Xiaomi Redmi Note 10 Pro im Test: Kniet nieder vor dem Mittelklasse-König

Xiaomi Redmi Note 10 Pro im Test: Kniet nieder vor dem Mittelklasse-König

Mit dem Redmi Note 10 Pro bringt Xiaomi ordentlich frischen Wind in die Mittelklasse. Allein schon das 120 Hz Display und die 108 MP Cam lassen aufhorchen. Ob das Smartphone für unter 300 Euro einen neuen Standard für die Mittelklasse setzen kann, lest Ihr in unserem Test.

Bewertung

Pro

  • Tolle Verarbeitung
  • Großartiges 120 Hz AMOLED-Display
  • Solide Performance
  • Gute Hauptkamera
  • Lange Akkulaufzeit
  • Triple-Slot für Dual-SIM + microSD
  • NFC
  • ordentlicher, lauter Stereosound

Contra

  • Etwas wuchtiger Kamera-Buckel
  • Kamera schwächelt bei schlechten Lichtbedingungen
  • kein 5G
  • kein Wireless Charging

Meine Meinung zum Xiaomi Redmi Note 10 Pro in Kürze

Wieder so ein langweiliges 300-Euro-Smartphone, was? Nee, weit gefehlt, Freunde! Was Xiaomi mit dem Redmi Note 10 Pro anbietet, ist ganz großes Mittelklasse-Tennis. Das Display muss sich nicht hinter denen der hochpreisigen Kollegen verstecken, was sowohl an der hohen Bildwiederholrate von 120 Hz liegt, aber auch an Farbtreue und Helligkeit. Dazu kommt eine Kamera, die zumindest tagsüber richtig gut performt, wobei die 108-MP-Cam vielleicht mehr Marketing ist, als notwendig.

Der Akku ist großzügig bemessen, der Stereo-Sound ist laut und zumeist sehr klar und die Performance des Snapdragon 732G sollte nicht nur Durchschnitts-Nutzer zufriedenstellen. Dazu kommt noch die für diese Preisklasse sehr ordentliche Verarbeitung und erfreulicherweise auch Platz für sowohl 3,5 mm Klinke als auch microSD-Karte zur Speichererweiterung. 

All das bietet uns Xiaomi ab 279,90 Euro an und signalisiert damit schon früh im Jahr, was ein Smartphone im Jahr 2021 leisten muss, um sich auf dem Thron der Unter-300-Euro-Modelle breitmachen zu dürfen.

Design: Groß, aber wertig

Was mir gefällt:

  • hochwertige Verarbeitung
  • Triple-Slot für Dual-SIM UND microSD-Karte
  • Anschluss für 3,5 mm Klinke

Was mir nicht gefällt:

  • Kamera steht sehr weit heraus
  • recht anfällig für Fingerabdrücke

Das Redmi Note 10 Pro habe ich hier in der Farbe “Onyx Gray” vorliegen und ich war direkt angetan von der hochwertigen Verarbeitung. Es fühlt sich wertig an, Spaltmaße sind nicht spürbar und die Tasten bieten ordentliche Druckpunkte. Der Fingerabdrucksensor an der Seite reagiert sehr flott und zuverlässig. Ihr könnt hierbei auch entscheiden, ob er schon bei Berührung oder erst beim Drücken des Buttons entsperren soll. Apropos Fingerabdrücke: Ja, die häufen sich auf der Rückseite nach meinem Test.

Xiaomi Redmi Note 10 Pro NextPit 2
Die Rückseite des Redmi Note 10 Pro ist ein echter Fingerabdruck-Magnet. / © NextPit

Erfreulich ist, dass es ums Gerät herum so viel zu sehen gibt, was nicht mehr alles so selbstverständlich ist: Neben Power-Button/Fingerabdrucksensor und der Lautstärkeregelung finden wir nämlich oben wie unten je einen Speaker vor, es gibt einen Anschluss für die 3,5 mm-Klinke des Kopfhörers und an der linken Seite versteckt sich ein Slot, der nicht nur Platz für zwei SIM-Karten bietet, sondern ebenfalls für eine microSD-Karte, die bei den Herstellern augenscheinlich zunehmend öfter aus der Mode zu kommen scheint. 

Optisch stört mich lediglich die weit hervorstehende Kamera, die auch dafür sorgt, dass das Smartphone stets ein bisschen kippelig auf dem Tisch liegt. Wer kleine Hände hat, dürfte an den wuchtigen 6,67 Zoll zu knabbern haben und auch mir fällt mit meinen Riesenpranken die Einhand-Bedienung nicht leicht. 

Optisch sehr ansprechendes Smartphone mit einem Kamera-Buckel-Schönheitsfehler und einer Verarbeitung, die über dem Mittelklasse-Standard liegt.

SO muss ein Display in einem Mittelklasse-Smartphone sein

Was mir gefällt:

  • 120 Hz Display
  • AMOLED
  • eigentlich auch alles andere am Display!

Was mir nicht gefällt:

  • Nur zwei Optionen bei der Wiederholrate – 60 oder 120 Hz
  • Das “Manchmal-on”-Display

Die Definition von Premium lautet beim Display von Smartphones im Jahr 2021: 120 Hertz Bildwiederholrate und AMOLED-Screen. Nichts weniger als das verbaut Xiaomi in seinem 6,67 Zoll-Brummer und klopft mit seinem im Redmi Note 10 Pro verbauten Panel nicht etwa zaghaft an die Tür zur Smartphone-Champions-League – nein, man tritt die Tür förmlich ein und baut sich mit breiten Schultern und einem lauten “Und? Was wollt ihr machen?” im Türrahmen auf. 

Kurz nochmal die anderen Eckdaten des Displays: Das 6,67-Zoll-AMOLED “DotDisplay” löst mit 2.400 x 1.080 Bildpunkten auf, was einer Pixeldichte von 395 ppi entspricht. Das Panel punktet mit einer Abtastrate von 240 Hz, HDR-10-Unterstützung und einer maximalen Helligkeit von 1.200 Nits. 

Und etwas weniger technisch ausgedrückt: Durch die Bildwiederholrate ist jede Bewegung auf dem Screen butterweich, das Panel ist auch im Sonnenlicht noch gut ablesbar und die Farbtreue lässt ebenso wie der Kontrast nichts zu wünschen übrig.

Wer mag, kann sich in die Einstellungen begeben und die Farbtemperatur nach den eigenen Bedürfnissen anpassen. 

Ich hab jetzt mal überlegt, was man an diesem Display aussetzen könnte. Wenn man unbedingt etwas kritisieren will und mit der Lupe nach etwas sucht, könnte man dem Panel ankreiden, dass man nur zwischen 60 und 120 Hz wählen kann. Außerdem ist jetzt zwar ein Always-on-Display am Start, aber das ist noch weitgehend funktionslos und schaltet sich zudem nach zehn Sekunden ab. Mit einem Fingertipp lasst Ihr es Euch dann wieder anzeigen – ich habe mich für den Satz “Finger von meinem Smartphone, Arschloch” entschieden, der zu sehen ist, sobald jemand einmal auf den dunklen Screen tippt. Mit den zehn Sekunden ist das Feature natürlich bestenfalls ein “Manchmal-on”-Display oder gar ein “Fast-nie-on”-Display. 

Wer in der Mittelklasse ein Smartphone kaufen möchte und bei den wichtigsten Parametern sein Kreuz beim Display macht, muss hier zuschlagen – keine Diskussion.

Performance und Speicher

Was mir gefällt:

  • Solide Performance
  • keine übermäßige Überhitzung
  • Speichererweiterung

Was mir nicht gefällt:

  • SoC-bedingt kein 5G

Je nach Ausführung habt Ihr 6 bzw. 8 GB RAM und zwischen 64 und 128 GB internen Speicher. Für meinen Test hatte ich die Ausführung mit 128 GB Speicherplatz und 6 GB RAM zur Verfügung. Meiner Meinung nach sollte man langsam davon absehen, 64 GB als Einstiegsgröße anzubieten, aber erfreulicherweise ist hier ja Platz für eine Speicherkarte, so dass sich niemand über zu wenig Speicher beschweren muss. 

Gegenüber dem Snapdragon 720 im direkten Vorgänger, dem Redmi Note 9 Pro, kommt jetzt der Snapdragon 732G zum Einsatz, was sich im Wesentlichen durch die höhere Taktung der Adreno 618 GPU lohnt. Die acht Kerne werkeln unauffällig vor sich hin und in Kombination mit dem 120 Hz Display ist die Performance so flott, dass man kaum glauben mag, dass wir es mit einem Qualcomm-SoC der 7er-Reihe zu tun haben. 

Xiaomi Redmi Note 10 Pro NextPit 5
An der Unterseite gibt's einen USB-C-Anschluss und ein Grill für den Speaker. / © NextPit

Zum Testen habe ich wieder einmal beliebte Mobile Games Call of Duty Mobile, Real Racing 3 und Genshin Impact bemüht und konnte dabei seltenst mal einen Ruckler oder eine sonstige Schwäche feststellen. Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass der durchschnittliche Smartphone-Nutzer keinerlei Schwierigkeiten mit der Performance haben wird. Das gilt übrigens auch für die Bildverarbeitung, die in der Vergangenheit mal ein wunder Punkt war. Selbst bei 108 Megapixeln baut das Smartphone das Foto noch flott zusammen (gefühlt etwa ‘ne Sekunde).

Auch in Sachen Performance und Speicherplatz schnürt Xiaomi das Rundum-Sorglos-Paket. Selbst die 64 GB im günstigsten Modell stören dank microSD nicht und mit dem Snapdragon 732G sollten Social-Media-Nutzer ebenso wie Gamer glücklich werden.

Die Kamera des Redmi Note 10 Pro – mehr als Mittelklasse

Hat hier gerade jemand “Kamera” gesagt? Ach ja, das war ich selbst eben etwas weiter oben. Dann lasst uns über die Knipse reden, die Xiaomi hier verbaut.

Xiaomi Redmi Note 10 Pro NextPit 1
Die Kamera auf der Rückseite verfügt über ein recht eigensinniges Design. / © NextPit

Was mir gefällt:

  • Realistische, detaillierte Fotos bei Tageslicht
  • Ordentliche Makro-Aufnahmen
  • vielseitige Kamera

Was mir nicht gefällt:

  • keine optische Bildstabilisierung
  • mäßigere Resultate bei schlechtem Licht

Vorweg: Wir haben in der Redaktion Kamera-Freaks wie Ben oder Stefan, die bei Ihren Tests stets ein Hauptaugenmerk auf die Kamera legen. Ich achte beim Smartphone-Kauf auch darauf, dass die Cam kein Totalausfall ist, bin aber mehr der Normal-User, der hier und da mal Party-Bilder macht (Party? Was war das nochmal?) und der eh noch ein paar billige Filter draufklatscht, bevor er irgendein Foto auf Insta hochlädt. Daher wundert Euch nicht, wenn ich keine Romane schreibe in der Kamera-Sektion dieses Reviews. Falls Ihr noch weitere Fragen zu den Cams habt: Stellt sie gerne in den Comments, ich habe das Smartphone ja noch ein paar Tage hier. 

Xiaomi Redmi Note 10 Pro Sample Pics 01
Die Hauptkamera hat mir auf Anhieb gefallen. / © NextPit

Die Hauptkamera (f/1.79) löst mit bis zu 108 Megapixeln auf, wobei mich die 108-MP-Resultate ehrlich gesagt nicht sonderlich vom Hocker gehauen haben. Klar, Ihr könnt schön in die Bilder reinzoomen, aber das ist mir zu sehr Software-Spielerei mit teils etwas verwaschenen, weniger realistischen Ergebnissen. Im Normalfall werden dank Pixel Binning jeweils neun Pixel zusammengeklöppelt, so dass ein 12-MP-Bild entsteht. 

Ebenfalls mit an Bord im rückseitigen Kamera-Array: Eine Ultraweitwinkellinse (118 Grad Aufnahmewinkel; f/2.2) mit 8 MP, eine Telemakrokamera (f/2.4) mit 5 MP und zweifacher Vergrößerung und schließlich noch ein Tiefensensor (2 MP). 

Xiaomi Redmi Note 10 Pro Sample Pics Zoom Wide Angle
Einmal Normal, daneben mit 2x Zoom und Weitwinkel / © NextPit

Wenn das Wetter mitspielt, gelingen Euch mit der Kamera richtig feine Resultate. Wechsel ich zur Ultraweitwinkel-Cam fällt mir auf, dass sich die Farbpalette etwas verschiebt und mir persönlich dann zu satte Bilder abliefert. Auch fehlen hier ein wenig die Details, wenn ich in die Bilder reinzoome.

Mit der Telemakro-Cam kann man mit etwas Geschick durchaus schöne Makro-Aufnahmen hinzaubern und auch der Portraitmodus enttäuscht nicht. 

Xiaomi Redmi Note 10 Pro Sample Photos 36
Hier habt Ihr ein bisschen Frühling mit souverän auf unscharf gestelltem Hintergrund/ © NextPit

Ich bin irgendwie immer geneigt, hier und da an den Ergebnissen zu mäkeln, aber dann rufe ich mir ins Gedächtnis, dass ich hier ein Smartphone für unter 300 Euro in der Hand halte und dafür sind die geknipsten Fotos einfach richtig gut. Ich glaube nicht, dass das in der Preisklasse derzeit jemand besser kann als Xiaomi mit dem Redmi Note 10 Pro.

Um diese Behauptung zu untermauern, habe ich hier noch ein paar Sample-Pics der Kamera für Euch: 

Xiaomi Redmi Note 10 Pro Sample Pics 04
Auch den Kajakfahrer in Bewegung und das Gegenlicht (unten rechts) stellt die Cam nicht vor Probleme / © NextPit

Den folgenden Kirschblüten-Fotos könnt Ihr entnehmen, dass ...

  • ... es auch in Dortmund nicht immer grau ist
  • ... Kirschblüten einfach ein tolles Motiv sind
  • ... der Autor des Testberichts einen regelrechten Kirschblüten-Foto-Fetisch zu haben scheint
  • ... die Kamera auch hier wieder tolle Resultate erzielt
  • ... in Innenstädten weniger Autos zugelassen sein sollten – nicht nur, weil sie die Städte optisch verschandeln.
Xiaomi Redmi Note 10 Pro Sample Photos 41
Ich wollte erst überall anklingeln, damit die Besitzer ihre Autos wegsetzen / © NextPit
Xiaomi Redmi Note 10 Pro Sample Pics 02
Schön, gell? / © NextPit
Xiaomi Redmi Note 10 Pro Sample Pics 03
Hier noch ein paar Kirschblüten, weil's so schön ist / © NextPit
Xiaomi Redmi Note 10 Pro Sample Photos 84
Ich mag die realistischen Farben der Kamera / © NextPit

Abends waren die Ergebnisse hin und wieder mal durchwachsen, aber hey – das ist wohl das Schicksal von Mittelklasse-Kameras, was? Nichtsdestotrotz kann man auch hier fabelhafte Fotos knipsen, gerade mit dem Nacht-Modus, der die Bilder auch nicht so unnormal aufhellt, wie wir das teils schon bei anderen günstigeren Smartphones gesehen haben. 

Xiaomi Redmi Note 10 Pro Sample Photos 101
Der Nacht-Modus stellt die Laterne schön klar dar / © NextPit
Xiaomi Redmi Note 10 Pro Sample Pics Night
Manchmal kommen auch enttäuschende Resultate heraus, so wie oben  / © NextPit
Xiaomi Redmi Note 10 Pro Sample Pics Night 02
Beim Weitwinkel-Bild fehlt es nicht nur an Schärfe und Details, auch die Farben sind unrealistischer/ © NextPit
Xiaomi Redmi Note 10 Pro Sample Photos 90
Nah ...  / © NextPit
Xiaomi Redmi Note 10 Pro Sample Photos 93
Fern  ... noch näher / © NextPit

Während ich noch überlege, ob mein Sesamstraßen-Gag bei den Makro-Fotos zündet, nähern wir uns der schlimmsten Sektion der Beispiel-Fotos: Hier sind die Resultate der Selfie-Cam:

Von oben links nach unten rechts:

  • Normaler Selfie-Modus mit rotem Gesicht und Kim Jong-un-Combichrist-Bild
  • Portrait-Modus mit rotem Gesicht und unscharfem Kim Jong-un-Combichrist-Bild
  • Normales Nacht-Selfie mit rotem Gesicht und Kronen-Pils (Kronen schmeckt!)
  • Nacht-Selfie mit Display-Blitz, rotem Gesicht und Kronen-Pils
Xiaomi Redmi Note 10 Pro Selfies
Mit anderen Motiven wären die Selfies sicher richtig gelungen  / © NextPit

Ist die Kamera herausragend? Nein! Darf man das für unter 300 denn erwarten? Selbstverständlich nicht, mein Täubchen! Für den Preis bekommt Ihr eine vielseitige Cam, die deutlich mehr ist als eine Knipse für verwackelte Party-Fotos. Gerade mit der Hauptcam sind sehr gelungene Fotos drin.

Akkulaufzeit

Akku

Was mir gefällt:

  • 33 Watt Schnellladen
  • ausreichend groß

Was mir nicht gefällt:

  • kein Wireless Charging

Xiaomi hat einen doch recht großen 5.020 mAh Akku ins nur 8,1 mm schlanke Gehäuse gestopft und das war angesichts des 120-Hz-Displays sicher nicht die schlechteste Idee. Sowohl im Standby als auch im normalen Einsatz überzeugt die Akkulaufzeit, die bei handelsüblicher Nutzung (als ob es da einen Standard gäbe) für zwei Tage reichen sollte. 

Xiaomi Redmi Note 10 Pro NextPit 3
Das mitgelieferte Netzteil lädt das Handy mit rasanten 33 Watt. / © NextPit

Der Charger sorgt auch dafür, dass Ihr dank 33 W relativ flott wieder Saft auf dem Hobel habt. Wenn man jetzt anbringt, dass das komplette Aufladen etwas mehr als eineinhalb Stunden dauert und das bei manch anderem Smartphone flotter geht, ist das Jammern auf sehr hohem Niveau. 

Schade, dass kein Wireless Charging an Bord ist, aber hey: Irgendwo muss auch ein Unternehmen wie Xiaomi ja den Rotstift kreisen lassen, oder?

Knappes Fazit zum Akku: Ausreichend groß, ausreichend flott.

Technische Daten

Technische Daten

Xiaomi Redmi Note 10 Pro
  Xiaomi Redmi Note 10 Pro
Prozessor

Qualcomm® Snapdragon™ 732G

Qualcomm® Adreno™ 618 GPU

Speicher und RAM

6 GB + 64 GB | 6 GB + 128 GB | 8 GB + 128 GB

LPDDR4X RAM + UFS 2.2

Abmessungen

164 mm x 76,5 mm x 8,1 mm

Gewicht: 193 g

Display

6,67-Zoll-AMOLED DotDisplay

Auflösung: 2.400 x 1.080 FHD+

395 PPI

Kontrastverhältnis: 4.500.000:1

Helligkeit: HBM 700 Nits, 1200 Nits max. Helligkeit

DCI-P3 Farbspektrum

8-Bit-Farbe

HDR 10

Aktualisierungsrate: 120 Hz

Abtastrate: 240 Hz

Lesemodus 3.0

Sonnenlichtmodus 2.0

SGS-Zertifizierung für augenfreundliches Display

Getestete SGS-Leistung: Seamless Pro

Rückseitige Kamera

108 MP + 8 MP + 5 MP + 2 MP Quad-Kamera

108 MP Weitwinkelkamera

0,7 μm-Pixel, 9-in-1 bis 2.1 μm-Super Pixel

1/1,52 Zoll Sensorgröße

f/1.9

8 MP Ultra-Weitwinkelkamera

FOV 118°

f/2.2

Telemakro-Kamera mit 5 MP

f/2.4

AF

Tiefensensor mit 2 MP

f/2.4

Fotofunktionen der rückseitigen Kamera

Langzeit-Belichtungsmodus mit sechs Effekten (Moving crowd, Oil painting, Neon trails, Light painting, Starry sky, Star trails)

Foto-Clones

Nachtmodus 2.0

108 MP Modus

Videofunktionen der rückseitigen Kamera

Video-Clones

Dual-Video

ShootSteady

Professionelle Zeitraffer-Videofunktion

Telemakro Zeitraffervideo

Video-Makromodus

Videoaufnahme mit rückseitiger Kamera

4K 3.840 x 2.160 bei 30 Bildern/s

1080P 1.920 x 1.080 bei 30 Bildern/s/60 Bildern/s

Frontkamera

16 MP Frontkamera

f/2.45

Fotofunktionen der Frontkamera

Nachtmodus für Selfies

AI Beautify

AI Porträtmodus mit Bokeh und Tiefensteuerung

Videofunktionen der Frontkamera

Zeitraffer

Videoaufnahme mit Frontkamera

1.080 p, 1.920 x 1.080 mit 30 Bildern/s

720 p, 1.280 x 720 mit 30 Bildern/s

Zeitlupenvideo: 120 Bilder/s, 720p

Akku und Laden

5.020 mAh-Akku mit hoher Kapazität

Unterstützt 33 W Schnellladefunktion

Sicherheit

Fingerabdrucksensor an der Bogenseite

AI-Gesichtsentsperrung

Netzwerk und Konnektivität

Duale SIM-Karte

NFC

Unterstützte Netzwerkbänder:

4G: LTE FDD B1/2/3/4/5/7/8/20/28/32

4G: B38/40/41(2.535–2.655 MHz)

3G: WCDMA B1/2/4/5/8

2G: GSM 850, 900, 1800, 1900 MHz

Unterstützte WLAN-Netzwerke

2,4 GHz/5 GHz-WLAN

Bluetooth 5.1

Navigation und Ortung

GPS: L1 | Galileo E1 | Glonass L1 | Beidou B1

Audio

Dual-Lautsprecher

3,5 mm-Kopfhörerbuchse

Zertifizierung für hochauflösendes Audio

Hochauflösendes Audio kabellos

Video Unterstützt die HDR-Anzeige bei der Wiedergabe von HDR10-Videoinhalten
Sensoren Entfernungssensor | Umgebungslichtsensor | Beschleunigungsmesser | Elektronischer Kompass | Gyroskop | Linearer Vibrationsmotor | IR-Blaster
Sicher vor Spritzern, Wasser und Staub IP53
Betriebssystem MIUI 12 basierend auf Android 11
Packungsinhalt Redmi Note 10 Pro/Adapter/USB Typ-C-Kabel/SIM-Auswurftool/Weiche Schutzhülle/Benutzerhandbuch/Garantiekarte

Sonst noch was?

Ach jau, ein paar Sachen waren noch, die mir aufgefallen sind, und die ich abschließend erwähnen möchte:

  • Der Stereoton ist recht laut und für die Mittelklasse auch ordentlich im Klang
  • Es gibt jetzt eine IP53-Zertifizierung, die aber lediglich vor Spritzwasser schützt
  • Für alle Curved-Display-Hasser: Ja, das Display ist flach! 
  • Das Ladegerät ist im Lieferumfang enthalten
  • Android 11 mit MIUI 12 vorinstalliert
  • Es ist nervige Bloatware an Bord, die man aber zum größten Teil flott deinstalliert bekommt

Fazit

Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte kühn: Jau, DAS ist eine Referenz für die Mittelklasse. Für unter 300 Euro lässt Euch Xiaomi mit dem Redmi Note 10 Pro an der Premium-Liga schnuppern und das nicht nur beim über alle Zweifel erhabenen Display. Ab 279,90 Euro erhaltet Ihr eine echte Allzweckwaffe, die Euch weder beim Fotografieren, noch beim Zocken oder bei der Ausdauer im Stich lässt. 

In Sachen Ästhetik stört mich die herausstehende Cam und man könnte den fehlenden Support für 5G noch anführen, aber wie alle genannten möglichen Schwächen des Redmi Note 10 Pro sind das auch nur meine subjektiven Empfindungen und nicht wirklich Stolpersteine. Für kleine Hände mag vielleicht noch der wuchtige Formfaktor mit 6,67 Zoll eine Hürde darstellen.

Alles in allem kann ich Euch nur folgendes empfehlen: Habt Ihr in Eurer Kriegskasse noch 300 Euro übrig und wollt die in ein Smartphone investieren? Dann rennt damit zum Xiaomi-Dealer Eures Vertrauens, bewerft ihn mit dem Geld und dann geht glücklich mit dem Xiaomi Redmi Note 10 Pro nach Hause. Keine Ahnung, was Ihr macht – ich jedenfalls schmeiße mich winselnd in den Dreck vor dem neuen König der Smartphones unter 300 Euro!

 

PS: Da ich mir auf die Fahnen geschrieben habe, NextPit und seine Leserschaft unnötig übertrieben mit Depeche Mode zu indoktrinieren und das in diesem Test echt zu kurz kam: Ich habe beim Schreiben dieses Reviews die meiste Zeit meine Depeche-Playlist mit Songs der Nach-Alan-Wilder-Ära gehört.

Neueste Artikel

Top-Kommentare der Community

51 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!
Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • Hallo, klingt ja recht gut und sieht nach vernünftigem Preis-Leistungsverhältnis aus. Mich würde noch sehr interessieren, was Du zum Thema Video und insbesondere Video bei schlechtem Kunstlicht (Club etc.) meinst. Danke !


  • gestern (6.4) konnte man das Redmi Note 10 Pro in der Special Edition Metal Bronze (8/128 GB) kurzzeitig für 299€ kaufen.


  • Die Bilder sehen gut aus.
    Aber warum sollte man das Note 10 pro dem Poco X3 Pro vorziehen?
    Ich finde die Leistung des poco-x3-pro spannender.


  • KK
    Habe den Test und die Kommentare gelesen.
    Bei einem Test sollten die Fakten und Sachlichkeit im Vordergrund stehen, da es sonst wertlos ist.
    Bei einem Test sollte alles bewertet werden; warum findet das Radio keine Erwähnung?


    • Ich finde die Radio-Funktion ist brotlose Kunst, wer nutzt sowas heute noch ? Die ganzen Sender bieten in ihren Apps das Hauptprogramm und zig Spatenprogramme.

      Klar man spart Datenvolumen, muss im Gegenzug aber immer nen Kabelkopfhörer anschliessen als Antenne. Da die Mehrheit Mittlerweile Bluetooth Kopfhörer hat, ist das also ein Vorteil der sich selbst auf technischer Grundlage aus dem Rennen nimmt.


      • Bei dem Radioprogramm frag ich mich wer freiwillig Radio hört.


      • Radio hören kann man leider wirklich vergessen.. Man hört nicht Radio (Musik) sondern fast nur Werbung mit Musikunterbrechung. Das ist auch der Grund warum ich schon lange nicht mehr Radio höre und auch Fernsehen oft meide.


      • Geht mir auch so, im Radio haste dazu jede Stunde die selbe Musik.
        Und im TV ständig die ein und selben Spots, das nervt nur noch.


      • Die Werbung ist aber insofern gut, dass man mit weniger oder sogar gar keiner Werbung noch viel mehr "Gebühren" abdrücken müsste.

        Radio höre ich auch schon sehr lange nicht mehr, und bei Werbung im Fernsehen wird ganz schnell die Stummtaste bedient.


      • Vielleicht mal nicht private Sender schauen ? Nach 20.00h keine Werbung die nervt auf den öffentlich-rechtlichen (ARD, ZDF, 3Sat und zB. Arte, da kann man sogar noch 'was für die Bildung und Kulturkenntnis tun ! LOL


      • Wobei man gerade bei den öffentlichen die Ohren auch nicht zu machen darf. Ich glaube die stehen nicht ganz ohne Einfluss von ganz oben (Regierung) in ihrer Berichterstattung 🙄
        Während der Arbeit höre ich aber auch Radio, um immer auf dem aktuellen Stand zu sein und die ein oder andere Sendung ist ja auch ganz unterhaltsam 😮


      • Also ich höre schon viel Radio. In meinem Homegym hab ich immer so nen 80´er Sender laufen, wo es mit der Werbung nicht zu extrem ist.

        Ich finde es bei Smartphones wirklich nur sinnfrei wegen der Notwendigkeit des Kabelkopfhörers, sowas nutzt einfach keiner mehr. Vor 5 Jahren wo überall noch so ein Headset im Karton war, da starben die Radio-Funktionen aus und heute wo keiner mehr Kabelheadsets hat, da kommen sie wieder ( verrückte Welt ).

        Deshalb kann ich auch den Shitstorm nie nachvollziehen wenn die Klinke fehlt ?! Ich hab jetzt seit 12 Monaten wieder eine drin und nur einmal benutzt..... um einen Bluetooth Sender mit nem Headset zu koppeln. 😂

        Soviel dazu....😉


      • Werbung läuft auch sehr viel auf den öffentlich rechtlichen Sendern. War echt erstaunt, wie oft und wie viel Werbung gezeigt wird. War mir gar nicht bewusst, da ich selten den Fernseher, besonders ab der Mittagszeit, eingeschaltet habe. War aber eine der wenigen "Beschäftigungen", die ich krankheitsbedingt machen konnte, ohne dass es mich zu sehr angestrengt hat.


  • Hallo,
    der Artikel ist echt gut gemacht , danke . Ich habe mit auch als Upgrade von meinem alten Redmi Note 8 Pro auf das Redmi Note 10 Pro geleistet und kann dem allen nur positiv bestimmen. ich finde das Note 10 Pro großartig ; das Display ist eine Wucht, die Geschwindigkeit ist völlig ausreichend (ich spiele keine Spiele) , ein AoD hätt ich auch gerne , statt des manchmal-an-display (die besagten 10 sec.) , aber mal sehen was ich da noch finden werde. Ich kann das Gerät auf jeden Fall auch nur empfehlen. Finde es Großartig und man sollte sich zB nur die Galaxy Geräte vor Auge halten, die nach 2 Jahren einfach keine OS updates mehr bekommen - neues Android benötigt hier ein neues Handy. Was aber bei Xiaomi weiterhin gemacht wird. Allein deshalb ist es schon langlebiger als viele andere Handy's.


    • Naja nach 2 Jahren ist bei Xiaomi aber auch Schluss, vielleicht kommt hier und da noch ein Update der Oberfläche (Miui) was für den Hersteller auch wichtiger ist statt Android oder Sicherheitsupdates... 🙄
      PS bei Samsung bekommst du 3 Jahre Updates 📱


    • @Bruno Windisch
      Das ist vollkommen Falsch, die meisten Galaxy Modelle bekommen aktuell 3 Jahre OS Update und 4 Jahre Sicherheitsupdates. Bei den Xiaomi Redmi geräten gibt es nicht so viel.


    • @Bruno Windisch

      Xiaomi hat im Moment zu tun um die Lücke, die Huawei hinterlassen hat, auszufüllen, daher ist es (z. Z?) etwas schwierig die gewünschten Updates zu bringen. 😉

      Mein Redmi Note 9S ist im Moment noch auf Android 10, was ich nicht als schlimm empfinde, aber das Sicherheitsupdate ist vom 01.1.21.

      Das Mi 9 Lite wird noch ziemlich lange auf Android 10 bleiben und das Sicherheitsupdate ist sogar noch vom 01.12.20.

      Mag sein, dass es irgendwann wieder besser wird, aber für die nächsten Monate habe ich keine Erwartungen. Wer auf regelmäßige Updates/Sicherheitsupdates Wert legt, muss sich halt bei Apple oder Samsung umschauen.

      Wer sich aber (z. Z.) bewusst auf Xiaomi einlässt, macht gewiss nichts verkehrt.


    • Wieso sollte nach 2 Jahren ein neues Android ein neues Handy benötigt werden? Es wird auch lange nach Einstellungen aller Updates noch gut zu gebrauchen sein. Und die redmi note Serie mag zwar Hardwareseitig für den Preis viel bringen, aber es ist trotzdem ein sehr günstiges Smartphone was sich besonders auch auf Updates auswirkt.


  • Hab mein Note 10 pro wieder zurück geschickt, da das Phone selbst zwar sehr gut zu sein scheint, es sich aber nicht dazu überreden ließ, neue Benachrichtigungen auf dem Lockscreen anzuzeigen. Ist wohl n Softwareproblem aber ich habe keine Lust auf n Patch zu warten, der ein neues Gerät vernünftig brauchbar macht.
    Bleib vorerst bei meinem Note 9 pro, damit gibt es dieses Problem nicht.


  • HEB vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Alleine die Überschrift hat mich dazu bewogen, den Artikel nicht zu lesen. Denn ich werde mich niemals für einen Chinesen niederknien, und Xiaomi wird niemals in meinem Leben irgend eine Rolle spielen, aus dem Grunde da die Masse an Geräten mehr als Umweltfeindlich ist. Nur so, das ist meine persönliche Meinung.


    • Dann nennst Du doch sicherlich ein Fairphone Dein Eigen.


    • Flugzeugträger, Rüstungsindustrie, Brennende Ölquellen im Irak-Krieg

      Das fällt mir immer ein, wenn man Plastbeutel (oder hier Smarties) als das große Umweltproblem darstellt.

      Außerdem müsste man dann als erstes mal die ganzen Villen abschaffen, die ein vielfaches dessen an Ressourcen schlucken, welche eine Mietwohnung beansprucht.

      Wie sagt man so schön:

      finde den Fehler


      • Ja genau, finde den Fehler 🙄

        https://de.wikipedia.org/wiki/Whataboutism

        Am besten fängt man erst gar nicht an, denn es gibt ja immer etwas, das noch schlimmer ist, oder? *facepalm


      • HEB vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Was habe ich gegen Smartphones gesagt? Ich habe etwas gesagt gegen die Masse die von Xiaomi auf den Markt geworfenen Produkte gesagt, und mich gegen die Titelzeile gewendet. Darf man seine eigene Meinung nicht mehr vertreten, weil man nicht den heiligen Gott China anbetet?


    • Wenn die Chinesen wollten, dass du kniest, dann würdest du... 😂
      Aber mit Umweltfeindlich stimme ich dir zu.
      Hast du ein Fairphone?


      • HEB vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Wenn die Chinesen das wollen, ich würde es nicht machen. Und was ist am Fairphone so schlecht?


      • Ich habe nicht gesagt, dass das Fairphone schlecht ist. Hast Du es denn nun? Denn Umweltfeindlich sind alle Hersteller, die ihre Geräte mit fest verbauten Akkus und begrenzter Update-Politik unbrauchbar machen.
        Ich wünsche mir ein Fairphone mit Display ohne Balken und vernünftigem SoC ab 765 aufwärts. Dann bin ich auf jeden Fall dabei.


      • Kann ich dir auf Anhieb noch 2 Hersteller nennen wo ein wechselbarer Akku vorhanden ist. Einmal Gigaset und dann Einige Nokia Geräte.


  • * Was beschweren sich denn alle über das (nicht vorhandene) AoD? Gibt es nicht genug Apps zum runterladen die das nachreichen? Auf meinem uralten Razr i hatte ich so eine App (die hat auch nicht merklich Strom gezogen)...

    * Für was braucht man eine extra Kamera mit zweifacher Vergrößerung und NUR 5 MP, wenn die Hauptkamera 108 MP hat? Selbst wenn ich von der einfach den passenden Ausschnitt ausschneide und dann immer 4 Pixel zusammenfasse habe ich eine höhere Auflösung...


    • Die Aod Apps kannst mehr oder weniger alle vergessen. Sie funktionieren nicht richtig da sie nicht aufs System abgestimmt sind. Zumindest war das so bei allen die ich bisher so getestet habe. Außerdem warum sollte man was nachträglich herum probieren, wenn es von Werk aus schon integriert ist? Leider eben schlecht integriert.


  • Bei den Beispielbildern wären auch Innenraum Bilder bei schummrigem Tageslicht / Abendlicht interessant. Bei Nacht mache ich kaum Bilder aber sehr oft bei den oben genannten Bedingungen. Leider ist oft auch schon ein großer Qualitätsunterschied bei diesen Bedingungen zu erkennen.


  • @Carsten

    Guter Artikel und mit Witz geschrieben. Ihn zu lesen hat Spaß gemacht. 👍 Weiter so.


  • "Ich habe beim Schreiben dieses Reviews die meiste Zeit meine Depeche-Playlist mit Songs der Nach-Alan-Wilder-Ära gehört."

    Ist Vince Clarke wieder mit dabei?

    Gut das war jetzt nicht so dolle von mir ...
    ---------------

    Die Farben der Kamera haben mich schon beeindruckt. Das ist richtig gut.

    keine opt. Bildstabilisierung? Stand die Flachknipse bei den Nachaufnahmen auf Stativ?

    Was ich vermisse sind noch Angaben zu den Pixelgrößen bei Ultraweit und Tele.
    Wenn sich das noch in Erfahrung bringen lässt, wäre eine Ergänzung des Artikels nett.


  • Danke Carsten für Deinen Artikel. Sehr informativ und mit einer Prise Humor verfasst. Mir persönlich hat es Spaß bereitet, diesen zu lesen. Daumen hoch


    • Für mich schon zu viel "Humor".


      • Man gut, dass die Geschmäcker verschieden sind. 😉

        Ich z. B. finde, dass sich so ein Artikel mit "Humor" viel besser liest als einer, wo nur die Daten aufgelistet werden, und die eventuellen Vorteile, bzw. Nachteile.

        Und "Humor ist, wenn man trotzdem lacht."


      • "Jau" ist für mich einfach nur Gossensprache und hat nichts mit Humor zu tun. Außerdem geht der Spruch so: Tumor ist, wenn man trotzdem lacht.


      • Mein Vater war "Püttrologe", und da bedeutet das Wort "Jau", welches ich vor über 55 Jahren das erste Mal von ihm gehört habe, so viel wie ja.


  • @Carsten
    „ Sowohl im Standby als auch im normalen Einsatz überzeugt die Akkulaufzeit, die bei handelsüblicher Nutzung (als ob es da einen Standard gäbe) für zwei Tage reichen sollte“

    Lade doch bitte mal einen Screenshot deines Akkuverbrauchs hoch dass man mit der Aussage auch etwas anfangen kann, danke:-)

    Ich versteh euch einfach nicht warum ihr für viele mit den wichtigsten Punkt so schlecht handhabt? 🤷‍♂️


    • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Finde ich auch.
      Zumal es viele Möglichkeiten gäbe, um die Laufzeit anzugeben. Zum einen eben indem man einfach mal die eigene Nutzung aufzeigt - statt nur absolut nichtssagenden Sätze wie: "hält so zwei Tage".
      Zudem kann man die Laufzeit auch in Stückchen angeben.
      Man kann doch einfach bei der Nutzung mal darauf achten, wie viel bspw. zwei Stunden Musik hören über BT verbraucht. Oder eine Stunde YouTube.


  • Das mit dem Always on Display (fast nie an Display) versteh ich auch nicht warum das so blöd gelöst wurde. Will man damit dieses Feature immer an Display nur den teuren Smartphones vorbehalten? Akkukapazität und Energiemanagmant sollten locker ausreichen um das Always on Display auch immer an zu lassen. Bei Huawei zb. schaltet es sich automatisch in Taschen ab.


    • Soweit ich weiß bekommt das Poco F3 ein richtiges und das spielt preislich in etwas ser selben Liga.
      Kann man zwar umgehen aber dann zu Lasten anderer Dinge. Ob es lohnt muss man selber wissen.


      • Bei meinem Mi 9 Lite habe ich es extra nur auf 10 Sekunden eingestellt, daher scheine ich die Ausnahme zu sein, den die "nur" 10 Sekunden nicht stören. 😅

        Ich verstehe aber auch nicht warum Xiaomi so etwas macht. Entweder ist es ein AoD, was der Kunde so einstellen kann wie er es möchte, oder es ist keins. Denn so hat das mit AoD nicht wirklich etwas zu tun, sondern es ist eine unverschämte Bevormundung.


      • Beim Samsung galaxy s21 ultra kann man es auch auf 10 Sekunden stellen oder eben immer an. Da es leider in der Tasche nicht deaktiviert wird wie zb. bei Huawei hab ich es mal probiert wie es ist mit den 10 Sekunden. War leider nicht wirklich alltagstauglich, da ich gern sehe wenns am Tisch liegt was so herein kommt an Benachrichtigungen oder wenns nur die Uhrzeit ist. Da jedesmal hingehen und abtippen ist nicht wirklich praktisch.


      • Ich kann bei meinem Note10+ das Aod so einstellen das es nur gezeigt wird wenn ich auf den Bildschirm tippe. So bleibt es eigentlich auch in der Tasche aus. Und wenn ich wissen will was los ist tippe ich kurz drauf.


  • Schöner Test. Für 90% mehr als ausreichend.
    Ich selbst bin immernoch am grübeln. Über dieses „nur kurz AoD“ kann man hinwegsehen, warum Xiaomi das auch immer so macht. Andere Geräte haben ja auch ein vollwertiges AoD.
    Da stören eher die Aussenmaße und dieser Kamerabuckel.
    Über die Hardware gibts nichts negatives, die ist für diesen Preis wirklich sehr gut


    • Da das Gerät bestimmt auch sehr glatt ist, würde mich der Kamerabuckel wohl nicht stören, da eine Hülle um das Gerät käme. Die Länge ist schon weniger schön.

      War bei den Sommertagen im Februar das erste Mal nur im T-Shirt unterwegs und das Redmi Note 9S in der Hosentasche. Hat auch 6,67 Zoll, so richtig angenehm war das wegen der Länge nicht.


      • Das Mi 9 lite habe ich nur in der Hülle, das ist mir zu aalglatt. Von der Größe her auch ausreichend. Etwas länger hatte ich schon das geht, da stört dann eher wenns breiter ist in der Tasche.

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!