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Samsung Galaxy S23

4,0

Pro

  • Kompakt und gute Haptik
  • Überragendes Display
  • Sehr gute Performance
  • Ausgezeichnete Bildqualität
  • Größerer Akku (zum Vorgänger)
  • Recycling-Bemühungen

Contra

  • Kein LTPO-Display
  • 100 Euro teurer als S22
  • Akku-Ladung nicht zeitgemäß
  • Kein UWB
  • Kein microSD-Support
  • Kein Klinken-Anschluss
Foto: Handy Samsung samsung-galaxy-s23

Pros des Samsung Galaxy S23

  • Kompakt und gute Haptik
  • Überragendes Display
  • Sehr gute Performance
  • Ausgezeichnete Bildqualität
  • Größerer Akku (zum Vorgänger)
  • Recycling-Bemühungen

Contras des Samsung Galaxy S23

  • Kein LTPO-Display
  • 100 Euro teurer als S22
  • Akku-Ladung nicht zeitgemäß
  • Kein UWB
  • Kein microSD-Support
  • Kein Klinken-Anschluss

Kurzfazit und Preis

Samsung Galaxy S23
Das Samsung Galaxy S23 ist das kleinste und preiswerteste im Trio. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Auf den ersten Blick erscheint das Samsung Galaxy S23 als das schlechteste Smartphone des jüngst vorgestellten Trios. Doch der Eindruck täuscht: Es ist nicht nur mit 949 Euro das preiswerteste Modell, sondern auch mit seinem 6,1 Zoll „kleinem“ Display das kompakteste – und das bei kaum spürbaren Einsparungen.

Wenn Ihr also nicht zwingend zur Bedienung Eures Smartphones einen S-Pen benötigt oder unbedingt UWB zum Öffnen Eures Teslas benötigt, dann ist das Samsung Galaxy S23 meine ultimative Samsung-Empfehlung im Premium-Bereich. Unter der Haube steckt derselbe modifizierte Flaggschiff-Prozessor, das AMOLED-Display (allerdings ohne LTPO!) ist grandios, und im S23 steckt die gleiche hochwertige Triple-Kamera wie im Plus-Modell.

Natürlich fehlt auch hier das Netzteil im Lieferumfang. Und schnelles Laden? Fehlanzeige. Dafür hat der Akku bei gleichbleibendem Gewicht um 200 mAh zum Vorgänger zugenommen und hält im durchschnittlichen Betrieb zwei Tage lang durch.

Abraten würde ich jedoch von der 128-GB-Variante (949 Euro), welche nur mit dem langsameren UFS-3.1-Speicher zur Verfügung steht. Nicht nur, weil der Speicher langsamer ist, sondern weil keine Erweiterungsmöglichkeit besteht. Bis heute (16. Februar) bekommt Ihr hier bei einer Vorbestellung die schnellere 256-GB-Version (UFS 4.0) zum gleichen Preis. Danach müsst Ihr 1.009 Euro investieren – also jeweils 100 Euro mehr als im vergangenen Jahr.

Allerdings zeigt die Prognose von dem Preisvergleichsanbieter Idealo, dass bereits nach den ersten zwei Monaten mit starken Preisverlusten zu rechnen ist. So soll das Samsung Galaxy S23 bereits nach 3 Monaten um 20 Prozent günstiger zu kaufen sein.  

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Samsung Galaxy S23: Design und Verarbeitung

Das Samsung Galaxy S23 ist auch dieses Jahr wieder „das Kompakte“ der drei S-Klasse-Modelle. Zum Vorgänger des vergangenen Jahres, dem Samsung Galaxy S22, ist es nur nach dem Komma gewachsen. Sogar das Gewicht von 168 g konnte das Flaggschiff halten, was angesichts des 200 mAh stärkeren Akkus schon verwunderlich ist.

Gefällt mir:

  • Ausgezeichnete Haptik
  • IP68-Zertifizierung
  • Tasten sind gut positioniert

Gefällt mir nicht:

  • Kein 3,5-mm-Klinkenanschluss
Samsung Galaxy S23
Die Haptik des Galaxy S23 gefällt. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Die Haptik ist trotz klarer Kante am Rand sehr angenehm. Detailfragen, wie minimal größere und etwas nach oben positionierte Tasten auf der rechten Seite, sind überlegt vorgenommen worden und wissen zu gefallen. Während sich auf der Front zum Vorgänger nur wenig verändert hat, gibt’s auf der Rückseite eine optische Annäherung an das Ultra. Die drei oben links vertikal angeordneten Optiken sitzen nicht mehr auf einer Kamera-Insel, sondern ragen für sich positioniert wenige Millimeter aus dem Gehäuse heraus.

Eine Evolution hat ebenfalls die Glas-Front und -Rückseite erfahren. Hier gibt’s das neue Corning Gorilla Glass Victus 2. Der Durability-Test von „JerryRigEverything“ hat aber ergeben, dass es nicht kratzfester oder widerstandsfähiger als die vorherige Generation des US-Glas-Herstellers ist.

In Zeiten von Erderwärmung, Klimakrise und auf Straßen klebender Menschen sollte auch erwähnt werden, dass Samsung zwölf Komponenten aus recycelten Materialien verbaut hat. Das bringt einen höheren Aufwand mit sich, da man dieses Jahr erneut eine IP68-Zertifizierung für auch das kleinste S23-Smartphone bietet. Eine analoge Klinkenbuchse gibt es auch 2023 nicht, was ich persönlich in Zeiten von Bluetooth-Kopfhörern nicht als Nachteil empfinde – aber viele Kopfhörer-Fans sehen das anders, daher die Erwähnung oben.

Samsung Galaxy S23
Das Samsung Galaxy S23 hat eine IP68-Zertifizierung. / © NextPit

Samsung Galaxy S23: Display

Die Displays von Samsung sind weltweit marktführend und werden auch gern und häufig von anderen Smartphone-Herstellern verwendet. So verwundert es auch nicht, dass die Unterschiede zum Vorgänger beim 6,1 Zoll „kleinen“ Dynamik-AMOLED-Displays kaum auszumachen sind. Mit bis zu 120 Hz und 2.340 x 1.080 Pixeln (FHD+) bei 425 ppi sieht das Display toll aus. Die Touch-Sampling-Rate beim Gaming beträgt 240 Hz, und HDR10+ gibt’s auch beim preiswertesten S-Klasse-Modell.

Gefällt mir:

  • Mit das beste Display auf dem Markt
  • Maximale Helligkeit von 1.750 Nits

Gefällt mir nicht:

  • Auflösung kann nicht verändert werden
  • Kein LTPO-Display
Samsung Galaxy S23
Ein Always-on-Display gehört beim Galaxy S23 natürlich zur Standardausstattung. / © NextPit

Bei der Helligkeit finden alle drei S23-Bildschirme unter direktem Sonnenlicht erst bei 1.750 Nits (Peak) ein Ende. Das ist schon recht hell – und selbst in geschlossenen Räumen verspricht Samsung für den Bildschirm des Galaxy S23 immer noch maximale 1.200 Nits (HBM). Mit diesen Werten muss sich der südkoreanische Hersteller nicht einmal hinter dem iPhone 14 verstecken.

Samsung Galaxy S23
Die Auflösung könnt Ihr nicht einstellen, bei der Bildwiederholrate bietet das Galaxy S23 entweder 60 oder 120 Hz. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Natürlich bietet das Samsung-Display auch ein Always-on-Display mit ein paar Einstellungsmöglichkeiten auf dem Lockscreen. Ebenfalls als sehr nützlich zu betrachten ist das Seiten-Panel für Apps, Wetter, News und andere nützliche Tools. Was ich in der Tat vermisst habe, ist eine manuelle Einstellung der Bildschirmauflösung (HD+/FHD+) wie beim Galaxy S23 Ultra. Immerhin habt Ihr die Wahl zwischen 60 und 120 Hz.

Samsung Galaxy S23
Das Display des Samsung Galaxy S23 bietet einige nützliche Seitenpaneels. / © NextPit Bildquelle: nextpit

Samsung Galaxy S23: Software

Das Samsung Galaxy S23 kommt mit Android 13 und der hauseigenen Benutzeroberfläche One UI in der Version 5.1. Das Google-Sicherheitsupdate ist vom 1. Januar. Außerdem gibt’s eine grandiose Update-Politik: Samsung verdient viel Lob für vier Android-Versionen und fünf Jahre lang Sicherheitspatches

Gefällt mir:

  • Branchentführende Update-Politik
  • One UI 5.1 ist super

Gefällt mir nicht:

  • Apps, die nicht jeder Mensch braucht
Samsung Galaxy S23
Software kann Samsung, soviel ist sicher. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Und so vorbildlich Samsung auch in Bezug auf die System-Software-Pflege ist, in gleichen Maßen übertreibt es der Smartphone-Hersteller auch wieder. Warum braucht es fast 100 vorinstallierte Anwendungen – System-Apps noch gar nicht eingerechnet –  auf einem knapp 1.000 Euro teuren Smartphone? Und ich rede da jetzt nicht nur von samsungeigenen Anwendungen, sondern engen Kooperationen zu Google, Microsoft, Meta und Netflix.

Samsung, wir wissen ja das Ihr gute Software programmieren könnt. Allein fürs „AR Emoji Studio“, welches ein Avatar aus einem Foto erstellen kann, werdet Ihr von Herstellern von Standalone-VR-Brillen beneidet. Doch wir würden uns gern selbst aussuchen, ob wir Bixby als Sprach-Assistent nutzen möchten und ob Spotify und Netflix mein Musik-, Serien- und Film-Streamingdienst wird oder nicht. Es ist einfach zu viel Bloatware auf dem Gerät.

Samsung Galaxy S23
An Apps mangelt es dem Samsung Galaxy S23 nicht – im Gegenteil. / © NextPit

Samsung Galaxy S23: Performance

Das Thema Performance ist im Fall aller drei Samsung-Galaxy-S23-Modelle dieses Jahr ein ganz spezielles. Erstmalig hat man sich im Samsung-Headquarter weltweit dazu entschlossen, Qualcomm als alleinigem Halbleiter-Hersteller zu vertrauen. Herausgekommen ist ein speziell modifizierter Snapdragon 8 Gen 2 für die komplette S23-Serie. Die Fangemeinde dürfte es freuen, da bin ich mir sicher – den Petitionen sei Dank.

Gefällt mir:

  • Der aktuell schnellste Snapdragon 8 Gen 2
  • Alle Länder bekommen ein- und denselben SoC

Gefällt mir nicht:

  • 128-GB-Version mit 3.1-UFS-Speicher
  • Kein microSD-Speicherkarten-Support

Der Snapdragon 8 Gen 2 ist mit seinem maximal 3,2 GHz schnellen Cortex-X3-Prime-Kern aktuell das schnellste, was ein Android-Smartphone aus kalifornischer Quelle geboten bekommt. Das hat Samsung nicht gereicht, und bekamen die Koreaner von Qualcomm eine Extrawurst gebraten. Das Ergebnis: Eine Taktung von maximal 3,36 GHz für den Performance-Kern, und anstelle von 680 MHz ist die Adreno 740 GPU nun 719 MHz schnell. Das allein soll ein Zubrot gegenüber dem Vorgänger von 34 Prozent bei der CPU und 41 Prozent bei der Adreno 740 GPU liefern und schimpft sich dann Snapdragon 8 Gen 2 for Galaxy. Ich wage es zu bezweifeln, dass dieser Leistungsunterschied jemals im täglichen Umgang mit dem Smartphone nachvollziehbar sein wird. 

Natürlich haben wir den Snapdragon 8 Gen 2 for Galaxy auch mit Benchmarks getestet. Der Geekbench 5 attestiert im Single-Core-Test 1.537 Punkte, was schon mal alles bisher dagewesene rasiert – im Multi-Core-Test sind es dann aber „nur“ noch 4.807 Punkte, bei dem selbst unser hart gedrosseltes OnePlus 11 im Test mehr erreicht hat.

  Samsung Galaxy S23 OnePlus 11 Xiaomi 13 Samsung Galaxy S22 Ultra Samsung Galaxy Z Fold 3
3D Mark Wild Life Zu leistungsstark Zu leistungsstark Zu leistungsstark 5682 5683
3D Mark Wild Life Stress Test

Bester Loop: 11.049

Schlechtester Loop: 6.169

Bester Loop: 12.784

Schlechtester Loop: 4.416

Bester Loop: 12.914

Schlechtester Loop: 10.432

Bester Loop: 5741
Schlechtester Loop: 3351
Bester Loop: 5579
Schlechtester Loop: 3435
Geekbench 5 Einfach: 1537
Mehrere: 4807
Einfach: 1170
Mehrere: 4813
Einfach: 1481
Mehrere: 4310
Einfach: 1155
Mehrere: 3356
Einfach: 1095
Mehrere: 3239
Samsung Galaxy S23
Das Samsung Galaxy S23 ist nicht nur beim Preis heiß. / © NextPit

Während der „3D Mark Wild Life“-Test beim Snapdragon 8 Gen 2 generell den Dienst verweigert, sieht es im „3D Mark Wild Life Stress“-Test für das Samsung Galaxy S23 und seinen speziellen Chipsatz auch nicht besser aus. Zwar sind 11.049 im besten Loop ein starker Wert, doch auch der unmodifizierte Snapdragon 8 Gen 2 liefert ein besseres Ergebnis, beispielsweise im Xiaomi 13 (zum Test) oder im OnePlus 11. Etwas unangenehm: Die gesamte Rückseite samt Rahmen wird beim Extrem-Stresstest überaus warm.

Speicher

Das Samsung Galaxy bietet einheitlich 8 GB LPDDR5X Arbeitsspeicher. Beim internen Programmspeicher verspricht der südkoreanische Hersteller für sein Basismodell hierzulande 128-GB-UFS-3.1- und 256-GB-UFS-4.0-Module. In manchen Ländern werden auch 512 GB geboten, bei uns nicht. Auffällig ist, dass die Modelle mit 256 GB Speicher moderner und damit auch schneller in Lese- und Schreibgeschwindigkeit sind.

Samsung Galaxy S23
Das mit dem Speicher ist so eine Sache beim Galaxy S23. / © NextPit

Unser Testgerät ist leider nur mit den 128 GB gesegnet, was unter Umständen trotz hochgezüchtetem Prozessor die schlechten Benchmark-Ergebnisse erklärt. Beim täglichen Umgang gab es jedoch keinerlei Einbußen. Jedes noch so aufwendige Game, etwa Real Racing 3, lief ohne jegliche Probleme.

Samsung Galaxy S23
Das Samsung Galaxy S23 besitzt ebenfalls den aufgebohrten Snapdragon 8 Gen 2. / © NextPit Bildquelle: nextpit

Samsung Galaxy S23: Kamera

Samsung verbaut im S23 die gleichen Kameras wie im deutlich teureren Plus-Modell. Sprich: eine 50-MP-Hauptkamera mit optischer Bildstabilisierung (OIS), einer Blende von f/1.8 und einer äquivalenten Brennweite von 24 mm. Dazu gesellt sich eine 12-MP-Ultraweitwinkel-Kamera mit einem maximalen Sichtfeld von 120 Grad. Komplettiert wird das Trio von einer 12-MP-Telezoom-Kamera mit einer dreifachen optischen Vergrößerung und OIS.

Gefällt mir:

  • Tolle Tagesaufnahmen
  • Fast noch bessere Nachtaufnahmen
  • Ausgezeichnete Selfies 
  • 50-MP-RAW-Aufnahmen

Gefällt mir nicht:

  • Schwache Weitwinkelaufnahmen
  • Kein Makro-Modus
Samsung Galaxy S23
Das Samsung Galaxy S23 hat auf der Front 2 MP mehr bekommen (16 MP). / © NextPit Bildquelle: NextPit

Als positiv zu verzeichnen ist die um 2 MP angewachsene 12-MP-Frontkamera. Sie bietet eine äquivalente Brennweite von 26 mm bei einer Blende von f/2.2. Auch hier gibt’s einen Autofokus mit einer Phasenerkennung (PDAF) und eine „Dual Pixel“-Technologie, wie sie auch in der Hauptkamera verbaut ist.

Die Hauptkamera kann eigentlich unter allen Lichtbedingungen überzeugen. Und das selbst bei den grauen Wintertagen, welche mich während meines Tests begleitet haben. Vermutlich haben mir auch deshalb die Nachtaufnahmen noch einen Tick besser gefallen. Lag es bei den Selfies an dem Motiv, dass die Fotos so gut geworden sind? 

Samsung Galaxy S23
Auch das Samsung Galaxy S23 hat nun das Kameradesign des Ultra angenommen. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Nein – natürlich nicht. Die Kamera ist tatsächlich noch einmal einen Tick besser geworden. Und als gestern tatsächlich noch einmal die Sonne rauskam, habe ich auch wagemutig ein Selbstporträt gegen die Sonne geschossen. Auch das hat mir die Frontkamera nicht übel genommen.

Überrascht war ich von den Zoomaufnahmen: Obwohl bei einer zehnfachen Vergrößerung schon der digitale Zoom zum Einsatz kommt, bieten die Aufnahmen eine zufriedenstellende Schärfe und Kontrast. Das Maximum ist ein 30-facher Zoom, was zwar nicht mehr für Ausdrucke geeignet ist, doch man kann noch sehr gut erkennen, was fotografiert wurde.

Wenn es wirklich einen Kritikpunkt gibt, dann sind es die farblichen Unterschiede zwischen der Aufnahme mit der Haupt- und Weitwinkel-Kamera. Schön ist das am Parkweg neben dem kleinen Ententeich zu sehen. Auf einen Makro-Modus hat Samsung verzichtet. Kaum einer wird ihn vermissen, ich wollte es dennoch erwähnt haben.

Samsung Galaxy S23 Testfoto
Hauptkamera bei Tage
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Hauptkamera bei Tage
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Hauptkamera bei Tage (mit Sonnenlicht)
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Hauptkamera bei Tage (mit Sonnenlicht)
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Hauptkamera bei Tage
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Hauptkamera bei Tage
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Hauptkamera bei Tage
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Hauptkamera bei Tage
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Hauptkamera bei Tage
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Hauptkamera bei Tage
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Hauptkamera bei Tage
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Hauptkamera bei Tage
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Selfi-Aufnahme bei Tage
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Selfi-Aufnahme bei Tage (gegen das Sonnenlicht)
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Nahaufnahme der Hauptkamera bei Tage
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Nahaufnahme der Hauptkamera bei Tage
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Nahaufnahme der Hauptkamera bei Tage
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Nahaufnahme der Hauptkamera bei Tage
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Hauptkamera bei Tage
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Weitwinkelaufnahme bei Tage
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Hauptkamera bei Tage (1x)
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Weitwinkelaufnahme bei Tage
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Telezoom-Kamera bei Tage (2x)
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Telezoom-Kamera bei Tage (3x)
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Telezoom-Kamera bei Tage (10x)
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Telezoom-Kamera bei Tage (20x)
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Telezoom-Kamera bei Tage (30x)
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Nachtaufnahme im Night-Mode
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Nachtaufnahme im Normal-Mode
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Nachtaufnahme im Night-Mode
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Nachtaufnahme im Night-Mode
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Nachtaufnahme im Night-Mode
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Nachtaufnahme im Night-Mode
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Nachtaufnahme im Night-Mode
Quelle: NextPit
Samsung Galaxy S23 Testfoto
Selfie im Night-Mode
Quelle: NextPit

Abschließend möchte ich darauf hinweisen, dass neben 8K-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde und Stereoton-Aufnahmen auch eine ganze Menge an neuen Funktionen zur Kamera-App hinzugekommen sind, welche den Rahmen des Tests sprengen würden – Beispiele: Astrofotografie (Hyperlapse), das Fotografieren von Mond und Sternen, die jetzt integrierte Expert-RAW-Funktion, welche Fotos mit 50 MP erstellt und die „Image Clipper“-Funktion, die Hintergründe aus Fotos und Videos entfernen kann. Natürlich kann Samsung auch wieder mit einem bunten Sammelsurium an Filtern aufwarten.

Samsung Galaxy S23
Das Samsung Galaxy S23 bietet einige neue Farbfilter. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Samsung Galaxy S23: Akku

Fangen wir im Kapitel „Akku“ mit der guten Nachricht an: Das Samsung Galaxy S23 erhält gegenüber seinem Vorgänger einen um 200 mAh angewachsenen fest verbauten Akku. Das ergibt 3.900 mAh in Summe. Das sieht nicht nur auf dem Datenblatt besser aus, sondern liefert auch ein Plus an Laufzeit.

Gefällt mir:

  • Größerer Akku
  • Längere Laufzeit
  • Kabelloses Laden

Gefällt mir nicht:

  • Rekord für langsames Laden
  • Akku nicht wechselbar

Im Test bin ich mit einem äußerst gesitteten Nutzerverhalten und einer Akkuladung über zwei Tage gekommen. Sprich: Morgens vom PD3.0-Netzteil befreit und am zweiten Tag abends wieder mit knapp 11 Prozent angesteckt. Allerdings hatte ich das Smartphone auch nicht als Daily Driver genutzt, sondern als Zweithandy.

Leider bestätigt der „Work 3.0 Battery life“-Test diesen positiven Ersteindruck nicht. Da kommt das Galaxy S23 bei eingeschaltetem Flugmodus, 200 Nits Bildschirmhelligkeit und einer Restkapazität von 20 Prozent auf 13 Stunden und 44 Minuten. Zum Vergleich: Das Samsung Galaxy S23+ mit einem 4.700 mAh starken Akku absolvierte den Test mit 15 Stunden und 21 Minuten.

Samsung Galaxy S23
Der 3.900 mAh starke Akku schlägt sich im Batterietest nur mäßig. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Wichtig! Ihr solltet ein zertifiziertes „Power Delivery 3.0“- Netzteil verwenden. Weil beispielsweise bei einem 100-Watt-VoocCharge-Ladegerät, welches noch vom Test Pro des OnePlus 11 rumliegt, nicht gewährleistet ist, dass auch 25 Watt geliefert werden. Zur Ladedauer? Ich mache es kurz: satte zwei Stunden (1:55:00 h) war das Samsung-Flaggschiff für die ortsungebundene Nutzung unbrauchbar. WHOOT THE FUCK! 

Selbst nach 30 Minuten standen gerade einmal 21 Prozent Akkukapazität auf dem Tacho. Kurze Zwischenladung = Fehlanzeige. Da tröstet auch der Tatbestand nicht drüber hinweg, dass kabelloses Laden mit bis zu 15 Watt und Reverse Charging mit 4,5 Watt möglich ist.

Samsung Galaxy S23
Langsamer Laden geht nur noch mit dem Fahrrad-Dynamo. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Über das im Lieferumfang fehlende Netzteil möchte ich mich gar nicht mehr aufregen. Aber Samsung, wenn ihr schon was für die Umwelt tun wollt, ein wechselbarer Akku wäre da nur ein Vorschlag.

Samsung Galaxy S23: Technische Daten

  Technische Daten
Name des Geräts
Bildschirm 6,1 Zoll Dynamik-AMOLED-Display, 2.340 x 1.080 Pixel (FHD+) bei 425 ppi
120 Hz Bildwiederholfrequenz, Touch Response 240 Hz (Game Mode)
Corning Gorilla Glass Victus 2
Maße  146,3 x 70,9 x 7,6 mm
Gewicht 168 g (inkl. Akku)
SoC Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2 for Galaxy (4 nm)
Speicher 8 GB LPDDR5X RAM
128 GB UFS 3.1 ROM
256 GB UFS 4.0 ROM
Software One UI 5.1 auf Basis von Android 13
Erweiterbarer Speicher Nein
Hauptkamera 50 MP | f/1.8 Blende | 1/1.56 Zoll | äquivalente Brennweite 24 mm | Blickwinkel 85° 
OIS, PDAF, Dual Pixel
Ultraweitwinkel-Kamera 12 MP | f/2.2 Blende | 1/2.55 Zoll | äquivalente Brennweite 13 mm | Blickwinkel 120° 
Super Steady Video
Telekamera 10 MP | f/2.4 Blende | 1/3.94 Zoll  | äquivalente Brennweite 70 mm | 3x optischer Zoom | Blickwinkel 36°
OIS, PDAF
Selfie 12 MP | f/2.2 Blende | äquivalente Brennweite 26 mm | Blickwinkel 80°
PDAF, Dual Pixel
Video 8K @ 24/30 fps | 4K @ 30/60 fps | 1080p @ 30/60/240 fps
Super Slow Motion 1080p @960 fps 
Stereo, EIS
Audio Stereo Speaker Tuned by AKG
32-bit / 384 kHz
Akku 3.900 mAh
Aufladen per Kabel 25 Watt
Kabelloses Laden (Qi) 15 Watt
4,5 Watt (Reverse)
IP-Zertifizierung IP68
Konnektivität 802.11 a/b/g/n/ac/6e 2,4/5G, WiFi 7, 5G,
Bluetooth 5.3 (aptX HD, aptX, LDAC, LHDC, AAC, SBC),
GPS (Dual Band), GLONASS, GALILEO (Dual Band), Beidou
USB-Type-C (3.2)
NFC
Farben Phantom Black, Cream, Green, Lavender, Graphite, Lime

Abschließendes Urteil

Samsung Galaxy S23
Das Samsung Galaxy S23 ist das kleinste und preiswerteste Modell im Trio und bietet eine überragende Haptik. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Wer das Samsung Galaxy S23 einmal in der Hand hatte, versteht schnell, warum der südkoreanische Hersteller über viele Jahre hinweg die unangefochtene Nummer Eins im weltweiten Smartphone-Verkauf ist. Hier stimmt einfach alles: Eines der besten Displays am Markt und der aktuell schnellste Prozessor beanspruchen den Thron. Lediglich die 128 GB könnte man aufgrund des fehlenden microSD-Karten-Supports bemängeln. Hier also der Rat, sich direkt das 8/256-GB-Modell zuzulegen.

Die Triple-Kamera ist die gleiche wie beim deutlich teurerem Plus-Modell, wobei die 1.009 Euro für die 256 GB des S23 jetzt auch kein Schnapper sind. Bekanntlich dürfte sich das aber nach den ersten zwei Monaten ändern. Doch zurück zur Kamera: Zu meiner Überraschung waren die Tagesaufnahmen schon gut, doch wirklich beeindruckt haben mich Fotos, welche bei Nacht geschossen wurden. Auch die Frontkamera macht wirklich gute Aufnahmen, die auch den hässlichen Tester in einem positiven Licht da stehen lassen. Und der größere Akku kann auch schon einmal zwei Tage ohne ein Netzteil auskommen.

Am Ende ist das sogar gut so: Denn zwei Stunden für eine Komplettladung zu veranschlagen, das ist so gar nicht 2023. Es gibt halt Menschen, die ihr Android-Smartphone nicht nur über Nacht laden können, sondern mal schnell in der Mittagspause „nachladen“ müssen. Das – mein geliebtes Samsung Galaxy S23 – hat Dich ordentlich Punkte gekostet. Wenngleich die „Bloatware“ auch keine Begeisterungsstürme ausgelöst hat, aber zu Deiner Entschuldigung: Da sind auch schon ein paar tolle Features dabei, welche erst einmal entdeckt werden wollen.

Samsung Galaxy S23
Das Galaxy S23 ohne Plus und Ultra ist für viele Nutzer die beste Option des Galaxy-S23-Trios. / © NextPit

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