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Das Vivo X Fold+ ist offiziell und bringt wenig Veränderung

vivo fold x 01
© NextPit

Es ist vollbracht und das Vivo X Fold+ wurde im Heimatland China offiziell präsentiert. Warum das zweite Foldable des Unternehmens eine kleine Enttäuschung für uns ist, erfahrt Ihr in unserem Beitrag.

  • Vivo präsentiert das X Fold+
  • Das Foldable zeigt nur wenig Veränderung zum Vorgänger
  • Neu ist das SoC, der minimal größere Akku und die rote Farbe

Kleine Enttäuschung beim Vivo X Fold+

Zugegeben, der Frust der Präsentation des Vivo Fold X+ ist eher hausgemacht. Bestand doch aufgrund direkter Bildvergleiche zwischen dem Vivo X Fold und dem gestern Abend präsentierten Vivo X Fold+ die Chance, dass der neue Kandidat den Formfaktor eines Oppo Find N hat – also deutlich kleiner ist. Aber Pusteblume: Das zweite Foldable der ehemaligen BBK-Tochter Vivo ist exakt so groß wie sein Vorgänger. Zusätzlich lassen sich die Unterschiede der beiden Kandidaten an nur einer Hand abzählen. Da wäre das Upgrade auf den aktuell schnellsten Qualcomm-Prozessor, dem Snapdragon 8+ Gen 1. Weiterhin gönnt man dem Foldable nun anstelle dem 4.600 mAh starken Akku eine 4.730 mAh starke Energiequelle. Die Schnellladung erfolgt weiterhin mit 80 Watt wie beim Vorgänger. Und last but not least, gibt es mit Rot eine neue Farbe. Zünd den Knaller!

Wir sehen einen Größenvergleich vom Vivo X Fold und Vivo X Fold+
Leider stimmt der Vergleich nicht. Beide Smartphones sind in echt gleich groß. / © Vivo

Für das Gerät möchte Vivo in China mit 12 GB RAM und 256 GB internen Programmspeicher 9.999 Yuan (ca. 1.450 Euro) haben. Wer den Programmspeicher auf 512 GB erhöhen möchte, bezahlt 10.999 Yuan. Das wären dann zum aktuellen Kurs umgerechnete 1.600 Euro. Und wir reden hier von China-Preisen. Also eher kein Schnapper für die durch Strom, Gas und Öl geschröpfte Haushaltskasse. Für alle die, die das Foldable gerade nicht auf dem Schirm haben noch die wichtigsten technischen Daten für Euch.

Vivo X Fold+: Technische Daten

Es gibt auf der Außenseite ein 6,53 Zoll großes E5-AMOLED-Display mit einer Auflösung von 2.560 x 1.080 Pixeln. Das Ganze wird durch Corning Gorilla Glass 7 (Victus) geschützt. Innen entfaltet sich ein 8,03 Zoll großes Xensation-Flex-LTPO-Panel. Die Auflösung beträgt im 4:3 Verhältnis 2.160 x 1.916 Pixel, bei einer geschmeidigen 1-bis-120-Hertz-Bildwiederholrate. Kameratechnisch liefert Vivo aufgrund seiner Zeiss-Kooperation das ganz große Brett ab. Die 50-Megapixel-Hauptkamera basiert auf einem ISOCELL-GN5-Bildsensor von Samsung. Die 48-Megapixel-Ultraweitwinkel-Kamera holt sich das digitale Material von einem IMX598-Sensor von Sony. 

Teaser des Vivo X Fold+
Vivo hat sein X Fold+ veröffentlicht, das nur wenig Neues bringt. / © Vivo

Den Abschluss bilden gleich zwei Telefoto-Kameras. Die eine setzt auf einen 12-Megapixel-IMX663-Sensor, bei der zweiten handelt es sich um  eine 8-Megapixel-Periskop-Kamera, welche einen 5-fachen verlustfreien Zoom bietet. Selfies werden mit zwei unterschiedlichen 16-Megapixel-Kameras geschossen. Die eine auf Basis eines Hynix-HI1634Q-, die andere durch einen Samsung-ISOCELL-3P9-Bildsensor.

Und? Seid Ihr schon komplett aus dem Häuschen und wartet sehnsüchtig auf einen deutschen Release?

Quelle: Vivo

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4 Kommentare

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  • Tim vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Das innere Display ist nicht in 4:3, sondern ungefähr 4:3,5. also deutlich mehr an einem quadratischen Seitenverhältnis.

    Ansonsten finde ich sowas ziemlich witzig. Leute behaupten auch nach 4 Jahren oftmals immer noch, dass Foldables doch ach so innovativ sind und dann kommen bei den Geräten - wie hier - noch kleinere Änderungen zwischen den Generationen, als bei normalen Smartphones.


    • Matthias "MaTT" Zellmer
      • Staff
      vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Um ganz genau zu sein, sind es sogar 4:3,55 - aber du wirst es mir vergeben, dass ich im Aspect Ratio keine Kommastelle wollte. ;)
      Viel krasser finde ich eigentlich den Preis. Ich werde aus Vivo einfach nicht schlau. Wollen die überhaupt was verkaufen?


      • Olaf vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Der Preis UND die Modellpolitik. X60, X70, X80, X90, Pro, Pro Plus,... Und das alles in einem gefühlten Halbjahr. Genau so schnell werden von der Tochter die Iqoo-Modelle rausgehauen. Wenn man sich da für eines als Eigenimport aus China entscheidet, ist in den drei Wochen, bis das Gerät angekommen ist, der Nachfolger auf dem Markt. Ich werde aus Vivo auch nicht wirklich schlau.


      • Tim vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        @Matthias
        Kommastellen sind dahingehend aber ehrlich gesagt wichtig.
        Ist schließlich nicht das gleiche. Genauso wie 19.5:9 nicht gleich 19:9 oder 20:9 ist.
        Oder man rundet eben korrekt auf ungefähr 8:7.

        Die Preise sind hingegen normal?
        Ein Fold 4 kostet auch 1800€...
        Da finde ich 1450€ jetzt nicht so krass.
        Und man kann ehrlich nicht erwarten, dass die Preise sinken, weil die "Haushaltskasse" wegen Strom usw. erschöpft ist und die aber trotzdem das Gerät rausgebracht haben.
        Auch kleine Entwicklungssprünge sind locker ein Jahr, eher mehr, in Entwicklung. Da wird doch nicht gewartet, bis sich dann vielleicht bald mal bei der Inflation was bessert oder sonst was.
        So eine Ähnliche Geschichte gab es vor einer Weile schon mal, als Xiaomi irgendwie einen Tag nach einem ziemlich schlimmen Event (weiß nicht mehr was es genau war) neue Geräte vorgestellt hat und das von unter anderem Nextpit als "sehr unpassend" usw bezeichnet wurde.

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