Mit über 98 Millionen Aufrufen für Staffel 1 gehört The Night Agent längst zur Streaming-Elite. Nun startet am 19. Februar 2026 die dritte Staffel bei Netflix und Ihr bekommt alle acht Episoden auf einmal serviert. Doch kann die Serie nach zwei sehr unterschiedlichen Staffeln wirklich wieder ganz oben angreifen? Einiges spricht dafür.

Vom Überraschungshit zum Dauerbrenner

Als Staffel 1 erschien, entwickelte sich die Serie zum echten Phänomen. Mehr als 803 Millionen gestreamte Stunden katapultierten sie in die Top 10 der erfolgreichsten Netflix Serien überhaupt. Auf Rotten Tomatoes erreichte die erste Staffel rund 75 Prozent bei den Kritikern, beim Publikum sogar noch mehr Zuspruch.

Kritiker lobten vor allem das hohe Tempo und die ständige Bedrohungslage. Gleichzeitig wurde bemängelt, dass die Handlung gelegentlich auf vertraute Verschwörungsmechaniken zurückgreift. Auf IMDb pendelt sich die Bewertung stabil im Bereich um 7,4 von 10 Punkten ein. Das signalisiert solide Qualität mit starker Fanbasis. Staffel 2 legte laut Rotten Tomatoes mit rund 86 Prozent sogar noch zu. Dennoch fehlte der große kulturelle Moment, der die erste Runde so dominant machte.

Staffel 3 hebt die Einsätze

In der neuen Staffel wird Peter Sutherland erneut in einen internationalen Krisenherd geworfen. Ein Terroranschlag auf ein Passagierflugzeug dient als Auftakt und zieht ihn in eine weitreichende Verschwörung hinein. Peter, gespielt von Gabriel Basso, wirkt diesmal entschlossener und eigenständiger. Zugleich lässt der Trailer darauf schließen, dass Staffel 3 für unseren Night Agent deutlich persönlicher werden könnte als die beiden Staffeln zuvor.

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Die Spur führt nach Istanbul, wo ein Finanzbeamter im Zentrum eines Schwarzgeld-Netzwerkes steht. Unterstützung bekommt er von der Journalistin Isabel De Leon, verkörpert von Genesis Rodriguez. Die Serie bleibt ihrem Kern treu. Politische Intrigen, moralische Grauzonen und permanenter Druck bestimmen das Geschehen. Gleichzeitig versucht Staffel 3, die Figur stärker zu vertiefen und ihr mehr Profil zu geben.

Neue Dynamik im Cast

Neben Rückkehrern wie Amanda Warren und Louis Herthum wächst das Ensemble mit prominenten Neuzugängen wie Jennifer Morrison und Stephen Moyer. Nicht mehr dabei ist Luciane Buchanan als Rose Larkin. Dieser Schritt verändert die emotionale Dynamik der Serie spürbar und zwingt Peter dazu, stärker allein zu agieren.

Kann Staffel 3 wieder Rekorde brechen?

Der Druck ist hoch. Staffel 1 setzte Maßstäbe, Staffel 2 stabilisierte das Format. Staffel 3 muss nun beweisen, dass The Night Agent mehr ist als ein einmaliger Überraschungserfolg. Mit internationalem Schauplatz, größeren Bedrohungen und einem gereifteren Protagonisten stehen die Chancen gut. Wenn Ihr temporeiche Thriller mit politischem Einschlag mögt, bekommt Ihr hier wieder acht Stunden Hochspannung. Ob es für einen erneuten Platz in den ewigen Netflix Top 10 reicht, entscheidet sich in den kommenden Wochen.