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Samsung Galaxy A5 (2016)

3,5

Pro

  • Display
  • Akku
  • microSD-Slot
  • Design

Contra

  • Kamera
  • Performance
  • Preis
Foto: Handy Samsung samsung-galaxy-a5-2016

Pros des Samsung Galaxy A5 (2016)

  • Display
  • Akku
  • microSD-Slot
  • Design

Contras des Samsung Galaxy A5 (2016)

  • Kamera
  • Performance
  • Preis

Samsung Galaxy A5 (2016): Preis und Verfügbarkeit

Mit einem Preis um die 425 Euro (20. Januar 2016) liegt die neueste Version des Samsung Galaxy A5 wenig überraschend über dem des “kleinen Bruders” Samsung Galaxy A3, der um die 300 Euro kostet. Schaut man auf die Ausstattung und die Größe, dann liegt der Preis des Samsung Galaxy A5 (2016) etwas über vergleichbaren Smartphones wie dem Honor 7 (Einführungspreis: 349 Euro), jedoch fast gleichauf mit dem Nexus 5X (Angeboten wurde es zum Release zwischen 479 Euro und 529 Euro). Das Samsung Galaxy A5 (2016) ist also weder übermäßig teuer, noch ein Preiskracher.

Vor allem aber kostet das Samsung Galaxy S6 mit 32 GB mittlerweile nur noch um die 450 Euro. Dieses Top-Smartphone, das dem Samsung Galaxy A5 (2016) in vielen Bereichen überlegen ist, kostet also nur minimal mehr. Genau diese minimale Differenz könnte sich noch sehr negativ auf den Verkaufserfolg des Samsung Galaxy A5 (2016) auswirken, es sei denn Hersteller und Händler reagieren schnell mit sinkenden A5-Preisen.

Samsung Galaxy A5 (2016): Design und Verarbeitung

Beim Design unterscheiden sich die beiden neuen A-Modelle kaum voneinander. Wie das Samsung Galaxy A3 (2016) ist auch das Samsung Galaxy A5 (2016) hochwertig verarbeitet und glänzt mit einem schicken Metallrahmen, der dem Galaxy S6 sehr ähnlich ist. Überhaupt ist die Ähnlichkeit zum Samsung Galaxy S6 allgegenwärtig. Schaut man sich nur die Front- und Rückansicht an, könnte man meinen, dass es sich beim Galaxy A5 um ein Galaxy S6 handelt. Nur wenn man genau hinsieht, bemerkt man dass das Glas beim A5 mit einer 2,5D-Kante versehen ist. Damit ist der Übergang vom Glas zum Metallrahmen fast nahtlos.

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Nein, das ist nicht das Galaxy S6, sondern das Galaxy A5 (2016)! / © nextpit

Im mehrtägigen Praxistest und “Tragetest” schlug sich das Samsung Galaxy A5 (2016) ausgesprochen gut. Weder rutschte das 155 Gramm leichte und 5,2 Zoll große Smartphone aus der Hand, noch fühlten sich die abgerundeten Kanten ungewohnt an. Kratzer am Metallrahmen wie beim Test des Samsung Galaxy A3 (2016) traten auch nicht auf. Unzerstörbar ist das Galaxy A5 (2016) trotz Gorilla Glass 4 auf der Vorderseite und Rückseite zwar nicht, wer das Smartphone aber nicht durch die Gegend wirft, wird wohl vor großen und kleinen Kratzern in Zukunft verschont bleiben.

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Schicker Übergang vom Glas zum Metallrahmen. / © nextpit

Die aus Aluminium gefertigten Buttons auf der Seite für Standby und die Lautstärke fühlen sich auch sehr gut an, sie lassen sich außerdem relativ gut mit einer Hand erreichen und bedienen. Um ein leichtes “Umgreifen” kommen zwar wohl auch User mit großen Händen nicht herum. Eine zweihändige Nutzung wie bei einem Phablet ist aber definitiv nicht notwendig.

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Die Buttons am Galaxy A5 (2016) lassen sich gut erreichen. Nur User mit kleinen Händen müssen das Smartphone wohl beidhändig bedienen. / © nextpit

Kurzum: Das Samsung Galaxy A5 (2016) liegt sehr gut in der Hand und das Smartphone fühlt sich einfach hochwertig an. Dass die Kamera ebenfalls heraussteht, ist zwar ein altbekanntes Ärgernis, damit kann man aber leben. Wirklich störend ist es nicht

In Sachen Farbvarianten stehen das Galaxy A5 (2016) derzeit in den Farben Schwarz, Gold und Weiß bereit.

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Sieht einfach gut aus und fühlt sich sehr gut an. / © nextpit

Samsung Galaxy A5 (2016): Display

Beim Display kann das Samsung Galaxy A5 (2016) mal so richtig punkten. Das 5,2 Zoll großen Super-AMOLED-Display, welches in Full-HD (1920 x 1080 Pixel) auflöst, stellt Farben richtig schön satt und kräftig dar. Das Gleiche gilt für den Kontrastumfang.

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Einer der dicken Pluspunkte des Galaxy A5 (2016): Das Display. / © nextpit

Die schöne Optik kommt zwar besonders Android-Spielen zugute, doch auch “normalen” Apps können sich mehr als sehen lassen. Texte lassen sich wie beim Samsung Galaxy A3 (2016) dank des hohen Kontrastas auch einfach angenehmer lesen.

Samsung Galaxy A5 (2016): Software

Weniger ist mehr! Getreu diesem Motto hat Samsung sein Software-Angebot deutlich entschlackt und die Anzahl der vorinstallierten Apps reduziert. Gut so, denn zu Beginn findet Ihr im großen und Ganz nur Apps, die einen wirklichen Mehrwert haben. Mit dabei sind die üblichen Verdächtigen von Google, unter anderem Maps, Youtube und Google Drive, sowie eine gute Auswahl an Apps von Microsoft. Somit müsst Ihr Euch zum Beispiel Excel, Word oder Skype nicht extra herunterladen.

Ab Werk wird das in Deutschland vertriebene Modell (SM-A510F) mit Android 5.1.1 Lollipop (Build LMY47X) ausgeliefert. Wie beim Samsung Galaxy A3 (2016) steht die Software-Oberfläche TouchWiz bereit, die aus dem hauseigenen Launcher, den bekannten akustischen Signalen von Samsung sowie einer Theme-Enigne von variabelen Designs aufwartet.

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Auf eine Vielzahl vorinstallierter Apps wurde zum Glück verzichtet. / © nextpit

Die Touchwiz-Oberfläche ist ohne Frage Geschmackssache, ein Vorteil liegt im Vergleich zur Stock-Android-Vorlage aber darin, dass sie sich sehr leicht und individuell anpassen lässt.

Kurz noch zu den Besonderheiten: Die gibt es leider nicht. Ein “Killer-Feature” oder eine Funktion, die sonst kein anderes aktuelles Smartphone zu bieten hat, sucht man leider vergebens. Immerhin ist das Galaxy A5 (2016) mit einem Fingerabdrucksensor (auf dem Home-Button) ausgestattet.

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Richte Dir alles so ein, wie Du es brauchst. / © nextpit

Samsung Galaxy A5 (2016): Performance

Der Prozessor des Galaxy A5 (2016) ist ein alter Bekannter, denn er ist schon in den Tablets Galaxy View und im Galaxy Tab S2 verbaut. Es handelt sich um 1,6 GHz getakteten Octa-Core-Prozessor Exynos 7580. Im Galaxy A5 erhält der Prozessor noch Unterstützung von einem 2 GB großen Arbeitsspeicher und 16 GB internem Speicher, der wie auch schon beim A3 per microSD-Karten erweitert werden kann. Einen microSD-Slot hat das Samsung Galaxy S6 übrigens nicht.

Wirklich beeindruckend sind die Spezifikationen nicht und in den Perfomance-Test konnte sich das Galaxy A5 (2016) auch nicht profilieren. Bei den Benchmarks unseres Testparcours landete das Galaxy A5 (2015) meist im Mittelfeld

Beim AnTuTu-Benchmark (v6.0.1) konnte das Galaxy A5 (2016) eine Gesamtpunktzahl von 40.931 erreichen, womit es fast gleichauf mit der Punktezahl des Nexus 5X und leicht hinter dem Wert des Honor 7 (um die 45.000 Punkte) liegt. Von der Konkurrenz kann es sich also nicht abheben und an die aktuellen Top-Smartphones kommt es nicht heran.

Aber - und das ist wohl das Entscheidende -, beim Durchblättern und Aufrufen von Apps sowie bei schnellen Wechseln sind uns keine störende Verzögerungen oder Slow-Downs aufgefallen. Auch grafisch aufwendigere Spiele liefen problemlos über den Bildschirm.

Samsung Galaxy A5 (2016): Audio

Um es gleich vorweg zu nehmen: Eine “Klang-Offenbarung” wird beim Samsung Galaxy A5 (2016) nicht geboten. Der Mono-Lautsprecher an der Unterseite des Smartphones ist zwar ganz ordentlich, mit Höhen und Tiefen bei diversen Songs (besonders beim Klassik) hat er aber doch deutliche Probleme. Etwas besser ist der Sound, wenn ihn der User über Kopfhörer hört.

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Der Mono-Lautsprecher ist nichts für Klang-Fetischisten / © nextpit

Mitgeliefert wird wie beim A5 (2016) übrigens auch ein Headset welches über einen Knopf für Annehmen/Auflegen, Play/Pause sowie eine Lautstärkewippe verfügt. Ebenfalls mit dabei ist ein Software-Equalizer, den Ihr über die Musik-App aufruft sowie der SoundAlive-Equalizer, den man bei Einstellungen in den Audio-Optionen (Tonqualität und Effekte)  findet. Hier könnt Ihr das Klangerlebnis bei den Kopfhörern durch die Optionen SoundAlive+ und Röhrenverstärker verbessern.

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Mit diesen Einstellungen lässt sich der Kopfhörer-Sound optimieren. / © nextpit

Samsung Galaxy A5 (2016): Kamera

Die Kamera des Samsung Galaxy A5 (2016) ist mit der des Galaxy A3 nahezu identisch. Die Hauptkamera löst also auch mit 13 Megapixel im 4:3- oder 10 Megapixel im 16:9-Format auf und verfügt ebenfalls über eine F1.9-Blende. Die Frontkamera erreicht 5 Megapixel durch eine F1.9-Blende. Im Gegensatz zum A3 verfügt das  A5 aber noch über einen optischen Bildstabilisator, wodurch verwackelte Bilder vermieden werden.

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Ist das Licht schlecht, werden auch die Bilder schlecht. / © nextpit

Da wie gesagt die gleichen Komponenten verbaut sind, sind auch die Bilder, die der User mit dem Galaxy A5 (2016) schießt, nicht besonders gut. Vor allem in eher dunklen Innenräumen werden keine guten Schnappschüsse geknipst. Lediglich bei hellen Lichtverhältnissen gelingen ordentliche Fotos und Selfies. Für Foto-Enthusiasten ist das Samsung Galaxy A5 (2016) aufgrund der schwachen Kamera nicht geeignet.   

Samsung Galaxy A5 (2016): Akku

Der Akku des Galaxy A5 (2016) ist um 600 mAh gegenüber dem Vorgänger auf 2.900 mAh angehoben worden. Damit hat das Galaxy A5 sogar einen größeren Akku spendiert bekommen als das Galaxy S6 (2.550 mAh). Klingt nach einem kleinen Akku-Wunder und das ist das Samsung Galaxy S5 (2016) auch! Zudem ist der Akku dank des Fast-Charging-Feature schon nach knapp einer Stunde voll aufgeladen.

Akku A5
Smartphone aufladen? Da war doch mal was! / © nextpit

Das ist schon mal sehr gut, erfreulich ist auch, dass das Smartphone ähnlich wie das A3 (2016) erst nach rund zwei Tagen wieder an die Stromquelle muss. Und das selbst bei intensiver Nutzung. Bei Tests wurde also intensiv im Internet gesurft, es wurden mehrere Apps aufgerufen, über eine Stunde Videos angesehen sowie die Spiele Asphalt 8: Airborne und Xenowerk gespielt. Integrierte Enegiesparmechanismen sorgen auch dafür, dass Ihr selbst bestimmen könnt, welche Apps im Standby laufen sollen. Das spart mitunter viel Akku-Laufzeit.

Samsung Galaxy A5 (2016): Technische Daten

Abschließendes Urteil

Die Stärken und Schwächen halten sich beim Samsung Galaxy A5 (2016) ungefähr die Waage. Pluspunkte sammelt das A5 mit seinem wirklich ansprechenden Display, das knackig scharfe Farben und Kontraste auffährt. Ebenfalls hervorragend ist die Akkulaufzeit. Selbst bei intensiver Nutzung muss das Smartphone erst nach knapp zwei Tagen wieder an die Stromquelle. Und dann ist ja noch das durchaus ansprechende Design des Samsung Galaxy A5 (2016) sowie der microSD-Slot, den das Galaxy S6 nicht hat.

Wo Licht ist, ist aber auch Schatten. Vor allem die Kameraleistung ist sehr enttäuschend und die Performance ist zwar nicht so schwach wie beim Samsung Galaxy A3 (2016), hier wäre aber sich noch mehr drin gewesen. Ein weiterer Minuspunkt betrifft den Preis.

Das Samsung Galaxy S6 (zum Test) ist sicher auch kein perfektes Smartphone, so hat es keinen microSD-Slot. Die Schwächen des A5, vor allem in Sachen Performance und Kamera, weist das Flaggschiff-Smartphone vom letzten Jahr aber nicht auf. Und genau das ist der Knackpunkt, denn aktuell (20. Januar 2016) ist das Galaxy S6 nur um die 30 Euro teurer als das Galaxy A5 (2016). Wohl nicht wenige Kunden werden aufgrund des doch sehr geringen Preisunterschieds eher zum S6 als zum A5 (2016) greifen. Falls der Preis des A5 (2016) in den kommenden Wochen nicht doch noch drastisch sinkt.