Ihr kennt sicher dieses Gefühl, wenn Euch eine Geschichte ab der ersten Minute packt und Ihr eigentlich nur kurz reinschauen wolltet, bevor die Uhr plötzlich Mitternacht anzeigt. Genau dieses Phänomen löst der aktuelle Spitzenreiter auf Prime Video aus, der seit dem 18. Februar 2026 die Gemüter erhitzt. Es ist die Mischung aus knisternder Erotik und einem eiskalten Kriminalfall, die Euch hier erwartet und die Frage aufwirft, wie gut man einen Menschen nach knapp zwei Monaten wirklich kennen kann.
Wenn die rosarote Brille einen Riss bekommt
Im Zentrum des Geschehens stehen Ciara Wyse (Dove Cameron) und Oliver Kennedy (Avan Jogia), die sich in einer stürmischen Romanze verlieren. Doch während die beiden Ihre Zweisamkeit genießen, tickt im Hintergrund eine unaufhaltsame Uhr. Die Serie nutzt eine geschickte Erzählweise, um Euch immer wieder zwischen der hitzigen Anfangsphase und dem grausamen Fund der Polizei hin- und herzuwerfen. Dabei merkt Ihr schnell, dass hinter der glänzenden Fassade der Luxuswohnung weit mehr steckt als nur ein gewöhnliches Beziehungsdrama.
Dass die Atmosphäre so dicht und teilweise beklemmend wirkt, ist kein Zufall. Niemand Geringeres als James Wan, der Mastermind hinter Horror-Größen wie „Saw“ oder „Conjuring“, hat hier als Produzent seine Finger im Spiel. Ihr spürt in jeder Einstellung, dass hier ein Profi für Gänsehaut am Werk war, der genau weiß, wie man Spannung aufbaut, ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren. Es ist dieses Spiel mit dem Unbekannten, das Euch dazu bringt, direkt die nächste Folge zu starten.
56 Days: Ein Puzzle für Euer Gehirn
Die Fachpresse ist sich zwar nicht in jedem Detail einig, aber eines steht fest: Wegschauen ist bei diesen acht Episoden keine Option. Während einige Kritiker die dramatische Inszenierung fast schon als übersteigert empfinden, loben andere den hohen Suchtfaktor. Ihr werdet feststellen, dass manche Wendungen Euch eiskalt erwischen, während Ihr bei anderen vielleicht schon eine dunkle Vorahnung habt. Dennoch bleibt das große Mysterium um die Identität der Leiche in der Badewanne bis zum Finale gewahrt.
Es ist ein wenig wie bei einem komplexen Strategiespiel, bei dem Ihr glaubt, den nächsten Zug des Gegners zu kennen, nur um dann festzustellen, dass Ihr eine wichtige Variable übersehen habt. Manche Rezensenten scherzen bereits, dass Euer Gehirn am Ende der acht Folgen ähnlich weichgekocht sein könnte wie die Beweismittel im Krimi, aber das Ergebnis soll äußerst zufriedenstellend sein. Wenn Ihr also auf der Suche nach einem intensiven Erlebnis für Euer nächstes Wochenende seid, liefert Euch dieses Format genau den richtigen Treibstoff.
Perfektes Futter für die nächste Binge-Session
Da alle acht Folgen gleichzeitig veröffentlicht wurden, steht einem ausgiebigen Marathon nichts im Wege. Die Serie basiert auf der literarischen Vorlage von Catherine Ryan Howard und schafft es, den Nervenkitzel des Buches gekonnt auf den Bildschirm zu transportieren. Ihr begleitet die Ermittler dabei, wie sie Schicht um Schicht der Lügen abtragen, die Ciara und Oliver um sich herum aufgebaut haben. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Opfer und Täter immer mehr, je tiefer Ihr in die Vergangenheit der Protagonisten eintaucht.
Vielleicht erkennt Ihr Euch selbst in der Neugier wieder, unbedingt wissen zu wollen, was in diesen schicksalhaften 56 Tagen wirklich passiert ist. Das Setting in der isolierten Wohnung verstärkt dabei das Gefühl, dass es für die Beteiligten keinen Ausweg gibt. Es ist dieses Kammerspiel-Element, das die Serie so greifbar macht. Am Ende bleibt Euch nur die Erkenntnis, dass Leidenschaft ein gefährlicher Kompass sein kann, wenn man die dunklen Ecken der menschlichen Psyche ignoriert.
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