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Pico 4 offiziell vorgestellt: Das leichteste VR-Headset von ByteDance

Pico 4 VR headset launch
© Pico

Das ByteDance-Tochterunternehmen Pico hat soeben sein Mixed-Reality-Angebot erweitert. Vorgestellt wurde das All-in-One VR-Headset Pico 4, welches Standalone-VR-Brille Pico Neo 3 Link beerbt. Die Pico 4 zeichnet sich durch ihr äußerst geringes Gewicht, der schlanken Bauweise, als auch ihrem günstigen Preis aus.

  • Das Pico 4 wird als das leichteste VR-Headset des Unternehmens angekündigt.
  • Es wird von einem Snapdragon XR2 angetrieben und verfügt über 4K+-LCD-Displays.
  • Das Pico 4 kostet in Europa 429 Euro und wird im Oktober ausgeliefert.

Das Standalone-VR-Headset Pico4 hat im Vergleich zur Pico Neo Link 3 ein völlig neu gestaltetes Design. Die Vorderseite ähnelt einer futuristischen Skibrille mit einer Reihe von Kameras und Sensoren. Es gibt vier "SLAM Fisheye"- und eine 16-MP-RGB-Haupt-Kamera. Pico sagt, dass das Pico 4 das leichteste VR-Gerät ist, das sie je hergestellt haben, da es ohne den Gurt nur 295 Gramm wiegt.

Hinter dem Frontglas befinden sich ein 2,56 Zoll großes LCD-Panel mit einer maximalen Auflösung von 4.320 x 2.160 Pixel (2.160 x 2.160 pro Auge) und einer Bildwiederholfrequenz von 72/90 Hertz. Sie werden von einer Pancake-Linse begleitet, die ein 105-Grad-Sichtfeld bietet. Außerdem sind die Displays vom TÜV Rheinland als Low Blue Light zertifiziert.

Die Brille samt neuen Controllern im Einsatz
Pico 4 VR kommt mit völlig neuen Controllern. / © Pico

Pico 4: Betriebssystem und Chipsatz

Das Pico-4-VR-Headset läuft mit dem auf Android basierenden Pico OS auf Basis von Android und wird vom Octa-Core-SoC Snapdragon XR2 mit Adreno-650-GPU, 8 GB RAM und bis zu 256 GB Speicher angetrieben. Das Gerät hat einen 5.300-mAh starken Akku hinten im Kopfband verbaut, der als Gegengewicht zur VR-Brille dient. Diese Menge an Saft reicht für drei Stunden Spielbetrieb zwischen den Aufladungen. Eines der größten Handicaps, mit denen sich der Mitbewerber Meta aktuell bei der Quest 2 plagt, die es nur auf zwei Stunden bringt. Die tatsächliche Ladegeschwindigkeit gibt Pico nicht an, aber Quick Charge 3.0 wird unterstützt.

Der Pico-4-Controller
Der Pico-4-Controller verfügt über Infrarotsensoren und ein rotierendes Bogen-Design. / © Pico

Zusammen mit der Pico 4 werden zwei Controller mit drehbaren Bogensäulen-Design vorgestellt. Sie unterstützen jeweils 6DoF-Sensoren (Depth of field) und werden mit AA-Batterien betrieben. Zusätzlich ist ein Hypersense-Motor an Bord, der Nutzer;innen mit Hilfe von Infrarotsensoren für die Raumwahrnehmung und Treffererkennung, haptische Signale liefert. Pico plant weiterhin für 2023 die Veröffentlichung von "Pico Worlds" mit realistischer Interaktion und weiteren Inhalten.

Verfügbarkeit und Preise der Pico 4 VR-Brille

Die Pico 4 hat alles, was man von einer leistungsfähigen VR-Standalone-Brille im Jahr 2022 verlangen kann. Am Auffälligsten ist jedoch der Preis des Headsets, der in Europa bei 429 Euro beginnt. Ab dem 23. September kann bei Händlern wie Bestware oder VR-Expert vorbestellt werden. 

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