Zum Preis zweier AirPods Pro: Bang & Olufsen stellt Beoplay EQ vor

Zum Preis zweier AirPods Pro: Bang & Olufsen stellt Beoplay EQ vor

Bang & Olufsen hat seine ersten True-Wireless-Kopfhörer mit ANC vorgestellt! Hierfür verbaut der dänische Hersteller gleich sechs Mikrofone, um Umgebungsgeräusche effektiv aufzunehmen. Auch die Akkulaufzeit von bis zu 20 Stunden und die Unterstützung von aptX Adaptive sehen vielversprechend aus. Allerdings kosten die Beoplay EQ auch knapp so viel wie zwei AirPods Pro.

iPhone13

Für Fans von Kopfhörern ist der Juli echt ergiebig! Erst stellte Nokia einen ganzen Wurf an neuen In-Ear-Bluetooth-Kopfhörern vor und dann zeigte Carl Pei endlich seine durchsichtigen Nothing Ear (1). Mit Bang & Olufsen meldet sich nun der Platzhirsch im Bereich High-End-Audio zu Wort. Das neue Produkt trägt den Namen Beoplay EQ.

 

Die In-Ear-Bluetooth-Kopfhörer sind True Wireless, kommen also ohne Verbindungskabel zwischen den beiden Earbuds aus. Darüber hinaus unterstützten die Kopfhörer ANC, also eine digitale Geräuschunterdrückung per Antischall. Hierfür installieren Bang & Olufsen an jedem Earbud gleich sechs Mikrofone – vier nehmen dabei Geräusche auf und zwei Eure Stimme bei Telefonaten.

Ein 2021-Datenblatt für 400 Euro

Ein Blick auf das Datenblatt sieht recht vielversprechend aus. Die Funkverbindung basiert auf Bluetooth 5.2 und neben AAC und SBC ist als hochqualitativer Bluetooth-Codec auch aptX Adaptive an Bord. Dieser soll die Akkulaufzeit bei aktiver Musikwiedergabe allerdings von 6,5 Stunden auf 5,5 Stunden senken. Als Maximallaufzeit schreibt Bang & Olufsen 20 Stunden aus. Ihr könnt die Earbuds also zwei bis dreimal über das Ladecase wieder aufladen.

Beoplay EQ NextPit 2
Die Beoplay EQ gibt's in Schwarz ... / © Bang & Olufsen

Die verwendeten Treiber sind elektrodynamisch und messen jeweils 6,8 Millimeter. Damit erreicht B & O einen Frequenzbereich von 20 bis 20.000 Hertz. Wie der Name bereits andeutet, könnt Ihr den Klang der Kopfhörer in der dazugehörigen App per Equalizer anpassen. Noch ein Feature, das in einen In-Ear-Bluetooth-Kopfhörer aus dem Jahre 2021 gehört: Ihr könnt die Kopfhörer in 20 Minuten schnellladen und dann zwei weitere Stunden Musik hören.

Beoplay EQ NextPit 3
... und in Weiß! / © Bang & Olufsen

Die Bang & Olufsen Beoplay EQ erscheinen ab dem 19. August 2021 zu einem Preis von 399,99 Euro und sind in den Farben Schwarz und Weiß erhältlich. Ein stolzer Preis – dafür bekommt Ihr gleich zwei Paare von Apple AirPods Pro in den einschlägigen Onlineshops. Sonys WF-1000XM4 kosten mit einer UVP von 279,00 Euro ebenfalls deutlich weniger.

Wir versuchen, die Bang & Olufsen Beoplay EQ in den nächsten Wochen in die Ohren zu bekommen. Dann verrate ich Euch natürlich, ob sich der Mehrpreis gegenüber den sehr guten Sony-In-Ears lohnt!

Quelle: Bang & Olufsen

Hat Dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!
Jetzt mitdiskutieren

4 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!
Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • DeepBlue vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Problematisch in Zusammenhang mit dem Preis ist einfach, dass TWS quasi mit Ansage kaputt gehen - spätestens nach 2-3 Jahren sind die wegen des Akkus Elektroschrott.


  • Gianluca Di Maggio vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Schon cool aber einfach zu teuer für so ein Produkt. Generell finde ich mehr als 200€ für TWS Buds zu viel, dafür sind sie einfach zu weit hinter guten kabelgebundenen In-Ears, die selbst ohne teures Equipment klanglich weit vorne sind. Bei dicken Over-Ears kann ich teure TWS-Kopfhörer noch verstehen da hat man wenigstens genug Platz um wirklich hochwertige Technik reinzupacken, mit Top-Codecs, gutem DAC und so weiter und so fort.


    • C. F.
      • Admin
      vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Qualität und Ausstattung haben eben ihren Preis.


  • Oleole vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Meine Vermutung - der Mehrpreis lohnt sich nicht!

    Das ist ähnlich wie bei den B&W PI7, die auch 400 Euro kosten und man am Ende für die Marke mehr bezahlt, aber die Teile tatsächlich nicht mehr und teilweise sogar weniger bieten als die nicht so exklusiven Varianten von Sony und Co.

    Bin trotzdem auf deinen Test gespannt!

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!