Poco kündigt M3 Pro 5G an: Und täglich grüßt das 200€-5G-Handy

Poco kündigt M3 Pro 5G an: Und täglich grüßt das 200€-5G-Handy

Was in letztem Jahr noch Displays mit hoher Bildwiederholrate waren, sind in diesem Jahr 5G-Preisbrecher! Xiaomi-Tochter Poco hat soeben mit dem M3 Pro 5G eine weitere Alternative zum Redmi Note 9T, Redmi Note 10 5G und Realme 8 5G präsentiert. Dabei sieht das Mittelklasse-Handy nach einem echt guten Gesamtpaket aus!

Mit dem Poco M3 Pro 5G bekommt Ihr bei der Suche nach einem günstigen 5G-Handy nun eine weitere Option. Denn mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 199,99 Euro gibt's nun auch bei Poco ein Mittelklasse-Handy mit MediaTeks Dimensity 700. Das SoC kam zuletzt im Realme 8 5G zum Einsatz, arbeitet aber auch im Redmi Note 10 5G.

Letzteres verkauft Xiaomi hierzulande für 229,90 Euro und wenn man sich die Datenblätter des Redmi-Modells und des neuen Poco-Phones einmal anschaut, gibt es viele Parallelen. Aus diesem Grund stelle ich Euch das 30 Euro günstigere Poco M3 Pro 5G einmal genauer vor. Dabei können wir bereits spekulieren, ob sich Xiaomi hier nicht selbst ein Bein stellt.

Dimensity 700 mit bis zu 6 Gigabyte Arbeitsspeicher

Mit dem MediaTek Dimensity 700 5G habe ich Euch das Kern-Feature des Poco M3 Pro 5G bereits genannt. Für 5G-Empfang sorgt hier ein Mittelklasse-SoC, das Dual-5G-Standby unterstützt. Somit könnt Ihr zwei 5G-fähige SIM-Karten im Handy einlegen und zwischen den beiden Karten wechseln. Der Dimensity 700 zeigte sich in meinem Hands-On zum Realme 8 5G allerdings nicht als Leistungswunder.

POCO M3 Pro All 5G Camera
Da Kamera-Eselsohr haben wir in diesem Jahr schon bei einem anderen Hersteller gesehen! / © Poco

Allerdings paart Poco die CPU mit schnellerem UFS 2.2-Speicher und liefert das M3 Pro 5G wahlweise mit 64 Gigabyte oder 128 Gigabyte aus. In der kleineren Speichervariante stehen Euch 4 Gigabyte RAM und in der größeren 6 GB zur Verfügung. Der Prozessor bietet neben 5G zudem den Vorteil, Displays mit hoher Bildwiederholrate zu unterstützen.

Adaptives 90-Hz-FHD+-Display

Daher bietet Poco im M3 Pro 5G ein FHD+-Display mit einer Bildwiederholrate von 90 Hertz an. Die Bilddiagonale liegt bei 6,5 Zoll und spannend ist vor allem, dass Ihr von einer adaptiven Bildwiederholrate profitiert. Die "SmartSwitch" genannte Technologie stuft dabei zwischen 90, 60, 50 und 30 Hertz ab. Damit integriert Xiaomi ein Feature, das Camila im Test des deutlich teureren Galaxy A72 vermisste.

Eine Ähnlichkeit optischer Natur weist das Poco-Phone aber noch zu einem weiteren Samsung-Smartphone auf. Die Triple-Kamera erinnert mich optisch stark an den Eselsohr-Kamerabuckel im Samsung Galaxy S21. Da die Hauptkamera mit 48 Megapixeln arbeitet und Tiefen- und Makro-Sensoren mit lediglich 2 Megapixeln bietet, hält der Vergleich zu Samsungs neuen Flaggschiffen aber nicht lange an. Zumindest zieht Poco hier mit dem Realme 8 5G gleich.

Akku, Preis & Verfügbarkeit

Zu guter Letzt freut mich noch die Akkukapazität des Poco M3 Pro 5G. Wenn auch in der Mittelklasse inzwischen üblich, sind 5.000 Milliamperestunden vielversprechend. Aufgeladen wird die Batterie zudem über 18-Watt-Quick-Charging, für das ein Ladegerät mit 22,5-Watt-Leistung im Karton liegt. Ebenfalls erwähnenswert sind NFC und die 3,5-Milllimeter-Kopfhörerbuchse.

POCO M3 Pro All 5G Colors
Hier seht Ihr die drei Farboptionen des Poco M3 Pro 5G. / © Poco

Wie für Xiaomi üblich startet der Verkauf des Poco M3 Pro 5G mit einer Early-Bird-Verkaufsphase. Ab dem 20. Mai könnt Ihr das Handy in Pocos Onlineshop für nur 159,90 Euro mit 64 GB Speicher kaufen. Die 128-GB-Version kostet 179,90 und die Phase beginnt nach einer Woche am 27. Mai.

Anschließend ersteht Ihr das Poco M3 Pro 5G für 199,90 Euro in der kleineren Speichervariante und zahlt für das Speicher-Upgrade 229,90 Euro – also 30 Euro zusätzlich. Die Qual der Wahl habt Ihr dabei zwischen den Farben Poco Yellow, Power Black und Cool Blue.

Und? Wie gefällt Euch das Poco M3 Pro 5G und wie verändert das Handy Euren Blick auf das Redmi Note 10 5G? Ist es sinnvoll, dasselbe Handy unter anderem Namen günstiger zu verkaufen oder eher kundenunfreundlich?

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