Mit dem Ende des Windows-10-Supports stellt Microsoft alle regulären Aktualisierungen ein. Dazu gehören auch essenzielle, sicherheitsrelevante Patches. Was auf den ersten Blick harmlos wirken mag, bringt massive Risiken mit sich. Laut Thorsten Urbanski, Sicherheitsexperte beim Softwareunternehmen Eset, drohen erhöhte Gefahren durch Cyberangriffe und sogar potenzielle Datenverluste. Der Experte empfiehlt dringend, so schnell wie möglich ein Update durchzuführen. Doch Hunderttausenden bleibt diese Möglichkeit verwehrt.
Warum das Upgrade auf Windows 11 scheitert
Ein schnelles Update auf Windows 11 wäre die logische Lösung. Doch genau dieser Schritt scheitert oftmals an hohen Hardware-Anforderungen. Microsofts Mindestvoraussetzungen sind so streng, dass ältere Geräte – insbesondere solche vor Baujahr 2017 – automatisch durch das Raster fallen. Selbst wer es versucht, wird durch künstlich gesetzte Installationsgrenzen ausgebremst: Das Upgrade startet gar nicht erst, falls das System nicht als kompatibel eingestuft wird. In der Praxis bedeutet das: Wer keinen aktuellen Rechner besitzt, muss tief in die Tasche greifen. Ein zukunftssicheres Gerät schlägt schnell mit 600 bis 800 Euro zu Buche. Doch es gibt eine alternative Lösung – in Form von Tools wie Flyby11.
Flyby11 ist ein kostenloses und quelloffenes Programm, das auf der Plattform GitHub zur Verfügung gestellt wird. Es wurde zuletzt umfassend aktualisiert und ist nun auch mit dem offiziellen Media Creation Tool von Microsoft kompatibel. Der Clou dabei: Das Tool initiiert eine Server-Variante des Installationsvorgangs, bei dem die meisten Kompatibilitätsprüfungen umgangen werden. So lässt sich das Betriebssystem auch auf vielen älteren Rechnern installieren – zumindest theoretisch. Denn es gibt wichtige Einschränkungen, die Nutzer bedenken sollten.
Mögliche Nebenwirkungen
Obwohl Flyby11 eine attraktive Lösung bietet, ist sie nicht ohne Risiko. Es kann etwa sein, dass Windows 11 auf besonders alter Hardware nicht flüssig oder ordnungsgemäß läuft. Vor der Installation sollte daher in jedem Fall ein vollständiges Backup aller wichtigen Daten auf einem externen Medium erstellt werden – etwa auf einer USB-Festplatte.
Zudem gilt: Nur weil das Tool „quelloffen“ ist, bedeutet das nicht automatisch, dass die Software frei von Schadcode ist. Für technisch durchschnittlich versierte Nutzer lässt sich kaum verlässlich einschätzen, ob das Tool wirklich vertrauenswürdig ist. Trotzdem bleibt Flyby11 für viele der einzige praktische Ausweg.
So stellt Flyby11 auch unter Berücksichtigung der möglichen Risiken eine sinnvolle Alternative für alle dar, die ihren alten Rechner nicht austauschen wollen oder können. Wer allerdings ohnehin über einen Neukauf nachgedacht hat, sollte diesen Schritt besser vor dem 14. Oktober vollziehen – solange noch genug Zeit für einen reibungslosen Umstieg bleibt.
Linux?
Wie soll Linux helfen?
Das durch den Tool beschriebene Vorgehen lässt sich auch ohne initiieren. Offizielle Windows11 ISO über MediaCreationTool mounten und dann via CMD (als Admin) mit Pfadangabe und Parameter /product server starten (z. B: E:/setup.exe /product server). Daten und Settings können auch wahlweise behalten werden.
Linux mint ist die beste Alternative zu Windows 11, die Oberfläche ist ähnlich wie Windows 10 und kinderleicht zu installieren gute Anleitungen gibt’s auch zum Beispiel bei Youtube.
Linux ist in den seltensten Fällen eine Alternative. Nur wer sein Rechner mit bordsoftware sowie ausschließlich Software benutzt die frei erhältlich sind, könnte Linux eine Alternative sein. Und das im einstelligen Prozentbereich. Gutes Beispiel wäre zu nennen: Wer Microsoft Office richtig nutzt ist halt leider Alternativlos. Oder man nutzt brennsoftware bzw kreativsoftware. Da steht kaum Alternativen zur Verfügung. Eher wäre MacOs ne Alternative, aber die Anschaffung ist teureren als ein neuer windowsrechner.
Und je nachdem wie alt der Rechner ist, das heißt ich rede vom Desktoprechner vor dem Jahr 2014 würde ich so oder so entsorgen wegen dem Stromverbrauch. Der liegt höher als ein neuer und kann je nachdem wie häufig man den nutzt Ersparnisse bis zu 200 Euro erbringen pro Jahr. Bei Notebooks muss man sich fragen je nach Alter oder CPU Generation: muss ich mir das noch antun? Viele CPUs waren schon seit der Veröffentlichung schon lahme Krücken. Warum leiden wenn man mit einem aktuelleren Prozessor dann zeit und Nerven sparen kann? Ärgerlich wirds nur wenn der PC noch net alt ist (vom kauf her) und man hat alte Hardware zu neue Preise gekauft.
Wer so einen alten PC hat, dass Win11 nicht darauf läuft ist sicher kein Poweruser oder ~gamer. Für den könnte Linux tatsächlich eine Alternative sein