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Twitter: Musk will Verifizierungshaken für 20 Dollar monatlich verkaufen

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© Sergei Elagin / Shutterstock

Elon Musk beginnt bereits kurz nach dem Kauf des Mikro-Blogging-Dienstes Twitter, eine Reihe von tiefgreifenden Änderungen vorzunehmen. Dazu gehört auch, dass er den blauen "Verified"-Haken künftig kostenpflichtig machen will. Wer keine 20 Dollar pro Monat zahlt, verliert den Haken - ganz einfach.

Wie das US-Magazin The Verge von Quellen aus dem Umfeld von Twitter erfahren hat, will Tesla- und SpaceX-Chef Musk nach der Übernahme von Twitter dafür sorgen, dass aus Twitter Blue ein umfangreicheres monatliches Abonnement gemacht wird. Die bisher nur in den USA verfügbare Premium-Variante von Twitter soll künftig auch dafür sorgen, dass die Abonnenten als verifizierte Nutzer gekennzeichnet werden - also das begehrte "Blue Badge" mit dem Verifizierungshäkchen erhalten.

Ohne Abonnement kein Haken

Vor allem der geplante Preis dürfte manchem sauer aufstoßen. Musk will pro Monat 19,99 Dollar für das erweiterte Twitter Blue inklusive "blauem Häkchen" verlangen. Bisher dient der Haken eigentlich dazu, Nutzer mit einer gewissen Relevanz und einer geprüften Identität zu kennzeichnen. Entsprechend schwer war es, den Haken zu erhalten, musste die Verifizierung doch separat beantragt werden.

Nach aktuellem Kenntnisstand soll künftig praktisch jeder zahlende Kunde die Verifizierung erhalten, solange die knapp 20 Dollar pro Monat fließen. Dies bedeutet gleichzeitig auch, dass alle Nutzer, die schon einen "blauen Haken" tragen, künftig zur Kasse gebeten werden sollen, so der Bericht.

Ab der Einführung der neuen, erweiterten Twitter-Blue-Variante haben die bestehenden "Verified"-User angeblich genau 90 Tage Zeit, um ein Abonnement für 20 Dollar pro Monat abzuschließen. Wer in dieser Zeit nicht zahlt, verliert nach Ablauf der Frist den blauen Haken. Die "Blue Badge" verliert somit ihre ursprüngliche Bedeutung. 

Laut dem Bericht übt der neue Twitter-Eigner massiven Druck auf das Entwickler-Team aus, was die zeitnahe Umsetzung seines Plans angeht. Sollte die geänderte Twitter-Blue-Funktion nicht zum von Musk gesetzten Stichtag ab 7. November 2022 verfügbar sein, würden die Mitarbeiter ihre Kündigung erhalten, so die Quellen. Die Twitter-Community reagiert auf die Nachricht von Musks Plänen erwartungsgemäß allergisch. Während manche Nutzer sich darauf freuen, sich endlich einen blauen Haken erkaufen zu können, fürchtet die Mehrheit natürlich negative Auswirkungen.

Dieser Inhalt kommt von unserem Partner WinFuture und ist am 2022-10-31 unter dem Titel erschienen. Hat er euch gefallen? Dann schaut doch bei unseren lieben Kollegen von WinFuture vorbei und findet weitere großartige Inhalte wie diesen!

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Top-Kommentare der Community

  • Tim vor 1 Monat

    Ehm, nö. Ich muss niemandes Meinung akzeptieren. Das hat absolut GAR NICHTS mit Demokratie zu tun.
    Vor allem wenn diese "Meinung" in 9/10 Fällen nur verblendeter Schrott ist, der keinerlei Quelle hat. Auch leicht zu erkennen daran, dass die Leute, die den Müll glauben und verbreiten, sofort mit "links-grün versifft" um sich werfen, wenn man nach Fakten und Quellen fragt oder damit argumentiert.

  • Tim vor 1 Monat

    Musk mag freie Meinung auch nur, solange sie nicht gegen ihn geht.
    Wie man ernsthaft so blind glauben kann, dass Musk für freie Meinung steht und es deshalb gut sei, dass eine der größten sozialen Plattformen jetzt EINER Person gehört, grenzt schon sehr stark an nicht vorhandenem Menschenverstand.

    Genauso wie die verblendete Meinung, dass Twitter nur aus "links-grün versifften" besteht. Dort wimmelt es geradezu nur so vor rechten und rechtsradikalem Abschaum. Dort ist jede "Gruppe" und alle Extremen vertreten.

27 Kommentare

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  • René H. vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Der blaue Haken ist doch eh nur für Menschen die sich selber viel zu wichtig nehmen. M.E. ist der blaue Haken genau so unsinnig und überflüssig wie Bewertungssysteme in Foren. Dieser Haken ist so aussagekräftig wie die ganzen Siegel auf Lebensmitteln, nämlich absolut ohne jegliche Qualitätsgarantie und niemand kann ihn nachvollziehen.


  • Diesel vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Ich finde gut das Musk den Laden übernommen hat.
    Wem Meinungsfreiheit nicht passt kann sich ja abmelden.
    Diese Links Grüne Bubble die meint immer recht zu haben wurde langsam unerträglich. Jede andere Meinung die nicht in die Woke Community passte wurde gemeldet. Und die blauen Haken interessieren mich überhaupt nicht. Wer’s braucht soll dafür zahlen.


    • paganini vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Diesel
      Auch Meinungsfreiheit hat seine Grenzen…


    • Tenten vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Noch unerträglicher ist allerdings die Opferrolle, in der sich diese "Antiwoken" immer gerne darstellen. Von wegen, eine Minderheit würde ihnen ihre Meinung verbieten, mimimi, nur weil man ihnen widerspricht oder sie gar mit Fakten widerlegt.


      • Diesel vor 1 Monat Link zum Kommentar

        In der Opferrolle wähnen sich gerade die „Woken“ die jetzt alle ihren Account löschen mimimi weil sie Gegenwind bekommen.
        Meinungsfreiheit und Demokratie bedeutet das man auch die Meinung akzeptiert die andere haben, ob’s einen passt oder nicht.
        Aber bei den „guten“ gibt’s ja nur eine Richtung.
        Da brauche ich deswegen den Account nicht zu löschen. Die die jetzt abhauen auf die kann man getrost verzichten.


      • Tim vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Ehm, nö. Ich muss niemandes Meinung akzeptieren. Das hat absolut GAR NICHTS mit Demokratie zu tun.
        Vor allem wenn diese "Meinung" in 9/10 Fällen nur verblendeter Schrott ist, der keinerlei Quelle hat. Auch leicht zu erkennen daran, dass die Leute, die den Müll glauben und verbreiten, sofort mit "links-grün versifft" um sich werfen, wenn man nach Fakten und Quellen fragt oder damit argumentiert.


      • Diesel vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Ich muss nicht der Meinung von anderen sein!
        Aber ich muss sie akzeptieren!
        Ansonsten leben wir in einer Diktatur.
        Hatten wir ja zuletzt in der DDR.
        Aber das ist ja genau deren Ding von den Links Grünen Zensur-Meldemuschis.


      • Tenten vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Nein, man muss eine Meinung auch nicht akzeptieren. Wenn du bei mir zuhause Blödsinn redest, schmeiß ich dich raus, weil ich deine Meinung nicht akzeptieren muss. Und Twitter, Facebook oder welche Plattform auch immer muss deine Meinung auch nicht akzeptieren. Du hast sehr wohl ein Recht auf deine eigene Meinung, aber du hast weder das Recht, diese überall zu äußern noch hast du das Recht, dass andere sich nicht gegen deine Meinung wehren. Denn das ist DEREN freie Meinung. Und es hat nicht das geringste mit Diktatur zu tun, wenn andere deine Meinung nicht hören wollen.


      • Diesel vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Natürlich habe ich das Recht meine Meinung überall zu äußern.
        Ich muss deine nicht teilen und du meine nicht. Aber auf einer öffentlichen Plattform kann ich meine kundtun genauso wie du deine.
        Wo leben wir denn in China?


      • Tenten vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Twitter ist aber keine "öffentliche Plattform", ebensowenig wie Facebook, Youtube, Nextpit oder was auch immer. All diese Seiten haben Betreiber und die haben Richtlinien für das Verhalten auf ihren Seiten. Du hast also natürlich nicht das Recht, dort jede Meinung zu äußern, wenn diese nicht den Richtlinien entspricht. Dazu musst du dann schon deine eigene Seite aufmachen, so wie Trump das getan hat. Und selbst da musst du dich an geltendes Gesetz halten und kannst nicht jede Meinung äußern.


      • Antiappler vor 1 Monat Link zum Kommentar

        @Diesel

        "Ich muss nicht der Meinung von anderen sein!
        Aber ich muss sie akzeptieren!
        Ansonsten leben wir in einer Diktatur."

        Ich kann/darf der Meinung von anderen sein!
        Ich kann/darf sie akzeptieren!

        Denn HIER ist ein freies Land!
        Wenn ich die Meinung von anderen akzeptieren muss, wäre es eine Diktatur!!!


      • Michael K. vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Ob man eine andere Meinung, genauer gesagt Meinungsäußerung akzeptieren muss, lässt sich anhand der Begriffsdefinition nicht klar sagen.

        Diese ist laut Duden "annehmen, hinnehmen, billigen; anerkennen; mit jemandem oder etwas einverstanden sein"

        Annehmen, billigen und mit etwas einverstanden zu sein, in weiteren Sinne von sich zu eigen machen, ist aber genau genommen nicht das selbe wie hinnehmen oder anerkennen, im weiteren Sinne von einsehen, dass etwas nicht änderbar ist.
        Im Fall der ersten drei Begriffe muss man eine Meinungsäußerung nicht akzeptieren, im Fall der letzten beiden dann, wenn die Meinungsäußerung nicht gegen Gesetze oder Plattformbestimmungen verstößt.
        Da nicht beides gleichzeitig wahr sein kann, ist es letztlich anhand des Begriffs "akzeptieren" nicht zu klären, ob man eine andere Meinung akzeptieren muss oder nicht, sondern hängt davon ab, wie man die genaue Bedeutung des Begriffs auslegt.

        Auch die Begriffe "Demokratie" und "Diktatur" sind unabhängig vom Recht auf freie Meinungsäußerung, zumindest rein theoretisch. Eine Diktatur könnte das Recht auf freie Meinungsäußerung zulassen, ohne deshalb keine Diktatur mehr zu sein, und eine Demokratie könnte per Parlamentsbeschluss die Meinungsfreiheit weitgehend einschränken, ohne deshalb keine Demokratie mehr zu sein. In der Praxis wird man solche Konstellationen eher selten antreffen, zumal die freie Meinungsäußerung in vielen Demokratien übergeordnet noch durch Verfassungen geschützt ist.

        Meinungen werden in erster Linie durch das, was man denkt gebildet, was sich von dem unterscheiden kann, was man äussert. Daher kann man die Meinungsäußerungsfreiheit einschränken, Meinungsfreiheit allerdings nicht. Was Menschen denken, lässt sich (zum Glück) nicht kontrollieren, was aber Voraussetzung wäre, um es auch einzuschränken.

        Quelle: https://www.duden.de/rechtschreibung/akzeptieren


      • Antiappler vor 4 Wochen Link zum Kommentar

        Ich kann versuchen, die andere Meinung zu verstehen, warum die Person so eine Meinung hat, muss diese Meinung aber nicht akzeptieren.

        Wenn ich aber die Meinung akzeptieren muss, dann ist das Zwang, wo man mir diktiert, was ich zu tun habe.

        Von daher ist die Aussage von Diesel falsch, dass man eine andere Meinung akzeptieren muss.


      • Michael K. vor 4 Wochen Link zum Kommentar

        Das ist eben eine Frage der Begriffsdeutung. Das Wetter musst Du aktzeptieren, weil Du es nicht ändern kannst. Eine Meinungsäußerung (die Meinung selber ohnehin), sofern durch die Meinungsfreiheit gedeckt, musst Du auch hinnehmen, weil Du sie nicht ändern kannst, der andere das Recht hat, sie zu äußern. Im Sinn von "annehmen" musst Du eine Meinung nicht aktzeptieren, und das Wetter auch nicht, auch wenn selbiges sich kaum daran stören wird.


      • Antiappler vor 4 Wochen Link zum Kommentar

        Worauf ich die ganze Zeit rauswill ist, dass wir in Deutschland Demokratie haben, und daher frei sind, um selbst zu entscheiden, ob man eine andere Meinung akzeptieren will. Man kann/darf die andere Meinung sogar respektieren, aber akzeptieren muss man sie ganz sicher nicht!

        Man kann/darf sogar versuchen, die Meinung von z. B. Diesel zu verstehen, aber kein Mensch/System/ oder Partei kann diktieren/bestimmen, dass man die andere Meinung akzeptieren muss!

        Wogegen Menschen in bestimmten Ländern überhaupt nicht diese Wahl haben. Da diktiert/bestimmt das Königshaus (Saudi-Arabien), der Präsident (Putin) oder die Partei (China), welche Meinung man zu haben hat!


      • Michael K. vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Das ist mir schon klar. Worauf ich hinaus will ist, dass die Dudendefinition für "akzeptieren" neben "annehmen" auch "hinnehmen" umfasst.
        Hinnehmen muss man Dinge, die man nicht ändern kann. Das Wetter kann man nicht ändern, also muss man es hinnehmen. Selbst in einer Demokratie muss man die Gesetze hinnehmen, auch wenn sie einem nicht passen, kann also gezwungen werden, sie einzuhalten. Im Sinn von hinnehmen muss man also durchaus Dinge akzeptieren, zumindest wenn man sich diese Begriffsauslegung zueigen macht.
        Und dann muss man eben auch andere Meinungen akzeptieren weil man sie i.d.R. nicht ändern kann.
        Der Duden erlaubt aber auch die Auslegung von akzeptieren als "annehmen", also "sich zu eigen machen". Deutet man den Begriff so, muss man weder das Wetter, noch Gesetze noch andere Meinungen akzeptieren. Aber eigentlich ist das egal, und die ganze Diskussion gibt es nur wegen der Nichteindeutigkeit des Begriffs, den man auch ganz vermeiden kann. Ich muss fast nichts annehmen, aber vieles hinnehmen, so das Wetter, geltende Gesetze, aber auch Meinungsäußerungen anderer, wenn ich nicht mit ihnen übereinstimme, zumindest wenn sie durch die Meinungsfreiheit gedeckt sind.


      • Antiappler vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Ich nehme Mal die Erklärung von Wiktionary: Bedeutungen: [1] sich mit etwas einverstanden erklären. [2] etwas hinnehmen.
        aus wiktionary.org › wiki › a...
        akzeptieren - Wiktionary

        Ich erkläre mich nicht mit der Aussage von Diesel einverstanden, also akzeptiere ich nicht.

        Ich nehme diese Aussage auch nicht einfach hin, sondern ich widerspreche, also akzeptiere ich nicht.

        "Hinnehmen muss man Dinge, die man nicht ändern kann."

        Im Fall der Aussage von Diesel wäre es möglich, dass man die Dinge durch eine gute Argumentation ändert. Was noch ein Grund mehr ist, nicht einfach zu akzeptieren, nur weil die Person meint, dass man das muss.


    • Tim vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Musk mag freie Meinung auch nur, solange sie nicht gegen ihn geht.
      Wie man ernsthaft so blind glauben kann, dass Musk für freie Meinung steht und es deshalb gut sei, dass eine der größten sozialen Plattformen jetzt EINER Person gehört, grenzt schon sehr stark an nicht vorhandenem Menschenverstand.

      Genauso wie die verblendete Meinung, dass Twitter nur aus "links-grün versifften" besteht. Dort wimmelt es geradezu nur so vor rechten und rechtsradikalem Abschaum. Dort ist jede "Gruppe" und alle Extremen vertreten.


      • Diesel vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Scheißegal wen Twitter gehört, solange jeder seine Meinung sagen darf und nicht nur die die in eine Richtung geht.


      • paganini vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Also ist es für dich ok wenn man gegen linke oder rechte Personen zum Morden aufruft, bestimmte Gruppen beleidigt….? Gehört für dich ja alles zur Meinungsfreiheit….

        Genau aus solchem Grund muss ich dort nicht mehr da sein weil ich solche Kommentare NIEMALS akzeptieren werde. Wenn jetzt ALLES dort gepostet werden darf und die Leute sich das schönreden mit „Meinungsfreiheit“

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