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ZTE

ZTE Axon 10 Pro

4,0

Pro

  • Spitzen Verarbeitung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Starke Performance
  • Kabelloses Laden & IP68-Zertifizierung

Contra

  • Unzuverlässiger Fingerabdrucksensor
  • Unsichere Gesichtserkennung
  • Software macht manchmal Probleme
Foto: Handy ZTE zte-axon-10-pro

Pros des ZTE Axon 10 Pro

  • Spitzen Verarbeitung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Starke Performance
  • Kabelloses Laden & IP68-Zertifizierung

Contras des ZTE Axon 10 Pro

  • Unzuverlässiger Fingerabdrucksensor
  • Unsichere Gesichtserkennung
  • Software macht manchmal Probleme

ZTE Axon 10 Pro: Preis und Verfügbarkeit

Das ZTE Axon 10 Pro ist aktuell bereits bei diversen Online-Händlern zur unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers von 599 Euro erhältlich. Damit ist das Smartphone deutlich günstiger als die Konkurrenz aus Samsung, Huawei und Co. und spielt eher in einer Liga mit OnePlus oder Honor. Verfügbar ist es ausschließlich in blau.

Flutschiger Handschmeichler wird schnell schmuddelig

Beim Material setzt ZTE auf die aktuell fast überall zu findende Kombination aus Glasflächen und Metallrahmen. Während das Frontglas nur zu den Längsseiten hin gebogen ist, ist es Hinten zu allen vier Seiten hin abgerundet. Die Verarbeitung ist hervorragend und der Übergang zum Rahmen gelingt dem chinesischen Hersteller sogar etwas besser als Samsung beim Galaxy S10.

Rückseite des Axon 10 Pro
Die Rückseite des Axon 10 Pro kann als Spiegelersatz herhalten. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Damit ist das Axon 10 Pro zwar ein echter Handschmeichler, aber auch ziemlich flutschig. So war ich nur ungern ohne die dem Smartphone beigelegte transparente Schutzhülle unterwegs. Doch die hilft auch bei einem zweiten „Problem“: die spiegelnde Rückseite, die an das Huawei P20 Pro erinnert. Die ist zwar schön anzusehen und kann im Notfall als echter Spiegelersatz herhalten, ist aber unglaublich schnell mit Fingerabdrücken übersät und sieht schmuddelig aus.

Zwei Sensoren der Triple-Kamera auf der Rückseite des Axon 10 Pro sind in einem leicht herausstehenden Modul untergebracht. Der leicht überstehende Rand drum herum schützt das Glas darüber vor Kratzern. Das Wackeln beim Bedienen, liegt das Smartphone auf der Rückseite, stört allerdings. Denn das Gerät wabbelt umher, egal an welcher Stelle man auf das Display tippt.

Kleiner Wackeldackel
Das Axon 10 Pro ist ein kleiner Wackeldackel. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Power-Button und Lautstärkewippe befinden sich auf der rechten Seite und bieten einen knackigen Druckpunkt und geringen Tastenhub. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass beide Buttons etwas mehr Abstand zueinander hätten, drückt man doch gerne mal versehentlich den Falschen. Der SIM-Slot auf der Unterseite schließt bündig ab und USB-Anschluss sowie Lautsprechergrill sind makellos untergebracht. Insgesamt ist das Axon 10 Pro ein wirklich schön anzusehendes Smartphone.

Schönes Display mit knackigen Farben

Als Display im Axon 10 Pro kommt ein 6,47 Zoll großes AMOLED-Panel im 19.5:9-Format zum Einsatz, das mit 2.340 x 1.080 Pixel (FHD+) auflöst und rund 88 Prozent der Front einnimmt. Eingerahmt wird das von einem nach unten hin minimal breiteren Rand. Am oberen Ende ist die gleiche Tropfen-Notch wie beispielsweise beim Hauwei P30 zu finden. Die fällt aber bereits nach kurzer Nutzungszeit nicht störend auf.

Notch
Die Notch stört kaum und zieht auch die Benachrichtigungszeile nicht übermäßig in die Länge. / © NextPit Bildquelle: NextPit

OLED-typisch überzeugt das Display mit knackigen Farben, guten Kontrasten und tiefen Schwarztönen. In den Grundeinstellungen ist die Farbtemperatur eher bläulich, die lässt sich aber auch den eigenen Vorlieben entsprechend anpassen. Lediglich eine Option, die Farbsättigung etwas runterzuregeln hätte ich mir gewünscht. Die Blickwinkelstabilität ist gut und auch die maximale Helligkeit absolut ausreichend, damit Inhalte auch bei grellem Sonnenlicht ablesbar bleiben.

Zum Feature-Umfang gehören die Unterstützung von HDR10 für optimierten Kontrast und strahlende Farben und ein Alwas-On-Display für die Anzeige von Benachrichtigungen, wo die Symbole der entsprechenden App angezeigt werden. Alles in allem ist das Display des Axon 10 Pro schön anzusehen .

Das Axon 10 Pro macht das Entsperren manchmal schwer

Wie aktuell viele andere Smartphones bieten sich auf dem Axon 10 Pro zwei Möglichkeiten der Entsperrung an . Eine ist der in das Display integrierte optische Fingerabdrucksensor, die andere die Gesichtserkennung über die Frontkamera. Die Gesichtsentsperrung ist so schnell, dass man nach Drücken des Power-Button fast unmittelbar auf dem Homescreen landet, wenn man es so eingestellt hat.

Allerdings ist die Methode durch das zweidimensionale Verfahren auch entsprechend unsicher, was durch das nur 1 Sekunde andauernde „Einscannen“ bestärkt wird. In kurzen Tests konnten wir das System zwar nicht austricksen, würden es aber auch nicht ausschließen. In der Nacht ist die Erkennung zudem nicht zu gebrauchen. Da hilft es auch die Einstellung nicht, das hierbei automatisch die Displayhelligkeit voll aufgedreht wird. Denn das ist wiederum wohl auch kaum etwas, was man mitten in der Nacht möchte.

Fingerabdruck funktioniert leider nicht zuverlässig genug
Der Fingerabdruck funktioniert leider nicht zuverlässig genug. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Probleme macht leider der Fingerabdrucksensor. Könnte ich mit der im Vergleich zu kapazitiven Sensoren etwas zögerlichen Entsperrung noch leben, sind es die Probleme bei der Erkennung, die immer wieder stören. Ich musste jeden Daumen mindestens zwei mal hinterlegen, bis der Sensor nur noch bei jedem Dritten mal das Entsperren verweigerte. Sind die Finger nur ein bisschen feucht, fettig oder verschmutzt, streikt der Sensor gleich ganz.

Übrig bleibt damit manchmal nur das Entsperren per PIN und ich dachte, die Zeiten wären längst vorbei. Hoffentlich schiebt ZTE hier zeitnah ein Update nach, um zumindest die Erkennung im Normalfall zu verbessern.

Bei der Software hakt es noch

Bei der Software des Axon 10 Pro erlaubt sich ZTE, wie , wie schon beim Axon 9 Pro ( zum Test), immer noch einige Patzer . Hier kommt Android 9 Pie zum Einsatz, worüber ZTE sein eigenes Nutzerinterface namens MiFavor 9.1 stülpt. Die Anpassungen fallen aber deutlich geringer aus, als es beispielsweise bei Samsung oder Huawei der Fall ist. Bei den Schnelleinstellungen, der Benachrichtigungszeile und den Einstellungen hat der Hersteller Hand angelegt und auch einen eigenen Launcher implementiert.

Zu den von ZTE implementierten zusätzlichen Funktionen gehören Gesten-Optionen, wie das Schütteln des Smartphones zum Aktivieren der Taschenlampe, Anheben zum Aktivieren des Displays oder Umdrehen zum Stummschalten. Die vorinstallierten Apps halten sich in Grenzen und sind mit einem Datei-Manager, dem Private Space, um Bilder, Videos oder Apps für Unbefugte zu sperren oder einem Voice-Recorder durchaus nützlich. Sie lassen sich zudem größtenteils zumindest deaktivieren.

Verschiedene Gesten und drei Navigations-Arten
Verschiedene Gesten (li) und drei Navigations-Arten (m) stehen zur Auswahl, während App-Benachrichtigungen manchmal Probleme machen (re). / © NextPit Bildquelle: NextPit

Leider hakt es bei der Software noch an einigen Stellen und wirkt nicht ganz durchdacht. Beim Abspielen von Musik über Spotify bekommt man manchmal nur die Meldung angezeigt, dass die App gerade läuft und kann die Wiedergabe nicht mehr steuern. Tippt man im Sperrbildschirm auf eine Benachrichtigung, soll man das Axon 10 Pro anschließend mit dem PIN entsperren. Will man aber den Fingerabdruck nutzen, muss man vorher auf ein viel zu kleines Symbol dafür tippen. 

Auch bei der Formulierung einiger Features tut sich ZTE etwas schwer. Die werden zum Teil mit solch langen Schachtelsätzen erklärt, dass man ganz klassisch am Ende den Anfang des Satzes vergessen hat oder sind einfach unverständlich. Besser hätte man auch die optionale Gestensteuerung umsetzen können. Die Möglichkeit, durch eine Wischbewegung vom Seitenrand aus einen Schritt zurück zu gehen, vereitelt das Ausklappen des Hamburger-Menüs zahlreicher Apps. Hier wäre es besser gewesen, wenn man den Bereich entsprechend hätte einschränken können.

Benachrichtigungszeile im Querformat
Zieht man beim Schauen von Videos im Querformat die Benachrichtigungszeile runter, passiert das. / © NextPit Bildquelle: NextPit

So bekam ich auf dem Axon 10 Pro bei einigen Apps zwischendurch einfach keine Benachrichtigungen mehr und musste die entsprechenden Einstellungen zurücksetzen, App-Icons und Beschriftung in Launcher sowie App-Drawer sind übermäßig groß und einige eingeblendete Fenster werden samt Text an der Seite abgeschnitten. Hier sollte ZTE auf jeden Fall nachbessern. 

Axon 10 Pro ist an der oberen Leistungsgrenze

In Sachen Performance muss sich das Axon 10 Pro keineswegs vor der Konkurrenz verstecken , steckt das Smartphone doch so einige teurere Mitbewerber locker in die Tasche. Das zeigt sich sowohl in den Benchmark, als auch bei der Nutzung im Alltag. Hier läuft alles butterweich, Apps öffnen sich schnell, Multitasking funktioniert reibungslos und zu keiner Zeit räumt sich das Smartphone auffällige Pausen für die Berechnung ein.

Zu verdanken ist das dem Snapdragon 855, dem aktuellen High-End-Chip von Qualcomm, dem ZTE in der von uns getesteten Variante 6 GByte RAM und 128 GByte, per microSD-Karte (bis zu 1 TByte) erweiterbaren, Speicher zu Seite stellt. Die Ausführungen mit 8 oder gar 12 GByte RAM und 256 GByte Speicher sind hierzulande nicht erhältlich.

ZTE Axon 10 Pro im Benchmark-Vergleich

  ZTE Axon 10 Pro OnePlus 7 Pro Huawei P30 (Pro)
3D Mark Sling Shot Extreme ES 3.1 5.594 5.374 3.934
3D Mark Sling Shot Vulkan 4.842 4.758 4.134
3D Mark Sling Shot ES 3.0 7.457 6.958 3.211
3D Mark Ice Storm Unlimited ES 2.0 65.118 65.808 37.004
Geekbench 4 (Single / Multi) 3.519 / 11.044 3.419 / 10.773 3.322 / 9.710
PassMark Memory 32.136 31.375 30.150
PassMark Disk 66.132 69.984 45.394

Richtiger Stereo-Sound geht anders

In Sachen Sound will ZTE beim Axon 10 Pro mit Stereo-Lautsprechern und Unterstützung von DTS:X Ultra überzeugen . Zum Einsatz kommt dafür eine Kombination aus Hörmuschel-Lautsprecher und einem nach unten gerichteten Lautsprecher. Allerdings ist letzterer deutlich lauter als der oberhalb des Display und wird der zugehalten, bleibt vom Sound nicht mehr viel übrig. Das machen einige Konkurrenten deutlich besser.

Hörmuschel-Lautsprecher-Kombi
Die Hörmuschel-Lautsprecher-Kombi macht leider nicht viel her. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Insgesamt ist der Sound zwar ordentlich laut, wirkt aber voll aufgedreht dezent blechern und es fehlt Smartphone-typisch an Bass. Einen Klinkenanschluss gibt es nicht, allerdings einen im Lieferumfang enthaltenen Adapter von USB-C auf 3,5-Millimeter-Klinke.

Bei Kamera-Software ist noch Luft nach oben

Die Kamera gehört bei einem Smartphone mittlerweile zu einem der wichtigsten Kriterien und daher lässt sich ZTE an dieser Stelle nicht lumpen . Auf der Rückseite findet sich daher eine Triple-Kamera, die mit Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel und dreifach digitalem Zoom mehrere Optionen für Aufnahmen bietet und sich wie folgt zusammensetzt:

  • 48 Megapixel – Weitwinkel, f/1.7-Blende, Pixel-Binning, OIS
  • 20 Megapixel – Superweitwinkel (125°), f/2.2-Blende
  • 8 Megapixel – Teleobjektiv, 3x optischer Zoom, f/2.4-Blende

Bei Tag liefert die Kombi des Axon 10 Pro im Test gute Aufnahmen mit viel Details und stark gesättigten Farben. Letzteres lässt sich nicht anpassen, muss also Eurem Geschmack entsprechen. Leider neigt die Kamera bei 48 Megapixel dazu, dass helle Flächen ausbrennen. Da der Unterschied zu den 12 Megapixel kaum sichtbar ist, empfehlen wir diese Einstellung, da sich hier der HDR-Modus nutzen lässt, was wiederum blau manchmal ins türkise rüber rutschen lässt. Kontrast und Kanten schärfe fallen ebenfalls relativ hoch aus – auch das muss man mögen.

Helle Bereiche
Helle Bereiche wirken bei 48 Megapixel schnell ausgebrannt / © NextPit Bildquelle: NextPit

Bei schlechten Lichtverhältnissen fällt die Qualität entsprechend ab. Der Nachtmodus bringt hier nur etwas, wenn wirklich noch genug Lichtquellen übrig sind. Schnell bringt der hingegen keine sichtbare Verbesserung, sondern braucht einfach nur deutlich länger für die Aufnahme – die dann auch gerne mal unscharf wird. Für Bilder in der beleuchteten Stadt ist das Pixel-Binning für mehr Lichtausbeute aber nutzbar, in dunklen Räumen nur bedingt.

Nachtmodus
Der Nachtmodus bringt etwas mehr Licht ins Bild, aber leider auch Unschärfe mit sich. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Die Frontkamera schießt Bilder mit 20 Megapixel, die scharf und ebenfalls farbenfroh ausfallen. Schrauben muss ZTE aber am Porträtmodus, der noch Probleme hat Vorder- und Hintergrund vernünftig zu trennen. Das fällt auch bei Nutzung des Bokeh-Modus über die Hauptkamera auf. Aber macht Euch von alledem natürlich gerne selbst ein Bild:

Vielfältige Kamera-App

Ansonsten sind die Optionen in der Kamera-App vielfältig. Hier gibt es die Möglichkeit für Zeitlupen-Aufnahmen, Panoramen, einen manuellen Modus und natürlich verschiedene Filter sowie einen Beauty-Modus. Mehr Optionen hätte ich mir beim Zeitraffer-Modus gewünscht, der sich leider nicht fein genug einstellen lässt. Die geringstmögliche Option ist hier, 30 Sekunden Echtzeit in eine Sekunde zu quetschen.

Kamera-Hardware
Die Kamera-Hardware passt, nur an der Software bleibt zu schrauben. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Was mich hingegen stört: Nimmt man Fotos mit 48 Megapixel auf, möchte aber Zoomen, muss man vorher umständlicher Weise zuerst in die Einstellungen und manuell die Auflösung auf 12 Megapixel umstellen. Warum man hier keinen Button für integriert hat oder beim Zoomen einfach automatisch umschaltet und eine Warnung ausspuckt, bleibt mir ein Rätsel.

Zwei Tage Akkulaufzeit sind drin

Bei der Akkulaufzeit des Axon 10 Pro gibt es wirklich nichts zu meckern . Der 4.000 mAh große Akku bringt einen selbst bei noch so intensiver Nutzung problemlos über den Tag und ist vergleichbar mit der des Huawei P30 Pro (zum Test). Wer das Smartphone eher moderat nutzt, schafft es auch auf zwei Tage. Um 7 Uhr morgens abgestöpselt überrascht hier nämlich die Akkuanzeige mit soliden 60 Prozent, beim zu Bett gehen um 24 Uhr.

Qualcomms Quick Charge 4+
Geladen wird mit Qualcomms Quick Charge 4+ / © NextPit Bildquelle: NextPit

In der Regel kam ich im Testzeitraum auf Display-On-Zeiten zwischen 8 und 9 Stunden bei gemischter Nutzung aus Musik und Filme streamen, durch die sozialen Netzwerke stöbern und im Internet surfen. Aufgeladen wird über den USB-C-Anschluss auf der Unterseite. Hier kommt man in einer halben Stunde auf 50 Prozent, während die komplette Ladung jedoch eineinhalb Stunden dauert. Kabelloses Laden wird ebenfalls unterstützt, dauert aber natürlich deutlich länger. 

ZTE Axon 10 Pro: Technische Daten

Ein kleiner Geheimtipp

Das ZTE Axon 10 Pro ist zweifellos ein Spitzen-Smartphone. Es hat ordentlich Power unter der Haube und liefert die sowohl im Alltag als auch beim Zocken. Mit kabellosem Laden, einem wasserdichten Gehäuse und Stereo-Speakern sind zudem alle Zusatzfeatures vorhanden, die man von einem aktuellen High-End-Smartphone erwartet. Auf zwei davon muss man zum Beispiel beim 100 Euro teureren OnePlus 7 Pro verzichten, bekommt dafür aber natürlich andere Vorteile geboten.

Die Kamera liefert tagsüber gute Bilder und ist auch bei Nacht nicht völlig hilflos. Außerdem lässt sich mit Software-Verbesserungen noch schrauben, denn die verbaute Hardware stimmt und bietet viele Aufnahmeoptionen. Leider leistet sich ZTE einige Patzer mit dem schwachen Sound aus einem der Lautsprecher, dem unzuverlässigen Fingerabdrucksensor und der an einigen Stellen noch hakeligen Software.

Letzteres ist aber glücklicherweise auch etwas, was sich mit Updates leicht beheben lässt und so das 600 Euro teure Axon 10 Pro zu einem kleinen netten Geheimtipp werden lässt – besonders wenn der Preis so schnell fällt wie beim Vorgänger. Denn die Auswahl an Smartphones mit solch einem runden Gesamtpaket aus Highend-Hardware und zahlreichen Features ist zu dem Preis nicht besonders groß.