In diesem Jahr dürfen sich Fans des MacBook gleich auf mehrere Updates freuen. Die Pro-Modelle sollen nach aktuellen Berichten nicht nur im Frühjahr, sondern auch ein weiteres Mal im Herbst überarbeitet werden. Während es sich beim Refresh in den kommenden Tagen angeblich nur um eine Frischzellenkur handeln soll, kommt das wirklich große Update bereits Ende des Jahres. Bloomberg-Reporter Mark Gurman nennt in einem aktuellen Bericht Details, die Euch zum Warten auf die neuen Macs bringen könnten.
MacBook Pro 2026: Die großen Neuheiten kommen im Herbst
Viele große Veränderungen werden in den Frühjahrs-Macs nicht erwartet. Das Design bleibt beim Alten. Im Inneren bekommt das MacBook Pro vermutlich neue Chips: M5 Pro und M5 Max. Das Basismodell wurde bereits im vergangenen Herbst überarbeitet.
Während es sich dabei in den kommenden Tagen und Wochen um eine Modellpflege handelt, ändert sich die Lage im Herbst 2026. Dann plant Apple bei den beliebten Macs grundlegende Veränderungen. Allen voran soll das M6 14- und 16-Zoll-MacBook-Pro mit einem OLED-Display ausgestattet werden – dieselbe Technologie wie beim iPhone. Von Tandem-OLED, wie Apple es beim iPad Pro einsetzt, ist in Gurmans aktuellem Bericht allerdings keine Rede.
Die neuen Macs haben nicht nur einfach eine neue Display-Technik, es handelt sich dabei auch um einen Touchscreen. So etwas gab es beim Mac bislang nicht. Eine weitere Ähnlichkeit zum aktuellen iPhone: Statt der Displaykerbe sollen die neuen MacBooks über eine Dynamic Island in Form eines Punch-Hole-Designs verfügen.
Der erste Touchscreen im Mac
Laut Gurmans Bericht wird Apple die neuen Macs nicht als iPad-Ersatz positionieren oder die Touchscreens gar als primäre Eingabemethode anpreisen. Stattdessen will man es der Kundschaft überlassen, wie viel oder wenig sie ihre Finger zu Steuerung nutzen wollen.
Äußerlich gibt es im Blick auf die Touchscreens auch keine auffälligen Veränderungen. Das vollständige Keyboard bleibt genauso wie das große Trackpad für den Mauszeiger. Anpassungen gibt es jedoch bei der Software.
Wenn Ihr beispielsweise eine Schaltfläche mit dem Finger antippt, soll ein neuartiges Menü erscheinen. Hier werden Euch dann relevante Optionen für die Bedienung mit dem Finger angezeigt. Ziel ist es dabei, je nach Eingabemethode passende Optionen darzustellen.
Dazu gehört auch eine Anpassung zur besseren Steuerung. Tippt Ihr beispielsweise ein Element in der Menüleiste an, werden die Steuerelemente vergrößert, damit ihr sie einfacher mit dem Finger treffen könnt.
Wie beim iPad oder iPhone soll das Scrollen und Zoomen mit dem Finger möglich sein. Auch die Auswahl eines Emoji bei der Texteingabe soll dem Smartphone oder Tablet ähneln. Für ein Tippen auf dem Display soll die Software jedoch nicht optimiert sein.
Dynamic Island auf iPhone und Mac
Die Dynamic Island soll in Zukunft auch im Mac zu finden sein. Während Apple beim diesjährigen iPhone 18 Pro und Pro Max eine Reduzierung der Größe plant, soll sie beim MacBook Pro im Herbst rund um die Aussparung der Kamera zu finden sein. Damit ist die Dynamic Island im Mac kleiner als beim Apple-Smartphone.
Es kann also damit gerechnet werden, dass Timer, Benachrichtigungen, Musikwiedergabe und vieles mehr auch in den kommenden Macs rund um die kleine Aussparung im Display dargestellt werden. Die Dynamic Island ist bereits seit 2022 Teil des iPhone und wird mittlerweile von vielen Apps unterstützt.