Endlich eine smarte Hilfe
Google Gemini ist in aller Munde. Wenig überraschend, denn die KI-gestützten Funktionen sind praktische Hilfen im Alltag. Schnell mit Circle to Search nach Objekten suchen oder Gespräche in Echtzeit übersetzen – alles kein Problem für die künstliche Intelligenz. Da der Einsatz der KI so gut klappt, wird Google endlich sein größtes Problemkind los: den Google Assistant. Der Tech-Konzern hat bei der Präsentation der Pixel-10-Reihe und der Pixel Watch 4 (Hands-On) außerdem offiziell bestätigt, dass „Gemini for Home“ ab Oktober zum Einsatz kommt. Als Erstes erhalten Nest-Lautsprecher und -Displays in einer Early-Access-Phase das Upgrade. Im weiteren Verlauf sollen weitere Geräte folgen.
Gemini fungiert als echter Gesprächspartner. Diese Fähigkeit soll nun auch in unseren Wohnzimmern zum Einsatz kommen. Im Gegensatz zum bisherigen Assistenten reagiert die KI deutlich kontextbewusster. Am Kommando „Hey Google“ ändert sich nichts. Anders als der Assistant kann Gemini komplexe Befehle wie das Ausschalten aller Lichter mit Ausnahme des Schlafzimmers verstehen. Außerdem ist bei langen Dialogen das Wiederholen des Kommandos nicht notwendig.

Anish Kattukaran, Chief Product Officer of Google Home and Nest sagt, dass somit eine detailliertere und persönlichere Hilfe geschaffen werden soll. So soll Gemini beim Kochen helfen oder bei der Reparatur der Spülmaschine. Anders formuliert also: ein immer erreichbarer Alltagshelfer.
Ohne neue Smart-Home-Geräte klappt es nicht
Google muss schleunigst die Hardware-Frage klären. „Gemini for Home“ gilt als eine der wichtigsten Änderungen der letzten Jahre. Spekulationen um neue Produkte im Herbst nehmen immer weiter Fahrt auf. Das Unternehmen hat seit inzwischen vier Jahren keine neuen Nest-Geräte auf den Markt gebracht. Die Frage bleibt offen, ob die aktuellen Geräte den vollen Funktionsumfang bieten könnten.
Googles Vorhaben ist schließlich die Antwort auf Amazons Alexa Plus, das über ähnliche Funktionen verfügt. Spannend ist zudem, ob es ein Abo-Modell geben wird. Wahrscheinlich ist, dass einige Premium-Funktionen in Google One oder Nest Aware angeboten werden.
Auch eine Möglichkeit, für Umsatz zu sorgen. Alle drei Jahre eine neues System auf den Markt bringen, das mit alten Systemen nicht kompatibel ist, und schon generiert man Umsatz, und der Müllberg steigt.
Man sollte aber nach so vielen Jahren auch wissen, dass gerade Google, was Beständigkeit ihrer Dienste angeht, vollkommen unzuverlässig ist. Das alles ist ja nicht neu und gerade als langjähriger Leser von Techblogs und – magazinen sollte einen das jetzt nicht überraschen.
Ich bin von Gemini nicht gerade begeistert. Meiner Erfahrung innerhalb der letzten Wochen nach halluziniert und erfindet Gemini mehr als Chat GPT, Perplexity und Claude zusammen. Ich habe mir inzwischen schon angewöhnt, bei jeder Antwort ein "Bist du dir da wirklich sicher?" hinterher zu schicken.
Meines Erachtens ist das größte Problem der ganzen Nest-Geräte basierend auf Android ist die Verweigerung irgendeine Funktion offline zu bieten. Ein Smartwecker sollte auch bei Ausfall des Internets grundsätzlich weiter funktionieren können. Klar kann er dann keine Music-Streams mehr abspielen und keine sonstigen Online-Inhalte laden, aber die grundsätzliche Funktionalität sollte nicht eingeschränkt sein. Selbes gilt für die Steuerung des Smarthome. Das sollte keine Internetverbindung voraussetzen, so lange das Heimnetzwerk in sich weiter läuft. So lange das nicht gegeben ist, bleibt immer eine gewisse Unzulänglichkeit bei diesen Geräten gegeben und sie werden eben auch immer automatisch zu Elektroschrott, sobald der Cloud-Dienst von denen sie abhängen, abgeschaltet wird. So wie es dann wohl demnächst irgendwann auch bei meiner Lenovo-Smart Clock der Fall sein wird, wenn der Google Assistant endgültig beerdigt wird. Ich hoffe sehr, dass da die EU bald mal entsprechende Voraussetzungen gesetzlich verbindlich macht, damit das ein Ende nimmt.
Das ist ein wichtiger Punkt, den Du da ansprichst. Die Abhängigkeit der Geräte von der Cloud ist tatsächlich die größte Schwachstelle.
Allerdings zeigt die Realität, dass die Cloud-Steuerung nicht nur eine willkürliche Entscheidung der Hersteller ist, sondern auch entscheidende Vorteile bietet, die rein lokale Systeme nicht haben. Sie ist beispielsweise unerlässlich für den Fernzugriff, wenn Du von unterwegs Geräte steuern möchtest.
Noch wichtiger ist die Tatsache, dass die Cloud als eine Art "Übersetzer" zwischen den Geräten verschiedener Marken fungiert, was erst die Kompatibilität ermöglicht. Auch die für die Sprachsteuerung mit KI benötigte Rechenleistung ist so enorm, dass sie nicht auf den Geräten selbst stattfinden kann, sondern auf leistungsstarke Server in der Cloud angewiesen ist.
Deine Hoffnung auf mehr lokale Kontrolle ist absolut berechtigt, und man sieht ja, dass neue Standards wie Matter genau das zum Ziel haben. Aber selbst diese setzen weiterhin auf die Cloud, um Funktionen wie den Fernzugriff und die Integration mit Sprachassistenten zu gewährleisten.
Apple geht einen ähnlichen Weg und bietet Kernfunktionalität auch bei einem Internetausfall. Für Sprachbefehle, Fernzugriff oder Updates ist dennoch eine Internetverbindung zwingend erforderlich. Ohne Internet sind solche Geräte aber auch nicht unbedingt als "smart" zu bezeichnen.
Die grundsätzliche Anbindung an die Cloud und die Erweiterung von Funktionen kann ja von mir aus gerne bleiben. Mir geht es lediglich darum, dass die Grundfunktionalität bleibt. Ein Smart-Wecker, sollte nach Wegfall der Smart-Funktionalität immer noch ein Wecker sein. Ich habe kein Problem damit, dass das Teil keine Spracheingabe mehr bietet, wenn es kein Internet hat, aber die grundsätzliche Funktion des Weckers sollte IMMER bestehen bleiben. Aktuell ist es aber so, dass das komplette Gerät nach einer Weile ohne Internetverbindung seine komplette Funktion einstellt. Das ist ein absolutes Unding. Und sorry, aber Home Assistant schafft es ein Smarthome, auch weitestgehend ohne Internet zu steuern und bietet trotzdem Fernzugriff usw. an, soweit eine Internet-Verbindung besteht, da sollte das ein Google-Nest-Gerät ebenso schaffen, die Grundfunktionalität zur Steuerung auch offline anzubieten und eben nur Zusatzfunktionen vom Internet abhängig sind. Eine grundsätzliche Abhängigkeit von der Cloud ist schlichtweg und einfach technisch nicht zu rechtfertigen.
Grundsätzlich stimme ich Dir ja zu – Du rennst offene Scheunentore bei mir ein… Aber dennoch muss ich Dich berichtigen:
Ein Gerät, das für seine Steuerung auf die Cloud des Herstellers angewiesen ist, ist so programmiert, dass es Befehle ausschließlich von dieser Cloud entgegennimmt. Es hört nicht auf Befehle, die direkt von einem Gerät im lokalen Netzwerk, wie Home Assistant, gesendet werden.
Wenn also ein Gerät per Design ausschließlich auf die Cloud angewiesen ist und keine lokale Steuerungsmöglichkeit bietet, kann auch Home Assistant es ohne Internet nicht steuern. Die Unabhängigkeit von der Cloud hängt in diesem Fall nicht von Home Assistant, sondern vom Gerät selbst ab. Bei diesen muss Home Assistant die Cloud des Herstellers nutzen, um das Gerät zu steuern. Das bedeutet: Dein Befehl geht von Home Assistant über das Internet zur Hersteller-Cloud und von dort zurück zum Gerät. Ohne Internet funktioniert das nicht.
Anders ist es bei lokaler Integrationen, wenn der Hersteller eine lokale API anbietet (wie z. B. bei Philips Hue) oder wenn die Community die Schnittstelle erfolgreich „reverse engineered“ hat.
Und solche Geräte sollten eben nicht zulässig sein, weil man so Elektromüll en masse provoziert. Ein Nest-Lautsprecher kann IMMER noch als Bluetooth- und/oder WLAN-Lautsprecher funktionieren, wenn die Smart-Funktionalität ausfällt. Ein Wecker kann immer noch per Touchscreen oder physische Buttons gesteuert werden. Ein Google-Nesthub immer noch ein per Touch steuerbares Interface zur Steuerung der lokalen Smart-Geräte anbieten. Ein Android-Smartphone funktioniert ja auch immer noch, mit Wecker, mit Spiele-Apps usw. wenn es kein Internet hat, nur eben reine Online- und Telefonie-Funktionen fallen aus. Nochmal: Eine grundsätzliche Abhängigkeit von der Cloud ist technisch durch nichts zu rechtfertigen, aber auch gar nichts. Ganz im Gegenteil, neueste KI-Modelle bieten ja auch schon eine grundsätzliche Sprachfunktionalität komplett lokal. Eine grundsätzliche Abhängigkeit ist einfach nur ein eingebauter Killswitch und vorprogrammierte Obsoleszenz komplett abhängig von der Willkür der Hersteller. Geräte sind so nicht wirklich in unserem Besitz. Und das kann es einfach nicht sein. PUNKT Und da lass ich nicht mit mir reden. Dagegen gibt es keine redlichen Argumente, sondern nur billige Ausreden.
"Und solche Geräte sollten eben nicht zulässig sein, …"
Google Chromecast, Amazon Fire TV Stick oder Apple TV, Google Nest oder Amazon Echo, Ring oder Nest Cam, und zukünftig DVB-I – all diese und ähnliche Geräte sollen also nicht zulässig sein?
"Ich hoffe sehr, dass da die EU bald mal entsprechende Voraussetzungen gesetzlich verbindlich macht, damit das ein Ende nimmt."
Du kannst einem Verbot durch die EU zuvorkommen: kaufe einfach solche Geräte NICHT. Dass Olaf Gutrun dafür einen Daumen-hoch vergibt, wundert schon etwas. Sonst ist er strikt gegen die EU.
Die Behauptung, eine grundsätzliche Cloud-Abhängigkeit sei "technisch durch nichts zu rechtfertigen", ignoriert, dass viele der Komfortfunktionen, die Nutzer erwarten, auf der komplexen Datenverarbeitung in der Cloud basieren. Die meisten KI-Sprachmodelle, die eine kontextbasierte Steuerung ermöglichen, würden die begrenzte Rechenleistung eines kleinen Lautsprechers überfordern.
Du willst ein Gerät, welches offline per Bluetooth Musik spielt? Gibt es wie Sand am Meer. Ein Wecker, der offline weckt? Gibt es wie Sand am Meer. Geräte, die ohne Cloud funktionieren? Gibt es wie Sand am Meer. Geräte, die eine lokale Steuerung ermöglichen? Gibt es auch. Dennoch bleibt (auch hierbei) die Cloud für Funktionen wie den Fernzugriff und die Integration mit Sprachassistenten unerlässlich.
"Ganz im Gegenteil, neueste KI-Modelle bieten ja auch schon eine grundsätzliche Sprachfunktionalität komplett lokal."
Für einfache, vordefinierte Befehle wie "Licht an" oder "Spiel Musik" wäre eine lokale Verarbeitung heute bereits gut umsetzbar. Komplexe Funktionalität erfordert jedoch wesentlich größere Modelle, die noch immer enorme Rechenressourcen benötigen. Um ein KI-Modell lokal zu betreiben, benötigt das Gerät einen deutlich leistungsstärkeren Chip (SoC) mit einer speziellen Neural Processing Unit (NPU). Es wäre auch mehr Arbeitsspeicher (RAM) und interner Speicher notwendig, um das Modell abzulegen.
All diese Komponenten sind erheblich teurer als die z. B. in aktuellen, preiswerten Smart Speakern verbauten Chips. Stärkere Chips verbrauchen mehr Energie, was vor allem bei batteriebetriebenen Geräten zu Problemen führen würde. Die Optimierung der KI-Modelle für die jeweilige Hardware ist ein aufwendiger und kostspieliger Prozess, der die Entwicklungskosten zusätzlich steigen lässt.
Abgesehen von den deutlich höheren Kosten – ob das nun nachhaltiger wäre als die aktuelle Situation, wage ich zu bezweifeln. Ich hätte auch gerne ein System von Typ "wasch mich, aber mach mich nicht nass" – die gibt es aber nicht (weder nachhaltig noch bezahlbar).
"Google Chromecast, Amazon Fire TV Stick oder Apple TV, Google Nest oder Amazon Echo, Ring oder Nest Cam, und zukünftig DVB-I – all diese und ähnliche Geräte sollen also nicht zulässig sein?"
In ihrer jetzigen Form nicht. Richtig. Die GRUNDFUNKTION sollte auch ohne Cloud möglich sein und eine Abhängigkeit nur für KOMFORTFUNKTIONEN notwendig.
"Du kannst einem Verbot durch die EU zuvorkommen: kaufe einfach solche Geräte NICHT. "
Nein, damit kommt man dem nicht zuvor, damit entscheidet man sich aktuell effektiv technisch in der Steinzeit zu verweilen und auf jegliche KOMFORTFUNKTIONEN komplett zu verzichten.
"Die Behauptung, eine grundsätzliche Cloud-Abhängigkeit sei "technisch durch nichts zu rechtfertigen", ignoriert, dass viele der Komfortfunktionen, die Nutzer erwarten, auf der komplexen Datenverarbeitung in der Cloud basieren."
Du scheinst nicht richtig zu lesen, was ich schreibe. Ich habe keine Probleme wenn KOMFORTFUNKTIONEN von der Cloud abhängig sind, aber dann wenn das Gerät ohne Cloud komplett unbrauchbar wird, indem man auch die GRUNDFUNKTIONEN künstlich von der Cloud abhängig macht, auch wenn das gar nicht notwendig ist. Nochmal das Beispiel von meinem Smartwecker: Der funktioniert eigentlich auch ohne Internet. Dann zwar nur noch über den Touchscreen, ohne Spracheingabe und nur mit den eingespeicherten Tönen, aber er geht. Problem ist aber, dass er so programmiert wurde, dass wenn er die Internetverbindung für über einen Tag verliert, er einfach in einen Errormode wechselt, verlangt wieder mit dem Internet bzw. mit der Cloud von Google verbunden zu werden und seine Funktion ab da an komplett verweigert. Dafür gibt es keine Rechtfertigung. Ich musste deswegen schon mal einen alten Wecker raus kramen, nur weil mein Router mal kaputt ging und es eine Woche dauerte bis der Ersatz da war, was eigentlich nicht notwendig sein sollte. Die Uhr von meinem Uralten Android-Phone von vor 10 Jahren funktioniert auch heute noch problemlos ohne Internet und alles, wenn ich es einschalte. Mein Smart-Wecker wird aber dann einfach so in ein paar Monaten Elektroschrott, wegen dieser künstlichen Abhängigkeit, nur weil er kein Gemini bekommt, obwohl er als einfacher Digitalwecker immer noch problemlos funktionieren könnte.
"Die meisten KI-Sprachmodelle, die eine kontextbasierte Steuerung ermöglichen, würden die begrenzte Rechenleistung eines kleinen Lautsprechers überfordern."
Ich habe nirgends eine kontextbasierte Sprachsteuerung verlangt, oder? Die hast Du jetzt ins Spiel gebracht. Schalte Gerät a ein und b aus, schaffen auch lokale Modelle schon, zumal das nicht im Lautsprecher passieren muss, sondern z.B. im Home Assistant-Server, der mehr Leistung als ein Lautsprecher haben kann. Gibt es übrigens auch schon, ist bloß bisher eine extreme Fummelarbeit. Aber selbst das braucht es ja noch nicht mal unbedingt. Ein Google Nest Hub, hat ein Display mit Toucheingabe, da bräuchte es nur ein einfaches grafisches Interface zur Steuerung der Geräte, ganz ohne irgendwelche Spracheingabe, was ein Home Assistant schon seit ein paar Jahren komplett offline anbietet.
"Für einfache, vordefinierte Befehle wie "Licht an" oder "Spiel Musik" wäre eine lokale Verarbeitung heute bereits gut umsetzbar. Komplexe Funktionalität erfordert jedoch wesentlich größere Modelle, die noch immer enorme Rechenressourcen benötigen."
Danke, damit bestätigst Du selbst, dass die GRUNDFUNKTION offline möglich sein sollte und die Cloud nur gebraucht werden sollte, wenn man Funktionen über die GRUNDFUNKTION hinaus nutzt, also nur für komplexe KOMFORTFUNKTIONEN.
Bekomm das endlich mal klar die beiden Dinge zu trennen und was ich schreibe ordentlich zu lesen. Ich habe keine Probleme damit wenn Geräte eine Cloud-Anbindung haben, um gewisse KOMFORTFUNKTIONEN zu leisten. Ein Streamstick braucht natürlich eine Cloud-Anbindung um Filme von Netflix, Amazon und Co. abzuspielen. Ich habe aber ein Problem damit wenn Geräte auch schon in der geringsten GRUNDFUNKTION von der Cloud abhängig gemacht und ohne diese komplett dysfunktional werden. Für letzteres gibt es keine technische Rechtfertigung. Das hast Du selbst gerade bestätigt. Der Streamstick oder AppleTV sollte genauso wie unsere Smartphones in der Lage sein, heruntergeladene Filme oder Dateien die wir selbst erstellt und in unserem lokalen Netzwerk verfügbar haben abzuspielen. Oder? Welche Rechtfertigung gibt es diese Funktion zu verhindern, nur weil die Cloud nicht verfügbar ist?
"Ich hätte auch gerne ein System von Typ "wasch mich, aber mach mich nicht nass" – die gibt es aber nicht (weder nachhaltig noch bezahlbar)."
Darum geht es nicht. Es geht darum uns nicht in kompletter Abhängigkeit von Google, Apple, Amazon und Microsoft zu halten und es komplett deren Willkür zu überlassen wie lange unsere Geräte nutzbar sind oder nicht. Und es geht darum möglichst viel Elektroschrott zu verhindern.
"Du scheinst nicht richtig zu lesen, was ich schreibe. Ich habe keine Probleme wenn KOMFORTFUNKTIONEN von der Cloud abhängig sind, aber dann wenn das Gerät ohne Cloud komplett unbrauchbar wird, indem man auch die GRUNDFUNKTIONEN künstlich von der Cloud abhängig macht, auch wenn das gar nicht notwendig ist."
Ähm… – ICH scheine nicht richtig zu lesen?
Nein, sorry – DU scheinst nicht richtig zu lesen. Genau das, was Du sagst, habe ich doch gesagt!
DU: "Ich habe keine Probleme wenn KOMFORTFUNKTIONEN von der Cloud abhängig sind"
ICH: "…viele der Komfortfunktionen, die Nutzer erwarten, auf der komplexen Datenverarbeitung in der Cloud basieren."
Diese KOMFORTFUNKTIONEN sind NUR und AUSSCHLIßLICH mit Cloud/Internet möglich. Da sind wir uns doch einig – oder doch nicht?
DU: "aber dann wenn das Gerät ohne Cloud komplett unbrauchbar wird, indem man auch die GRUNDFUNKTIONEN künstlich von der Cloud abhängig macht, auch wenn das gar nicht notwendig ist."
ICH: "Deine Hoffnung auf mehr lokale Kontrolle ist absolut berechtigt, und man sieht ja, dass neue Standards wie Matter genau das zum Ziel haben." …und: "Grundsätzlich stimme ich Dir ja zu – Du rennst offene Scheunentore bei mir ein…"
Aber ich widerhole mich gerne nochmals und ausführlicher:
Ich unterstütze Dich (nach wie vor) ausdrücklich, dass die Grundfunktionen smarter Geräte ohne Cloud oder Internet möglich sein sollen. Von mir auch auch MÜSSEN.
Das ist hoffentlich deutlich genug? Ich wüsste jetzt nicht, wie ich es sonst noch anders ausdrücken kann, damit Dir klar ist, dass wir das gleiche wollen…
Aber Du hast es doch auch (temporär?) kapiert:
"Danke, damit bestätigst Du selbst, dass die GRUNDFUNKTION offline möglich sein sollte und die Cloud nur gebraucht werden sollte, wenn man Funktionen über die GRUNDFUNKTION hinaus nutzt, also nur für komplexe KOMFORTFUNKTIONEN."
Na, bitte! Geht doch!
Allerdings bin ich dann doch nicht sicher – mal links rum, mal rechts rum – erinnert ein wenig an Trump.
"Bekomm das endlich mal klar die beiden Dinge zu trennen und was ich schreibe ordentlich zu lesen."
Aha. Geht doch nicht. Nicht mehr links rum – nun wieder rechts rum… Doch nicht (dauerhaft) kapiert?
Ich habe das längst kapiert – nur Du nicht, dass ich es kapiert habe. Etwas kompliziert mit Dir…
"Ich habe keine Probleme damit wenn Geräte eine Cloud-Anbindung haben, um gewisse KOMFORTFUNKTIONEN zu leisten."
Wie? NOCHMAL? DAS hatten wir doch schon von Dir – ein paar Sätze weiter oben. Bist etwas durcheinander?
"Und es geht darum möglichst viel Elektroschrott zu verhindern."
Deshalb sagte ich ja bereits:
kaufe einfach solche Geräte NICHT!
Ganz offensichtlich willst oder kannst Du mich nicht verstehen. Es hat keinen Sinn, ständig das gleiche zu schreiben – und Du verstehst es nicht. Ich bin dann mal raus.
Es ist irreführend, von einem "Aufgeben" oder "radikalen Neustart" zu sprechen – leider ein typisches Beispiel dafür, wie Angst geschürt und die Sachlage falsch dargestellt wird, nur um Klicks zu generieren.
Googles offizielle Quellen widersprechen dem direkt. In einem Blogbeitrag betonte Google selbst, dass das "Assistent-Erlebnis auf mobilen Geräten auf Gemini aufgerüstet ("upgrading") wird" und die Mission, der weltweit hilfreichste Assistent zu sein, unverändert bleibe.
Die Google-Support-Seiten bestätigen diese schrittweise Integration. Sie beschreiben die Umstellung nicht als erzwungene Abschaltung, sondern als einen Wechsel, den Nutzer selbst vornehmen können – und bei Bedarf sogar wieder zum Google Assistant zurückwechseln können.
Auch wenn einige Medien von einer "Ablösung" sprechen, erwähnen diese selbst, dass die Nutzung für ältere Geräte (Android 9 oder älter) vorerst unverändert bleibt. Das zeigt, dass Google hier nicht rigoros einen Schlussstrich zieht, sondern eine kontrollierte Weiterentwicklung vollzieht.
Die eigentliche Nachricht ist, dass ein etablierter Dienst durch fortschrittlichere KI-Technologie verbessert wird. Das ist keine Kapitulation vor einem "Sorgenkind", sondern eine logische strategische Entscheidung. Das ist viel spannender als die reißerische Schlagzeile.