In Zeiten von Saugrobotern und Saugwischern darf der herkömmliche Akkusauger natürlich nicht fehlen. Egal ob Hartböden, Teppiche oder das Sofa: Mit dem Tineco Pure One A90S Artist sollt Ihr all das im Nu wieder sauber bekommen. Wie gut sich der Akku-Staubsauger im Praxistest geschlagen hat und ob ich ihn Euch weiterempfehlen kann, lest Ihr hier.
Tineco Pure One A90S: Preis und Verfügbarkeit
Der Akkusauger von Tineco wird mit einem UVP von 699,99 Euro gehandelt. Kaufen könnt Ihr ihn entweder bei Tineco selbst oder beim Versandriesen Amazon. Dort ist er immer mal wieder mit Rabatt zu haben.
Erster Eindruck: Design und Verarbeitung
Auf den ersten Blick wirkt der Tineco A90S Sauger sehr hochwertig. Das anthrazit- und goldfarbene Material lässt ihn sehr edel aussehen und er fühlt sich sauber verarbeitet an. Er liegt gut in der Hand, obwohl er mit 3,9 Kilogramm relativ schwer ist.
Der Sauger wird inklusive einer Ladestation und Halterung geliefert, die nicht wie bei anderen Modellen in die Wand gebohrt werden muss, sondern zusammengebaut wird. Dennoch sollte der A90S in der Nähe einer Wand und nicht frei im Raum stehen. Der Ladevorgang startet automatisch, wenn Ihr den Sauger andockt, sodass er immer einsatzbereit ist. Eine Absaugfunktion sucht Ihr allerdings vergeblich, der Staubbehälter muss manuell geleert werden. Links und rechts an der Ladestation befinden sich noch zwei Halterungen für zwei separate Düsen, die im Lieferumfang enthalten sind.

Der Aufbau der Station und des Saugers war ziemlich simpel. Tineco druckt dafür einen Quick Start Guide direkt auf den Karton, in dem der Sauger geliefert wird. Wer mehr Hilfe braucht, kann auf die Gebrauchsanweisung zurückgreifen.
Alles in allem gefallen mir die Station und das Design des Saugers ziemlich gut. Es ist alles ordentlich verstaut und dank der Halterung seid Ihr relativ flexibel bei der Wahl des Standorts für den Sauger – eine Steckdose muss natürlich in der Nähe sein. Für den Preis hätte ich mir jedoch noch eine Absaugstation gewünscht, wie beispielsweise beim Tineco Pure One Station 5 Plus.
Bedienung und Reinigungsleistung des A90S
Die Bedienung des A90S ist ziemlich selbsterklärend. Einfach einschalten und los geht’s. Auf dem Display am Handstück könnt Ihr erkennen, in welchem Modus Ihr Euch gerade befindet. Insgesamt stehen Euch drei verschiedene Einstellungen zur Verfügung: Max, Eco und Auto. Ich empfehle Euch den automatischen Modus, denn hier erkennt der Sauger automatisch den Bodentyp und unterscheidet zwischen Teppich und Hartböden. Er passt die Saugleistung dann automatisch an, sodass Ihr nicht permanent umschalten müsst. Manuell wechselt Ihr den Modus per Knopfdruck.

Die Hauptdüse, die 3DSense-Masterbürste, ist mit einem grünen Licht ausgestattet, das selbst kleinste Staubpartikel sichtbar macht. Ich kann Euch sagen: Das ist kein schöner Anblick. Umso besser ist aber das Gefühl, wenn der Sauger alles entfernt hat, und die Böden wirklich tiefenrein sind. Mit einer Saugleistung von 270 AW hat der A90S problemlos alles eingesaugt, was ich ihm im Test vorgeworfen habe – von Tierhaaren bis zur zerschredderten Kauwurzel von meinem Hund. Die Düse ist mit dem sogenannten SmartLift-System versehen, das es Euch ermöglicht, die Öffnung dieser zu erweitern und so auch gröbere Partikel einzusaugen.
Die Reinigung bis an Kanten und Wände hat im Test mal besser, mal schlechter funktioniert. Hier kommt es darauf an, wie nah Ihr wirklich an die Kanten herankommt. Überrascht hat mich das Reinigungsergebnis auf meinem Sofa. Helles Polster und schwarzer Hund sind normalerweise keine gute Kombi, mit dem A90S aber kein Problem. Ganz besonders cool fand ich das um 180 Grad knickbare Gelenk. Mit diesem könnt Ihr easy unter Möbelstücken saugen, ohne Euch bücken zu müssen.

Die Akkuleistung des A90S hat für meine Wohnung vollkommen ausgereicht. Nach 90 m² im Automatikmodus blieben noch 73 Prozent übrig, was absolut gut ist. Je nach verwendeter Düse variiert die Laufzeit. Tineco selbst gibt eine Ausdauer von bis zu 75 Minuten mit der 3DSense-Masterbürste und bis zu 105 Minuten mit der im Lieferumfang enthaltenen 2-in-1-Fugen- und Staubdüse an.
Zubehörteile und Wartung
Den Tineco A90S habt Ihr in wenigen Sekunden auch in einen praktischen Handstaubsauger umgebaut. In Kombination mit der im Lieferumfang enthaltenen Fugen- und Staubdüse könnt Ihr so ebenfalls in Sofaritzen saugen oder Spinnen(weben) aus den Zimmerecken entfernen. Aber auch hier ist mir das recht hohe Gewicht des Saugers aufgefallen. Zusätzlich packt Tineco noch eine FlexiSoft-Düse und eine Mini-Powerbürste ins Paket. Letztere ist nur 14,5 cm breit und eignet sich daher prima zur Reinigung von verwinkelten Wohnungen oder dem Auto.
Der Staubbehälter lässt sich einfach per Knopfdruck vom Handstück entfernen, die Klappe könnt Ihr dann aufschieben. Tineco gibt an, dass er mit Wasser ausgewaschen werden kann bzw. sollte. Nach der Reinigung ist der Behälter mit etwas Übung auch ruckzuck wieder eingesetzt und der A90S einsatzbereit.

Fazit: Lohnt sich der Tineco A90S?
Abschließend stellt sich natürlich die Frage: Kann ich Euch den Tineco A90S empfehlen? Dazu fällt mir ein klares Jein ein. Die wirklich grandiose Reinigungsleistung und die Akkulaufzeit stehen dem recht hohen Preis (UVP: 699 Euro) und der für den Preis fehlenden Absaugfunktion gegenüber.
Wer bereit ist, etwas tiefer in die Tasche zu greifen für einen Sauger, der im Handumdrehen für eine blitzblanke Wohnung sorgt, ist hier richtig aufgehoben. Wenn Ihr jedoch lieber weniger Geld investieren oder nicht auf Features wie eine Absaugstation verzichten wollt, rate ich Euch eher zu einem anderen Gerät von Tineco.
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Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit Tineco.
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