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Samsung Galaxy A56 5G

4,0

Pro

  • Hervorragendes Gesamtpaket
  • Farbenfrohes
  • helles Display
  • Extrem lange Update-Garantie
  • Wasserdicht
  • Gute Leistung
  • Solide Akkukaufzeit

Contra

  • Kamera mit unnatürlichen Farben
  • Speicher nicht erweiterbar
Foto: Handy Samsung samsung-galaxy-a56-5g

Pros des Samsung Galaxy A56 5G

  • Hervorragendes Gesamtpaket
  • Farbenfrohes, helles Display
  • Extrem lange Update-Garantie
  • Wasserdicht
  • Gute Leistung
  • Solide Akkukaufzeit

Contras des Samsung Galaxy A56 5G

  • Kamera mit unnatürlichen Farben
  • Speicher nicht erweiterbar

Samsung Galaxy A56 5G: Preis und Verfügbarkeit

Das Samsung Galaxy A56 startet zu einem Listenpreis von 479 Euro. Doch der Preis im Handel ist bereits wenige Wochen nach Marktstart, wie üblich, auf rund 350 Euro gefallen. Größere Preisnachlässe sind später selten, und unter 300 Euro fällt der Preis fast nie. So kostet der Vorgänger beinahe gleich viel. 

Samsung Galaxy A56 5G: Design und Verarbeitung

  Design und Verarbeitung
Bildschirm
  • 6,7-Zoll-Display
  • 1080 x 2340 Pixel
  • 120 Hz Bildwiederholrate
Abmessungen und Gewicht
  • 162,2 x 77,5 x 7,4 Millimeter
  • 198 Gramm
Widerstandsfähigkeit
  • IP68
  • Gorilla Glass Victus+

Das Samsung Galaxy A56 wird in einer kompakten Verpackung geliefert, die lediglich das Smartphone, ein Ladekabel und das SIM-Auswurfwerkzeug umfasst. Eine Schutzhülle oder Displayschutzfolie, wie sie bei einigen chinesischen Herstellern oft beiliegen, sucht Ihr hier vergeblich. Ebenso fehlt, wie bei Samsung mittlerweile üblich, ein Netzteil im Lieferumfang. Dieses müsst Ihr separat erwerben.

Das Design des Galaxy A56 setzt auf bewährte Schlichtheit und bleibt im Vergleich zu früheren Modellen nahezu unverändert. Auffällige Farben oder extravagante Designelemente findet Ihr hier nicht – das Smartphone ist in dezenten Farbtönen wie blassem Pink, pastellfarbenem Olivgrün, Hellgrau oder Dunkelgrau erhältlich. Die Verarbeitung des Geräts überzeugt mit hochwertigen Materialien: Der Rahmen besteht aus Metall mit einer leicht angerauten Oberfläche. Das kantige Design sorgt dafür, dass das Smartphone auch ohne Schutzhülle sicher und angenehm in der Hand liegt. Zusätzlich erfüllt das Gerät den IP68-Standard, was bedeutet, dass es gegen das Eindringen von Staub und Wasser geschützt ist – ein Merkmal, das in der Mittelklasse bei weitem nicht selbstverständlich ist. 

Samsung Galaxy A56 in Dunkelgrau
Samsung Galaxy A56 in Dunkelgrau
Quelle: nextpit
Das Display des Samsung Galaxy A56
Das Display des Samsung Galaxy A56
Quelle: nextpit
Kameras des Samsung Galaxy A56 im Test
Kameras des Samsung Galaxy A56 im Test
Quelle: nextpit
Samsung Galaxy A56
Samsung Galaxy A56
Quelle: nextpit
Samsung Galaxy A56
Samsung Galaxy A56
Quelle: nextpit

Samsung Galaxy A56 5G: Display

Samsung bleibt seiner Tradition treu und liefert auch beim Galaxy A56 ein Display, das in der Mittelklasse Maßstäbe setzt. Hochwertige AMOLED-Technologie sorgt wie gewohnt für brillante Farben und exzellente Blickwinkelstabilität. Mit einer maximalen Helligkeit von 1.200 Nits hebt sich das Galaxy A56 zudem deutlich von anderen Geräten in seiner Preisklasse ab und gehört zu den hellsten Displays, die Ihr in diesem Segment finden könnt. Das Display ist in diesem Jahr auf 6,7 Zoll angewachsen, was sich in den vergangenen Jahren zum unausgesprochenen Standard bei Smartphones entwickelt hat. Über dem Display kommt Gorilla Glass Victus+ zum Schutz gegen Kratzer und Brüche zum Einsatz. Auch das ist in dieser Preisklasse ungewöhnlich, da hier oftmals ältere Schutzstandards zum Einsatz kommen. 

Eine Schwäche zeigt sich in unseren Augen jedoch beim Design: Die Bildschirmränder des Galaxy A56 sind nicht nur auffällig dick, sondern auch asymmetrisch, was dem ansonsten schlichten Look etwas an Eleganz nimmt. Hier schneiden Wettbewerber besser ab. Allerdings bleibt dieser Punkt eine Geschmacksfrage und dürfte vor allem jene unter Euch stören, die auf Design-Details Wert legen. Dünnere Ränder hätten jedoch auch zu einem kompakteren Gerät bei gleicher Displaygröße führen können.

Unterhalb des Displays befindet sich wie gewohnt ein Fingerabdrucksensor. Es handelt sich um einen optischen Sensor, der gegenüber den Ultraschall-Sensoren der Galaxy-S-Serie etwas langsamer arbeitet, aber dennoch eine zuverlässige und sichere Erkennung bietet.

Das Display des Samsung Galaxy A56
Das Display des Samsung Galaxy A56
Quelle: nextpit
Kameras des Samsung Galaxy A56 im Test
Kameras des Samsung Galaxy A56 im Test
Quelle: nextpit
Samsung Galaxy A56
Samsung Galaxy A56
Quelle: nextpit
Samsung Galaxy A56
Samsung Galaxy A56
Quelle: nextpit

Samsung Galaxy A56 5G: Software

  Software
Betriebssystem
  • Android 15, One UI 7
  • 6 Jahre Sicherheitsupdates
  • 6 Jahre Versions-Updates

Auch wenn Samsung in den vergangenen Monaten rund um Android 15 viel Kritik einstecken musste, konnte man in der Vergangenheit stets mit schnellen und zuverlässigen Updates überzeugen. Auch bietet kaum ein anderer Hersteller in dieser Preisklasse ganze 6 Jahre Update-Support – und das sowohl für neue Android-Versionen als auch für essenzielle Sicherheitsupdates. Diese Update-Zusagen hat Samsung bei früheren Modellen stets eingehalten.

Die Benutzeroberfläche One UI, hier in Version 7, hebt sich optisch stark von reinem Android ab. Die Optik ist ansprechend und modern und die Bedienung intuitiv. Für erfahrene Anwenderinnen und Anwender bietet Samsung unzählige Möglichkeiten zur individuellen Anpassung. Für unerfahrene Nutzer gibt es hingegen einen speziellen "vereinfachten Modus" mit größeren Elementen und allen essenziellen Funktionen direkt auf dem Startbildschirm. Etwas Vergleichbares gibt es bei anderen Herstellern nicht. 

Erstmals bringt Samsung zudem seine KI auf ein Mittelklasse-Smartphone. Diese umfasst unter anderem einen intelligenteren Sprachassistenten, Funktionen zur automatischen Zusammenfassung von Notizen sowie fortschrittliche Werkzeuge zur Bildbearbeitung. Dabei sind nicht alle Funktionen der teureren S-Modelle verfügbar. So fehlt etwa die Live-Übersetzung beim Telefonieren. Dies ist vermutlich auf den schwächeren Prozessor zurückzuführen.

Einen Kritikpunkt bei der Software gibt es jedoch: Samsung zwingt euch den hauseigenen Galaxy Store sowie zahlreiche vorinstallierte Werbe-Apps auf. Letzteres ist in dieser Preisklasse jedoch gängig und nicht sonderlich schlimm. Mit wenigen Klicks lassen sich unerwünschte Apps problemlos entfernen.

Samsung Galaxy A56 5G: Performance

  Leistung
Prozessor
  • Exynos 1580
Speicher
  • 6 / 8 GB RAM
        •    256 / 512 GB UFS 3.1 Speicher
        •    keine Speichererweiterung
Konnektivität
  •     5G, eSIM, Wi-Fi 6, Bluetooth 5.3, NFC

In der Oberklasse greift Samsung traditionell zu Snapdragon-Chips, die in ihren speziellen "for Galaxy" Varianten maximale Leistung bieten sollen. In der Mittelklasse hingegen setzt das Unternehmen auf Eigenentwicklungen. Im Galaxy A56 arbeitet der neue Exynos 1580, der auch im Mittelklasse-Tablet Galaxy S10 FE zum Einsatz kommt. Mit etwa 900.000 Punkten im AnTuTu-10-Benchmark stellt der Chip zwar keine Rekorde auf, liefert jedoch für ein Gerät in dieser Preisklasse eine solide Performance, die im Alltag problemlos ausreicht.

Was die Mobilfunkstandards betrifft, bietet das Galaxy A56 die heute unverzichtbare 5G-Unterstützung. Das ist mittlerweile in jeder Preisklasse Standard. Bei weitem nicht selbstverständlich ist hingegen die Integration von eSIM. Neben klassischen physischen SIM-Karten könnt Ihr somit auch die virtuellen eSIM-Karten benutzen. Das ist auch auf Reisen außerhalb der EU und dem kostenlosen Roaming praktisch. 

Kritisch ist hingegen die Speicherausstattung zu betrachten. Samsung bleibt bei 128-Gigabyte-Basisspeicher, wie es bei den Vorgängermodellen üblich war. Allerdings wurde die Möglichkeit zur Speichererweiterung via microSD-Karte in diesem Jahr klammheimlich gestrichen. Wer also mehr Speicher benötigt, muss zur 256-Gigabyte-Variante greifen, die mit einem fairen Aufpreis von 50 Euro erhältlich ist. Nutzerinnen und Nutzer, die noch größere Speichermengen wünschen, müssen sich jedoch nach Alternativen umsehen. Denn größere Speicherversionen von diesem Smartphone gibt es, zumindest bei uns in Deutschland, nicht. 

  Samsung Galaxy A36
(Snapdragon 6 Gen 3)
Samsung Galaxy A56
(Exynos 1580)
AnTuTu 608.291 901.744
3DMark Wild Life Extreme
Stresstest
Bester Loop: 3462
Stabilität: 99,6%
Bester Loop: 4866
Stabilität: 93,6%
Geekbench 6 Single-Core Score: 3187
Multi-Core Score: 9947
Single-Core Score: 4866
Multi-Core Score: 9947
Samsung Galaxy A56
Samsung Galaxy A56
Quelle: nextpit

Samsung Galaxy A56 5G: Kamera

  Kamera
Hauptkamera
  • 50 MP, f1,8, OIS
Ultra-Weitwinkel-Kamera
  • 12 MP, f/2,2
Makro-Kamera
  • 5 MP, f/2,4
Selfie-Kamera
  • 12 MP, f/2,2
Max. Videoauflösung
  • 4K

Wie auch seine Vorgänger verfügt das Samsung Galaxy A56 über eine Triple-Kamera, die technisch weitgehend unverändert geblieben ist. Einzig die Selfie-Kamera wurde in diesem Jahr durch ein neueres Modell ersetzt. 

Kameras des Samsung Galaxy A56 im Test
Kameras des Samsung Galaxy A56 im Test
Quelle: nextpit
Samsung Galaxy A56
Samsung Galaxy A56
Quelle: nextpit
Samsung Galaxy A56
Samsung Galaxy A56
Quelle: nextpit

Die Hauptkamera liefert solide Ergebnisse mit guter Schärfe und ansprechender Performance bei schwachem Licht. Allerdings zeigt sich ein deutlicher Hang zu übersättigten Farben – insbesondere Rot- und Grüntöne wirken stark übertrieben, selbst wenn die standardmäßig aktivierte Szenen-Optimierung deaktiviert ist. Das fällt insbesondere bei Naturaufnahmen mit viel Grün im Bild auf. Wer diesen übersättigten Look bevorzugt, kann dies durchaus als Vorteil empfinden. Für Nutzerinnen und Nutzer, die viel Wert auf natürliche Farben und eine gleichmäßig hohe Kameraqualität legen, bietet das Google Pixel 8a eine bessere Alternative in dieser Preisklasse. Die Zusatzkameras des Samsung Galaxy A56 für Ultraweitwinkel- und Makroaufnahmen können qualitativ nicht mit der Hauptkamera mithalten.

Samsung Galaxy A56 Testfoto
Samsung Galaxy A56 Testfoto
Quelle: Timo Brauer / nextpit
Samsung Galaxy A56 Testfoto
Samsung Galaxy A56 Testfoto
Quelle: Timo Brauer / nextpit
Samsung Galaxy A56 Testfoto
Samsung Galaxy A56 Testfoto
Quelle: Timo Brauer / nextpit
Samsung Galaxy A56 Testfoto
Samsung Galaxy A56 Testfoto
Quelle: Timo Brauer / nextpit
Samsung Galaxy A56 Testfoto
Samsung Galaxy A56 Testfoto
Quelle: Timo Brauer / nextpit
Samsung Galaxy A56 Testfoto
Samsung Galaxy A56 Testfoto
Quelle: Timo Brauer / nextpit
Samsung Galaxy A56 Testfoto (Ultraweitwinkel)
Samsung Galaxy A56 Testfoto (Ultraweitwinkel)
Quelle: Timo Brauer / nextpit
Samsung Galaxy A56 Testfoto (Makrokamera)
Samsung Galaxy A56 Testfoto (Makrokamera)
Quelle: Timo Brauer / nextpit

Samsung Galaxy A56 5G: Akku

  Batterie
Batteriekapazität
  • 5.000 mAh
Ladegeschwindigkeit (per Kabel)
  • 45 W
Ladegeschwindigkeit (kabellos)
  • nicht möglich

Der Akku des Samsung Galaxy A56 bietet eine Kapazität von 5.000 mAh. Das ist bei dieser Displaygröße seit einigen Jahren Standard. Dank neuer Akku-Technologien schaffen es andere Hersteller, größere Akkus bei gleicher Dicke und Gewicht zu verbauen. Das ist bei Samsung nicht der Fall, die Laufzeit kann im Test dennoch überzeugen. Im Benchmark erreicht das Smartphone eine gute Laufzeit von 15 Stunden und 52 Minuten. Bei normaler Nutzung bringt euch das Gerät mühelos durch den Tag, und bei sparsamer Verwendung sind sogar zwei Tage dank der guten Stand-by-Leistung möglich.

Ein Kritikpunkt ist jedoch die Ladezeit. Mit einer Ladeleistung von 45 Watt hat Samsung die Geschwindigkeit im Vergleich zum Vorgängermodell nahezu verdoppelt. Dennoch benötigt das Galaxy A56 rund 70 Minuten, um vollständig aufzuladen – ein Zeitgewinn von lediglich etwa 10 Minuten gegenüber dem Vorgänger. Dies ist bei der doppelten Leistung etwas enttäuschend. Positiv hervorzuheben bleibt jedoch, dass Samsung auf den offenen Power-Delivery-(PD)-Standard setzt, was es ermöglicht, das Smartphone mit praktisch jedem kompatiblen Netzteil zu laden.

Samsung Galaxy A56
Samsung Galaxy A56
Quelle: nextpit
Samsung Galaxy A56
Samsung Galaxy A56
Quelle: nextpit

Abschließendes Urteil

Das Galaxy A5-Modell von Samsung zählt seit vielen Jahren zu den beliebtesten Smartphones in Deutschland. Der Erfolg hat einen klaren Grund: Für rund 350 Euro bietet das Samsung Galaxy A56 ein Gesamtpaket, das auf die Bedürfnisse eines breiten Nutzerkreises abgestimmt ist. Im Gegensatz zur Konkurrenz, die oft mit spezifischen Highlights wie außergewöhnlich hohen Megapixel-Zahlen oder ultraschnellen Ladezeiten wirbt, setzt Samsung darauf, alle wichtigen Aspekte solide abzudecken – und das gelingt auch beim neuen Galaxy A56.

Ob Leistung, Akku oder Kamera – nichts sticht heraus, doch es gibt auch keine wirklichen Schwächen. Zusammen mit der ausgereiften Software, die durch Funktionen wie Smart Switch den Wechsel von einem älteren Samsung-Gerät erleichtert, sowie der langen Update-Garantie, hat Samsung erneut ein Erfolgsrezept auf den Markt gebracht.

Allerdings ist die Konkurrenz nicht untätig und bietet spannende Alternativen. Ein Modell ist uns hier im Test besonders aufgefallen: Das Nothing Phone 3a (zum Test) aus Großbritannien. Das Smartphone ist ähnlich ausgestattet wie das A56 und kann mit einem etwas günstigeren Preis und einem einzigartigen Design überzeugen. Für Fotografie-Enthusiasten bietet hingegen das neu vorgestellte Pixel 9a (zum ersten Test) eine hervorragende Option, da es in Sachen Kameraqualität in dieser Preisklasse führend ist.

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