Pros des SwitchBot Luftreiniger mit Tisch

  • Durchdachtes Konzept für Haushalte mit Tieren
  • Extrem starke Smart-Home-Funktionalität
  • Matter-Unterstützung
  • Geringer Stromverbrauch
  • Sehr leise im Sleep-Modus

Contras des SwitchBot Luftreiniger mit Tisch

  • Filterleistung mit E14 nur ausreichend
  • Luftstrom lässt sich nicht steuern
  • Aktuell noch keine Ersatzfilter erhältlich
  • Nur mit 2,4-GHz-WLAN kompatibel

Kaufen und Kurzfazit

SwitchBots Luftreiniger mit Tisch kombiniert sehr gute Smart-Home-Eigenschaften mit besonderen Funktionen für Haushalte mit Tieren. Während er in dieser Hinsicht besonders überzeugt, begeistert das Gerät bei der Reinigungsleistung weniger. Da das genutzte Gebläse zudem recht laut ist wenn man den Sleep-Modus ausschaltet und sich der Luftstrom nicht steuern lässt, gibt es für den recht hohen Preis von 300 Euro nur eine eingeschränkte Kaufempfehlung.


Dieser Artikel ist in einer Zusammenarbeit zwischen SwitchBot und nextpit entstanden. Auf die redaktionelle Meinung hat diese Kooperation keinerlei Wirkung gehabt.  

Design & Einrichtung

SwichtBots kurioser Luftreiniger besteht aus zwei Teilen – einer recht schlichten Luftreiniger-Einheit und einem Tisch, der oben auf diese aufgesteckt und einmal festgeschraubt wird. Die Bedienelemente befinden sich darunter und sind je nach Position besser oder schlechter zu erreichen. Eine LED-Lampe informiert Euch auf Wunsch über die aktuelle Luftqualität. Über ein Display verfügt der SwitchBot-Luftreiniger allerdings nicht.


Gefällt:

  • Tisch wird dank Qi-Ladestation zum praktischen Zusatz
  • Alle Funktionen auch ohne Smartphone steuerbar
  • Sehr einfache Einrichtung
  • Stromkabel gegen nagende Haustiere geschützt

Gefällt nicht:

  • Knöpfe nicht immer gut sichtbar, da sie vom Tisch verdeckt werden
  • Keine Rollen
  • Nur mit 2,4 Ghz WLAN kompatibel

Okay, gehen wir mal unironisch an das Design des SwitchBot Luftreinigers mit Tisch heran! Die Idee des Gerätes ist es, eine möglichst haustierfreunldiche Lösung zu entwickeln. Und da hat sich SwitchBot durchaus Gedanken gemacht. Einerseits gibt es den besagten Tisch, der als Sitzplatz für Katzen dienen soll. Falls man keine Katzen als Haustiere hat, nimmt der Tisch aber auch eine Doppelrolle als Qi-fähige Ladestation für Euer Smartphone ein. Wer 60 Euro sparen möchte, der kann sich auch für das Gerät ohne Tisch entscheiden.

Neben der gemütlichen Katzen-Ablage verfügt der Luftreiniger zudem über ein Netzteil, das mit einem gewebten Kabel ausgestattet ist. Dieses ist laut Herstellerangaben gegen Bisse von Tieren geschützt. Ihr braucht Euch folglich weniger Sorgen um das Kabel zu machen. Wie wir später beim Filter sehen werden, hat SwitchBot auch hier auf die „Haustierfreundlichkeit“ geachtet. Kommen wir aber zuerst einmal zur Nutzerfreundlichkeit.

Ein Telefon zeigt einen Ladezustand von 82 % auf einem Holztisch mit einer gemütlichen Hintergrund.
Der integrierte Tisch bietet eine Qi-Ladestation.
Quelle: nextpit
Nahaufnahme eines SwitchBot-Luftreinigers mit orangefarbenem Leuchten und einer Holzoberfläche.
Die LED-Lampe könnt Ihr in verschiedenen Farben und Intensitäten steuern.
Quelle: nextpit
Nahaufnahme eines SwitchBot-Luftreinigers mit oranger Beleuchtung und Logo.
Switchbot bietet bei seinen Produkten eine einheitliche Designlinie.
Quelle: nextpit
Ein SwitchBot-Luftreiniger mit Steuerknöpfen und einem Holzdeckel.
Die Knöpfe werden in bestimmten Winkeln vom Holztisch verdeckt.
Quelle: nextpit
Ein zylindrischer Luftreiniger auf einem Holztisch, der sein weißes Äußeres und den schwarzen Innenfilter zeigt.
Neue Filter könnt Ihr zum Marktstart noch nicht kaufen. Kommen aber sicherlich noch in den Onlineshop.
Quelle: nextpit
Nahaufnahme der strukturierten Oberfläche eines SwitchBot-Luftreinigers.
Der Filter kombiniert HEPA-Filtrierung und Aktivkohle gegen schlechten Geruch.
Quelle: nextpit
Ein SwitchBot-Luftreiniger mit einem Holzdeckel und beleuchtetem Bedienfeld in Orange.
Erfreulich: Alle Funktionen lassen sich auch direkt am Gerät steuern.
Quelle: nextpit
Ein SwitchBot-Luftreiniger mit einem abnehmbaren Filter, auf einem Teppichboden mit dekorativen Lichtern im Hintergrund.
Den Filter setzt Ihr hinten in das Gerät ein.
Quelle: nextpit

Die gestaltet sich bei der Einrichtung des Luftreinigers erst einmal sehr positiv. Vor der Inbetriebnahme steckt Ihr den Tisch auf den Luftreiniger und dreht ihn einmal nach rechts bis er einrastet. Ein Kabel im Inneren des Drehmechanismus liefert Strom für die Qi-Ladestation, die SwitchBot in den Tisch integriert hat. Dann entfernt Ihr noch die Plastikverpackung von der Filtereinheit und schaltet den Luftreiniger zum ersten Mal ein. Wer keine smarten Funktionen braucht, ist jetzt schon fertig.

Wollt Ihr den smarten Luftreiniger über das Smartphone oder über Sprachassistenten steuern, müsst Ihr ihn in der SwitchBot-App einrichten. Der Prozess ist sehr einfach und benötigt keine Smart-Home-Bridge wie etwa die SwitchBot-Schalter, die meine Kaffeemaschine vor einiger Zeit „smart“ gemacht haben. Allerdings funktioniert der Luftreiniger nur mit WLAN-Netzwerken, die in 2,4 Ghz funken. Liefert Euer Router kein Dual-Band, habt Ihr ein Problem.

Ebenfalls ein wenig problematisch ist die Anordnung der Knöpfe des Luftreinigers. Sie befinden sich unter dem Tisch leicht angewinkelt und sind deshalb nicht aus jeder Position zu erkennen. Dass man aber alle Funktionen anhand von Knöpfen auf dem Gerät abbildet, ist durchaus positiv zu bewerten. Hier hätte man aber sicher eine komfortablere Positionierung finden können.

Über ein Display verfügt das smarte Device übrigens nicht. Allerdings indiziert Euch SwitchBot auf Wunsch die Luftqualität anhand einer farbigen LED. Wie Ihr auf den Fotos erkennen könnt, illuminiert diese den Tisch von unten und sorgt für einen modernen Look. Stört Euch das Licht, könnt Ihr es in drei Stufen dimmen oder ausschalten. Wenn Ihr eine bestimmte Farbe präferiert, könnt Ihr diese auch dauerhaft aktivieren. Nett!

Smart-Home-Funktionen

SwitchBot ist in unseren Testberichten zumeist positiv aufgefallen, was die Kompatibilität zu Smart-Home-Systemen angeht. Und so ist es auch beim Luftreiniger mit Tisch! Diesen könnt Ihr wahlweise über Alexa, Google Home, SmartThings, die Siri-Shortcuts sowie die etwas offeneren Standards IFTTT und Matter steuern. SwitchBot selbst bietet zudem einige Automatisierungs-Funktionen in der eigenen App an.


Gefällt:

  • Hohe Kompatibilität zu Smart-Home-Standards
  • Schon Matter-kompatibel

Gefällt nicht:


Der Luftreiniger mit Tisch ist mit fünf verschiedenen Smart-Home-Diensten kompatibel und unterstützt darüber hinaus noch Matter. Damit sind einem bei der Einbindung ins Smart-Home eigentlich keine Grenzen gesetzt. Dabei können wir den Luftreiniger sowohl über eine Sprachsteuerung à la Alexa, Siri oder Google Assistant steuern oder mit anderen Smart-Home-Geräten sowie Ereignissen verknüpfen. Und hierfür bietet SwitchBot in der eigenen App bereits umfangreiche Funktionen zur Smart-Home-Automation an.

Einstellungsbildschirm für Luftreiniger Tisch 72 mit verschiedenen Optionen.
Über die Einstellungen gibt’s noch mehr Feinheiten, wie Ihr den Luftreiniger mit Tisch anpassen könnt.
Quelle: nextpit
Ein Smartphone-Bildschirm zeigt die Einstellungen zur Erstellung von Automatisierungen für einen SwitchBot-Luftreiniger.
Erstellt Ihr eine neue Automation, könnt Ihr den Auslöser und die Aktion selbst bestimmen.
Quelle: nextpit
Smartphone-Bildschirm mit Optionen zur Hausautomation und empfohlenen Automatisierungen.
Schauen wir uns die Smart-Home-Automation von Switchbot noch einmal an.
Quelle: nextpit
Smartphone-Bildschirm zeigt Einstellungen für die Hausautomation für einen Luftreiniger.
Alle Smart-Home-Geräte von Switchbot könnt Ihr in einer Übersicht sehen.
Quelle: nextpit
Smartphone-Bildschirm zeigt Optionen zum Hinzufügen von Bedingungen für Smart-Geräte an.
Neben standortbasierten Daten können wir auch andere Aktionen im Smart-Home wählen.
Quelle: nextpit
Automatisierungseinstellungen für einen Luftreiniger mit Wetterbedingungen auf dem Smartphone-Bildschirm.
Hier können wir nun bestimmen, dass der Luftreiniger bei Regenwetter in Berlin angehen soll.
Quelle: nextpit

So kann ich die Daten des Luftreinigers etwa dafür nutzen, um andere Geräte zu steuern. Ist die Luftqualität beispielsweise zu schlecht, kann ich eine smarte Glühbirne dazu bringen, die Farbe auf Rot zu wechseln. Oder ich verbinde das Gerät mit einem Fenstersensor und lasse automatisch einen Reinigungszyklus beginnen, wenn ein Fenster wieder geschlossen wird. Wer an Hauptstraßen wohnt, kann so dafür sorgen, dass Feinstaub nach dem Lüften aus der Luft gefiltert wird.

Die Offenheit für Plattformen und die umfangreichen nativen Automatisierungsfunktionen machen den SwitchBot-Luftreiniger zu einem der smartesten Luftreiniger, die ich bislang getestet habe. Gleichzeitig muss man SwitchBot einfach für ihre umfangreiche Kompatibilität loben! Es ist meiner Meinung nach sehr begrüßenswert, dass der Hersteller sein Portfolio erweitert. Inzwischen bietet man neben Luftreinigern und den mechanischen SwitchBot-Schaltern (zum Test) auch Staubsaugerroboter, wie den K10+ Pro (zum Test), an.

Filter- und Reinigungsleistung

Zur Filterung der Raumluft kombiniert SwitchBot einen HEPA-Filter und einen Aktivkohlefilter. Darüber hinaus sollen Tierhaare über eine Gitterstruktur beim Ansaugen festgehalten werden. Um unangenehme Gerüchte zusätzlich zu vermeiden, verfügt der Luftreiniger über eine Schublade für ätherische Öle. Um schlafende Haustiere nicht zu stören gibt es zudem einen „Pet-Mode“.


Gefällt:

  • Gute Filtereigenschaften dank kombiniertem Filter
  • Recht hohe Leistung

Gefällt nicht:

  • Keine Infrarot-Funktion wie andere Luftreiniger
  • Bietet nur eine E12-Klassifizierung

Mit einem CFM-Wert von 236 liegt der SwitchBot-Luftreiniger im Mittelfeld der von nextpit getesteten smarten Luftreiniger. Einen Raum mit einer Grundfläche von 20 m² und einer Deckenhöhe von 2,4 m soll er laut Herstellerangaben in etwa sieben Minuten vollständig reinigen können. Das entspricht einer Leistung von 411 m³ pro Stunde – ein ziemlich guter Wert, der im Vergleich nur vom Phillips 3000i (zum Test) oder dem Xiaomi Smart Air Purifier 4 überboten wurde.

Auffällig ist allerdings, dass der SwitchBot-Luftreiniger schon auf geringster Stufe recht laut ist. Ich würde den Geräuschpegel mit einer Dunstabzugshaube vergleichen – wenn der Luftreiniger läuft, ist er immer wahrnehmbar und man kann das Geräusch beim konzentrierten Arbeiten nur schwer ausblenden. Dreht man ihn voll auf, wird der Lärm schnell nervig. Im Video weiter unten habe ich den Ton unverändert gelassen, sodass Ihr den Unterschied hören könnt.

Zusätzlich zur kleinsten Stufe hat Switchbot daher noch einen „Sleep“-Modus eingebaut. Bei diesem fährt der Luftreiniger das Gebläse noch weiter runter, bis es nicht mehr zu hören ist. Beim Test mit nassem Finger kann ich aber durchaus bestätigen, dass noch ein Luftstrom aus dem Gerät kommt. Schlafen sollte so problemlos möglich sein.

Mobile-App-Bildschirm zeigt den Filterstatus: 4315 Stunden verbleibend und Anweisungen zur Reinigung des Vorfilters.
Die Switchbot-App bietet einen Countdown für den nächsten Filterwechsel.
Quelle: nextpit
Mobile-App-Oberfläche, die Drittanbieter-Services für Smart-Geräte anzeigt.
Die Smart-Home-Kompatibilität ist bei Switchbot wirklich einzigartig.
Quelle: nextpit
Einstellungsbildschirm für den SwitchBot-Luftreiniger mit Optionen für Ton, Licht, Helligkeit und Lichtfarbe.
Stört Euch die LED-Lampe, könnt Ihr sie in der Farbe wechseln oder ganz ausschalten.
Quelle: nextpit
Smartphone-Bildschirm zeigt die Steuerung und Einstellungen des SwitchBot Luftreinigers.
Über die App könnt Ihr alle Funktionen steuern.
Quelle: nextpit
Ein Smartphone-Bildschirm zeigt Automatisierungseinstellungen für einen SwitchBot-Luftreiniger.
Wir haben uns zu Testzwecken für ‚Wenn es draußen in Berlin regnet‘ entschieden.
Quelle: nextpit
Smartphone zeigt App für Luftreiniger mit PM2.5-Wert von 'Sehr gut' bei 8 an.
Die Luftqualität könnt Ihr direkt in der App sehen!
Quelle: nextpit
Smartphone-Bildschirm, der Wetterbedingungen für einen SwitchBot-Luftreiniger anzeigt.
In unserem Beispiel können wir etwa eine Wetterbedingung nutzen.
Quelle: nextpit
Umweltdaten zeigen PM2.5-Werte in einer Smartphone-App.
Über die ‚Umweltdaten‘ lassen sich die PM2.5-Werte der letzten Tage und Wochen ansehen.
Quelle: nextpit

Der Luftstrom, den der SwitchBot-Luftreiniger erzeugt, ist dafür aber durchaus stark und hat einen kühlenden Effekt. Initial hatte ich das Gerät in die Nähe meines Schreibtisches gestellt und musste ihn beim Arbeiten irgendwann wegstellen, da mir kalt wurde. Im Sommer ist das natürlich durchaus von Vorteil. Es gibt allerdings Luftreiniger, etwa der AEG Pure Multi 7000 (zum Test), die den ausgestoßenen Luftstrom deutlich besser steuern können.

Gereinigt wird die Luft bei SwitchBot über einen zweistufigen Filter, den es im Dezember 2024 leider noch nicht als Zubehör zum Nachkaufen gibt. SwitchBot bietet in der Companion-App einen Countdown an und ich müsste den Filter in 4.315 Stunden wechseln. Im Dauerbetrieb wären das knapp 180 Tage und so hat SwitchBot noch ein wenig Zeit, das Zubehör in seinen Onlineshop mit aufzunehmen. Ärgerlich sind die Verzögerungen dennoch.

Im zweistufigen Filter kombiniert SwitchBot aber einen HEPA-Filter mit einem Aktivkohlefilter. Ein Vorfilter soll zudem Tierhaare und gröbere Partikel filtern. So erreicht SwitchBot eine Filterrate von 99,7 % von Partikeln mit 0,1 Mikrometern Durchmesser. Damit wäre der Filter nach E12 klassifiziert und fällt damit hinter vielen Konkurrenten zurück, die H13-Filter verwenden.

Durchaus interessant ist allerdings, dass SwitchBot die verwendete Aktivkohle auf Ammoniak, Schwefelwasserstoff, Methylmercaptan, Triethylamin und Essigsäure prüft. Hierdurch sollen die Filter keine gesundheitliche Belastung für Haustiere darstellen. Apropos Haustiere: Mit dem Vorfilter möchte SwitchBot auch eine Zuverlässige Reinigung der Umgebungsluft von Tierhaaren erreichen. Da bei mir keine Katze wohnt, habe ich mir Katzenhaare besorgt und Euch einen kleinen Test aufgenommen.

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Büschel an Katzenhaaren werdet Ihr mit dem Luftreiniger von SwitchBot nicht ansaugen können. Einzelne leichte Haare wie die von Katzen gelangen aber durchaus in das Innere des Luftreinigers und werden dann vom Vorfilter aufgehalten. Diesen solltet Ihr also regelmäßig reinigen und könnt ihn dafür absaugen. Auch hieran erinnert Euch SwitchBot auf Wunsch via App. Praktisch!

Zu guter Letzt noch eine weitere Tier-Funktion: Aktiviert Ihr den „Pet-Mode“, soll der Luftreiniger eine besonders sanfte Luftzirkulation aktivieren. Ich persönlich nehme dabei keinen Unterschied wahr. Katzen werden den Modus aber womöglich „appreciaten“!

Stromversorgung und Akku

SwitchBots Luftreiniger mit Tisch kommt ohne integrierten Akku – allerdings gibt es an seiner Unterseite Ladekontakte. Womöglich liefert man in der Zukunft also noch einen Standfuß mit integriertem Akku nach. Die Leistungsaufnahme liegt bei mindestens 6,5 W und maximal 40,6 W.


Gefällt:

  • Nichtiger Stromverbrauch im Standby
  • Moderate Leistungsaufnahme insgesamt

Gefällt nicht:

  • Akku noch nicht verfügbar

Allzu viel lässt sich nicht sagen über die Stromversorgung – das vor Tierbissen geschützte Kabel habe ich Euch schon gezeigt. Bleibt also vor allem die Leistungsaufnahme in Form einer Tabelle:

Leistungsaufnahme SwitchBot Luftreiniger

Status Verbrauch
Standby 0 W (nicht messbar)
Stufe 1 6,5 W
Stufe 2 20,7 W
Stufe 3 40,6 W

Abschließendes Fazit

Bei nextpit testen wir immer mal wieder haustierfreundliche Technik und haben den Produkten sogar einen eigenen Artikel gewidmet. Einen Luftreiniger auf die Bedürfnisse von Menschen mit Haustieren zuzuschneiden, ist dabei noch eine der sinnvolleren Ideen. Das Design des Luftreinigers mit Tisch überzeugt aber vor allem auch dadurch, dass er nicht nur auf Haustier-Haushalte zugeschnitten ist. Dank Qi-Ladestation kann der Luftreiniger auch als smarter Nachttisch dienen.

Apropos smart: SwitchBot lässt in puncto Smart-Home wirklich keine Wünsche offen. Dabei unterstützt man alle gängigen Smart-Home-Protokolle und sorgt mit Matter für noch mehr Flexibilität. Schauen wir zur Konkurrenz finden wir bei der Luftreinigung aber leistungsstärkere Modelle. Der genutzte HEPA-Filter schafft es nur auf E12, und insgesamt arbeitet das genutzte Gebläse sehr geräuschvoll. Eine Steuerung des Luftstroms fehlt und so sorgte der Luftreiniger mit Tisch im Test immer wieder für unterkühlte Nieren.

Der Preis ist mit knapp 300 Euro zudem recht hoch. Zum Zeitpunkt dieses Testberichts können wir noch nicht abschätzen wie hoch die Preise für Ersatzfilter sind, da SwitchBot sie noch nicht anbietet. Leider empfehle ich den Luftreiniger daher tatsächlich eher für Haushalte mit Tieren oder für Smart-Home-Enthusiasten. Für andere Einsatzzwecke gibt es Geräte mit besseren Reinigungseigenschaften.

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