Die offiziellen Preise für das MacBook Air beginnen derzeit bei 1.099 Euro. Das Air ist damit Apples günstigster portabler Mac. Schon in der kommenden Woche könnte sich das ändern. Dann soll nämlich unter anderem ein neuer Laptop vorgestellt werden, der deutlich billiger sein soll. Manche Beobachter erwarten einen Preis von nur 699 US-Dollar. Dieser Preis bedeutet natürlich, dass Apple nicht dieselben Komponenten nutzen kann wie in den teureren Macs. Nun gibt es neue Hinweise, wo der iPhone-Hersteller sparen könnte.
MacBook auf Sparflamme: Die Unterschiede zu den teureren Modellen
Bloombergs Mark Gurman stellte bereits klar, dass Apple nicht auf Premium-Materialien verzichten will. Das Gehäuse des neuen MacBook soll weiterhin aus Aluminium bestehen. Es geht also vor allem um Unterschiede im Inneren. Das bestätigen nun durchgesickerte Informationen aus interner Software, die unter anderem MacRumors bei Weibo entdeckt hat. Alle erwähnten Unterschiede sind glaubhaft und gleichzeitig wenig überraschend.
Den Anfang sollen Sparmaßnahmen beim Display machen. So soll die maximale Helligkeit geringer sein als beim MacBook Air. Letzteres bietet bis zu 500 nits. Außerdem soll True Tone fehlen. Das Feature sorgt dafür, dass Farben und Intensität auf dem Bildschirm dank Sensoren automatisch an das Umgebungslicht angepasst werden.
Weitere Einsparungen wurden beim internen Speicher entdeckt. Das neue MacBook soll für normale Kunden nur mit 256 oder 512 GB verfügbar sein. Es sei aber denkbar, dass Bildungskunden auch eine Variante mit 128 GB ordern könnten. Die verbauten SSDs sollen außerdem langsamer sein, als bei den teureren Macs. Apple könnte möglicherweise nur einen einzelnen Speicherchip einsetzen, was die Kosten senkt, aber gleichzeitig auch die Performance reduziert.
Seit einiger Zeit verbaut Apple in seiner Hardware außerdem den hauseigenen N1-Chip. Dieser ist für die Netzwerkverbindungen verantwortlich und soll bessere Performance und Zuverlässigkeit bei Features wie AirDrop und dem Hotspot bieten. Dieser Chip wird im neuen MacBook angeblich nicht zum Einsatz kommen. Stattdessen soll der Laptop einen Chip von MediaTek nutzen. Es ist aber unklar, ob das neue MacBook Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread unterstützen wird.
Änderungen für die Tastatur und beim Laden
Eine weitere Änderung hat Apple angeblich auch für die Tastatur geplant. Statt wie bei allen anderen aktuellen MacBooks soll beim günstigsten Modell keine Hintergrundbeleuchtung verbaut sein. Gleichzeitig müsst Ihr beim Laden auf Schnellladen verzichten.
Viele aktuelle Macs bieten seit dem Jahr 2021 außerdem eine kleine Besonderheit beim Kopfhöreranschluss. So werden hochohmige Modelle automatisch erkannt. Diese Unterstützung für Kopfhörer mit hoher Impedanz soll dem günstigen MacBook ebenfalls fehlen.
Da der günstige Laptop auf Apples A18-Pro-Chip aus dem iPhone 16 Pro basieren soll, war bereits davon auszugehen, dass es nur 8 GB RAM haben wird. Dieser Chip bedeutet gleichzeitig auch, dass das MacBook nur reguläre USB-C-Anschlüsse und kein Thunderbolt bietet.
In wenigen Tagen werden wir hoffentlich ganz offiziell erfahren, wie Apple das neue MacBook ausgestattet hat.