geld generieren muss, können sie ja das Abo teurer machen. Allerdings sollte dies im Rahmen bleiben und nicht überzogen werden. Sonst laufen die Kunden auch davon mich eingeschlossen.


      • @Jens "Würde mir so nen Käse nicht vorschreiben lassen." - alles ist gut, das musst Du Dir auch gar nicht vorschreiben lassen, denn niemand zwingt Dich ein Spotify Familien-Paket abzuschließen :)


      • <<< Würde mir so nen Käse nicht vorschreiben lassen >>>
        Wenn Dich Spotify vors Zivilgericht zerren würde, würde Dir der Richter schon sagen was Du Dir vorschreiben lassen musst und Dir den Begriff "Familie" im Urteil erklären.


      • Aber wenn es wirklich "Familie" ist und eben nicht Haushalt oder so (es heißt ja eben "Familienabo") dann zählt auch nicht wo die wohnen. ich hab n paar (biologisch direkt verwandte) familienmitglieder die nicht im gleichen Haus wohnen, sind die jetzt plötzlich nicht mehr Familie nur weil die nicht im gleichen haus wohnen?


      • Mein Gott, es ist doch vollkommen egal, wie so ein Abo heißt, was zählt sind die Regeln. Und die besagen halt nun mal, dass man nicht woanders wohnen darf. Wem das nicht gefällt, der muss halt zu einem anderen Anbieter wechseln.


      • Meine Oma gehört auch zur Familie. Sie wohnt 400 Km weit weg. Und jetzt? Das Familien Abo ist für die Familienangehörige die im selben Haushalt wohnen oder vielleicht noch im selben Haus. So ist das halt.


      • Und was ist wenn dass Familienmitglied nicht mehr zuhause wohnt? ist dass dann auf einmal verboten oder was?


      • > Und was ist wenn dass Familienmitglied nicht mehr zuhause wohnt?

        was ist an "im selben Haushalt" (eigentlich ist's die Adresse, s.u.) so schwer zu verstehen?

        Aus den Nutzungsbedingungen: "[...] Alle Kontoinhaber müssen dieselbe Adresse haben, um den Family Plan Angebot nutzen zu können. [...]"

        Auch auf der Einstiegsseite zu dem Family Plan heisst es "[...] das du und bis zu fünf weitere Personen, die die gleiche Anschrift haben wie du, nutzen könnt."

        Wenn ein Nutzer eines solchen Kontos also auszieht und hierbei die Adresse ändert, dann trifft die Bedinung nicht mehr zu und er/sie kann (darf) das bestehende Family Plan Angebot nicht mehr nutzen. Die Nutzungsbedingungen sind doch eigentlich leicht verständlich.

        Zudem müssen die Nutzer der einzelnen Konten auch überhaupt nicht miteinander verwandt sein. Das verbindende Kriterium ist "die gleiche Anschrift". Das "Family Plan Angebot" ist also eher ein "Anschriftangebot" mit mehreren Unterkonten für Personen selber Anschrift (wobei da nicht so exakt hervorgeht, ob verschiedene Wohneinheiten/Haushalte innerhalb eines Gebäudes als verschiedene Anschriften gelten oder nicht, aber ich schätze mal das ist nicht wirklich relevant).


  • naja wenn ständig zeug nicht geht, ist es auch nicht unbedingt wert den vollen preis zu zahlen.
    https://open.spotify.com/artist/7LKC71aoVTsDcHP9weRH9R
    https://en.wikipedia.org/wiki/Yui_Horie#Discography
    von 10 Alben nur 1.

    Wenn man nicht Mainstream hört zieht sich das extrem durch und nervt einfach nur


    • Da kann Spotify nichts dafür wenn der Künstler seine Musik nicht hochlädt....


      • das nicht zwangsläufig aber es wird immer (seitens aller anbieter, da ist spotify nicht allein) geworben dass es ja alles mögliche gibt und keine ahnung wie viele millionen Titel und sonstwas, aber wenn man mal über den Tellerrand schaut ist weitgehend Wüste, und teils verschwindet dogar zeug mit der Zeit. Sonderlich geil ist das nicht.
        und ich finde es ja schon doof dass es kaum sinnvolle wege gibt Musik von fern digital zu kaufen (genug stores kommen ja mit Ländersperre, ausländerfeindlich wie eh und je) und warum soll ich bitte unnötig viel geld zahlen für relativ wenig reelle nutzbarkeit aus meiner perspektive?


      • Wenn der Dienst für dich zu selten nutzbar ist, dann such dir einen anderen oder kauf deine Musik auf Vinyl oder CD, wie das Millionen anderer vor dir auch schon getan haben. Was du hier anführst sind doch keine Argumente für Diebstahl! Das sind pubertäre Rechtfertigungen, nichts weiter. Klaust du auch einfach was bei Rewe, nur weil sie deine Lieblingspizzen nicht da haben?


      • Nur weil ich spotify kritisiere heißt es weder dass ich diesen aktiv nutze noch dass ich klaue, dazu kann man spotify ja iirc auch gratis mit werbung nutzen, also komm mal runter und implizer nicht einfach zeug das keiner gesagt hat.

        Dazu gibt es hier ja kaum musik als vinyl/cd/whatever die nicht mainstream ist.


      • Aber wenn du Spotify gratis nutzt dann betrifft dich doch das ganze gar nicht. Was regst du dich denn dann auf.


      • Das ändert nix dran, dass es in der Landschaft der streaming Dienste außerhalb von mainstream recht wenig gibt, und wenn man dann mit sowas kommt nervt es generell.

        Nur weil ich etwas nicht nutze nimmt es mir nicht das Recht, Kritik zu äußern.


      • Und mir nicht das Recht auf Kritik an deiner Meinung.


  •   19
    Gelöschter Account 13.09.2019 Link zum Kommentar

    Spotify soll mal aufhören zu nerven. Ich seh's nicht ein, 15eu Pro Monat zu zahlen, wenn ich durch einen Trick (philippinischen Proxy) die gleiche Leistung für ±4€ bekomme. Ebenso wie Netflix, wieso 16eu zahlen, wenn ich über türkischen VPN (bei der Accounterstellung) das für 41 TRY (±7€ bekomme)

    Cindo


    • naja man muss halt bedenken dass das einkommensverhältnis verschieden ist wobei mMn sowas mal die Weltwirtschaft man fixen muss.


      •   19
        Gelöschter Account 13.09.2019 Link zum Kommentar

        Ja und wieso müssen wir dann mehr zahlen als die? Ich habe definitiv keine Lust, Minderheiten (Nein Admin, bevor du wieder nen Heulkrampf bekommst, das meine ich nicht abwertend) mit meinen Ausgaben zu unterstützen. Das tue ich mit Steuern genug.


      • Weil viele weltweite Unternehmen der Meinung sind, das wir "reichen" Deutschen grundsätzlich bereit sind mehr zu zahlen also schöpft man uns und wir machen das auch noch mehrheitlich mit.


      • Das hat nicht allein nur mit unserem angeblich so hohen Einkommen zu tun. Die GEMA kassiert ja auch bei jeder Kleinigkeit mit, wobei auch nur die großen Künstler einen großen Teil bekommen und die kleinen Künstler viel zu wenig.


      •   19
        Gelöschter Account 13.09.2019 Link zum Kommentar

        Ja, nur du siehst es ja hier. Wenn Unternehmen das machen ist es ja ok, aber wehe der Bürger wehrt sich dagegen. Dann kommt der Rene aus seinem Loch gekrochen und flamed.

        Cindo


      • Dann zieh doch auf die Philippinen oder in die Türkei und arbeite dort. Dann wirst du schon verstehen warum die andere Preise zahlen als wir. Premiumdienste nutzen die Luxus sind und dann über den Preis jammern. Traurig.


      • Kann er auch machen. Denn seine Aussage war vollkommen korrekt Der Familientarif ist für alle die im selben Haushalt leben und nicht für welche die 20 Km weit weg wohnen. Ganz einfach. Immer wollt ihr alles umsonst. Aber die tollen Smartphones besitzen. Dafür habt ihr die Kohle.


      • es geht vielleicht auch einfach darum dass es sich schlecht lohnen würde wenn man Sänger etc nach westlichen Verhältnissen bezahlt, jedoch die Kunden auf der Ganzen Welt nur zahlen wie Sonstwo.

        da gibts dann halt ne mischkalkulation.


    • Wow. Du bist ja ein ganz Cooler oder? Die Firmen bescheißen und dann noch damit angeben. Sich tolle Smartphones leisten und dann jammern das alles so teuer ist.

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