Serienliebhaber sprechen derzeit über ein neues Projekt aus der Feder der Breaking-Bad-Macher. Statt eines packenden Kartell-Thrillers wie mit Bryan Cranston setzt Vince Gilligan diesmal auf ein Science-Fiction-Highlight mit starken psychologischen Akzenten. Weshalb diese Serie momentan so viel Aufmerksamkeit auf sich zieht und wodurch sie sich von anderen abhebt, erklären wir Euch in diesem Artikel.
So bescheuert wie sarkastisch: Neuer Sci-Fi-Hit sorgt für Gesprächsstoff
Viele haben sehnsüchtig auf Pluribus, die neue Serie der Breaking-Bad-Macher, gewartet. Hierbei handelt es sich nicht um ein klassisches Science-Fiction-Spektakel. Lange dauert es nicht, bis das Geschehen seinen Lauf nimmt. Eines Tages sorgt ein unerklärliches Vorkommnis dafür, dass alle Menschen anfangen, in vollkommenem Einklang zu leben. Konflikte oder Gewalt? Fehlanzeige! Stattdessen wirkt die Menschheit wie geheilt.

Nur wenige bleiben davon „verschont“. Eine davon ist Carol Sturka, gespielt von Rhea Seehorn. Sie ist Autorin und verkörpert das genaue Gegenteil einer glücklichen Person. Genau das macht sie zur vielleicht gefährlichsten Person auf dem Planeten – aber auch zu dessen letzter Hoffnung.
Pluribus spricht viele Themen an. Kann echtes Glück ohne Schmerz existieren? Die beeindruckenden Schauspieler schaffen es zudem, dass die zunächst verrückte Story einen sarkastischen Beigeschmack erhält.
Dennoch muss man Rhea Seehorn mögen. Ihre Figur „Carol“ ist keine klassische Heldin wie aus dem Lehrbuch, sondern ein schwieriger Charakter, der genau dadurch besonders wirkt. Während alle vor Glückseligkeit strotzen, verkörpert Carol innere Leere.
Pluribus bei Apple TV: Selbst die Kritiker sind sich einig
Die Kritiker sind sich hinsichtlich der Bewertung einig. Auf IMDb holt sich Pluribus eine Wertung von 8,0 von 10. Dennoch ist Pluribus kein Selbstläufer. Die Serie hat einen verhältnismäßig langsamen Start, bei dem die Handlung Zeit benötigt, um richtig ins Rollen zu kommen. Dadurch erfordert die Serie Geduld und Aufmerksamkeit, die durch turbulente Momente belohnt werden.
Danke für den Tipp. Werde ich mal reinschauen…
Vince Gilligan war schon zu Zeiten von Akte X ein richtig guter Geschichtenerzähler. Einige der besten Akte X Folgen stammen aus seiner Feder und er hat der damals doch schon arg durchhängenden Serie neuen Schwung gegeben.
Mein aktueller Serientipp ist gerade Dark Winds. Netflix hat diesen Geheimtipp ins Programm genommen, der vorher nirgends mehr zu sehen war.