Lefant
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Lefant M2 Pro

4,0

Pro

  • Kompakter Roboter
  • Absaugstation vorhanden
  • Viele Ersatzteile im Lieferumfang enthalten
  • Gute Saugleistung

Contra

  • Schwächen bei der Navigation
Foto: Saug-wisch-roboter Lefant lefant-m2-pro

Pros des Lefant M2 Pro

  • Kompakter Roboter
  • Absaugstation vorhanden
  • Viele Ersatzteile im Lieferumfang enthalten
  • Gute Saugleistung

Contras des Lefant M2 Pro

  • Schwächen bei der Navigation

Zum Abschnitt:

Design und Einrichtung des Lefant M2 Pro

  Design
Besonderheiten
  • Kompakte Bauweise
  • Waschbare Wischtücher
Funktionen der Basisstation
  • Absaugfunktion

Der Lefant M2 Pro gehört zu den kompaktesten Saugrobotern, die wir zum jetzigen Stand im Test hatten. Der Roboter hat einen Durchmesser von 32 cm. Beim Auspacken ist mir der Lefant M210 Pro (zum Test) in den Sinn gekommen, der ebenfalls mit einer kompakten Bauweise auftrumpft. Das Design ist zeitlos. Der Roboter ist nur in einer weißen Farbausführung erhältlich.

Ein weißer Roboterstaubsauger auf Holzboden in einem gut beleuchteten Raum.
Das ist der Lefant M2 Pro. / © nextpit

Der Hersteller verbaut im M2 Pro eine Seitenbürste und ein waschbares Wischtuch. Die Basisstation verfügt über eine Absaugfunktion. Die Einrichtung ist simpel. Hierfür benötigt Ihr die Lefant-App. Sie ist im Google Play Store und Apple App Store vorhanden. Wie üblich gibt es einen QR-Code am Roboter, um den Hinzufüge-Prozess zu verkürzen.

Ein LeFant M2 Pro Saugroboter mit Reinigungspads und Seitenbürste auf Holzboden.
Der Lieferumfang des Lefant M2 Pro. / © nextpit

Gut gefällt uns der Lieferumfang. Dieser beinhaltet neben dem Saugroboter und der Absaugstation folgende Einzelteile:

  • 2x Seitenbürsten
  • 1x Ersatzfilter
  • 5x Ersatz-Wischtücher

Die Station ist erfreulich kompakt und beinhaltet einen 2,5-Liter-Staubeutel. Der Einrichtungsprozess ist jedoch zunächst verwirrend. Als wir den M2 Pro in die Absaugstation schieben, setzt sofort die Absaugfunktion ein. Beim zweiten Kontakt des Saugroboters mit der Station wollte der Saugroboter mit einer Putzeinheit loslegen. Für die Steuerung des M2 Pro benötigt Ihr die Lefant-Home-App. Beim Einrichtungsprozess werdet Ihr aufgefordert, jeweils eine WLAN- und Bluetooth-Verbindung herzustellen. Der Roboter wurde hierbei im Praxistest auf der Stelle gefunden.

Ein offener Mülleimer mit einem weißen Beutel, auf einem Holzboden platziert.
In der Station steckt ein Staubbeutel. / © nextpit

Lefant-App im Detail

  Lefant-App
Saugstufen
  • 3
Wischstufen
  • 3

Die Lefant-App gefällt mit ihrem übersichtlichen Aufbau. Das Startmenü enthält alle Einstellungen rund um die Reinigung. Hier stellt Ihr die Saugleistung ein und bestimmt, wo geputzt werden soll. Die Wasserdurchflussrate wird in den weiteren Einstellungen angepasst. Insgesamt stehen drei Stufen zur Wahl. Besonders wichtig bei diesem Roboter ist die Funktion „Teppicherkennung“. Ist diese aktiviert, während die Wischplatte angebracht ist, wird der Roboter konsequent Teppiche meiden. Und das klappt erstaunlich gut im Alltag! Noch dazu könnt Ihr die automatische Saugleistungserhöhung auf Teppichen aktivieren, um diese wirklich sauber zu bekommen.

Drei Smartphones zeigen die Reinigungs- und Ladepläne des Lefant M2 Pro mit Batterieständen und Reinigungszeiten.
Das Startmenü des Lefant M2 Pro. / © nextpit

Nicht typisch für einen Saugroboter dieser Preisklasse ist die Anzeige des Live-Standorts des Roboters. So wisst Ihr, wo bereits gereinigt wurde und wo Ihr eventuell selbst Hand anlegen müsst. Im Großen und Ganzen gefällt uns die Software gut. Alle Funktionen, die man von einem Saugroboter für unter 400 Euro erwarten kann, sind enthalten.

Einstellungsbildschirm des Lefant M2 Pro mit Optionen für Wasserflussstärke, Teppichkennung und Lautstärkeregelung.
Die weiteren Einstellungen für den Lefant M2 Pro. / © nextpit

So gut saugt und wischt der Lefant M2 Pro

  Saug- und Wischleistung
Saugkraft
  • 5.500 Pa
Navigation
  • dToF-Lasernavigation + PSD Hinderniserkennung

Lefant verpackt eine Saugkraft von 5.500 Pa in dem Saugroboter. Das ist mehr als beim Testsieger-Modell 2023, dem Dreame L10s Ultra (zum Test), der über 5.300 Pa verfügt. Das Saugergebnis ist dabei in Ordnung, aber nicht überragend besser, als die Zahlen vielleicht vermuten lassen. Grobe Unreinheiten, in unserem Test-Beispiel Haferflocken, saugt der Budget-Roboter problemlos ein. Bei feinen Partikeln, wie Sand, zeigt sich der Staubsauger auch auf einem angemessenen Niveau. Leider nimmt die Saugeffizienz allerdings auf Teppichen deutlich ab. Um fair zu sein, handelt es sich um ein Vorkommen, das bei vielen Saugrobotern ein Problem darstellt. Wir empfehlen Euch einen Blick in unsere Tipps und Tricks, wie Ihr das Reinigungsergebnis verbessern könnt.

  Testvolumen (g) Ansaugvolumen (g) Effizienz (%)
Haferflocken (Fliesen)
  • 10 g
  • 8,7 g
  • 87 %
Sand (Fliesen)
  • 10 g
  • 8,4 g
  • 84 %
Sand (Teppich)
  • 10 g
  • 6,5 g
  • 65 %

Der Roboter verfügt über waschbare Wischtücher. Im Lieferumfang gibt es immerhin direkt fünf Ersatztücher. Allerdings ist es dennoch einerseits eine Frage der Zeit, bis Ihr neue kaufen müsst – also der Preis für den Roboter zunimmt. Und andererseits handelt es sich hierbei ebenfalls um keine nachhaltige Lösung. Das Wischergebnis ist dafür tatsächlich besser als erwartet. Feuchte Flecken werden größtenteils entfernt. Nur bei eingetrockneten Flecken müsst Ihr nachhelfen.

Ein LeFant M2 Pro Saugroboter auf einem Holzboden, mit einem blauen Reinigungspad daneben.
Das ist das waschbare Wischtuch des Roboters. / © nextpit

Wichtig zu wissen: Der Lefant M2 Pro ist nicht in der Lage, ausschließlich zu wischen. Er wird zeitgleich immer saugen. Das ist schade, da der Roboter so einen höheren Akkuverbrauch hat. Der Akkuverbrauch ist dafür grundsätzlich ziemlich gering. Nach 30 Minuten verliert der Sauger 31 Prozent.

Unterseite eines Lefant M2 Pro Saugroboters auf Holzboden.
So sieht die Rückseite ohne Wischplatte aus. / © nextpit

Die Navigation zeigt währenddessen viele Schwächen. So fährt der M2 Pro häufig gegen im Weg befindliche Gegenstände. Zum Glück verfügt der Sauger über Stoßdämpfer. Besonders hasst der Lefant-Roboter jedoch Kabel. Diese werden konsequent mitgeschleift. Um fair zu sein, reden wir hier von einem Budget-Saugroboter. In meinen Augen ist das ein Kompromiss, den man bei einem Modell dieser Preisklasse eingehen muss.

Für die Wartung des Saugroboters ist die Station zuständig. Diese saugt den Staub aus dem Staubbehälter des Roboters ab. Die Reinigung der Wischtücher bleibt, wie bereits erwähnt, an Euren Händen kleben.

Fazit: Lohnt sich der Lefant M2 Pro?

Ja, wenn Ihr nach einem günstigen Saugroboter mit guter Saugleistung sucht, lohnt sich der Lefant M2 Pro. In Sachen Navigation gibt es dagegen ein wenig Nachholbedarf. Die Kartierung ist präzise. Jedoch müsst Ihr bei der Navigation Kompromisse eingehen. Die Wischfunktion ist durchaus in Ordnung, insbesondere feuchte Flecken werden gut entfernt. Bei hartnäckigem Schmutz kann das waschbare Wischtuch allerdings nicht mit anderen „echten“ Wischtechnologien mithalten. Ansonsten hinterlässt der 360 Euro teure Saugroboter ein gutes Bild. 

Die App gefällt mir zudem ebenfalls gut. Sie ist simpel aufbereitet und enthält alle Funktionen, die man von einem Budget-Roboter erwarten kann. Alles in allem macht Ihr mit diesem Modell für diesen Preis nichts falsch. Der Lefant M2 Pro ist bei Amazon erhältlich und kostet nach unverbindlicher Preisempfehlung 359,99 Euro.


Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation zwischen nextpit und Lefant. Auf die redaktionelle Meinung von nextpit hat diese Zusammenarbeit keinen Einfluss.

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