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Motorola Rollable: Smartphone-Konzept auf der Lenovo Tech World präsentiert

motorola rollable 01
© NextPit | Lenovo

Zwar ist die Erfindung eines "Rollables" nicht gänzlich neu, doch LG hat sein fertiges Android-Smartphone nie in den Handel gebracht. Nun versucht sich die Lenovo-Tochter mit einem Motorola Rollable. Auf der Tech World 2022 präsentierte das Unternehmen das funktionstüchtige Konzept-Smartphone.

  • Motorola präsentiert ein "Rollable"
  • Es handelt sich hierbei um ein Konzept-Smartphone
  • Als erster Hersteller erweitert sich das Display vertikal 

Motorola Rollable scheint Serienreife zu haben

Ein Smartphone dessen Display sich scheinbar unsichtbar in der Diagonale vergrößert´, dürfte wohl das nächste große Ding nach den Foldables werden. Ein Foldable hat zwar auch den Ansatz aus einem Smartphone möglichst ein Tablet zu zaubern, der Nachteil ist aktuell aber noch die Gehäusedicke, welches das faltbare Device zu einem echten "Klopper" in der Hosentasche mutieren lässt. Antoine testet aktuell das Xiaomi Mix Fold 2, welches ja als das "dünnste" Foldable gilt. Die Idee der Rollables ist da vom Formfaktor schon deutlich komfortabler. Das Gerät ist im zusammengerollt sehr klein und trotzdem verhältnismäßig dünn. So besitzt das Motorola Rollable im Urzustand gerade einmal ein 4 Zoll kleines pOLED-Display, welches sich jedoch auf Knopfdruck bis auf eine Diagonale von 6,5 Zoll ausfahren lässt.

Zugegeben, die Idee eines Rollables kennen wir bereits von Oppo und TLC. Und natürlich ganz prominennt von LG, welche das Rollable bereits in Serie produziert hatten. Leider trat das südkoreanische vor dem Verkaufsstart zurück, weswegen die LG Rollables unter der Führungsebene verteilt wurde. Einen kleinen aber feinen Unterschied gibt es aber: Das Motorola Rollable ist das einzige Android-Smartphone, welche sich vertikal vergrößert. LG, Oppo und TLC ihre Prototypen vergrößerten sich horizontal – also seitlich und nicht nach oben.

Entstanden ist das Motorola Rollable in der ehemaligen Heimatstadt Chicago, Illinois, wo der Hauptsitz von 312 Labs ist. Praktisch das Zentrum von Innovation, Produktmanagement, Forschung, Design und Technik. Also dem Zentrum, wo die Geburtsstunde des Motorola razr 2022 war, das so langsam auch mal deutschen Boden betreten dürfte.

 

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2 Kommentare

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  • Olaf vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Ein interessantes Konzept, welches ich mir in der Hosentasche gut vorstellen könnte. Mit 4 Zoll im zusammengerollten Zustand ist das Gerät schön kompakt, die 6,5 Zoll schließlich sind heutiger Standard und für ein Smartphone absolut ausreichend.

    Gerade nach meinem Wechsel vom Galaxy S22 zum Pixel 7 Pro merke ich wieder einmal, was für Klopper die heutigen 6,7 Zoll-Geräte sind. Das Pixel muss ich in der vorderen Jeanstasche schon richtig ausrichten, damit ich mich noch vernünftig damit bewegen kann, vom Hinsetzen gar nicht zu reden - das ging dann mit den 6,1 Zoll des Galaxy deutlich einfacher. Insofern verfolgt Motorola da den richtigen (Transport-) Ansatz.


    • Antiappler vor 1 Monat Link zum Kommentar

      4 Zoll für den Transport finde ich auch gut, aber wenn man schon rollen kann, dann sollte es wenigstens die Größe von einem Tablet mit mindestens 10 Zoll haben.

      Dann würde ich auf die Anschaffung eines Tablets verzichten, weil ich hätte dann ja 2 Geräte in einem.