Mova
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Mova P50 Pro Ultra

4,5

Pro

  • Top-Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Gute Saug- und Wischleistung
  • Absurde Akkulaufzeit
  • Gute App

Contra

  • Leichte Navigationsschwächen
  • Hoher Roboter
Foto: Saug-wisch-roboter Mova mova-p50-pro-ultra

Pros des Mova P50 Pro Ultra

  • Top-Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Gute Saug- und Wischleistung
  • Absurde Akkulaufzeit
  • Gute App

Contras des Mova P50 Pro Ultra

  • Leichte Navigationsschwächen
  • Hoher Roboter

Design und Einrichtung: Sieht aus wie Roborock und Dreame

  Design
Höhe des Saugroboters
  • 10,4 cm
Besonderheiten
  • Ausfahrbare Seitenbürste
  • Ausfahrbarer Wischmopp
  • Haar-Schredder
Funktionen der Basisstation
  • Absaugfunktion
  • 75-Grad-Heißwasser-Moppwäsche
  • 45-Grad-Heißlufttrocknung
  • Automatische Putzmittelzufuhr

Vieles erinnert beim Mova P50 Pro Ultra an den Roborock und Dreame. Genauer gesagt wirkt der Roboter wie ein Mix aus dem Dreame X40 Ultra Complete (zum Test) und dem Roborock S8 MaxV Ultra (zum Test). Der Saugroboter misst 10,4 cm und hat zahlreiche technische Finessen an Bord. Der Hersteller verbaut eine ausfahrbare Seitenbürste und einen erweiterbaren Wischmopp. In der Hauptbürste steckt ein Schneideinstrument, das den Roboter von verhedderten Haaren befreien soll.

Obenansicht eines Mova P50 Pro Ultra-Roboterstaubsaugers mit zwei Reinigungspads auf einem Holzfußboden.
Wahnsinn, welche Technik der P50 Pro Ultra hat. / © nextpit

Die Basisstation ist nicht minder beeindruckend. Die Station sieht meiner Meinung nach schick aus und erinnert an das Dock des Roborock S8 MaxV Ultra. Sie misst 47 × 42 × 45,8 cm. In der Servicestation stecken ein 4-Liter-Frischwassertank, ein 3,5-Liter-Dreckwasserbehälter und ein 3,2-Liter-Staubbeutel. Außerdem integriert Mova folgende Funktionen:

  • Absaugfunktion
  • 75-Grad-Moppwäsche
  • 45-Grad-Heißlufttrocknung
  • Automatische Putzmittelzufuhr
Ein weißer Behälter mit zwei Fächern, eines dunkel und eines klar, mit offenem Deckel.
In der Station gibt es zwei Wassertanks. / © nextpit

Für die Einrichtung benötigt Ihr die Movahome-App. Hier muss eine WLAN-Verbindung hergestellt werden, ehe der P50 Pro Ultra per QR-Code hinzugefügt werden kann. Ich muss zugeben, als ich die Movahome-App das erste Mal gestartet habe, dachte ich, versehentlich die Dreame-Home-App geöffnet zu haben. Beide Softwares sehen sich zum Verwechseln ähnlich.

Movahome-App im Detail

  Movahome-App
Saugstufen
  • 5
Wischstufen
  • 3
Teppichtiefenreinigung?
  • Ja

Die Movahome-App gefällt mit ihrem sauberen Design und der klaren Struktur. Wenig verwunderlich, da es unheimlich viele Gemeinsamkeiten mit der Dreame-Home-App gibt. Selbst die Farbauswahl in der Software ist identisch. Das Mapping meistert der Roboter solide. Unsere Testfläche wurde korrekt kartiert und Hindernisse wurden in der Karte gespeichert. Im Nachgang könnt Ihr Räume umbenennen oder neu anordnen, indem Ihr sie trennt oder zusammenfügt.

Im Hauptmenü stellt Ihr die Saug- und Wischstufe ein. Ihr habt die Wahl zwischen 4 Saugstufen, wenn zeitgleich gewischt werden soll, oder 5 Sauganpassungen, wenn aufs Wischen verzichtet wird. Positiv ist zudem, dass Nutzer die Möglichkeit haben, den Roboter entlang der Bodenrichtung fahren zu lassen. So sollen etwa Kratzer auf Böden wie Laminat verhindert werden.

Drei Smartphone-Bildschirme zeigen die Teppichreinigungs-Einstellungen für den Mova P50 Pro Ultra.
Die Saug- und Wischstufen für den Mova P50 Pro Ultra. / © nextpit

Gut gefällt mir, dass die App anzeigt, wie lange etwa der Trocknungsprozess der Wischausrüstung dauert. Die Movahome-App bietet viele Einstellungen, die bei Top-Modellen Gang und gäbe sind. So kann etwa die Navigation oder der Umgang mit Teppichen angepasst werden. Besonders für die Teppich-Reinigung gibt es zahlreiche Möglichkeiten, den Roboter nach eigenen Wünschen einzustellen.

Drei Smartphones, die die Bodenreinigungs Einstellungen für den Mova P50 Pro Ultra anzeigen.
Die weiteren Einstellungen aus der App. / © nextpit

So gut saugt und wischt der Mova P50 Pro Ultra

  Saug- und Wischleistung
Saugkraft
  • 19.000 Pa
Navigation
  • LiDAR-Sensoren
  • RGB-Kamera
Schwellenüberwindung
  • 22 mm
Moppanhebung
  • 10,5 mm

Der Mova-Saugroboter zeigt sich beim Saugen und Wischen auf Flaggschiff-Niveau. Er liebt glatte Oberflächen. Hier zeigt er keine Probleme beim Aufsaugen von feinen und groben Partikeln. Auf Teppichen sinkt die Effizienz minimal – aber das ist bei Staubsaugerrobotern üblich der Fall. Insgesamt zeigt der P50 Pro Ultra auch hier ein gutes Bild.

  Testvolumen (g) Ansaugvolumen (g) Effizienz (%)
Haferflocken (Fliesen)
  • 10 g
  • 9,8 g
  • 98 %
Sand (Fliesen)
  • 10 g
  • 9,8 g
  • 98 %
Sand (Teppich)
  • 10 g
  • 9,5 g
  • 95 %

Wie schon erwähnt, verfügt der Roboter über ausfahrbare Einzelteile. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn die Eckenreinigung ist solide. Der P50 Pro Ultra schafft es, Schmutz aus schwer erreichbaren Stellen herauszubekommen. Teppiche werden ebenfalls gründlich gesaugt. Um Teppiche zu schonen, hebt der Roboter seine Wischmopps um 10,5 mm an, um diese nicht zu befeuchten. Außerdem ist er in der Lage, seine Saugkraft automatisch zu erhöhen, wenn Teppiche befahren werden.

Drei Smartphone-Bildschirme zeigen Reinigungspläne für Mova P50 Pro Ultra, die den Reinigungsfortschritt und Optionen anzeigen.
Die Saug- und Wischstufen für den Mova P50 Pro Ultra. / © nextpit

Im Roboter ist die sogenannte „CleanChop“-Bürste verbaut. Diese verhindert Haarverwicklungen und sieht aus wie das Hauptwerkzeug des Dreame L40 Ultra (zum Test). Das Ergebnis ist genau das, was versprochen wird. In der Bürste werdet Ihr keine Haare vorfinden. Wer also Haustiere besitzt, trifft mit dem Mova P50 Pro Ultra die richtige Wahl.

Auch bei der Wischfunktion gibt es nur Positives zu berichten. Meiner Meinung nach ist die Wischleistung zu gut für den Kaufpreis. Egal, ob frische oder leicht eingetrocknete Flecken – die Wischfunktion überzeugt! In Bezug auf die Navigation gibt es Punktabzüge. Sie ist auf einem guten Niveau, allerdings fährt der Roboter einige Male gegen Tischbeine. Die Hinderniserkennung ist dagegen spitze. Kabel und andere im Weg befindliche Gegenstände erkennt er auf Anhieb und zeigt diese sogar in der App an.

Ein weißer, roboterartiger Staubsauger auf einem Holzboden.
Der Mova P50 Pro Ultra hinterlässt ein fabelhaftes Bild im Praxistest. / © nextpit

Die Akkulaufzeit des Mova-Saugroboters ist verblüffend. Sie ist, um genau zu sein, die beste, die nextpit zum jetzigen bei irgendeinem Saugroboter protokolliert hat. Gerade einmal 16 Prozent verliert der Roboter, wenn er 30 Minuten lang auf der jeweils maximalen Stufe gesaugt und gewischt wird. Selbst Roborock (Bestenliste) und Dreame (Vergleich) sind nicht einmal ansatzweise auf dem gleichen Niveau. 

Nahaufnahme des Mova P50 Pro Ultra Saugroboters mit Sensoren an der Vorderseite.
Die Navigation ist auf einem guten Niveau. / © nextpit

Ist der Mova P50 Pro Ultra mit der Reinigung fertig, übernimmt die Dockingstation. Hier wird der Staub abgesaugt, die Wischpads gereinigt und abschließend mit Heißluft getrocknet. Wie intensiv die Wischausrüstung durchgespült und wie schnell sie getrocknet werden soll, können Nutzer in der App festlegen. Für weitere Wartungstipps, empfehle ich Euch diesen Leitfaden.

Nahaufnahme des Staubbehälters eines weißen Robotersaugers mit einem abnehmbaren Staubsack.
Die Station saugt nach der Reinigung den Staub ab. / © nextpit

Fazit: Lohnt sich der Mova P50 Pro Ultra?

Kann ich Euch empfehlen, den Mova P50 Pro Ultra zu kaufen? Auf jeden Fall. Es ist mir ein Rätsel, wie dieser Saugroboter (Bestenliste) „nur“ 899 Euro (UVP) kosten kann. Der einzige Makel des Geräts sind gelegentliche Schwächen bei der Navigation. Ansonsten macht der Mova P50 Pro Ultra einen fantastischen Job. Die Saug- und Wischleistung ist gut. Und die Akkulaufzeit hat Eindruck hinterlassen, denn eine so lange Akkulaufzeit konnte bislang noch kein Saug- und Wischroboter in nextpit-Tests aufweisen.

Der Mova P50 Pro Ultra ist bereits im Handel erhältlich und kostet nach unverbindlicher Preisempfehlung 899 Euro. Der Saugroboter ist einige Male im Preis gefallen und war für bereits 749 Euro erhältlich. Haltet also Ausschau nach Angeboten.

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